Ausgabe 11/2016 - Schwerpunkt Intuition

Jirko Bannas

„Das hast du noch nicht gesehen“

• Gleich wird es peinlich oder rührend oder beides. Jirko Bannas spürt das, windet sich auf seinem Stuhl, ruft, noch vor der Pointe: „Och, nee! Das ist ja schrecklich, wenn über einen geredet wird und man dabeisitzt! Ich geh’ besser raus, eine rauchen.“

Doch Harald Prantner, 57, wartet nicht ab, sondern spricht weiter: „Das klingt jetzt ein bisschen blöd“, sagt der Freund und Geschäftspartner, ein baumlanger, abgeklärter Werber, „und man kann das so nie schreiben: Aber der Jirko hat schon was von einem Leonardo da Vinci. Echt. Der hat so viele Talente! Und so viele Interessen und Ideen, und zu allem weiß er wirklich etwas und kann was und kennt die richtigen Leute. Das ist irre! Auch irre anstrengend.“

Das wird Jirko Bannas doch ein bisschen viel. Darum eilt der 34-Jährige vor die Tür des Ladenlokals der Agentur Büro Black an der Clemens-Schultz-Straße auf St. Pauli und zieht hastig eine durch. Danach geht’s wieder. Und weiter, einmal quer durch Hamburg, einmal quer durch sein Leben, das nach dem Lustprinzip zu verlaufen scheint, um das man ihn nicht ausschließlich beneiden muss. Aber man kann sich einiges von ihm abgucken, zum Beispiel, wie man aus vielen Ideen, Talenten und Tatendrang Produkte und Geschäftsmodelle macht, ohne sich dabei zu verzetteln.

Der da Vinci von der Elbe also. Hätte man den Vergleich selbst angestellt, striche man ihn sofort wieder, denn der Schuh ist zu groß: Leonardo da Vinci, das Genie der Renaissance, der Uni-versalgelehrte, der Alleskönner-Künstler. Aber nun, da der Gedanke einmal in der Welt ist, darf man ein bisschen mit ihm spielen. Immerhin bietet er genug Raum, um Bannas’ Werk und Wesen darin unterzubringen, das sich schwer ordnen lässt, weil es sich Kategorien entzieht, hier eine unvollständige Auswahl:

Er hat perfekt eiförmige Badewannen aus Terrazzo entworfen und gebaut, die so viel schöner sind als die von Boffi, dass auch die französische Schauspielerin Sophie Marceau eine haben wollte. Er lässt aus Polaroids großformatige Leuchtobjekte in Serie herstellen, die Polaboy heißt. Er entwirft Spültische aus poliertem Sichtbeton. Er ist Mitglied einer „Kochband“, die Root Amp Kitchen heißt, die nur aus Männern besteht und die man sich als Kreuzung aus Pfadfinderei, gehobener Gastronomie und kulinarischem Rock ’n’ Roll vorstellen kann.

Wer in dem von Karl Lagerfeld ausstaffierten Hotel Sofitel So in Singapur übernachtet, kann dort unter beleuchtbaren Betthimmeln einschlafen, die Fotografien von Kreuzgewölben aus Kathedralen so zeigen, als wären sie echt. Auch die sind von Bannas. Außerdem hat er in Hamburg das Foyer und die Dachkonstruktion zwischen zwei Bürobauten entworfen, Tanzende Türme genannt, die aussehen wie Bäume aus Stahl und Glas. „Kunst am Bau“ an diesem wie betrunken dastehenden Neubau an der Reeperbahn ist das, einem Büro- und Vergnügungskomplex des Architekten Hadi Teherani.

Das Design der spektakulären, weil bodengleich versenkbaren und hydraulisch zu öffnenden Eingangsklappen zum neuen „Mojo Club“, der seit 2013 in dem Bau unter der Erde residiert, stammt auch von Bannas. Fast eine halbe Million Euro Umsatz brachte ihm allein der Zuschlag für das Reeperbahn-Projekt, weil er außerdem die Installation dafür überwachte und 80 seiner Waschbecken in die Türme bauen konnte.

Viele haben Ideen. Wenige können sie umsetzen

Bannas kann sich solche Sachen nicht bloß ausdenken, sondern sie auch berechnen, ob und wie sie sich bauen lassen. Denn er hat, wie man so sagt, etwas Richtiges gelernt: Er ist Meister für Konstruktionstechnik im Metallbau, ein schweißender Schlosser mit Statikkenntnissen.

Er sagt (und man unterstellt ihm zunächst Großspurigkeit), er würde „am liebsten jeden Tag eine Firma gründen“. Acht GmbHs habe er schon, dazu ein paar Gesellschaften bürgerlichen Rechts. Aber dann begreift man, dass Jirko Bannas sich auf diese Art diszipliniert. Indem er Firmen gründet, sich Investoren, Teilhaber und Handelspartner sucht, werden aus den Einfällen Designs, Gebrauchsmuster und Produkte, mit denen er bestenfalls Geld verdient – und sich freimachen kann für Neues.

Momentan träumt er davon, dass eine seiner Erfindungen auf der ganzen Welt in Umlauf kommt. Wer zum Beispiel im Flugzeug einen Piccolo bestellt, soll den Sekt mit passendem, darübergestülptem Kunststoff-Kelch bekommen. Oder der Weißbierbrauer seine Fußball-WM-Edition gleich mit einem kopfüber auf die Flasche gepackten Humpen fürs Public Viewing austeilen können. Die Einwegbecher sollen aus einem durchsichtigen Maisstärkekunststoff bestehen und kompostierbar sein.

Mit der Team Beverage AG, die zur Nordmann-Unternehmensgruppe gehört, einem Großhändler für Getränke und Fertigspeisen, gründet er zu diesem Zweck eine Firma. Und mit einem großen Schaumweinhersteller soll es einen Vertrag über eine Handelspartnerschaft geben.

Auf die Idee zum Glas kam Bannas, als er mit Bekannten im Gedränge an der Bar eines Hamburger Clubs stand und zwei Frauen klagten, kein Glas für ihr Flaschenbier zu bekommen. Er starrte ihre Flaschen an, ließ sein Getränk stehen, eilte aus dem Club – und zur Nachtapotheke: „Ich brauchte Gips.“

Zu Hause nahm er sich eine Weinflasche und gipste den Flaschenhals sowie einen Teil ihres Korpus ein. Oberhalb formte er zum Abschluss eine Scheibe. Und siehe da – die Flasche war wie das perfekte Negativ eines Weinglases, die Scheibe sein Standfuß. Das war vor rund anderthalb Jahren. Den Vertragsverhandlungen mit der Nordmann-Unternehmensgruppe im Herbst gingen viele Gespräche und teure, per CNC-Technik gefertigte Prototypen voraus. Bannas’ Anwälte waren diesmal früh eingeschaltet.

Denn: „Deutschland ist kein gutes Pflaster für neues Design. Keiner sagt dir: ,Oh, das ist gut, dafür will ich bezahlen.‘ Sondern alle wollen gleich von dir wissen, wie du es genau gemacht hast und mit welchem Material. Und am liebsten hätten sie gleich noch deine Pläne.“ Er stelle seine Entwürfe darum nur im Ausland vor, zum Beispiel seit Jahren auf der Designmesse „Maison & Objet Paris“.

Bannas hat lernen müssen, sein geistiges Eigentum zu hüten und seine Entwürfe vor Zugriff zu schützen. Denn vor ein paar Jahren, mit Ende 20, hat er sich eine blutige Nase geholt im Rechtsstreit um die Entwürfe für seine Spül- und Waschtische aus Beton oder Terrazzo. Damals hatte ein Versandhändler für die guten Dinge ihm in Verhandlungen signalisiert, die Möbel in Serie von Bannas’ Firma herstellen lassen zu wollen. So sah Bannas es zumindest. Aber dann hat der Händler sie kopiert und anderswo herstellen lassen, vermutlich billiger, aber legal, wie sich herausstellte. Seither versucht sich Bannas mithilfe von Patentrechts- und Urheberrechtsanwälten abzusichern.

Die Werber brauchen einen wie ihn

Der freie Marketingberater Andreas Hilger, der 18 Jahre bei dem Brauereikonzern Anheuser-Busch Inbev arbeitete, dort Marken wie „Beck’s Gold“ lancierte (brand eins 06/2007, „Gold-Finger“) *, sagt: „Das unterscheidet Jirko Bannas von anderen, die glauben, tolle Ideen zu haben. Erstens hat er das technische Verständnis und die Fähigkeiten, um selbst festzustellen, ob seine Ideen etwas taugen oder nicht. Und zweitens holt er sich Rat in Bereichen, wo er sich vielleicht nicht so gut auskennt, wie im Kaufmännischen oder beim Marketing.“

Harald Prantner holte Hilger vor einem Jahr ins Boot, nachdem aus dem Gipsabdruck von der Weinflasche ein Prototyp geworden war und Bannas den Draht zur Getränke-Industrie gesucht hatte. Prantner kannte Hilger aus der Zeit, als er sich bei McCann Erickson Slogans ausgedacht hatte, die heute zur Werbegeschichte zählen, wie die Sache „mit dem Blubb“ für Iglo-Rahmspinat.

Prantner scheint ein wertvoller Kontakt für Bannas zu sein – und umgekehrt. Die Hamburger Drogerie-Kette Budnikowsky, die mit ihren 182 Filialen versucht, der Konkurrenz von dm oder Rossmann zu trotzen, lässt sich über das Büro Black von Jirko Bannas in Imagefragen beraten. Denn Bannas fand die bisherigen Werbe-Slogans der Ladenbesitzer unmodern – und ließ sie das wissen. Er ist ein hemdsärmeliger Typ, und genauso strickt er sein Netzwerk.

Spaß und Business gehören für ihn zusammen

Bannas arbeitete schon ein paar Jahre auf St. Pauli in einer gemieteten Werkhalle. Zeitweise mit bis zu zehn Angestellten stellten sie dort die Terrazzo-Wannen und -Waschtische her und später auch die ersten Polaboy-Leuchtbilder seiner Firma Lightboys. Nebenbei machte er „mit den Jungs“, wie er sie nennt, gern bei Koch-Events mit, die vor ein paar Jahren in Mode kamen, im Jahr 2009 befeuert durch den Film „Soul Kitchen“ von Fatih Akin.

„Die Jungs“, nunmehr alles Männer über 40, sind befreundete Fotografen, Filmemacher, Profiköche oder Foodstylisten, die üblichen Hamburger Verdächtigen also, die zurzeit gern Vollbart tragen, von Bannas mal abgesehen.

Einmal kochten sie in seiner Werkhalle. Eine Werbeagentur hatte sie für eine Firmenfeier gemietet. Harald Prantner sprach Bannas an, weil er ihn für einen der Köche hielt. So stellten beide fest, dass sie seit Jahren fast Tür an Tür arbeiteten.

Das klingt, als verdankten sich Bannas’ Erfolge vor allem einer Reihung von Zufällen. Tatsächlich aber verfügt er über die entscheidende Gabe, ohne die Kreativität verpufft: Er schafft es, seine vielen Begegnungen und Eingebungen zu filtern und sich auf die zu konzentrieren, aus denen etwas werden kann.

Polaboy zum Beispiel, die beleuchtbaren Großformate von Polaroid-Aufnahmen, erfand er, weil ihm eine sepiafarben leuchtende Marlboro-Werbung an einer Bushaltestelle so gut gefiel, dass er sich fragte, warum so etwas nicht auch zu Hause hängen kann. Aber er kannte eben auch Leute, mit denen er experimentieren konnte.

Seit 2012 stellt die Firma Lightboys mit acht Angestellten Leuchtkästen her und vertreibt sie, darunter sind auch Deckenleuchten wie die für das Hotel in Singapur. Obwohl sich der Umsatz seit 2013 verdreifacht und die Firma die Millionen-Euro-Marke erreicht hat, bereitet sie ihm Bauchschmerzen. „Wir wachsen nicht schnell genug“, klagt Bannas. Er hat der Firma ein privates Darlehen gegeben, damit sie neue Konzepte entwickeln kann. Aber sie zahlt es ihm nicht im gewünschten Tempo zurück.

Er müsste sich mehr einmischen, sagt Bannas. Er gesteht, dass ihm das nicht liege: „Ich bringe Dinge lieber auf den Weg. Routinen sind für mich Horror. Aber loslassen kann ich eben auch nicht.“ Er braucht das Geld, um Neues zu wagen. Im Moment etwa versucht er, mit Plastik, Fotofolie und LED-Schläuchen Stuckleisten zu imitieren und zu illuminieren. Sie wären gleichzeitig Lampen.

Sein Büro liegt auf dem Wasser, in einem gemieteten Hausboot im Hamburger Spreehafen. Bald wird er umziehen: Schräg gegenüber, am anderen Ufer des Hafenbeckens, hat er sich ein Hausboot gekauft. Es stammt aus dem 19. Jahrhundert. Seine Vorbesitzer waren Lebenskünstler. Sie haben Schaukeln darin aufgehängt und Rutschen eingebaut, so hoch ist der Aufbau des Boots, in dem früher Schweißerarbeiten für Schiffsreparaturen erledigt wurden.

Bannas sammelt Dinge, die ihn inspirieren. Auf dem Deich vor seinem schwimmenden Büro steht „Kalli“, sein 60 Jahre alter Reisebus der Marke Kässbohrer Setra, mit gewölbtem Glaspanoramadach. Kalli ist der Bandbus der „Root Amp Kitchen“, der fahrenden Köche. Zuletzt waren sie damit in Böhmen unterwegs, zum Fischen und Grillen.

Bannas kocht zwar wie die anderen Laien und Profis im Team leidenschaftlich gern, doch will er derjenige sein, der aus ihren kulinarischen Exkursionen mit dem Oldtimer-Bus ein Kochbuch macht, selbstverständlich eines der Kategorie: „Das hast du noch nicht gesehen.“ Touren, wie die zum Trüffelsuchen im Piemont oder zum Fliegenfischen in Tschechien, sollen darin beschrieben werden. Darum fährt als fünfter Mann Andreas Reimann mit, ein aufs Essen spezialisierter Fotograf und Mitinhaber einer Hamburger Firma für Fotografie und Bildbearbeitung.

Bannas hat verstanden, dass zu einem Produkt immer eine gute Geschichte gehört und eine gute Geschichte von guten Bildern lebt. Und die guten Bilder kommen – „von den Jungs“. Er profitiert von ihren Erfahrungen, aber sie auch von seinen. Der Fotograf Reimann, zum Beispiel, verdient sein Brot sonst ausschließlich mit inszenierter Fotografie oder digitalem Bilddesign. Mit Bannas in die Natur zu fahren und echte Fotos zu machen ist für ihn „traumhaft“.

Mit einer Fähre der Verkehrsbetriebe geht es vom abgelegenen Spreehafen zu den trubeligen Landungsbrücken und von dort zu einem kleinen Laden, in dem jahrzehntelang ein Friseur arbeitete. Bannas macht daraus gerade eine Bar, die unter dem alten Namen eröffnen soll: „Damensalon“.

Er kennt sehr unterschiedliche Welten

„Eigentlich hätte ich Physik studieren müssen. Oder Mathematik und Architektur. Am besten alles“, sagt Bannas. Und warum hat er nicht? Er druckst herum. Er redet nicht gern über seine Umwege, jetzt, da er mit „der Industrie“ ins Geschäft kommt mit seinen kompostierbaren Bechern. Jetzt, da er eine eigene Biermarke aufziehen will mit einer guten Story aus Böhmen, der Heimat der Familie seiner Mutter. Bannas wurde in Prag geboren und ist erst mit sieben nach Niedersachsen gekommen.

Die tschechische Seite seiner Familie kaufte sich mal ein stillgelegtes Brauereigelände als Wochenendhaus. Diese Brauerei, stellte sich heraus, war einst Lieferant der Habsburger unter Kaiser Franz Josef I. gewesen. Daraus will Bannas nun eine Markenstory machen, „Sissi & Franz“ ist als Name für das Bier schon mal geschützt.

Warum aber nicht Physik, Mathe, Architektur? „Ach“, seufzt Jirko Bannas. „Muss man das wissen?“ Wäre er denn ohne Umwege in seinem Leben da, wo er jetzt ist? Anders als sein vier Jahre älterer Bruder, der Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf geworden ist, hat Jirko Bannas die Schule geschmissen und haute als Jugendlicher ab nach Berlin, Hauptsache weg aus der Provinz. Er tauchte ab in der Berliner Szene der Neunzigerjahre, kam zurück und fand einen Ausbildungsplatz. Sein Lehrmeister, der ihm zum väterlichen Freund wurde, weckte den Ehrgeiz in ihm, ließ ihn seine Stärken entdecken, erkannte seine Begabungen und trieb ihn an, seinen Meister zu machen. Nebenbei modelte Bannas ein bisschen für Boss.

So sammelte er früh Kontakte und Erfahrungen aus sehr unterschiedlichen Welten, von denen das bildungsbürgerliche, von Strebsamkeit geprägte Elternhaus die eine war. Die Familie des Vaters besaß einen Betrieb in Niedersachsen, der Karosserien und Fahrzeuge für die Landwirtschaft entwarf und baute. Und seine Mutter, Ärztin und Kunsthistorikerin, konnte streng reagieren, wenn der elfjährige Sohn einen Barockengel nicht von einem aus dem Jugendstil unterscheiden konnte.

All das hatte er im Gepäck, als er mit Mitte 20 mit seinem Auto voller Werkzeug an einem Bauplatz vorbeikam, an dem gerade Zirkuswagen zu Ferienunterkünften umgebaut wurden. Er sah sich das an und fand: „Das kann man echt schöner machen!“ Die Bauherren gaben ihm einen Wagen, um es zu beweisen. Das Ergebnis gefiel ihnen so gut, dass sie ihm den ganzen Fuhrpark zur Renovierung überließen.

Dafür mietete Bannas eine Tischlerei. Dort stand ein schöner alter Spültisch aus einem fast vergessenen Baustoff: Terrazzo. Bannas war fasziniert und fing sofort an, mit dem Marmor-Kalk-Kies-Gemisch zu experimentieren. Er wollte ähnliche Waschbecken herstellen und gab nicht auf, bis ihm die Mischung glückte.

Bei einer Gartenschau auf Schloss Ippenburg stellte er eines dieser Becken aus. Danach hatte er Aufträge ohne Ende – und eine Wild Card für die Pariser Designmesse in der Hand. Die Schlossbesitzerin kannte die richtigen Leute. „So ist es irgendwie immer“, sagt Bannas, als würde ihm das alles bloß widerfahren.

Im Moment konzentriert er sich nicht auf Stahl, Glas und Steine, sondern auf – Suppe. Zusammen mit zwei Köchen der Hamburger Szene, Onur und Koral Elci, laboriert Bannas an einem Bio-Fertiggericht nach böhmischem Rezept: Suppe im Brotlaib. Ob es Tiefkühlkost wird oder Convenience fürs Kühlregal, steht noch nicht fest, dafür aber der Handelspartner.

Bannas quatscht nicht, er redet nur viel. Wenn er sich selbst auf den Senkel geht, was vorkommt, geht er Fliegenfischen. „Ich habe gern Ruhe“, sagt er. „Ich mag es, allein zu sein. Wirklich.“ Mit wie vielen Freunden war er denn angeln? „Mit acht.“ ---

* b1.de/gold-finger

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