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Factchecking – Wie wir die Qualität von brand eins sichern

Fehler passieren immer und überall, auch bei brand eins. Damit es so wenige wie möglich in unsere Artikel schaffen, prüft unsere Dokumentation alle Fakten vor der Veröffentlichung.

Ein hellblaues Rechteck mit dem weißen Schriftzug "Felher" darauf. Das Rechteck befindet sich auf einem weißen Hintergrund, oberhalb und unterhalb ist ein schwarzer Bereich.

Stimmen die Firmen- und Personennamen, die beruflichen Funktionen, das Alter der im  Text genannten Menschen? Sind alle Zahlen, mathematischen Rechnungen und geografischen Angaben korrekt, sind Schätzungen und Argumentationen nachvollziehbar? Kann man den genutzten Quellen vertrauen? Sind die zitierten Fachleute und wissenschaftlichen Studien seriös, unabhängig und aktuell? Erweisen sich die im Artikel geschilderten Sachverhalte als plausibel, widersprüchlich oder womöglich rechtlich heikel?

Alle diese Fragen klärt unsere Dokumentation seit jeher gemeinsam mit den Autoren und Autorinnen, bevor ein Beitrag publiziert wird. In der Geschichte von brand eins wurden bis heute etwa 9.000 Artikel und unzählige Posts auf ihre Richtigkeit geprüft. Dieses Mehraugenprinzip dient der journalistischen Qualität – und ist in Zeiten von Fake News, Desinformation und Propaganda wichtiger denn je.


„Fact Checking ist wie der Besuch beim Zahnarzt. Man macht es besser regelmäßig.“
Jens Bergmann, stellvertretender Chefredakteur, brand eins

Denn auch den besten Autorinnen und Autoren unterlaufen Fehler, die unsere  Dokumentation im Dialog mit ihnen korrigiert. Zur Qualitätssicherung gehört auch, Gesprächspartnern wörtliche Zitate vor der Veröffentlichung zur Kenntnis zu geben und ihre Aussagen auf faktische Richtigkeit zu prüfen. Außerdem bewertet unsere Dokumentation Themenvorschläge, hilft Autorinnen und Autoren bei Recherchen und der Einschätzung von Quellen, Studien und Datensätzen. Harald Willenbrock, freier Autor für brand eins sagt:


„Man verlässt sich auf sie. Und wenn man dann für andere schreibt, die keine Dokumentation beschäftigen, ist das wie ein Absprung aus dem Flugzeug, bei dem man erst kurz vor dem Aufprall merkt, dass man dieses Mal gar keinen Fallschirm dabei hatte: schmerzhaft.“

Trotz aller Sorgfalt und Fallschirme: Ab und an rutscht selbst der gewissenhaftesten Dokumentation etwas durch. Dann freuen wir uns über Ihre freundliche Hinweise und Verbesserungsvorschläge – gern an [email protected]

Wenn Sie kein Fact Checking unterstützt: Wie können Sie sich selbst vor Fake News schützen? 

  1. Sind Aussagen über einen Fakt belegbar? Gibt es eine, besser zwei glaubwürdige Quellen dafür?
  2. Stammen die Informationen aus erster Hand oder liegt Hörensagen vor?
  3. Von wem stammt die Information, welches Motiv könnte diese Person haben? Eine unabhängige Fachperson spricht anders über ein neues Produkt als dessen Erfinder oder ein Konkurrenzunternehmen.
  4. Wählen Sie nicht nur Quellen aus, die Ihre These stützen, sondern lassen Sie auch andere Stimmen zu Wort kommen und überdenken Sie gegebenenfalls Ihren Standpunkt.
  5. Verlassen Sie sich nicht allein auf KI, sondern prüfen Sie die Antworten des Chatbots, damit das Wissen, jene „kostbare und hart erarbeitete Ressource“ nicht zur permanent „verfügbaren Ramschware“ verkommt, wie Hennig Beck in einer brand eins Kolumne schreibt.


Das Fact-Checking-Team von brand eins:

Katja Ploch und Victoria Strathon sind seit der ersten Ausgabe von brand eins an Bord und damit für den größten Teil aller verifizierten Artikel verantwortlich. Kathrin Lilienthal arbeitet als freie Dokumentarin seit  mehr als 20 Jahren für brand eins/thema, Dirk Hempel unterstützt beide Teams seit 2021.

Mehr über alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von brand eins erfahren Sie hier.