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Editorial

Es gibt Menschen, deren Lust auf Neues und Neubeginn so groß ist, dass sie gleich für mehrere Leben reichen würde. Anja Fiedler ist so jemand. Wo wir Normalsterbliche zögern, zaudern, uns prüfen und infrage stellen, nimmt sie scheinbar mühelos Abschied und stürzt sich in immer neue Projekte. Die freiberufliche Kulturmanagerin hat an Filmsets gearbeitet und für den Berliner Karneval der Kulturen, sie war Referentin einer Stiftung, Marketingmanagerin und Dolmetscherin.



Das Bild ist ein lebhaftes, surreales Gemälde, das einen Mann mit sechs Armen zeigt, die jeweils einen anderen Gegenstand halten. Er ist in einen blauen Anzug gekleidet und steht auf einem Holzschemel. In der Szene sind eine Lampe, ein Stuhl und eine Tasse zu sehen, die alle vor einem rosa Hintergrund stehen. Das Gemälde ist eine kreative und skurrile Darstellung der einzigartigen Fähigkeiten des Mannes, wobei jedes Objekt einen anderen Aspekt seiner Persönlichkeit oder Rolle darstellt.

Was sie tun will, entscheidet Fiedler anhand einfacher Fragen: „Interessiert mich das? Will ich das?“ Lautet die Antwort ja, geht es los, auf ins nächste Abenteuer. Wir anderen wägen stattdessen das Für und Wider sorgfältig ab. Wir bedenken die Risiken. Machen Kompromisse. Drehen an diversen Stellschrauben. Arbeiten an uns und an unserem Blick auf die Welt. Wir geben uns Mühe. Noch mehr Mühe. Hoffen. Warten. Arrangieren uns mit den Umständen. Und lassen so manche Chance, nicht selten unser Leben an uns vorüberziehen.
Man muss es nicht machen wie Anja Fiedler und jede Gelegenheit ergreifen, die sich einem bietet. Aber ein wenig mehr Mut zur Veränderung könnte den meisten von uns nicht schaden. Was gewinnt, wer sich traut, loszulassen und seinem Leben eine neue Richtung zu geben, erzählen die Geschichten in diesem Heft. Wir haben aus verschiedenen Publikationen unseres Hauses einen bunten Strauß an Texten zusammengestellt, die sich mit Abschied und Neubeginn, dem Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft, mit Kulturen und Unternehmen und sehr persönlichen Veränderungen beschäftigen. 
Da gibt es Menschen, die Sicherheit und Karriere aufgeben, um sich ihren Traum zu erfüllen und ins Risiko zu gehen. Andere holen nach, was sie einst versäumt haben, lernen um, probieren aus oder suchen sich Partner, um es noch einmal neu und anders zu versuchen. Wieder andere fallen hin, stehen wieder auf, machen aus ihrem Scheitern ein Projekt – und aus der Niederlage ihren größten Erfolg.
Das geht nicht immer gut, natürlich nicht. Träume platzen, Pläne scheitern, Hoffnungen zerschlagen sich, so mancher vermeintliche Ausweg erweist sich als Sackgasse.
Freiheit hat ihren Preis, das lernen alle, die den Absprung wagen. Aber den hat der Status quo auch. Also los! Wir haben nichts zu verlieren. --

Das Bild zeigt ein Gerätepaar, ein Tablet und ein Smartphone, beide in den Farben Grün und Weiß. Das Tablet befindet sich auf der linken Seite, das Smartphone auf der rechten Seite. Beide Geräte zeigen das gleiche Bild an, nämlich eine grün-weiße Werbung für ein Buch mit dem Titel "Brand eins". Der Text auf den Geräten lautet "Brand eins" und "Du kannst das!", was darauf hinweist, dass es in dem Buch um Markenstrategien und -taktiken geht. Die Geräte sind nebeneinander platziert, wodurch eine optisch ansprechende Darstellung entsteht.

Die edition brand eins

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