Ausgabe 05/2017 - Artikel

Verbessern soziale Medien die Welt?

• Die Geschichte der sozialen Medien ist voller retweeteter, geteilter und gelikter Missverständnisse. Und das, obwohl diese Geschichte noch nicht einmal besonders lang ist.

Als vor rund zehn Jahren soziale Medien in Deutschland bekannt wurden, traute ihnen niemand viel zu. Gelangweilte Teenager könnten sich dort virtuell „anstupsen“, planlose Twens Fotos ihres Biofrühstücks posten, so die herrschende Meinung.

Die änderte sich ab Dezember 2010, als Rebellionen in Tunesien, Ägypten, Libyen und anderen arabischen Staaten die Schlagzeilen bestimmten und die sozialen Medien mit dem Arabischen Frühling in Verbindung gebracht wurden. Plötzlich wurde die aufklärerische Wirkung von Twitter und Facebook gepriesen. Sie erlaubten den Menschen in von Autokraten regierten Ländern, sich zu vernetzen und eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Auch ökonomisch wurden die sozialen Medien immer wichtiger: Niemand, der im Netz wahrgenommen werden wollte, konnte mehr auf die vermeintlich kostenlos zu habende Aufmerksamkeit bei Facebook verzichten. Vom Großkonzern bis zum Mittelständler begannen die Firmen, Twitterteams und Facebook-Verantwortliche einzustellen.

Wie es sich für jeden Hype gehört, schien auf eine Unter- eine gewisse Überschätzung zu folgen, die sich, so stand es zu vermuten, nach einigem Hin und Her auf einem vernünftigen Mittelmaß einpendeln würde.

Doch dann passierte Donald Trump. Und Geschichten mazedonischer Teenager machten die Runde: Mit Hunderten von Websites, auf denen sie Clinton-feindliche „Fake News“ verbreiteten und über Facebook auf Millionen Bildschirme in den USA brachten, hätten sie Tausende Werbedollars verdient und geholfen, Trump ins Weiße Haus zu bringen.

Plötzlich galten die sozialen Medien als gefährlich. Doch so einfach ist es nicht. Unbestritten ist, dass sie eine immer größere Rolle spielen. Jeder fünfte Internetnutzer informiert sich bei Facebook, Twitter & Co. über aktuelle Nachrichten; die Plattformen sind in kürzester Zeit zu wichtigen Faktoren bei der öffentlichen Meinungsbildung geworden.

Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Bedrohen soziale Medien die Demokratie, weil sie Fehlinformationen und Hass verbreiten und Menschen auf diese Weise radikalisieren? Oder sind Plattformen wie Facebook und Twitter nur neutrale Intermediäre, und die Phänomene, die wir gerade beobachten, hätten ohne sie genauso stattgefunden? An radikalen Thesen und Forderungen („Facebook zerschlagen!“) herrscht derzeit kein Mangel. Die Wahrheit liegt jedoch wie so oft in der nicht ganz so spektakulären Mitte.

Eine Annäherung an das Phänomen Social Media über acht Mythen.

Mythos 1: Soziale Medien bilden nur die reale politische Stimmung ab

Das ist aus drei Gründen falsch.
1) Neue, radikale politische Akteure – wie zum Beispiel Pegida oder die AfD in Deutschland oder die Alt-Right-Bewegung in den USA – nutzen die sozialen Medien stärker als etablierte Parteien und Gruppierungen. „Das liegt unter anderem daran, dass ihnen die finanziellen und infrastrukturellen Mittel fehlen, um die klassischen Medien zu nutzen“, sagt Cornelius Puschmann, der das Thema am Hamburger Hans-Bredow-Institut erforscht. „Die AfD hat beispielsweise mehr Facebookfans als alle anderen Bundestagsparteien. Gleichzeitig können diese Akteure die sozialen Medien mehr oder weniger aus dem Stand sowohl zur Außen- als auch zur Innenkommunikation und zur Mobilisierung nutzen, ein kostengünstiger One-Stop-Shop gewissermaßen.“

2) Nutzer mit extremen Ansichten – egal ob rechts oder links der Mitte – betätigen sich stärker in den sozialen Medien als solche mit gemäßigten Ansichten. Wahrscheinlich deshalb, weil Menschen, die der Ansicht sind, ihre Meinung finde nicht genug Gehör, eher bereit sind, mehrere Stunden am Tag Postings zu verbreiten, zu teilen und zu kommentieren.

3) Die Architektur von Netzen wie Facebook begünstigt emotionale und radikale Äußerungen gegenüber sachlich-gemäßigten. „Aufgrund der ausschließlichen Finanzierung über Werbeeinnahmen ist Facebook weniger daran interessiert, die Nutzer ausgewogen zu informieren, als vielmehr sie möglichst lange auf der Seite zu halten“, sagt Axel Maireder, der das Social-Media-Forschungszentrum der GfK in Wien leitet. „Und dieses Engagement funktioniert nachgewiesenermaßen besser über Inhalte, die Emotionen ansprechen – selbst wenn es Wut ist. Oder über Dinge, die krasser sind als das, was ich sonst so zu sehen bekomme.“

Mythos 2: Filterblasen gab es schon immer

Dass ein Algorithmus Inhalte auswählt, die den Vorlieben der Nutzer entsprechen und diese verstärken, ist neu. Was es schon immer gab, ist die Neigung, Informationen auszuwählen, die ins eigene Weltbild passen, und solche auszublenden, die ihm widersprechen. Doch aufseiten der Medien, auch sehr unterschiedlicher Couleur, gab es bislang einen Konsens: Man akzeptierte eine gemeinsame Faktenbasis, die unterschiedlich interpretiert wurde. Das ändert sich nun: „Der gemeinsame Horizont verschwindet“, sagt Maireder.

In einer umfangreichen Studie, veröffentlicht im »Columbia Journalism Review« (CJR), kamen Medienforscher um Yochai Benkler zu dem Ergebnis, dass sich in den USA inzwischen ein abgeschottetes rechtsgerichtetes Mediennetz gebildet hat, „das Social Media als Haupttrasse nutzt, um ein extrem voreingenommenes Weltbild zu vermitteln“. Damit gelang es den Verantwortlichen, eigene Themen – von Immigration bis hin zu persönlichen Angriffen auf Hillary Clinton – auf die Agenda des gesamten Medienbetriebes zu setzen.

Mythos 3: Fake News haben Trump zum Präsidenten gemacht

Der Begriff ist inzwischen verbraucht, weil er von unbeabsichtigten Falschmeldungen über dreiste Lügen bis hin zu unliebsamen Meinungen für nahezu alles verwendet wird. In der ursprünglichen Bedeutung waren Fake News – also absichtlich verbreitete Unwahrheiten zum Zweck der politischen Beeinflussung oder persönlichen Bereicherung – im US-Wahlkampf weniger einflussreich als angenommen. „Es gibt keine Studie, die nachweist, dass Fake News die Meinung der Wähler geändert hätten“, sagt Martin Giesler, Journalist und Gründer des Social-Media-Watchblogs. „Leute, die dafür sowieso empfänglich waren, haben das gerne gelesen und geteilt, aber es wurde niemand davon ‚bekehrt‘.“ Die Studie im CJR kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Die am häufigsten geteilten Artikel seien keine Fake News gewesen, sondern wahre oder zumindest teilweise korrekte Informationen, die dann allerdings „absichtlich in eine Botschaft verwandelt wurden, die im Kern irreführend und falsch ist“. Falsche Interpretation statt freier Erfindung also.

Mythos 4: Die Anonymität im Netz ist schuld an der allgemeinen Verrohung

Wird über die schlechten Umgangsformen in den sozialen Medien geklagt, dann gilt oft die Anonymität als Ursache. Vermeintlich einleuchtend: Denn wer nicht unter seinem Klarnamen agiert, sondern etwa als „Klardenker58“, wird womöglich leichter ausfallend, weil er keine negativen Folgen zu fürchten hat. Die Annahme stimme allerdings nicht, sagt der Social-Media-Forscher Cornelius Puschmann: „Im Großen und Ganzen sehen wir keinen Zusammenhang zwischen Anonymität im Netz und aggressiveren Äußerungen. Auf rechten Facebook-Seiten beispielsweise ist der Anteil an Menschen, die Pseudonyme benutzen, nicht höher als insgesamt auf der Plattform. Die Angst vor sozialen Sanktionen, wenn man seinen realen Namen benutzt, scheint hier kaum ausgeprägt zu sein.“ Das bestätigt auch eine Studie von Katja Rost und anderen Soziologen der Universität Zürich, die über drei Jahre hinweg 532 197 Kommentare von Onlineplattformen für Petitionen auswerteten. Dort können die Nutzer namentlich oder anonym auftreten. Überraschenderweise war der Anteil aggressiver Postings bei den anonymen Nutzern signifikant geringer als bei denjenigen, die unter ihrem echten Namen schrieben.

Mythos 5: Die Menschen halten das, was sie in den sozialen Medien lesen, für wahr

Das lässt sich zumindest für Deutschland nicht bestätigen. Laut einer repräsentativen Umfrage von Dimap im Auftrag des WDR schätzen nur 8 Prozent die sozialen Medien als glaubwürdige Informationsquelle ein. Dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen und den Tageszeitungen attestieren die Befragten mit 72 beziehungsweise 65 Prozent eine deutlich höhere Glaubwürdigkeit. 89 Prozent der Bundesbürger halten das Informationsangebot deutscher Medien insgesamt für gut oder sehr gut. „Das Misstrauen gegenüber den etablierten Medien ist nicht gleichmäßig über die Gesamtbevölkerung verteilt, sondern findet sich geballt im Umfeld von Organisationen wie Pegida oder der AfD“, sagt Cornelius Puschmann.

Aber es gibt Anzeichen, dass die Skepsis gegenüber dem, was man „irgendwo auf Facebook“ gelesen hat, bei den Jüngeren abnimmt. „In einer Studie unter 14- bis 17-Jährigen haben wir festgestellt, dass sich eine Verschiebung anbahnt: weg von einer Glaubwürdigkeit, die sich auf einen bestimmten Autor oder eine Autorität stützt, hin zu einer Glaubwürdigkeit durch Mehrheit“, sagt Axel Maireder. „Selbst faktisch falsche Informationen werden glaubwürdiger, wenn sie nur von genügend Menschen oft genug wiederholt werden.“ Soziale Medien verstärken dies womöglich, da sie einerseits die ursprüngliche Quelle einer Information nebensächlich werden lassen und andererseits darauf basieren, dem Nutzer das zu zeigen, was viele seiner Freunde geteilt, gelikt oder zumindest angeklickt haben.

Mythos 6: Die sozialen Medien bewirken letztlich nichts

Auch wenn man ihren Einfluss nicht überschätzen darf, ist der Umkehrschluss ihrer kompletten Wirkungslosigkeit ebenfalls zu kurz gedacht. Wie die amerikanische Studie im CJR nachwies, können die sozialen Medien die Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen lenken und damit auch traditionelle Massenmedien sowie die öffentliche Meinung beeinflussen. Welche realen Auswirkungen schon ein einzelner Tweet haben kann, beweist Donald Trump regelmäßig, wenn er beispielsweise mit einer einzigen 140-Zeichen-Tirade den Aktienkurs von Unternehmen wie Lockheed Martin, Toyota und diverser Pharmafirmen auf Talfahrt schickt. Oder wenn Japans Premierminister Shinzo Abe vor einem Treffen mit Trump japanische Unternehmen auffordert, ihm zur Vorbereitung „twittertaugliche“ Zahlen ihrer US-Investments zu liefern.

Auch in Deutschland können soziale Medien den politischen Diskurs verändern, indem sie Gruppen mit extremen Meinungen Resonanz verschaffen. Cornelius Puschmann nennt das den „Long Tail der politischen Standpunkte in den sozialen Medien: Wenn jemand eine Community findet, in der er sich zum Beispiel rassistisch äußern kann oder die an dieselben Verschwörungstheorien glaubt, dann kann das dazu führen, dass er seine Meinung öffentlich äußert, was er sonst vielleicht nicht getan hätte. Dadurch kann er weitere Menschen mit ähnlicher Haltung mobilisieren.“


Mythos 7: Die Politik muss sich um problematische Inhalte in den sozialen Medien kümmern

Unter dem sperrigen Namen Netzwerkdurchsetzungsgesetz (kurz: NetzDG) hat der Bundesjustizminister Heiko Maas im März einen Entwurf eingebracht, der soziale Medien verpflichten soll, rechtswidrige Inhalte binnen 24 Stunden zu löschen. Andernfalls drohen Bußgelder bis zu fünf Millionen Euro. Das klingt zunächst sinnvoll, erweist sich bei genauerem Hinsehen aber als höchst problematisch: Denn ohne richterliche Überprüfung würden die betroffenen Unternehmen „zu Ermittlern, Richtern und Henkern über die Meinungsfreiheit“, so die harsche Analyse der Journalisten von Netzpolitik.org. Nutzer könnten sich nur noch im Nachhinein gerichtlich gegen eine Löschung ihrer Postings wehren. Auch die Branchenverbände Eco und Bitkom fürchten, dass durch die Kombination aus hohen Bußgeldern und wenig Bedenkzeit übereifrig gelöscht werden könnte. Der Verein Digitale Gesellschaft nannte den Vorschlag einen „verheerenden“ Angriff auf die Meinungsfreiheit im Netz.

Das bedeutet nicht, dass eine Regulierung generell sinnlos oder unmöglich wäre. Vernünftig ist zum Beispiel die im NetzDG vorgesehene Verpflichtung für soziale Netze, ab einer gewissen Größe eine Kontaktstelle in Deutschland einzurichten. Cornelius Puschmann sieht es so: „Es gibt immer ein Zeitfenster zwischen einer solchen Marktdominanz, wie wir sie momentan im Bereich Social Media sehen, und der staatlichen und regulatorischen Reaktion darauf. Dass es unter Umständen ein paar Jahre dauert, bis eine vernünftige Regulierung stattfindet, heißt nicht, dass es sich um unlösbare Probleme handelt. Auch die Automobilindustrie hat irgendwann Autos mit Sicherheitsgurten gebaut, obwohl sie zuerst nicht wollte.“

Fatal wäre allerdings eine staatliche Stelle, die entscheidet, was Fake News sind, um diese zu löschen beziehungsweise durch Richtigstellungen zu ersetzen. Ein solches „Wahrheitsministerium“ gab es in George Orwells Roman „1984“. Eine moderne Demokratie braucht keines. „Die deutsche Politik wollte Facebook schon immer stärker an die Kandare nehmen“, sagt Martin Giesler vom Social-Media-Watchblog. „Und die aufgeheizte Debatte um Fake News ist derzeit ein wunderbares Vehikel dafür.“

Mythos 8: Durch gezieltes Targeting sind Menschen extrem manipulierbar

Es war eine moderne Gruselgeschichte, die zum Jahreswechsel die Runde machte: US-Statistikern, namentlich der Firma Cambridge Analytica, sei es gelungen, allein aufgrund von Wählerlisten und Facebook-Likes extrem genaue Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Um Menschen dann gezielt anzusprechen – je nachdem, ob jemand beispielsweise eher ängstlich oder extrovertiert sei – und mit maßgeschneiderten Informationen zum Trump-Wähler zu machen. „Die Statistiker haben die Wahl gewonnen“, schrieb der Schweizer »Tages-Anzeiger« über das sogenannte Microtargeting. Doch schnell stellte sich heraus: Es gab weder Nachweise, dass die Republikaner um Trump diese Methode tatsächlich eingesetzt hatten, noch dafür, dass sie wirklich Resultate liefern konnte. So erlaubt Facebook zwar eine gezielte werbliche Ansprache bestimmter Zielgruppen – zum Beispiel spanischsprachiger Fans des FC Bayern München unter 30 Jahren – jedoch nicht von Einzelpersonen. Und Nutzerdaten an Firmen wie Cambridge Analytica gänzlich herauszugeben käme einer Zerstörung des eigenen Geschäftsmodells gleich.

Zahlreiche unabhängige Experten kommen zu dem Schluss, dass auch im US-Wahlkampf lediglich die bekannten statistischen Methoden genutzt wurden. Die Firma nahm inzwischen ihre Behauptung zurück, man habe individuelle Psychogramme erstellt und damit die Wahl für Trump gewonnen.

Auch der Sieg Trumps taugt nicht per se als Beleg für die Fähigkeiten der Firma – denn sie hatte zuvor auch die gescheiterten Kandidaten Ben Carson und Ted Cruz beraten. Letzterer hatte die Firma gefeuert, nachdem ihre Prognosen und statistischen Modelle sich in den Vorwahlen als unpräzise erwiesen hatten.

Fazit

Mit dem Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft ging eine Verschiebung der Macht weg von den Produzenten einzelner Güter hin zu den Distributoren von Massenware einher. Mit dem Siegeszug des Internets verschiebt sie sich weiter: hin zu digitalen Plattformen. Soziale Netze wie Facebook, Twitter oder Snapchat kontrollieren immer stärker den Zugang zu Bürgern, Wählern und Konsumenten. Die Inhalte, die in den Netzen verbreitet werden, sind durch die Digitalisierung und aufgrund ihrer Masse nahezu wertlos geworden. Die Kontrolle über Hunderte Millionen täglicher Nutzer und über die Algorithmen, die bestimmen, wer was zu sehen bekommt und wer wen erreichen kann, ist es, die den Wert dieser Infrastrukturfirmen ausmacht.

Dass die Macht derzeit in so wenigen Händen konzentriert ist, ist nicht gut. Es wäre deshalb zum Beispiel sinnvoll, die weitere Oligopolisierung – wie etwa durch Facebooks Übernahmen von Whatsapp oder Instagram – zu untersagen. Die Internetkonzerne sollten zudem offenlegen, nach welchen Kriterien ihre Algorithmen Informationen anzeigen oder verbergen. Nutzer müssten auf unkomplizierte Weise erfahren können, welche Daten über sie gesammelt und weitergegeben werden – um diese auf Wunsch löschen zu lassen.

Schließlich: Durch eine Verpflichtung, anderen Anbietern Zugriff auf den „Sozialen Graphen“ – also das Freundesnetz – zu gewähren, ließe sich der Netzwerkeffekt abmildern. Dieser macht es derzeit schwierig, wenn nicht unmöglich, mit Facebook in Konkurrenz zu treten. Doch nur aus solchem Wettbewerb heraus könnten neue Geschäftsmodelle entstehen, die nicht allein auf Werbefinanzierung und den damit verbundenen Nachteilen basieren.

Die industrielle Revolution brachte vielen Wohlstand, raubte bestimmten Berufsgruppen aber auch ihre Existenzgrundlage. Im Ergebnis verbesserte sie aber die globale Lebensqualität dramatisch.

Heute ermöglichen die sozialen Medien es Menschen, weltweit in Echtzeit und nahezu kostenlos miteinander zu kommunizieren – konzentrieren dabei aber immense Macht in den Händen von wenigen.
Ein Fortschritt sind sie trotz allem. ---

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