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Schwerpunkt

Marketing

brand eins 02/2017

Kampfzone


Einstieg

Eine Stoffhändlerin in Togo

Text und Foto: Angelika Jakob

Die Welt in Zahlen

Text: Stefanie Diemand

Brot für die Umwelt

Wie man es gebacken bekommt, dass weniger Nitrat im Grundwasser landet. Ein Lehrstück aus Unterfranken.

Text: Heike Hucht
Foto: Michael Hudler

Die schmoren, die Römer!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Alles kommt wieder, auch der Kult-Bräter aus den Siebzigern. Mit Italien hat der Römertopf allerdings nichts zu tun, er wird seit je im Westerwald hergestellt und in alle Welt exportiert.

Das Bild ist eine digitale Illustration, die eine braune Keramikschüssel mit Henkel auf einem bunten abstrakten Hintergrund zeigt. Die Schale scheint ein traditionelles Töpferstück zu sein, das möglicherweise zum Kochen oder Servieren von Speisen verwendet wurde. Der Hintergrund besteht aus verschiedenen geometrischen Formen und Farben, die eine visuell auffällige und lebendige Komposition ergeben. Das Bild wird als "Konzeptkunst" und "Konzeptillustration" bezeichnet, was darauf hindeutet, dass es sich um eine kreative und fantasievolle Darstellung einer Schale oder eines Töpferstücks handelt.

Blei (Pb)

Text: Dirk Böttcher

Für eine Handvoll Dollar

Als der US-amerikanische Außenminister William Seward für seine Regierung Alaska von Russland kaufte, wurde er ausgelacht.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Startklar

In der zivilen Nutzung als Spielzeuge sind Drohnen beliebt. Als Paketlieferanten sind sie Vision. Gutes Geld verdienen die Hersteller aber mit anderen Dingen. Ein Report über eine noch junge Branche.

Text: Thomas Ramge

… und tschüss!

Text: Harald Willenbrock
Foto: Tillmann Franzen

Sie haben ihre Firma am Küchentisch gegründet, in jahrelanger Schufterei groß gemacht und für 123 Millionen Euro verkauft. Wie sollen sie das ihren 6000 Angestellten erklären? Persönlich, entscheiden Jens Bormann und Karsten Wulf.

Das Bild zeigt zwei Männer, die auf Holzbänken unter einem weißen Zelt sitzen, während ein Kameramann sie filmt. Die Szene scheint eine öffentliche Veranstaltung oder Versammlung zu sein, bei der im Hintergrund eine Menschenmenge zu sehen ist.

Blick in die Bilanz: Schäfchen im Nassen

Wegen der guten Konjunktur kassieren die Kirchen Rekordbeträge an Steuern. Hinzu kommen staatliche Zuschüsse. Warum arbeitet die größte evangelische Landeskirche dann trotzdem defizitär?

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt: Marketing

Prolog

Der harte Kern

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Wo alles nur noch Marketing ist, lässt sich nichts mehr richtig erkennen. Das kann man nur ändern, wenn man aufhört, nur sich selbst zu sehen.

Das Bild zeigt einen Mann, der vor einem großen, abstrakten Display steht, das ein Gefühl von Tiefe und Perspektive vermittelt. Das Display besteht aus mehreren Schichten kleinerer Bilder, die so angeordnet sind, dass der Betrachter das Gefühl hat, in einen Tunnel oder eine Reihe von Räumen zu blicken. Der Mann befindet sich in der Mitte des Bildes, mit Blick auf das Display, und scheint die komplizierten Muster und Designs innerhalb des Displays zu betrachten. Die Gesamtkomposition und die Verwendung von Farben schaffen für den Betrachter ein visuell ansprechendes und eindringliches Erlebnis.

„Wir erleben einen emotionalen Klimawandel“

Georg Franck hat vor knapp 20 Jahren den Begriff der Ökonomie der Aufmerksamkeit eingeführt. Heute sagt er: „Ein Großteil der öffentlichen Kommunikation wirkt und funktioniert wie Marketing.“

Interview: Peter Laudenbach
Foto: Peter Rigaud

Echt?

Text: Mischa Täubner
Foto: Simone Scardovelli

Wer als Newcomer auf dem Spirituosenmarkt Fuß fassen will, braucht vor allem eins: eine gute Geschichte. So wie Gin Sul.

Ein Mann im Anzug steht vor einer großen Vitrine, die mit verschiedenen Alkoholflaschen gefüllt ist. Die Szene scheint eine Bar oder ein Spirituosengeschäft zu sein. Der Mann posiert selbstbewusst vor der umfangreichen Sammlung von Spirituosenflaschen.

Sehnsucht nach dem Paradies

Text: Dirk Böttcher und Steffan Heuer
Illustration: Alexander Glandien

Werbung im Internet kann lästig sein. Doch Werbeblocker gefährden die Existenz der Onlinemedien. Die Lösung? Ist vielleicht einfacher, als es scheint.

Das Bild zeigt einen Hindernisparcours aus Holz mit einem Pferd und einem Reiter im Hintergrund. Der Hindernisparcours besteht aus einer Holzwand mit dem Bild eines Pferdes und eines Reiters darauf und zwei Holzstangen, die die Wand stützen. Die Szene befindet sich auf einer Wiese, die an ein Pferdetraining oder eine Reitumgebung denken lässt.

Gibt es eine Formel?

Vier Profis über ihre besten Kampagnen, die größten Flops und das Geheimnis guter Werbung.

Interviews: Stefanie Diemand

Das große Fressen

Text: Peter Laudenbach
Foto: Mario Brand

Firmen wie Lieferando oder Lieferheld liefern sich eine Reklame-Schlacht. Denn auf dem hart umkämpften Bringdienst-Markt kann nur einer überleben.

Das Bild zeigt eine Plakatwerbung, auf der verschiedene Artikel, darunter ein Hamburger, eine Tasse und ein Sandwich, abgebildet sind. Die Plakatwand befindet sich an einer Straße neben einem Zaun, mit einem Gebäude im Hintergrund. Die Plakatwand scheint in einem baufälligen Zustand zu sein, da einige der Gegenstände abgerissen sind und andere fehlen. Der Text auf der Plakatwand ist aufgrund der Beschädigung nicht deutlich lesbar.

Profit unter Protest

Text: Steffan Heuer
Foto: Patrick Strattner

Der Outdoor-Ausstatter Patagonia verurteil die Konsumgesellschaft – und befeuert so das eigenen Geschäft. Besuch bei einer paradoxen Firma.

Ein älterer Mann steht in einer Werkstatt und lehnt an einer großen Metallmaschine, an der eine Kette hängt. Er trägt ein blau-weiß gemustertes Hemd und eine khakifarbene Hose und hat ein leichtes Lächeln im Gesicht. Die Werkstatt scheint mit verschiedenen Werkzeugen und Geräten gefüllt zu sein, was den Eindruck einer geschäftigen und produktiven Umgebung erweckt.

Just don’t do it

Text: Stefanie Diemand
Illustration: Anna Szilit

Werbung ist eine Kunst, die auch mal schiefgehen kann. Hier einige lehrreiche Beispiele.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Aquarellzeichnung eines Hamburgers, der ein beliebtes Nahrungsmittel ist. Der Hamburger besteht aus einer Rindfleischpastete, einer Scheibe Salat und einer Tomatenscheibe. Die Zeichnung ist einfach und farbenfroh, wobei die Farben der Zutaten im Vordergrund stehen. Der Hamburger ist in einem flachen Stil dargestellt, ohne Schattierungen oder Tiefe, was ihm eine eher abstrakte Darstellung verleiht. Das Bild ist für ein breites Publikum zugänglich, auch für Kinder und Anfänger, da es leicht zu verstehen und visuell ansprechend ist.

„Du bist so funny dicka“

Text: Johannes Böhme
Foto: Kai Müller

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben vielleicht nicht unbedingt die zufriedensten Kunden. Dank einer skurrilen Kampagne aber immerhin die wohl bestgelaunten.

Das Bild zeigt eine Wand mit drei Plakaten, eine Topfpflanze und einen Schreibtisch mit verschiedenen Gegenständen darauf. Bei den Plakaten handelt es sich um Werbung für einen Zugservice, und auf dem Schreibtisch stehen ein Computermonitor, eine Tastatur und andere Büroartikel. Die Topfpflanze steht auf dem Schreibtisch. Die Gesamtszene scheint ein Arbeitsbereich oder eine Büroumgebung zu sein.

Was gibt’s da zu gucken?

Fotos: DIS

Stockfotografie ist der Versuch, glatte Bilder ohne Botschaft zu produzieren, die vielfältig einsetzbar sind. Das New Yorker Kollektiv DIS hat das Thema ein wenig abgewandelt.

Das Bild zeigt einen Mann ohne Hemd, der weiße Unterwäsche und Flip Flops trägt und auf einem Bügelbrett vor einem weißen Hintergrund liegt.

Marketing in Zahlen

Text: Holger Fröhlich
Grafik: Moritz Stefaner

Dunkle digitale Mächte?

Donald Trumps Wahlkampf gilt als Meisterleistung des Onlinemarketings. War es das wirklich? Und wenn ja: Wie hat er es gemacht?

Text: Christoph Bornschein, Stephan A. Jansen und Peter John Mahrenholz, unter Mitarbeit von Sebastian Cleemann

Lukrativer Irrglaube

Text: Mathias Irle
Foto: Tillmann Franzen

Viele haben Angst vor glutenhaltigen Lebensmittel. Das ist schlecht für das Image von Weizen – aber nicht fürs Geschäft. Die Geschichte eines Trends, der nur Gewinner kennt.

Das Bild zeigt eine große Metallschüssel, die mit Mehl gefüllt ist, und eine Hand, die einen Handschuh trägt und einen Teil des Mehls schöpft. Die Szene scheint in einer Küche oder Bäckerei angesiedelt zu sein, wobei der Schwerpunkt auf dem Mehl und der Hand liegt, die es aufschöpft.

Mit Kanonen auf Spatzen

Text: Christian Sywottek
Foto: Philotheus Nisch

Versandhändler verschicken massenhaft Kataloge. Auch an Leute, die nichts kaufen. Wieso eigentlich?

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Fotografie einer Holztür mit einem abgerissenen Stück Papier, das am Türgriff hängt. Die Tür scheint sich in einem baufälligen Zustand zu befinden, mit abblätternder Farbe und sichtbaren Abnutzungserscheinungen. Das Foto ist aus einem niedrigen Winkel aufgenommen, wodurch die Höhe der Tür und die Position des Papiers betont werden. Die Gesamtkomposition suggeriert ein Gefühl der Verlassenheit oder Vernachlässigung, wobei das zerrissene Papier der Szene einen Hauch von Verletzlichkeit verleiht.

Der letzte Brand

Interview: Harald Willenbrock
Foto: Hartmut Nägele

Christoph Keller hat in kurzer Zeit eine Destillerie aufgebaut, deren Brände weltweit gefragt sind. Jetzt hört er auf. Ein Gespräch über Perfektionismus.

Das Bild zeigt einen Mann, der in einer Werkstatt eine kupferne Destilliermaschine bedient. Die Brennerei besteht aus mehreren Kupferrohren und einem großen Kupferkessel, mit einem kleineren Kessel auf der rechten Seite. Der Mann trägt eine schwarze Weste und ein weißes Hemd, und er ist aktiv mit dem Destillationsprozess beschäftigt. Im Hintergrund sind eine weiße Wand und ein Regal mit verschiedenen Geräten zu sehen.

Was Menschen bewegt

Wintterlins Weg

Text: Jessica Sabasch
Foto: Oliver Helbig

Das Bild zeigt eine kreisförmige Drahtskulptur, die in der Luft vor einem Hintergrund mit Farbverlauf schwebt. Die Skulptur besteht aus mehreren dünnen Drähten, die ein Gefühl von Bewegung und Dynamik vermitteln. Die Farben des Bildes sind überwiegend orange und weiß, wobei einige Blau- und Rosatöne für Tiefe und Kontrast sorgen. Die Skulptur scheint eine kreative und künstlerische Darstellung einer Drahtstruktur zu sein, die möglicherweise für Ausstellungs- oder Installationszwecke gedacht ist.

Ausstieg

Bodenhaftung

Erosionen richten großen Schaden an. Ein Bremer Designer will sie aufhalten.

Text: Frank Dahlmann

Du kannst gerne mit deinen Feinden Blödsinn machen.

Die „Leichte Sprache“ richtet sich vorwiegend an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen – vielleicht hat sie aber noch größeres Potenzial? Hier die Übersetzung des Stückes „Von Hype zu Ayb“ der Rapperin „Schwesta Ewa“.

Text: Holger Fröhlich


Ausstieg

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Wer hat’s gesagt?