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Erik Nagel im Interview

So sehen sich viele Führungskräfte. Erik Nagel, Professor für Organisation an der Hochschule Luzern, möchte ihnen zu einer differenzierteren Sichtweise verhelfen. Ein Gespräch über Widerstand, zunehmende Empfindlichkeiten und Bernd Stromberg als Entwicklungshelfer.



Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 04/2017.

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes, der eine Brille und ein weißes Hemd trägt. Er blickt mit ernster Miene direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist eine schlichte graue Wand, die dazu dient, die Person und ihre Kleidung hervorzuheben. Das Bild ist im Hochformat gehalten, und der Mann ist die zentrale Figur in der Komposition.
Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes, der eine Brille und ein weißes Hemd trägt. Er hat einen ernsten Gesichtsausdruck, und sein Blick ist zur Seite gerichtet. Das Porträt befindet sich vor einem schlichten Hintergrund, der die Person und ihre Kleidung hervorhebt. Das Bild ist in Schwarz-Weiß gehalten, was dem Porträt eine zeitlose Qualität verleiht. Die Kleidung und der Gesichtsausdruck des Mannes deuten auf einen formellen oder professionellen Rahmen hin, und die Schlichtheit des Hintergrunds ermöglicht es dem Betrachter, sich auf die Person und ihre Kleidung zu konzentrieren.

brand eins: Herr Nagel, Sie loben den Widerstand als Glücksfall. Was sind für Sie persönlich die eindrücklichsten Glücksfälle?

Erik Nagel: Ich habe Kinder, und die tun häufig nicht, was sie sollen. Das empfinde ich als unglaublich mühsam, bin aber überzeugt, dass es notwendig ist: Sie müssen sich an ihren Eltern reiben können.

Und auch gegen die Alten durchsetzen? Heute gibt der Nachwuchs in manchen Familien den Ton an.

Das halte ich für ebenso unglücklich wie den umgekehrten Fall: autoritäre Eltern. Als Vater habe ich eine bestimmte Rolle und einen Standpunkt, den sollte ich nicht einfach aufgeben. Kinder können sich dazu äußern, aber das heißt nicht, dass ich es so mache, wie sie es gern hätten. Man sollte mit Verständnis auf Widerstand reagieren, ohne seine Überzeugungen grundlos aufzugeben.


 

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