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Machen Sie es gut!

Fast genau fünf Jahre ist es her, da haben McKinsey & Company und brand eins Wissen ein gemeinsames Projekt auf den Weg gebracht. Die erste Ausgabe von McK Wissen erschien im Mai 2002 – sie war ein Experiment. Wir wollten versuchen, Berater-Know-how mit Journalismus zu verknüpfen, das gemeinsame Ziel war ein Wissensmagazin, gespeist aus der Expertise der Unternehmensberatung und schreiberischer Kompetenz. „Die Kombination aus unternehmerischer Meinungsführerschaft und publizistischer Meinungsfreiheit macht das Magazin einzigartig“, schrieb Professor Jürgen Kluge, seinerzeit Deutschlandchef von McKinsey, in seinem Begleitbrief zur Erstausgabe an die Leser. Damit sei das Magazin vielleicht auch Vorreiter einer neuen Generation von Unternehmenspublikationen, hoffte er, die sich durch ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und Qualität auszeichnen. So hat McK Wissen versucht, inhaltlich und optisch neue Wege zu gehen, und heute kann man wohl sagen: Das Experiment ist geglückt.




Das Blatt hat diverse Preise bekommen für Inhalt, Optik und redaktionelle Kompetenz. Jede Ausgabe hat einen höchst heterogenen Leserkreis erreicht – vom Vorstand über den Politiker bis hin zum Abiturienten. Die renommierteste Unternehmensberatung der Welt wollte ihr Wissen teilen und es überall dorthin transportieren, wo es vielleicht gebraucht wird, auf dass es sich vermehren kann. Diese Strategie des Absenders, das belegen die vielfältigen Reaktionen auf das Heft, hat sich als gut und richtig erwiesen.

Weil aber auch das spannendste Projekt einmal zu Ende geht und selbst die beste Idee nur gut ist zu ihrer Zeit, wird die vorliegende Ausgabe die letzte aus der Reihe McK Wissen sein. McKinsey sucht erneut nach anderen Dialogformaten für eine neue globalisierte Welt. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Ihnen bedanken – für Ihre Anregungen und Ihre Kritik, für Ihre treue Leserschaft und für Ihre Zeit. McKinsey danken wir für eine fünfjährige Partnerschaft und für ein Projekt, das auch für uns stets lehrreich war.

Unser Qualitätsanspruch war hoch, und bei dem Versuch, ihm gerecht zu werden und ihn zu steigern, haben wir gelernt. Dass Qualität eine Haltung erfordert und die Bereitschaft aller, die an der Herstellung beteiligt sind. Dass gut nur sein kann, wer ein Ziel hat, seine Prozesse sauber definiert und die Einhaltung jedes Zwischenschritts akribisch verfolgt. Qualität, das belegen die Geschichten im aktuellen Heft, erreicht nicht, wer anordnet, sondern nur wer Umgebungen schafft, in denen Menschen ihr Bestes geben wollen und können. Und Qualität dauert, sie ist ein kreativer, anstrengender, bereichernder, nicht enden wollender Prozess.

Wir haben fünf Jahre lang versucht, das jeweils beste Magazin zu machen, das möglich war. Ob uns das gelungen ist? Das können wir auch bei unserer letzten Ausgabe nur hoffen. Die Entscheidung darüber treffen wie bei jedem Produkt und jeder Dienstleistung die Kunden, also ganz allein Sie.