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Konzerthaus Blaibach

„Die Kiste steht“, sagt Peter Haimerl. Etwa ein Jahr nach dem ersten Spatenstich werden die letzten Fassadenteile montiert, Strom und Licht installiert und die Tribüne mit 200 Plätzen aufgebaut. Das 1,6 Millionen teure Konzerthaus hat die Form eines gekippten Schuhkartons, der zur Hälfte versenkt ist. Gemeinsam mit dem Bariton Thomas Bauer glaubt Haimerl daran, dass sich der verwaiste Dorfkern des kleinen Ortes mit Kultur wiederbeleben lässt.

Das Konzerthaus sollen die örtlichen Musikvereine als Spielort nutzen. Zudem soll das alljährliche Kulturwald-Festival darin stattfinden. Vor allem aber soll es ein Zeichen setzen, dass Blaibach sich noch nicht aufgegeben hat. Thomas Bauer und seine Frau haben sich verpflichtet, zehn Jahre lang die Organisation, die Programmgestaltung und sämtliche Betriebskosten des Konzerthauses zu übernehmen.

Am 12. September wird das Konzerthaus eröffnet. Aufgeführt wird Joseph Haydns „Die Schöpfung“. Haimerl sagt: „Es ist wie bei der Fußball-WM in Brasilien. Selbst wenn nicht alles fertig sein sollte, wird es irgendwie gehen.“

Mehr Informationen unter www.konzert-haus.de und www.kulturwald.de

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