Ausgabe 02/2017 - Leserbriefe

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brand eins 01/2017 Titel

Tim Elverich, via Facebook
Die Frau an der Kasse hat gesagt: „Ganz schön teuer für einen Schreibblock.“ Darauf ich: „Nein, das ist ein Magazin.“ Sie: „Ach ja. Für Angler.“ Ich: „Nein, das ist ein Brecheisen. Kein Angelhaken. Wegen Offenheit.“ Sie: „Na, Sie sind mir einer.“

brand eins 01/2017 Editorial

Torsten Griese, via Twitter
Ich wollte ja eigentlich am Heiligabend nicht twittern. Aber es stimmt, was Sie schreiben: Schotten dicht zu machen hilft nicht.

via Instagram

brand eins 01/2017 Offene Gesellschaft

Barbara Ina Frenz, via Facebook
Es gab im Mittelalter (ca. 500 – 1500) aber auch Handelszentren – sprich Städte – mit einer seit dem ca. 11. Jahrhundert sogar gesetzlich geregelten, das heißt geschützten gesellschaftlichen Offenheit. Die ordinierte Geistlichkeit ist ja nur ein Segment der mittelalterlichen Gesellschaft unter verschiedenen anderen. Eine die Gesellschaft flächendeckend normierende, sozialdisziplinierende Entität, sprich Staatlichkeit, ist ein Phänomen der frühen Neuzeit, nicht des Mittelalters. Die mittelalterlichen Städte als Teilgesellschaften dieser Zeit waren relativ pragmatisch und offen in ihren Ordnungsvorstellungen.

brand eins 01/2017 Offene Gesellschaft

Elisabeth Merz, via Facebook
Offenheit ist keine moralische Dimension? Schade, dass ihr Feingestrigen das noch immer nicht gecheckt zu haben scheint.

brand eins 01/2017 Offene Gesellschaft

Andreas Himmelreich, via Facebook
Der beste Artikel, den ich in den vergangenen 20 Jahren gelesen habe.

brand eins 01/2017 Bitte folgen

Alexander Strathern, München
Das mag inhaltlich keine Rolle spielen, aber ich finde es genial, dass der Artikel über die Münchener Polizei auf Seite 110 beginnt. Großes Kino, sollte das – wovon ich freilich ausgehe – absichtlich so gelegt worden sein.

brand eins 01/2017 Bitte folgen

Tina Wiegand, via Facbook
Eine humorvolle Polizeistimme deutet wohl durchaus auf Intelligenz hin und lässt darauf schließen, dass die betreffenden Beamten zwischen ernst zu nehmenden Einsätzen und leichteren Vorfällen unterscheiden können. Wer die Deeskalationsfähigkeit der Einsatzkräfte in gewaltvollen Situationen schon mal erlebt hat, ist dankbar.

brand eins 01/2017 Bitte folgen

Thorsten Kraemer, via Facebook
Ich mag den Tonfall. Und ich liebe den Ausdruck „die Polizei führte ein wertevermittelndes Gespräch“.

brand eins 01/2017 Globalisierung

Ralph Meinke, via Facebook
In einem Land billig mit Hungerlohn zu produzieren und die Produkte einem anderen zollfrei teuer zu verkaufen, das kann wohl kaum die wirtschaftliche Zukunft der Welt sein.

brand eins 01/2017 Globalisierung

@gregorgross, via Twitter
Das Interview könnte man auch als Verargumentierung von mehr Ungleichheit verstehen. Wären die Produkte teurer, verdienten die Arbeiter auch mehr.

brand eins 01/2017 Losen statt wählen

Kristian Kaiser, via Facebook
Ich verstehe nicht, wie man als Historiker diese Idee für sich reklamieren kann, weil sie am Anfang „unserer“ Demokratie steht. Solons Reformen im vorklassischen Athen basierten weitgehend auf dem Losprinzip, allerdings muss man auch sagen, dass es sich dabei um einen Stadtstaat gehandelt hat. Der unbestreitbare Vorteil jedenfalls ist, dass alle Bürger damals zumindest theoretisch in der Lage gewesen sind, irgendein Regierungsamt zu übernehmen. Bei Aristoteles kann man eine Menge darüber lesen.

 

 

Aus der aktuellen brand eins, Ausgabe 2/2017 
Schwerpunkt: Marketing 
Themen u.a.: Georg Franck über die „Ökonomie der Aufmerksamkeit“, die Imagekampagne der Berliner Verkehrsbetriebe und die übertriebene Angst vor Gluten und das Geschäft dahinter.

Alle Inhalte finden Sie hier: https://www.brandeins.de/archiv/2017/marketing/

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