Ausgabe 06/2017 - Schwerpunkt Umsonst

Schenkungen an Museen

Teure Geschenke

• Dafür dass er sich in den vergangenen Jahren von Hunderten Kunstwerken im Wert von mehreren Millionen Euro getrennt hat, wirkt Christoph Müller ziemlich zufrieden. Er hat diese Gemälde und Zeichnungen geliebt, über vier Jahrzehnte bei Auktionen in New York, Berlin und Amsterdam ersteigert, und dann hat er sie verschenkt. Sein Sammelgebiet ist weit von den Aufgeregtheiten der Gegenwartskunst entfernt: Müller interessiert sich für die weniger bekannten Holländer und Flamen des 17. Jahrhunderts, vor einigen Jahren kamen dänische Maler des 19. Jahrhunderts dazu. Die Bilder füllten die Wände seiner großzügigen Berliner Dachgeschosswohnung. Nicht obwohl, sondern weil sie ihm viel bedeuten, hat er sich entschieden, immer wieder große Bestände an Museen in Berlin, Köln oder Schwerin zu geben.

Allein das Berliner Kupferstichkabinett – auf seinem Gebiet eines der wichtigsten europäischen Museen – hat aus Müllers Sammlung Hunderte Zeichnungen und Druckgrafiken niederländischer Meister ausgewählt. „Das waren wichtige Ergänzungen für unsere Sammlung“, sagt Heinrich Schulze Altcappenberg, der ehemalige Direktor. Das Staatliche Museum Schwerin verfügt seit Müllers Schenkung von 155 Gemälden über eine der größten Niederländer-Sammlungen Deutschlands. Der Wert der nach Schwerin gegebenen Werke: zwischen 20 und 30 Millionen Euro.

Müllers vorerst letzte Schenkung, dänische Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken, ging nach Greifswald. Es ist die größte Sammlung dänischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, die ein deutsches Museum bisher erhalten hat. Weil Müllers Dänen-Sammlung so gut ist, widmete ihr die Alte Nationalgalerie Berlin eine eigene Ausstellung, eine große Ehre. Für Müller war es „ein Höhepunkt meines Sammlerlebens“. Wenn er weitere Dänen kauft, verständigt er sich mit der zuständigen Greifswalder Museumskuratorin darüber, welche Werke die dortigen Bestände gut ergänzen würden – ein Sammler, der nicht für sich, sondern für ein öffentliches Museum auf Auktionen bietet.

Nicht ganz uneigennützige Motive

Müller ist Schwabe, also kein Verschwender. Bei Auktionen setzt er sich Limits. Dass er dänische Maler des 19. Jahrhunderts sammelt, hat auch damit zu tun, dass sie unterschätzt sind. Müller hat wenig Konkurrenz. Auch bei seinen Schenkungen achtet er auf die Konditionen. Als ein großes Berliner Museum signalisierte, von seinen Niederländern würde bei einer Schenkung ein Großteil im Depot landen, entschied er sich lieber für das kleine, feine Museum in Schwerin, für Müller „eines der schönsten deutschen Museen des 19. Jahrhunderts“. Hier ist in der ständigen Ausstellung etwa die Hälfte seiner Schenkung zu sehen.

„Ich gebe mein Geld für Bilder aus. Ich brauche keinen großen Luxus, wofür soll ich mein Geld sonst verwenden?“, fragt Müller. Und zitiert einen seiner Lieblingssätze von dem 1933 von den Nationalsozialisten entlassenen Berliner Museumsdirektor Max J. Friedländer: „Kunstbesitz ist so ziemlich die einzige anständige und von gutem Geschmack erlaubte Art, Reichtum zu präsentieren.“

Dass Sammler Museen ihre Schätze überlassen, hat eine lange Tradition. Aber dass einer wie Müller von den Museen im Gegenzug lediglich eine Ausstellung und einen Katalog erwartet, ist nicht unbedingt die Regel. Machtbewusste Sammler können sehr fordernd werden. Ihre Wünsche reichen von der Umbenennung einzelner Museumssäle bis zu Neubauten. In München errichtete der Freistaat Bayern im Jahr 2009 für die Pop-Art-Sammlung von Udo Brandhorst und dessen verstorbener Ehefrau ein eigenes Museum für 48 Millionen Euro.

Andere Sammler nehmen Einfluss auf die Ausstellungen. Oder überlassen den Museen ihre Werke nur als Leihgaben. Das spart Lagerkosten und Versicherungsprämien, während das Museum für die Sichtbarkeit der Werke sorgt. Das lohnt sich für den Sammler, wenn er sich irgendwann entscheidet, seine Kunstschätze aus dem Museum abzuziehen und zu verkaufen.

Der Konzeptkünstler Hans Haacke zitiert (in seinem Buch „Wirklich – Werke 1959–2006“) den Kölner Großsammler Peter Ludwig, der die wertsteigernde Wirkung von Museumsplatzierungen schon in den Achtzigerjahren in erfrischender Offenheit benannte: „Dass die Sammlung heute 45 Millionen wert ist, ist vor allem dem Umstand zu danken, dass sie jahrelang in einem prominenten Haus wie dem Wallraf-Richartz-Museum gezeigt wurde. Ich habe für die Bilder und Objekte zusammen nicht mehr als fünf Millionen ausgegeben.“

 

 

„Die Sammlung bin ich“: Christoph Müller und seine Werke

 

 

Sammler sind mächtiger denn je 

Für die Museen sind die Schenkungen nicht umsonst. Heinrich Schulze Altcappenberg, der Ex-Direktor des Berliner Kupferstichkabinetts, kalkuliert für eine nicht überdimensionale Ausstellung und einen Katalog wie bei Müllers Gabe mit Kosten in der Größenordnung von rund 100 000 Euro. Die geschenkten Werke müssen nach Museumsstandards gepflegt werden.

So könnten, sagt der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich, etwa Medienkunst oder Installationen „extrem konservierungsaufwendig sein“ (sie auch brand eins 07/2016: „Uns läuft die Zeit davon“) *. Die Folgekosten könnten „nach ein paar Jahrzehnten den damaligen Kaufpreis deutlich übersteigen“. Bei älteren Werken kann die Provenienzforschung aufwendig und teuer werden, schließlich will kein Museum Raubkunst in seine Bestände aufnehmen. Ullrich sieht noch ein weiteres Problem: „Verträge binden die Museen auf lange Zeit und verpflichten sie, bestimmte Werke auszustellen; man weiß aber nicht, wie sich das Interesse an Kunst ändert.“

Mit dem Steigen der Preise für Kunst in den Neunzigerjahren und dem zeitgleichen Schrumpfen der Ankaufsetats der Museen verschoben sich die Machtverhältnisse zugunsten der Sammler. Viele Häuser sind auf Schenkungen und Leihgaben angewiesen. Das hat Folgen. „Der gesellschaftliche Ehrgeiz und ein spekulatives Denken grassieren auch auf dem Museumsterrain“, klagte Eduard Beaucamp, der Kunstkritiker der »Frankfurter Allgemeinen«, bereits 2001. „Die öffentlichen Häuser werden gern als vergrößerte Schaufenster und als Werbefläche genutzt. Manche Museumsausstellungen zeitgenössischer Künstler werden von Händlern und Sammleragenten in fast eigenmächtiger Regie in Szene gesetzt.“

Welch unschöne Folgen die Abhängigkeit von Leihgebern haben kann, erlebte das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt am Main. Der Immobilienunternehmer Dieter Bock hatte dem damaligen Direktor Jean-Christophe Ammann drei Millionen Mark für Ankäufe von Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt. Der Direktor freute sich über die großzügige Geste und kaufte fleißig ein. Als Bock sich 2005 dazu entschloss, die knapp 500 so erworbenen Werke versteigern zu lassen, fehlte dem Museum plötzlich ein erheblicher Teil seines Bestands. Den möglichen Verkaufserlös schätzte Ammann im Jahr 2005 gegenüber dem Berliner »Tagesspiegel« auf bis zu 50 Millionen Euro. Der Leihgeber hat nicht nur den guten Ruf des Museums, sondern auch die Expertise dessen Chefs zu Geld gemacht.

Fragt man Museumsdirektoren nach dem Thema, werden sie sehr schweigsam. Robert Fleck, der ehemalige Direktor der Hamburger Deichtorhallen, erklärt das so: „Die Häuser reißen sich um attraktive Sammlungen. Die Museen könnten sich solche Ankäufe nicht leisten. Wenn ein Direktor keine hochkarätigen Sammler als Partner für sein Haus gewinnen kann, wird ihn sein Aufsichtsrat irgendwann fragen, weshalb vergleichbaren Museen das besser gelingt.“ Fleck kann offen sprechen, er lehrt inzwischen als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. In seinen Augen ist die „Verschiebung des Verhältnisses von privaten und öffentlichen Sammlungen einer der wesentlichsten Vorgänge in der Kunstszene der Gegenwart“.

 

 

Im Museum wird Kunst wertvoller

Als Direktor der Deichtorhallen hat Fleck machtbewusste Großsammler erlebt. F. C. Gundlach, selbst ein berühmter Fotokünstler, hatte der Hansestadt im Jahr 2003 seine umfangreiche Sammlung als Dauerleihgabe für 20 Jahre übergeben. Im selben Jahr wurde er Gründungsdirektor des Hauses der Photographie, das zu den Deichtorhallen gehört. Gundlach selbst hat entschieden, welche der Werke als Dauerleihgaben ausgestellt wurden. „Die Aufnahme der Sammlung in ein öffentliches Museum hat die Bilder preissteigernd geadelt“, sagt Fleck.

Dem widerspricht auch Sebastian Lux nicht, heute Geschäftsführer der Stiftung F. C. Gundlach und schon 2003 ein enger Mitarbeiter des Stifters: „Die Bilder sind mit Sicherheit im Wert gestiegen, seit Gundlach sie dem Haus der Photographie übergeben hat. Aber weil das Dauerleihgaben sind, hat er selbst daraus keine finanziellen Vorteile gezogen.“ Bei Vertragsunterzeichnung über die 20-jährige Leihgabe war Gundlach 77 Jahre alt, und er hat keine Kinder. Sein Ziel war es, seine Sammlung auf Dauer zu sichern. „Eine Sammlung einem Museum zu übergeben, die so eng mit dem Leben des Sammlers verbunden ist wie die Sammlung Gundlach, ist sicher nicht ganz einfach“, sagt Lux. „Der Vertrag schützt die Sammlung davor, nur spekulativ in einem Museum ausgestellt und anschließend teuer verkauft zu werden. Gundlach hat keine Werke aus der Dauerleihgabe abgezogen und verkauft.“

Auch ein anderer Hamburger Großsammler, Harald Falckenberg, arbeitet seit 2011 eng mit den Deichtorhallen zusammen. Seine etwa 2000 Werke neodadaistischer Avantgardekunst von Kippenberger bis Meese und Mike Kelley zeigt, dass Privatleute mutiger vorgehen können als auf Konsens bedachte Leiter öffentlicher Einrichtungen. Kein Museumsdirektor könnte es sich leisten, so obsessiv, umfangreich und kompromisslos großformatige Installationen und Gegenwartskunst mit Schock- und Punk-Appeal anzukaufen. Bis 2023 steht Falckenbergs Sammlung (einschließlich der Ausstellungsräume in den Phoenix-Hallen, einer ehemaligen Fabrik in Hamburg-Harburg) den Deichtorhallen als Dauerleihgabe zur Verfügung. Das ist zweifellos ein Gewinn für die Stadt, aber auch nicht umsonst. Sie trägt die Kosten für die Betreuung der Sammlung und betreibt die Phoenix-Hallen mit einer Fläche von 6000 Quadratmetern.

Solch prominente Platzierungen von Gegenwartskunst sind den Karrieren von Künstlern zuträglich. So schreiben Sammler mit ihren Leihgaben Kunstgeschichte – aber das war zu Zeiten der Medici auch nicht viel anders. Derzeit kann man im Kunstmuseum Bonn und im Münchener Lenbachhaus in der Doppelausstellung „Mentales Gelb. Sonnenhöchststand“ sehen, wie Privatleute mit ihren Werken ganze Museen bespielen. Das Unternehmerehepaar Doris Keller-Riemer und Hans-Gerd Riemer, das hinter der Sammlung KiCo mit junger Kunst steht, genießt unter Museumsleuten einen exzellenten Ruf. Die Sammler sind lange anonym geblieben und treten betont zurückhaltend auf.

Laut Leihvertrag verpflichten sich die Museen, Teile der Sammlung „in angemessenem Umfang“ zu zeigen. „Damit bleibt die Entscheidungshoheit über Umfang und jeweilige Dauer der Präsentation bei den Häusern“, betont Stephan Berg, Leiter des Kunstmuseums Bonn. Die Werke würden „sukzessive in die Stiftung eingebracht, und bereichern als Stiftungseigentum dann dauerhaft die Sammlung der beiden Häuser“.

Folgen für den Markt hat das trotzdem. Die Ausstellung in renommierten Museen sorgt für Aufmerksamkeit, und „das hebt, gerade bei Gegenwartskunst, massiv das Renommee der Künstler“, sagt Robert Fleck, der ehemalige Direktor der Deichtorhallen. Spätestens mit der Bonner und Münchener Doppelausstellung wird allein die Tatsache, dass ein Künstler in der KiCo-Sammlung vertreten ist, seinen Namen adeln und seinen Marktwert heben.

Angebot und Nachfrage

Fleck ist überzeugt, dass „Hunderte solcher Schenkungen und Leihgaben ganzer Sammlungen“ an Museen in ganz Deutschland gegangen sind. Aber nicht viele Privatleute sind in der Position, den Museen Bedingungen zu diktieren. „Auf internationalem Spitzenniveau“ bewegen sich in Deutschland nur „etwa ein Dutzend Sammlungen“, schätzt Fleck. Unterhalb dieser Liga ist die Verhandlungsposition deutlich schwächer, denn das Angebot übersteigt die Nachfrage bei Weitem. „Es gab schon in den Nullerjahren viele, die mit ihren Sammlungen nicht in die Museen gekommen sind“, sagt der Branchenkenner Ullrich. „Viele haben es versucht, die meisten haben es nicht geschafft. Museen bekommen unendlich viel angeboten, vor allem aus Nachlässen.“

Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie, berichtet, dass ihn „jeden Monat, ich kann fast sagen jede Woche“ Anfragen von Künstlern erreichen, die seinem Haus zu Lebzeiten ihren Nachlass vermachen wollen. Die pure „Masse von Kunstwerken, die den Museen vergeblich zum Kauf, als Leihgaben oder als Schenkung angeboten werden“, überfordere die Kapazitäten der Häuser massiv, schreibt Walter Grasskamp, ein emeritierter Professor für Kunstgeschichte und Vorstandsmitglied der Bayerischen Museumsstiftung in seinem neuen Buch (siehe unten).

Dieses Überangebot verschiebt die Machtverhältnisse zwischen Museen und Sammlern abermals. Der Boom der Jahrtausendwende ist einem nüchterneren Umgang gewichen. „Es gab in den Nullerjahren manche Kooperationen, die man heute so nicht mehr machen würde“, sagt Wolfgang Ullrich. Er ist der Ansicht, dass die Diskussion um die Eignung privat gesammelter Kunst für öffentliche Museen gerade erst begonnen hat: „Es gibt inzwischen viele Museen für zeitgenössische Kunst, in denen zu viel Ähnliches hängt und die auf Dauer zu wenig Besucher haben. Da ist eine Grenze erreicht. Museen müssen schon heute bei Schenkungen von Gegenwartskunst stärker selektieren.“

„Die Kunst zahlt zurück“

Besucht man Christoph Müller in seiner Berliner Wohnung, sind solche Fragen sehr weit weg. Schon weil er alte Meister und nicht wie die meisten mit Museen verbundenen Sammler Gegenwartskunst sammelt, geht es ihm nicht darum, bestimmte Künstler durchzusetzen. Und weil bei den alten Meistern die Preise kaum schwanken, ist gezielte Wertsteigerung ohnehin kein Thema.

Der 78-Jährige hat keine Kinder, nach seinem Tod soll seine Sammlung in den Partnermuseen gut betreut werden. Als er vor vier Jahrzehnten anfing, zu sammeln und Bücher über Kunstgeschichte zu lesen, ist er „nur noch in die Niederlande“ in Urlaub gefahren, „nicht mehr in die Toskana“. Die Landschaften gefielen ihm, weil sie „wie auf den Bildern“ aussahen.

Seinen Sinn für die Kunst kann Müller nicht von seinem langjährigen Lebensgefährten trennen, dem vor 22 Jahren verstorbenen Regisseur und Bühnenbildner Axel Manthey: „Ohne ihn wäre ich nicht so ein visueller Mensch. Er hat mir die Augen geöffnet.“ Manthey sammelte Pop-Art, Bilder von Roy Lichtenstein („das war damals spottbillig“) oder Gemälde von Gerhard Richter. „Die waren nicht sehr teuer, das waren damals vielleicht 30 000, 40 000 D-Mark. Axel Manthey hat sein ganzes Geld für Bilder ausgegeben, zu Recht“, sagt Müller.

Dessen Vermögen kam vom »Schwäbischen Tagblatt«, einer Tübinger Lokalzeitung, die Müller von seinem Vater geerbt und dreieinhalb Jahrzehnte als Chefredakteur und Verleger geleitet hat. Als er die Zeitung vor 14 Jahren für eine schöne Summe verkaufte und nach Berlin zog, fand er einen neuen Lebensinhalt.

„Ich weiß nicht, was für ein Mensch ich heute wäre, hätte ich nicht die Kunst für mich entdeckt. Die Kunst zahlt zurück.“ ---

 

 

„Wer meine Sammlung kennt, kennt mich“: Christoph Müller

 

Zum Weiterlesen

Robert Fleck: Das Kunstsystem im 21. Jahrhundert – Museen, Künstler, Sammler, Galerien. Passagen Verlag, 2013 b1.de/Kunstsystem21

Wolfgang Ullrich: Siegerkunst. Wagenbach Verlag, 2016

b1.de/Siegerkunst

Walter Grasskamp: Das Kunstmuseum – eine erfolgreiche Fehlkonstruktion. Verlag C. H. Beck, 2016 b1.de/DasKunstmuseum

* b1.de/_ZKM

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