Ausgabe 01/2017 - Leserbriefe

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brand eins 12 /2016 Die Hose spricht

Sebastian Flügel, via Facebook
Barbara Vinken klagt über den geringen Putz der Männer, die sich uniform in Anzüge stecken („Kollektivkörper“), anstatt sich äußerlich den vermeintlich vorhandenen inneren emotionalen Wechselbädern hinzugeben. Warum es nun ausgerechnet die Mode sein soll, die männliche Wechselbäder ausdrücken kann? Herrlich. Besser kann man gar nicht offenbaren, warum es Männer und Frauen gibt. Vinken ist authentisch weiblich, und damit darf einfach stehen bleiben, was sie sagt.

brand eins 12/2016 Titel

vrenifrost, via Instagram
#travelessentials #brandeins #anappleaday

brand eins 12 /2016 Die Hose spricht

Difficult Plettner, via Facebook
Wieso ist ein Verzicht auf Äußerlichkeiten narzisstischer als deren Hervorhebung? Das klingt sehr egozentrisch. Im Übrigen war das Outfit von Steve Jobs alles andere als unauffällig, im Kontext von Apple und der Konkurrenz von Microsoft, IBM oder Nokia im grauen Anzug. Im Gegenteil, das war ein auffallendes Statement. Man muss schon den Zeitgeist und Kontext verstehen wollen, um das einordnen zu können.

Leicester Mowell, via Facebook
Dezente Kleidung bedingt, dass der Esprit von der Person ausgehen muss. Und sie lässt Raum für exquisite oder pfiffige Accessoires.

Sonja Blumental, via Facebook
Als selbst betroffene Täglich-Jeans-mit-Rolli-Trägerin muss ich schmunzeln und sage: Die meisten tragen das wohl einfach nur aus Faulheit und weil sie zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt sind. Nicht mehr und nicht weniger – und selbst für die Frage „Wie kommt das bei anderen an?“ sind sie eventuell zu faul. Schlimm! Aber echt weit verbreitet.

Kai Reinhardt, via Facebook
Das ist der neue Punk. Nicht die Gesellschaft kann mich mal, nee, ganz konkret du, genau du! Die Jugend ist wieder auf den Straßen, diesmal jagt sie Pokémons, und es gibt nichts, was ihr tun könnt!

brand eins 12 /2016 Geschmacksträger

Chris Hoeland, via Facbook
Hinter Bourdieu verbirgt sich nicht die Forderung nach einer Geschmackspolizei, sondern die Feststellung, dass ein ­bestimmter Habitus soziale Ausschlüsse bewirkt – zugunsten privilegierter Gruppen. Und ironischerweise sind es genau diese Gruppen (weiß, männlich etc.), die zunehmend über Political Correctness jammern, weil sie die Deutungshoheit über den guten Geschmack dank Jahrzehnten feministischen und antirassistischen Kampfes verlieren.

brand eins 12/2016 Titel

juliasangnguyen, via Instagram
Diese Phase eines Projekts liebe ich am meisten. Stundenlang Bücher und Magazine ausbreiten und nach Inspiration suchen. #printisnotdead #editorialdesign #magazines

brand eins 12 /2016 Geschmacksträger

Andreas Zuege, via Facebook
Super! Complimenti! Richtiger Kommen­tar zur richtigen Zeit! Ihr solltet darüber nachdenken, brand eins in Italien zu ver­legen.

brand eins 12 /2016 Blind Date

@Geekanditswife, via Twitter
Sei bloß nicht andersfarbig als weiß. Oder irgendwie körperlich beeinträchtigt. Oder dick. Sei am besten ein Mann. Und benimm dich auch so.

 

Aus der aktuellen brand eins, Ausgabe 1/2017

Schwerpunkt: Offenheit

Weitere Themen u.a.: wie die Polizei Social Media lernt, warum man die Globalisierung nicht zurückdrehen kann und warum wir vielleicht besser losen statt wählen sollten.

Alle Inhalte finden Sie hier: https://www.brandeins.de/archiv/2017/offenheit/

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