Ausgabe 04/2017 - Schwerpunkt Mut

Und wenn man’s mal anders macht?

Der Experimentator

Michael Reber schwört auf Sauerkrautsaft. Nicht der eigenen Gesundheit wegen, sondern zum Düngen. In Gülle gemischt wirken die Milchsäurebakterien des Safts wie eine Frischzellenkur für die Äcker des Landwirts. Die Bakterien schließen die Nährstoffe in der Gülle auf und machen sie so für die Pflanzen verwertbar. Sie verbessern die Bodenstruktur, die Keimfähigkeit des Saatguts und fördern die Wurzelbildung. Die Pflanzen werden robuster, blühen mehr, tragen mehr Früchte. Und es stinkt weniger beim Düngen.

Andere Bauern finden Rebers Vorliebe für Sauerkrautsaft sonderbar. „Der Reber ist jetzt auch so ein Ökospinner“, lästern sie im Ort. Dem ist das egal. „Ich schau nach meinem Betrieb“, sagt er. „Und wenn auf dem Acker Ergebnisse stehen, die mit anderen Betrieben vergleichbar sind, aber ich hatte deutlich weniger Aufwand, dann ist doch alles gut.“

Er steuert seinen Traktor, es ist ein frostiger Morgen kurz nach sechs in Gailenkirchen bei Schwäbisch Hall in der Hohenlohe. Rebers Hof sieht aus wie viele in dieser Gegend: Wohngebäude, Ställe, Biogasanlage, drumherum Wiesen, Weiden und Felder, insgesamt knapp 140 Hektar, in der Maschinenscheune ein moderner Fuhrpark. Ein klassisch-landwirtschaftlicher Familienbetrieb, Reber führt ihn bereits in der sechsten Generation.

Der 45-Jährige gilt unter seinen konventionell wirtschaftenden Kollegen als Rebell. Denn kaum eine Branche ist so von Ideologien geprägt wie die Landwirtschaft. Auf der einen Seite des Grabens steht die Masse der Landwirte, die moderne Chemie und Technik nutzen, um effizient zu produzieren. Auf der anderen Seite die Ökolandwirte mit ihren alternativen Methoden. Jedes Lager verteidigt seine Dogmen, jedes ist überzeugt davon, zeitgemäße Landwirtschaft zu betreiben.

„Dieses Schubladendenken“, sagt Reber, „bringt niemanden weiter.“ Er ist offen für das, was seine Kollegen für grünen Schwachsinn halten. Wie den Sauerkrautsaft: „Hat denselben Effekt wie chemische Sachen, kostet mich aber derzeit nur ein Zehntel.“ Die Landwirte in Hohenlohe haben kleinere Höfe als ihre Kollegen im Norden und im Osten Deutschlands, das bedeutet höhere Kosten pro Hektar. „Da muss ich halt schauen, wo ich sparen kann“, sagt Reber. „Der Sauerkrautsaft zeigt: Es geht auch mit weniger Chemie. Dann hab ich mir was Gutes getan, hab der Natur was Gutes getan, nur dem Düngerhändler hab ich das Geschäft verdorben.“

Etwas anderes als Landwirt wollte Reber nie werden. Nach dem Studium der Agrarwissenschaft übergaben ihm seine Eltern den Hof, damals noch ein Schweinemastbetrieb. Chemischer Pflanzenschutz und synthetische Düngemittel waren selbstverständlich, so hatte man es gelernt, so machten es alle; die Fachpresse berichtete ständig über neue Produkte. Reber kaufte, sprühte, streute. „Doch obwohl ich immer mehr Aufwand mit den Pflanzen betrieb, fielen die Ernten jedes Jahr gleich aus oder wurden sogar schlechter.“

Er suchte nach Ursachen und fand sie im Boden: die Basis für das Erzeugen von Nahrungsmitteln, zugleich eine weltweit abnehmende Ressource. Konventionelle Landwirte geben mittlerweile zu, dass sie die Böden mit chemischem Pflanzendünger und schweren Landmaschinen beschädigt haben. In der ökologischen Landwirtschaft gelten fruchtbare Böden als das entscheidende Produktionsmittel: Steckt viel organische Substanz darin, sind die Pflanzen stets gut mit Nährstoffen versorgt. Reber fand den Ansatz der anderen plausibel: „Warum nur die Pflanze düngen, wenn im Boden so viel Leben ist, das ich fördern kann?“

Statt seine Äcker nach der Ernte brachliegen zu lassen, setzt Reber nun auf das Prinzip Immergrün: Die Zeit bis zur nächsten Getreideaussaat überbrückt er mit Zwischenfrüchten, die als Dünger untergepflügt werden. Außerdem sät er zusammen mit dem Getreide Gräser aus, nach der Getreideernte blühen die auf, halten den Bodenstoffwechsel in Schwung und sorgen für frische Nährsubstanz.

Solche Methoden beruhen auf jahrhundertealtem Wissen, das in Vergessenheit geriet, weil man in Technik und Chemie die besseren Problemlöser sah. Reber ist dank ihrer Wiederentdeckung hochzufrieden. Trotz schwieriger Wetterbedingungen erntete er in den vergangenen zwei Jahren besonders viel und besonders guten Weizen. „Die selbst geschaffene Fruchtbarkeit des Bodens ist für mich wertvolles Kapital.“ Zurzeit spare er dank des Einsatzes natürlicher Mittel 10 Prozent der bisherigen Kosten. Wenn sich die Fruchtbarkeit der Böden weiter erhöhe, werde seine Ersparnis in fünf Jahren bei 40 Prozent liegen. Steht Reber kurz davor, ein Biobauer zu werden? Ist bald endgültig Schluss mit der Chemie? Er schüttelt den Kopf. „Ganz ohne geht es nicht.“ Er spritzt nach wie vor Fungizide zur Pilzbekämpfung und setzt Mineraldünger ein. „Ich kann mir nicht leisten, dass etwas schiefläuft. Wenn ich wirklich nachhaltig arbeiten will, dann ist auch der wirtschaftliche Aspekt wichtig, nicht allein der biologische.“

Über seine Erfahrungen schreibt Reber in einem Blog und auf Facebook, im Netz diskutiert er mit Kollegen aus ganz Deutschland. „Bist mutig, machst, was andere noch nicht mal zu denken wagen“, schrieb ihm einer. Reber wünscht sich mehr Miteinander in der Landwirtschaft und mehr Toleranz gegenüber Andersdenkenden. „Mein Ziel ist es, die besten Verfahren aus dem konventionellen und aus dem ökologischen Landbau zu vereinen.“ Die Zeiten, als er der Herde folgte, sind vorbei. „Ich mache nur das, wovon ich wirklich überzeugt bin. Weil ich sehe, dass es für meinen Betrieb gut ist.“

Der Praxisforscher

Maximilian Schüler und seine Kollegen stellen mal wieder viele Fragen. Wann werden die Kühe gefüttert? Woraus besteht der aktuelle Futtermix? Wie viel bekommen die Tiere? Wie legt ihr deren Rationen fest? Auf dem Demeter-Hof Gut Rothenhausen, südwestlich von Lübeck gelegen, kennt man die Prozedur schon; die Wissenschaftler kommen regelmäßig vorbei, löchern das Personal, nehmen Milchproben mit, lassen sich die aktuellen Ertragszahlen und Tierarztbefunde geben. Einige Wochen später kommen die Forscher wieder, sie haben einen dicken Aktenordner mit den Ergebnissen dabei.

Am großen Küchentisch der Hofgemeinschaft sitzen dann alle zusammen, die Forscher und die Landwirte. Ein Problem: Die Kühe sollen optimal mit Proteinen versorgt sein, damit sie viel Milch geben. Demeter-Betriebe arbeiten jedoch als geschlossene Systeme, das Futter für ihre Tiere produzieren sie größtenteils selbst, eiweißreiches Futter wie etwa Soja dazuzukaufen ist tabu. Schüler breitet Papiere auf dem Tisch aus, Statistiken, Modelle, Zahlen. Und schlägt vor, mehr Kleegras für die Kühe anzubauen. „Das bringt euch nicht nur eine bessere Milchleistung“, sagt der Forscher. „Kleegras passt auch prima zu den Böden hier in der Region, es ist also doppelt effizient.“

Deutschlands Landwirte klagen schon lange über die Praxisferne der klassischen Agrarforschung. Normalerweise läuft es so: Forscher entwickeln neue Technologien, Berater bereiten sie dann für die Landwirte auf und erst zum Schluss gehen die Innovationen in die Praxis. Manchmal profitieren die Bauern von neuen Methoden und Mitteln, manchmal nicht. Umweltingenieur Schüler und seine Kollegen vom Thünen-Institut für ökologischen Landbau im kleinen Trenthorst bei Lübeck verfolgen daher den umgekehrten Ansatz. Sie arbeiten Hand in Hand mit den Praktikern.

„Es gibt praxisferne Forschung, es gibt aber auch forschungsferne Landwirtschaft“, sagt der Landwirt Philipp Hennig vom Gut Rothenhausen. „Ein klares Austauschdefizit.“ Er hat Ökologische Agrarwissenschaften studiert, ist seit sechs Jahren auf dem Hof, versucht, aus Fehlern zu lernen und besser zu wirtschaften. „Trotzdem bleibt vieles Bauchgefühl“, sagt er. „Berechnungen, Vergleiche, Datenanalysen, das können wir selbst nicht leisten.“ Der klassische landwirtschaftliche Berater wiederum decke zwar die betriebswirtschaftliche Seite ab. „Aber er hat nicht die fachliche Tiefe wie ein Wissenschaftler.“

Das Thünen-Institut für Ökologischen Landbau ist eine der 14 Fachsparten im Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut, eine Forschungseinrichtung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Seine Hauptaufgabe ist es, die wissenschaftliche Basis für politische Programme zu liefern. Aktuell überarbeiten die Forscher mit dem Ministerium die Strategie für den Ökolandbau. Denn während die Nachfrage nach Biolebensmitteln stetig steigt, kommt das Angebot nicht hinterher. Die Bundesregierung will nun den Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen auf 20 Prozent steigern – bisher liegt er bei rund 7 Prozent.

Umweltfreundlich und tiergerecht zu wirtschaften reicht nicht, um Geld zu verdienen. Weil die Flächen begrenzt sind, spielt Effizienz für Biobauern eine entscheidende Rolle. Nährstoffe, Wasser, Energie – alle Ressourcen sollen optimal genutzt werden. Im Ökolandbau-Institut arbeiten 30 Wissenschaftler an allen Themen, die Landwirte bewegen: von biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln bis zur geruchsarmen Ebermast. Der Schwerpunkt liegt auf der ökologischen Tierhaltung, dort sei der Forschungsbedarf am größten, sagt Maximilian Schüler.

Das Gut Rothenhausen ist einer von 70 Betrieben in ganz Deutschland, mit denen das Thünen-Institut zusammenarbeitet. Die Forscher nehmen auch konventionell arbeitende Landwirte unter die Lupe, um deren Betriebe mit den Biohöfen vergleichen zu können. Sind die Daten ausgewertet und die Studien geschrieben, tragen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse zurück auf die Höfe. Das bringe beide Seiten weiter, sagt Hans Marten Paulsen, Leiter des Instituts für Ökologischen Landbau. „Wir sitzen fast täglich mit gestandenen Landwirten zusammen, die jahrelange Berufserfahrung haben. Das hilft uns, praxisnah zu denken, immer vor Augen zu haben, für wen wir forschen.“

Das Institut hat auch einen eigenen Versuchsbauernhof. Von den Büros sind es wenige Minuten zu Fuß bis zu den Ställen, Weiden und Feldern. 90 Mitarbeiter bewirtschaften 600 Hektar, es gibt 100 Milchkühe mit Kälbern, 50 Sauen und Ferkel sowie 40 Mastschweine. Auch hier arbeiten sie an einem Kernproblem ökologischer Fleischproduktion, der Proteinversorgung. Eine Idee der Forscher: Stangen- und Feuerbohnen zum Pflanzen von Mais. Die eiweißreichen Bohnen verbessern den Nährwert des Futters, für den Landwirt fällt kaum Zusatzarbeit an. Auf dem Versuchshof legen die Forscher Testparzellen an, analysieren die Ernte im Labor, mischen verschiedene Futtersorten für die eigenen Kühe und untersuchen die Milchleistung. Alles in einer Hand zu haben diene auch der Qualitätssicherung, so der Institutsleiter Paulsen. „Auf unserem Hof haben wir die eigene Datenhoheit, so sichern wir unabhängige Ergebnisse.“

Der Aufklärer

Vorlesungsboykott! Dem gehört der akademische Titel aberkannt! Verantwortungsloses Denunziantentum! Die Reaktionen auf den Gastbeitrag von Achim Spiller, Agrarökonom an der Georg-August-Universität Göttingen, in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« waren heftig. Studenten verfassten eine Replik und veröffentlichten sie auf Facebook. Weil Spiller schärfere Kontrollen der Tierhaltung gefordert hatte: Es gebe zu wenige, sie würden zudem meist angekündigt und Verstöße nicht konsequent geahndet. In der Branche gebe es eine falsche Form von Solidarität. „Nicht selten wissen die Landwirte am besten“, hatte der Wissenschaftler geschrieben, „wo und wie getrickst wird.“

Spillers Vorschläge: ein Branchen-Whistleblowing, das Fördern anonymer Hinweise auf gesetzeswidrige Tierhaltung und kritischere Kontrolleure. Zudem forderte er „eine Taskforce, die wie die Kriminalpolizei verdeckt agiert“. An der Universität Göttingen, einer Hochburg der Agrarwissenschaft mit vielen Studenten, die von Bauernhöfen kommen, fasste man die öffentliche Kritik als Affront auf. Man sei von seinen „pauschalisierenden Aussagen (…) maßlos enttäuscht“, schrieb die Fachschaft Agrarwissenschaft ihrem Professor und warf ihm „aggressive, populistische Schuldzuweisungen“ vor.

Der 52-Jährige erforscht „Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte“. Er untersucht, welche Art der Tierhaltung sich Kunden wünschen, was die Stallkonzepte der Zukunft sind, wie ein Tierschutz-Label aussehen kann. Über die fehlende Distanz zwischen Kontrolleuren und Landwirten ärgere er sich schon lange, sagt Spiller. „Mit dem Artikel wollte ich eine größere Diskussion anstoßen.“ Das ist ihm gelungen. Mittlerweile veranstaltet er zusammen mit der Fachschaft Workshops, in denen sie heikle Themen diskutieren und nach Lösungen suchen wollen.

Spiller gehört auch zum Wissenschaftlichen Beirat des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Der brachte vor zwei Jahren die Bauern gegen sich auf, weil die Wissenschaftler erhebliche Defizite beim Tierschutz bemängelten und einen radikalen Wandel in Nutztierhaltung und beim Fleischkonsum forderten. „Die Landwirtschaft ist sehr dünnhäutig“, sagt Spiller. „Kommt das Thema Tierschutz auf den Tisch, empfindet es die Branche als Angriff auf ihre Berufsehre.“ Was daran liege, dass Großbauern Tierwohl meist anders definieren als viele Kunden. „Für den Landwirt stehen Hygiene und Gesundheit an erster Stelle, es ist ein sehr produktivitätsorientiertes Verständnis von Tierschutz.“ Es geht darum, in kürzester Zeit möglichst große Mengen Fleisch, Milch und Eier zu produzieren. So funktioniert die industrielle Landwirtschaft.

Die Öffentlichkeit sieht das zunehmend kritisch. Und das nicht nur anlässlich von Skandalen, sondern auch angesichts dessen, was in der Branche als normal gilt. „Verbraucher von heute sehen die naturgemäße Haltung als gutes Tierleben an“, sagt Spiller. Schweine sollen sich draußen suhlen können, Hühner nach Körnern picken, Kühe auf der Weide grasen. Auch wenn viele ahnen, dass sich dieses Ideal mit dem enormen Konsum tierischer Lebensmittel nicht vereinbaren lässt.

Lange Zeit nahm die Landwirtschaft Kritik an der Tierhaltung nicht ernst, sagt Spiller. „Aber das hat sich geändert.“ Die neue Devise der Branche heiße Transparenz: Man wolle über die landwirtschaftliche Realität informieren und so für Verständnis und Vertrauen bei den Kunden sorgen. Achim Spiller sieht das jedoch kritisch: „Das ist eine klassische PR-Strategie, die nicht aufgeht.“ Die Haltung „Wir sind die Experten und erklären euch, dass wir alles richtig machen“, verfange nicht, denn: „Verbraucher lehnen manche Methoden in der Tierhaltung grundsätzlich ab.“ Das Anbinden von Kühen etwa oder die reine Stallhaltung von Schweinen. „Fakten zu transportieren reicht daher nicht. Die Landwirtschaft muss sich Gedanken über innovative Haltungssysteme machen.“

In der Branche gibt es zwei gegensätzliche Entwicklungen: Die einen rüsten technisch weiter auf und schotten sich mit Geruchsfiltern auf den Ställen von der Umwelt ab. Die anderen bauen offene Ställe mit Auslaufmöglichkeiten. „Den Tieren mehr Naturnähe zu ermöglichen, das bedeutet nicht, das Rad zurückzudrehen“, sagt Spiller. Ganz im Gegenteil. Um seine Tiere naturnäher zu halten, müsse ein Landwirt in neue Technik investieren. Dies ließe sich aber nicht von heute auf morgen stemmen.

„Vor allem aber“, sagt Spiller, „brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens darüber, wie die Tierhaltung der Zukunft aussehen soll.“ Exportorientiert mit Fokus auf die Kosten? Auf den Heimatmarkt ausgerichtet mit Fokus auf die Idealbilder der Verbraucher? Klarheit bringen könne nur die Politik. „Sie muss die Tierhaltung wieder in eine Richtung steuern, die von der Gesellschaft akzeptiert wird.“ Dass man von einer klaren und langfristigen Strategie noch weit entfernt sei, sagt Spiller, sei eine Erklärung dafür, „warum Landwirte so dünnhäutig sind“. ---

Deutsche Landwirtschaft in Zahlen

Zahl der Betriebe 285.000
Zahl der ökologisch bewirtschafteten Betriebe 26.855
Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche des Landes, in Prozent 47
Wert der jährlich in der Landwirtschaft erzeugten Waren, in Mrd. Euro 50
Rechnerischer Anteil der in Deutschland erzeugten Lebensmittel am Gesamtbedarf, in Prozent 93
Exportanteil des Umsatzes der Landwirtschaft, in Prozent 25
Anzahl der gehaltenen Nutztiere, in Millionen 200
Anteil der für Tierfutter genutzten landwirtschaftlichen Fläche, in Prozent 60
Jahresproduktion von Rindfleisch, in Millionen Tonnen 1,1
Davon aus ökologischer Erzeugung, in Prozent 4
Jahresproduktion von Milch, in Millionen Tonnen 32,8
Davon aus ökologischer Erzeugung, in Prozent 2
Jahresproduktion von Schweinefleisch in Millionen Tonnen 5,6
Davon aus ökologischer Erzeugung, in Prozent weniger als 0,5
Jahresproduktion von Geflügelfleisch in Millionen Tonnen 1,5
Davon aus ökologischer Erzeugung, in Prozent 1
Jahresproduktion von Eiern, in Milliarden 14
Davon aus ökologischer Erzeugung 9 Prozent
Anteil der Bioprodukte am Gesamtumsatz mit Lebensmitteln. in Prozent 4,5
Umsatz der Biolandwirte im Jahr 2015, in Milliarden Euro 1,81
Anstieg des Umsatzes der Biolandwirte im Jahr 2015, in Prozent 10
Anzahl der Landwirte, die 2016 auf Bio umstellten 2119
Anzahl der Landwirte, die 2016 ihren Betriebaufgaben 4800
Anzahl der Menschen, die ein Landwirt heute ernährt 144
Anzahl der Mitarbeiter in der Landwirtschaft, in Millionen 1
Anzahl der Familienmitglieder, die in den Betrieben arbeiten 506.000
Anteil von Männern in der Landwirtschaft, in Prozent 62
Anteil der Betriebe, die von den Besitzern geführt werden, in Prozent 90
Anteil der Betriebe, die im Nebenerwerb geführt werden, in Prozent 46
Jährlicher Durchschnittsgewinn eines Haupterwerbsbetriebs, in Euro 55.800
Durchschnittliches Jahreseinkommen von Klein- und Nebenerwerbsbetrieben pro Familienarbeitskraft, in Euro 14.700
Durchschnittliche jährliche Subvention pro Haupterwerbsbetrieb und Jahr, in Euro 30.770

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