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Kaffee in Zahlen 2013

Was kommt, was bleibt?

Wie trinken Sie eigentlich am liebsten Ihren Kaffee? Schwarz? Weiß? Süß? Frisch gemahlen und gebrüht aus der Maschine? Schnell und bequem aus Pad oder Kapsel zubereitet? Im Porzellanfilter von Hand zelebriert? Mit samtiger Crema oder mit einer feinen Haube aus aufgeschäumter Milch? Welche Bohne bevorzugen Sie? Und welches Aroma? Eher fruchtig? Lieber blumig-würzig? Dezent mit einem Hauch von Schokolade? Mit einer feinen Nuance von Schwarzer Johannisbeere? Und wenn die Zutaten stimmen – wo genießen Sie ihn dann: Ihren ganz besonderen Lieblingskaffee?

Was uns trennt – und eint.

Dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist, wussten wir schon. Und natürlich sind uns auch die Sitten und Gebräuche anderer Kulturen durchaus vertraut. Unsere weltweiten Recherchen in diesem Jahr haben uns dennoch erstaunt: Denn mit Blick auf den Genuss der braunen Bohnen gehen die Vorlieben und Geschmäcker offenbar doch ziemlich weit auseinander.

Mit allen Sinnen

Text: Uwe Rasche
Illustration: Jindrich Nowotny

Der Parfümeur kreiert Düfte, der Sensoriker komponiert Kaffee. Zu Gast bei Christian Esselun – Hüter des guten Geschmacks bei Tchibo. 

Respekt!

China: Bitte nicht bitter

Vor einigen Jahren bat mich mein chinesischer Vermieter, ein sympathischer Pekinger mittleren Alters, ihm aus Deutschland eine Kaffeemühle mitzubringen. Was er als Teetrinker denn damit wolle, fragte ich. „Nun, einfach nur als Dekoration aufstellen“, antw

Text: Bernhard Bartsch

Russland: Westliche Eleganz

Auch meine Frau Olga hat eine Espressomaschine in der Küche aufgestellt. Aber echter Espresso ist ihr zu stark, sie lässt Wasser durch den Siebträger laufen, bis ihre 0,4-Liter-Tasse voll ist. „Americano“ nennt sie das Ergebnis hochzufrieden und schüttet

Text: Stefan Scholl

Australien: Herzstopper im Stehen

Als der britische Admiral Arthur Phillip 1788 in Sydney die erste Sträflingskolonie aufzubauen begann, war die Wahl des Heißgetränks für Australien entschieden: Briten trinken Tee, ob nun zu Hause oder im Südpazifik. Nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch bega

Text: Barbara Bierach

Argentinien: Schule des Lebens

Das einzig Neue im Café Montecarlo ist dieses kleine, runde Schild. Darauf ein Handy, durchgestrichen mit einem roten Balken. Die alte Theke, die schweren Holzstühle, die Glasvitrine mit den Croissants – alles ist wie vor Jahrzehnten. Der Kellner trägt sc

Text: Karen Naundorf

Kalifornien: Gründer und Gebräu

Gute Cafés mit eigener Rösterei erkennt man in San Francisco an der Schlange. Der Amerikaner mag wenig Geduld haben, wenn es ums Bierzapfen geht – für einen sorgsam aufs Gramm abgewogenen, frisch gebrühten Filterkaffee oder einen Cappuccino mit kunstvoll

Text: Steffan Heuer

Frankreich: Merkwürdige Tradition

Es klingt ein wenig nach „Des Kaisers neue Kleider“. Da ist eine Stadt seit vielen Jahrzehnten berühmt für ihre Cafés, in denen Einheimische wie Touristen stundenlang zu sitzen und bei einer Tasse Kaffee ihre wunderbare Umgebung zu beobachten pflegen. Bis

Text: Sigrid Neudecker

Österreich: Kaffee trotz Kaffeehaus

Text: Florian Holzer