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Dezember 2025

Das geht. Ein Heft über begründete Zuversicht

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Das Bild zeigt eine Zeitschrift oder ein Buch mit einem auffälligen orangefarbenen Einband, das aufrecht auf einer blauen Fläche steht. Auf dem Umschlag steht in fetter schwarzer Schrift der Titel "brand eins edition" und in kleineren weißen Buchstaben der Untertitel "Das geht.". Das Layout und die Gestaltung des Umschlags lassen darauf schließen, dass es sich um eine Publikation mit Schwerpunkt auf Markenbildung und Marketing handelt.

Editorial

Wird schon. Was sonst?

• Sind die Zeiten gerade besonders schwer – oder reden wir sie uns nur schlecht? Ich frage mich das oft. Dann schalte ich die Tagesschau aus und suche nach den anderen, den besseren Nachrichten. Und die finden sich immer, zu jeder Zeit.

Die vorliegende Ausgabe ist dafür ein Beleg. Denn sie sammelt brand eins Artikel aus den vergangenen zehn Jahren, die alle eines gemein haben: Sie erzählen von schwierigen Umständen, Tiefschlägen, gefährlichen Entwicklungen. Und davon, wie Menschen ihren Ausweg gefunden haben. Das tut gut, das regt an, das macht Mut. Das ist die Voraussetzung für die Zuversicht, die wir meinen.

Denn die hat nichts damit zu tun, Schwierigkeiten auszublenden oder schönzureden. Stattdessen hilft: genau hinsehen und prüfen, wo es welchen Ausweg gibt.

Das Bild zeigt eine Frau mit langen braunen Haaren, die einen marineblauen Mantel und ein weißes Hemd mit Kragen trägt. Sie blickt direkt in die Kamera und hat einen neutralen Ausdruck. Der Hintergrund ist eine schlichte weiße Wand, die dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit auf das Motiv zu lenken. Das Bild enthält keinen Text oder andere erkennbare Objekte, und die Frau ist der einzige Fokus der Komposition.

Florence Gaub / Foto: Debora Mittelstaedt

Wie das geht, zeigt Florence Gaub, Zukunftsforscherin bei der Nato, und eine Frau, die sich ganz gewiss nichts vormacht, wenn es um die weltpolitischen Verwerfungen geht. Dennoch kann sie der aktuellen Situation etwas Gutes abgewinnen.

Für die Sozialphilosophin Rahel Jaeggi führt kein Weg an der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Konflikten vorbei, weil in Krisen das Potenzial für Fortschritt steckt. Anne Koark würde das unterschreiben: Sie nutzte die Erfahrung mit der Insolvenz für den Aufbau einer neuen Existenz.

Zwei Personen hocken am Ufer eines kleinen Sees in einem Wald. Sie scheinen etwas im Schlamm zu untersuchen. Der Wald ist dicht bewachsen, die Bäume haben herbstliches Laub. Das Licht ist warm und deutet auf eine ruhige Atmosphäre hin.

Venner Moor bei Osnabrück / Foto: Patrick Pollmeier

Wer erst einmal verstanden hat, dass nichts ausweglos ist, der schreckt auch vor den ganz dicken Brettern nicht zurück. So hat sich der ehemalige Marketingmanager Alexander Kornelsen zusammen mit seiner Frau vorgenommen, weltweit Moore zu retten.

Im sächsischen Döbeln kämpft Clemens Albrecht mit der Zivilgesellschaft für Toleranz und Demokratie. Und im bitterarmen Armenien ist nur deshalb ein besonderes Bildungskonzept entstanden, weil sich Auslandsarmenier ebenso verantwortlich fühlen wie Lehrerinnen im Land.

Das Bild ist ein geteilter Bildschirm, der eine ruhige städtische Szene mit einem Fluss oder Kanal in der Mitte zeigt, der von Gebäuden auf beiden Seiten flankiert wird. Auf der rechten Seite ist eine Frau in einem Moment der Freude eingefangen, die lächelt und in die Kamera schaut. Das Bild ist in der rechten oberen Ecke mit dem Text "NYC" und "SciV" beschriftet, was darauf hindeutet, dass es sich um eine Collage oder einen Teil einer größeren Sammlung handeln könnte.

Verein Treibhaus in Döbeln / Foto: Iona Dutz

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer leuchtend rosa Lilienblüte in voller Blüte, umgeben von üppigem grünen Laub. Die Blume steht im Mittelpunkt des Bildes, ihre Blütenblätter sind weit geöffnet und enthüllen ihre innere Schönheit. Der Hintergrund ist ein dunkles, verschwommenes Grün, das die leuchtende Farbe der Lilie hervorhebt und die Aufmerksamkeit auf die Blume lenkt. Das Bild ist eine visuell ansprechende Komposition, die die zarte Schönheit der Blume vor dem kontrastierenden grünen Laub hervorhebt.

Mohnblume / Foto: Stefan Ostermeier

Wird das aber ausreichen, um unseren Lebensraum lebenswert zu erhalten? Laut Statistischem Bundesamt verschwinden in Deutschland täglich mehr als 70 Fußballfelder unter Beton, als hätte es die Berichte über überhitzte Städte und überschwemmte Stadtviertel nie gegeben. Das eine ist eben Wirtschaft, das andere Natur? Wenn Sie beim Blättern im Heft zu einer hinreißenden Mohnblume gelangen, können Sie lesen, dass auch Natur Wirtschaft ist. Und zu retten.

Zeichnung eines Mannes in einer Druckerei. Er trägt eine Weste und eine Brille und hält eine Reihe von bedruckten Blättern in der Hand. Im Hintergrund sind mehrere große Druckmaschinen und Regale mit Materialien zu sehen. Der Mann wirkt zufrieden und präsentiert seine Arbeit.

Frank Bourassa / Illustration: Tine Fetz

Ob auch das Interview mit Frank Bourassa Mut macht? Ansichtssache. Der Kanadier seziert im Gespräch mit Holger Fröhlich seine Karriere, die ihn zu einem der größten Geldfälscher der Geschichte werden ließ. Und das ist genauso atemberaubend wie die Antwort auf die Frage, warum er am Ende mit 250 Millionen Blüten straffrei ausging.

Vielleicht nicht das ganz große Vorbild. Aber seine Story macht gute Laune. Und die brauchen wir genauso wie gute Ideen. --

Gabriele Fischer, Chefredakteurin