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... den Onlineprinters?

Der Trick der Onlineprinters: viele verschiedene Aufträge auf einmal drucken

Seit dem Bericht vor vier Jahren hat sich die Belegschaft von 300 auf 550 Mitarbeiter fast verdoppelt, ebenso der Kundenstamm (400.000) und die täglichen 3000 bis 4000 Druckaufträge. Bis zu 95 Prozent des Umsatzes, den man nicht verrät, macht die Firma in Neustadt an der Aisch mit Geschäftskunden.

Der Firmengründer Walter Meyer glaubte früh daran, dass das Konzept auch in anderen Ländern funktionieren könnte und lancierte 2009 sein englischsprachiges Angebot Onlineprinters.com. Heute gibt es 14 sogenannte Ländershops in diversen Sprachen. Die Internationalisierung des Angebots zahlt sich aus: Inzwischen macht das Unternehmen 51 Prozent seines Umsatzes im Ausland.

Um in Europa weiter expandieren zu können, holte Meyer TA Associates, ein Private Equity Unternehmen mit mehr als 400 Firmenbeteiligungen, als Gesellschafter an Bord. „Die großen Onlinedrucker haben sich vor allem in Deutschland entwickelt, daher ist hier der Markt am weitesten“, sagt Michael Fries, Geschäftsführer von Onlineprinters. „Das europäische Ausland ist deutlich weniger weit.“

Um Kunden dort zu bedienen, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr rund eine Million Euro in ein neues „Kundenservicecenter“ in Fürth investiert. Mittlerweile bietet man immer mehr Produkte an. Inzwischen sind es 1400 – von der Visitenkarte über Plakate bis zum kompletten Messestand.

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