Künstler gesucht!

Ein Tag über die Kunst des Verkaufens, die Menschen, die sie beherrschen – und die Zukunft des Handels.

Schwerpunkt: Personal und Führung


Wie kann der Handel in schwierigen Zeiten gute Leute finden? Und wie hält man sie, wenn man sie hat? Können Daten wirklich Verkäufer ersetzen? Muss ein Händler heute nicht nur verkaufen, sondern auch produzieren, erfinden und entwickeln? Oder reicht es, eine Plattform anzubieten? Welche Ideen und Modelle funktionieren heute schon – und machen Mut für die Zukunft?

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Die Redner

Alexander Graf (*1980) war an mehreren E-Commerce-Gründungen beteiligt und berät Konzerne verschiedener Branchen im Bereich Digitalstrategie. Er beschäftigt sich mit dem Umbruch von Geschäfts- und Handelsmodellen durch intelligente Software, mit verknüpften Märkten und neuen, enorm schnell lernenden Unternehmensformen, mit denen sich die Regeln für Innovation grundlegend verändert haben. Graf war zusammen mit Tarek Müller und Nils Seebach Mitgeschäftsführer der Agentur NetImpact und hat 2014 Spryker Systems gegründet, einen Technologie-Anbieter für E-Commerce-Projekte. Über die Entwicklungen im Handel schreibt der Kaufmann in seinem Blog Kassenzone.de.

Online ist Zukunft, heißt es. Aber viele Händler scheitern daran. Warum, erklärt der E-Commerce-Fachmann Alexander Graf im Interview mit brand eins: leidergeschlossen.de

Kathrin M. Möslein (*1966) forscht und lehrt an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Professor für Wirtschaftsinformatik im Themenfeld „Innovation & Wertschöpfung“ und leitet in Leipzig das Center for Leading Innovation & Cooperation (CLIC). Als Innovationsforscherin fragt sie sich in den Innenstädten der Welt schon lange „Warum kann ich dort nur als passiver Konsument einkaufen?“, obwohl Visionäre bereits seit den 1970ern den „Prosumenten“ – den aktiven Kunden – erwarten. Nach rund 15 Jahren gestaltender Forschung zu offener Innovation und interaktiver Wertschöpfung auf Online-Plattformen eröffnete sie daher im Jahr 2014 gemeinsam mit dem Fraunhofer IIS in der Nürnberger Innenstadt das „Josephs“ als offenes Innovationslabor. Bei unserer Konferenz berichtet sie, wie dort Unternehmen neue Produkte am Kunden testen, warum das Josephs Fans in Bangalore, Cambridge oder Taichung hat sowie von den Überraschungen und Erfahrungen des Innovationsforschers, der mit Neugier in die Welt des Handels eintaucht.

Götz W. Werner (*1944) ist Gründer und inzwischen Aufsichtsrat von dm-drogerie markt. Er stammt aus einer Heidelberger Drogistenfamilie und eröffnete 1973 in Karlsruhe sein erstes Geschäft. Heute ist dm eines der größten Drogerieunternehmen Europas und beschäftigt rund 55.000 Mitarbeiter. Bekannt ist Werner für seine betont antiautoritäre bzw. dialogische Unternehmensführung, die auf großem Zutrauen in die Mitarbeiter basiert. Erklärtes Ziel bei dm: Jeder einzelne soll einen Sinn in seiner Tätigkeit sehen. Statt Anweisungen gibt es Empfehlungen. Dienstpläne heißen Mitarbeiter-Einsatzpläne und werden selbst erstellt. Eigenverantwortliches Handeln und Selbstführung der Mitarbeiter sind bis in jede Filiale hinein Prinzip. Oder, wie Werner sagt: „Der Mitarbeiter ist der wichtigste Kunde“. Auch bei der Ausbildung geht er ungewöhnliche Wege: Teil der mehrfach ausgezeichneten dualen Berufsausbildung sind zum Beispiel Theaterprojekte, die die Kommunikationsfähigkeit trainieren. Werner ist sozial stark engagiert und setzt sich seit vielen Jahren für das bedingungslose Grundeinkommen ein.

Die Konferenz veranstaltet brand eins in Kooperation mit

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