Risiko-Definitionen

Ri|si|ko das; -s, Plur. -s u. ...ken, österr. auch: Risken <aus gleichbed. älter it. ris(i)co, Herkunft ungeklärt>: a) mit einem Vorhaben, Unternehmen verbundenes Wagnis; b) Gefahr, Verlustmöglichkeit bei einer unsicheren Unternehmung.
Duden – Das große Fremdwörterbuch


„Der Vorstand hat geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden.“
§ 91 Aktiengesetz

„Es ist wahrscheinlich, dass etwas Unwahrscheinliches passiert.“
Aristoteles

„So wie in Zeichentrickfilmen die gemalten Figuren erst dann in den Abgrund stürzen, wenn sie mitten in der Luft stehend plötzlich der Gefahr gewahr werden, so konstruieren auch Menschen ihre eigene Realität und stufen Risiken nach ihrer subjektiven Wahrnehmung ein.“
Prof. Ortwin Renn, Vorstandssprecher der Akademie für Technikfolgenabschätzung, Baden-Württemberg

Wer wagt, gewinnt. Es sei denn, er verliert.
International Fonds Selection, Reutlingen

„In dem Augenblick und in dem Maße, da das Risiko zurückgedrängt ist, hört auch das Unternehmen auf, Unternehmen zu sein (...), bzw. indem wir zu einer Wirtschaftsform gelangen, die ein risikofreies Wirtschaften zulässt, hat die Unternehmung aufgehört zu sein.“
Handbuch der strategischen und taktischen Bauunternehmensführung; zitiert nach Bussmann

Was ist Risiko? Risiko im betriebswirtschaftlichen Sinn ist die Gefahr eines unerwarteten Verlustes. Statistisch wird Risiko häufig mit Volatilität (Standardabweichung) vom erwarteten Mittelwert gleichgesetzt.
www.zinsrisiko.de, Selbstlernkurs zum Risikomanagement

„Risiko ist nicht gleich Volatilität.“
Dresdner Bank Schweiz

Unter der Normalverteilungsannahme für die Risikofaktoren hat die Taylorapproximation 2. Ordnung eine Verteilung wie die Summe einer Linearkombination von unabhängigen nicht zentral Chi-quadrat- und einer unabhängigen normalverteilten Zufallsvariablen.
Handbook of Statistics, zitiert nach www.mathfinance.de

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“
Johann Christian Friedrich Hölderlin (1770–1843)