Ausgabe 12/2016 - Schwerpunkt Geschmack

Barbara Vinken im Interview

Die Hose 
spricht

Barbara Vinken
ist Professorin für Literaturwissenschaft und ­Romanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie lehrte unter anderem in New York, Paris und Chicago. Ihre Studien „Mode nach 
der Mode“ und „Angezogen. Das Geheimnis der Mode“ sind Standardwerke. Zuletzt hat sie 
die Anthologie „Die Blumen der Mode“ heraus­gegeben.

brand eins: Frau Vinken, kann man der Mode und ihren Botschaften entgehen – oder gilt auch hier der Satz von Paul Watzlawick, man könne nicht nicht kommunizieren?

Barbara Vinken: Man kann ihr nicht ent­gehen. Egal, wie man sich kleidet, man teilt dadurch immer etwas mit, und sei es, dass man auf die Kleider, die man trägt, ­keinen Gedanken verschwende.

Folgt die Modebranche Regeln oder einfach den Launen der stilbildenden ­Designer?

Mode kann einen treffen wie ein Schock. Also gehört zu ihr etwas Unberechenbares. Man kann nicht vorhersagen, wohin es geht. Aber man kann die Grundregeln analysieren. Was geschieht, folgt einer Struktur, die ­immer neu umgesetzt wird. Was möglich ist und was nicht, ist absolut nicht beliebig. Die Mode hat seit jeher den Ruf, launenhaft-tyrannisch zu sein und diejenigen, die ihr folgen, zu versklaven. Der Vorwurf war schon im 18. Jahrhundert beliebt: Mode diktiere willkürlich ihre grauenvollen Regeln, lenke von wahren Werten ab, entfremde, veräußerliche und mache uns zum Objekt. Alles Schlimme, was die Moderne an Ent­fremdungstheorien hervorgebracht hat, wird am liebsten der Mode unterstellt.

Ein alter Vorwurf lautet, dass sie dauernd wechsle. Das ist für eine klassische Ästhetik, die an perfekte, ewig gültige Formen glaubt, eine Katastrophe. Das hat Coco Chanel schön ausgedrückt, als sie sagte, sie brauche kein Copyright für ein Kleid. In dem Augenblick, in dem man es auf der Straße sehe, sei es ­ohnehin schon alt und tot. Deshalb kommt man ja immer zu spät. Oder zu früh. Die Mode ist der Lieblingsfeind einer puritanischen Zivilisationskritik. Das Mädchen spielt erst mit der Puppe, dann macht sie sich selbst zur Puppe – das stammt nicht von heutigen Konsumkritikern, sondern von Jean-Jacques Rousseau.

„Dem Bürger ist alles Schmückende und Schmeichelnde suspekt“, schreiben Sie. Was stört den Bürger so sehr am eleganten Äußeren?

Historisch setzt sich die bürgerliche Männermode von der Mode des adligen Höflings ab. Dieser galt als Schmeichler und wollte gefallen. Das ist erotisch offen in Richtung beider ­Geschlechter. Er trieb großen Aufwand mit seiner Kleidung, mit Schminke, gepuderten Perücken, Parfüm und machte seinen ­Körper zum Schmuckstück. Männer bei Hofe zeigten ihre wohlgeformten Beine, die Schamkapsel betonte das Geschlechtsteil. Die Kleidung war farbenfroh, mit Samt und Seide, Spitzen, Federn, Ornamenten, übersät mit Diamanten. Das durften in der Moderne, nach der Französischen Revolution, nur noch Frauen. Der bürgerliche Mann musste darauf verzichten, um ernst genommen zu werden. Nach der Revolution wurde Mode weiblich. In seinen geschmückten Frauen stellte der Bürger die Kastration, die Entmachtung des Adels aus.

Imitieren schmucksüchtige meterosexuelle Männer wieder die ­adlige Pracht?

Das ist nur ein sehr schwacher Abglanz. Es wäre ja schön, wenn sich diese Geschlechtermuster auflösen und Männer sich wieder schmücken würden. Es täte den Männern ganz gut, etwas weiblicher zu werden. Der klassische bürgerliche Mann durfte sich nicht sinnlich und verführerisch inszenieren. Das Gegenteil der launischen und verschwenderischen Mode des Adels ist seit dem frühen 19. Jahrhundert der streng klassische Herrenanzug.

Inwiefern?

Als vielleicht Erster hat das der erstaunlich elegante Friedrich ­Nietzsche auf den Punkt gebracht. Für ihn ist der Anzug ein para­doxes Kleidungsstück: Man zeige mit ihm, dass man sich über Kleidung keinerlei unnötige Gedanken mache. Man sage, dass man nichts sagen wolle. Der Anzugträger signalisiert, dass es ihm nicht um Äußerlichkeiten gehe, sondern um Leistung, Seriosität, Zuverlässigkeit. Man stellt nicht eigene Regeln auf, sondern kennt und befolgt die geltenden. Es geht nicht um individuellen Geschmack, sondern um Korrektheit. Deshalb sind Anzugträger so spektakulär unspektakulär, auffällig unauffällig.

Passt diese ausgestellte Regelkonformität nicht besser zur alten Industrie­gesellschaft als zur modernen Wissensgesellschaft?

Vielleicht spielt deshalb der Anzug im Silicon Valley keine große Rolle. Klassisch demonstrierte der Anzug, dass man sich als Teil eines Kollektivkörpers verstehe, der natürlich männlich ist. Auch deshalb sind die feinen Unterschiede zwischen den Anzügen subtiles Insiderwissen.

Was meinen Sie mit Kollektivkörper?

Der Anzug hat nach der Französischen Revolution so etwas wie einen republikanischen Staats- oder Gesellschaftskörper erschaffen, der über den Einzelnen hinausgeht. Indem der Anzug uni­formiert, demonstriert er, dass es auf den Einzelnen und seinen biologischen Körper nicht unbedingt ankommt.

Wer einen Anzug trägt, zeigt, dass er austauschbar ist?

Er zeigt, dass er Teil eines Kollektivkörpers ist. Ein Staat oder ein Unternehmen besteht weiter, auch wenn einzelne Angestellte, Beamte oder Minister sterben oder ausgewechselt werden.

Für viele Angestellte gehört der klassische Anzug schon lange nicht mehr zum Dresscode. Selbst Vorstandsmitglieder von Dax-Konzernen lassen sich gern mal ohne Krawatte fotografieren.

Die Bedeutung des Anzugs hat sich verändert. Er ist nicht mehr, wie vor 30 Jahren, dieses neutrale Kleidungsstück des Kollektivkörpers. Der Anzug sagt nicht mehr, dass sein Träger Wichtigeres im Kopf hat als die Launen der Mode. Er repräsentiert heute Macht und Geld und ist immer noch die Uniform der Eliten. Oder er ­demonstriert mit subtilen Veränderungen etwas völlig anderes, das für Bürger lange als unmännlich galt: das Vergnügen am Stil-Bewusstsein, wie es die Gentlemen von Bacongo, einem kleinen Vorort von Brazzaville, zeigen oder einst David Bowie.

Der US-Schriftsteller Tom Wolfe hat neulich in einem Interview eine Straßenszene in Manhattan beschrieben. Vor einem Gebäude mit sehr teuren Eigentumswohnungen steht ein Mann im eleganten Anzug. Aus dem Haus tritt ein anderer Mann in zerrissener Jeans, Sneakers, T-Shirt …

… dem Jeansträger gehört vermutlich eine der teuren ­Wohnungen, der Anzugträger ist der Doorman. In dieser Szene ist der Anzug die neue Livree des Domestiken. Die Straßenszene zeigt immer noch einen Klassengegensatz, nur dass der Anzug nicht mehr Zugehörigkeit zu einer Elite anzeigt, sondern das Gegenteil. Das Interessante am Anzug ist, dass das gleiche Kleidungsstück in unterschiedlichen Kontexten vollkommen unterschiedliche Bedeutungen hat: Von der neutralen Uniform wurde er entweder zum Signal von Status und Macht, zur Mode-Kleidung oder zur Diener-Livree. Dazu passt, dass er heute auch schmücken darf. Anzüge werden wieder schillernder, können auffällige Muster ­haben. Der Anzug ist sozusagen zum Genuss freigegeben. Gucci macht das ganz massiv. Aber eigentlich beteiligen sich daran praktisch alle wichtigen Labels, inzwischen sogar Boss. Jil Sander hat diese ganz dünnen, arabesken Anzüge. Die Italiener machen eher große Muster, Taille, Farben. Cartier, Raf Simons, Jil Sander machen eher körperbetonte Bleistifthosen. Das ist nicht mehr funktional. Männermode spielt sogar mit dem verführerischen Kontrast von Haut und Stoff, mit Spitzen und durchsichtigen Stoffen. Man zeigt wieder Haut, zum Beispiel nackte Fesseln.

Wie kam es zum Erfolg von Vintage?

Das ist ein Trend, der noch stärker werden wird. Bis Mitte der Siebzigerjahre wollte Mode den perfekten Moment inszenieren – Chanel, Dior, Yves Saint Laurent, Balenciaga. Die durch japanische Designer begonnene und von Antwerpen fortgesetzte ästhetische Umwälzung der Achtzigerjahre machte das Vergehen der Zeit sichtbar. Kleider wurden zu Zeitzeichen. Es ging nicht mehr um den perfekten Moment, sondern um Vergänglichkeit. Die zerrissene Jeans war die letzte, banalisierte Stufe dieser Entwicklung. Vintage setzt diese Zeit fort. Vintage ist alte, abgelegte, verworfene Kleidung – unmodisch, démodé – ­vielleicht die Kleidung von Toten. Deutlicher kann man das Vergehen von Zeit nicht zum Thema machen. Die neuen Lurex-Pullover von Dolce & Gabbana sehen fast aus wie aus den Siebzigern – plus Altbackenheit. Das dementiert den Fortschrittsglauben der Moderne und ihr Vertrauen auf Effizienz, Zweckmäßigkeit und form follows function. Im Gegensatz dazu ist die Mode dekadent und manieristisch. Bis zur nächsten Revolution, die nicht morgen vor der Tür steht, wird Vintage – das Tragen von Spuren unseres Weges zum Tode – bleiben.

Das nächste Dauer-Phänomen: Crossdressing.

Ja, Crossdressing ist das Herz der Mode des 20. und 21. Jahrhunderts – von Mann zu Frau, Frau zu Mann, Arbeiter zum ­Bürger, Subkultur zur Hochkultur, Krieg zum Frieden. Das ist allerdings fürchterlich banalisiert worden zur Passepartout-­Formel: Chiffon-Kleid mit Parka drüber und Springerstiefeln. Es kommt einem zu den Ohren raus; seit zehn Jahren liest man das in jeder guten und schlechten Modezeitschrift. Ich kann es nicht mehr hören und nicht mehr sehen. Crossdressing ist doch nur interessant, wenn es einen polemischen Wert hat und nicht einfach alles mit allem gemixt wird.

„Auf sein Äußeres zu achten, dem anderen zu gefallen, ist Lebenskunst“

Sind Hipster die neueste Ausgabe der Dandys?

Ja, wahrscheinlich. In der bürgerlichen Mode-Ordnung gab es immer Männer, die sich ihr entzogen haben. Die hießen dann Gecken, Stutzer, Strizzis, Stenze oder Dandys. Auf die stete Wieder­kehr des Dandys, Zugpferd der Mode, ist Verlass, zum Glück. Ein Mann, der allen Wert der Welt auf seine Kleider legt und dessen einziger Beruf es ist, schöne Kleidung zu tragen und zu gefallen – das ist doch ganz reizend. Die bürgerlichen Leistungs­träger verachten das ein wenig, die Damenwelt goutiert es. Aber diese Ausnahmen bestätigen natürlich ex negativo die Regel: Sie zeigen, was ein wirklicher Mann nicht darf.

Noch ein Trend: Ist Unisex mehr als ein Schlagwort?

Da gibt es viele Irrtümer. De facto funktioniert das seit Coco ­Chanel als Einbahnstraße von der Männer- zur Frauenmode. Coco Chanel hat von sich gesagt, sie habe nie etwas anderes ­getan, als Männer- in Frauenmode zu übersetzen. Die Pointe scheint mir, dass Unisex die Geschlechter nicht angleicht und ent-­erotisiert, sondern genau das Gegenteil bewirkt. Das beste Beispiel sind die nicht totzukriegenden Boyfriendpants, also Männerhosen an Frauen. Sie erzählen immer auch die ­Geschichte einer Frau, die die Hosen eines Mannes anzieht und damit auf die Straße geht – und er das Haus hüten muss, nachdem sie mit ihm geschlafen hat. Das nivelliert die Geschlechterdifferenz nicht, ­sondern ist ein erotisches Plus. Übersehen worden ist auch, dass nicht systematisch die Männermode der Moderne, sondern die Mode übertragen wird, in der der Mann noch paradieren durfte. Chanel etwa übernimmt nicht nur die auffälligen Farben, die die Männer vor der Revolution trugen, sondern auch die prunkenden Goldknöpfe der Uniformen. Auch das steigert den erotischen Reiz. Anders ist es, wenn Managerinnen im gedeckten Businesskostüm aussehen wollen wie ihre männlichen Kollegen. Dass die Deutschen Schwierigkeiten mit Frauen und Macht ­haben, kann man sehen, wenn man das Outfit von Angela ­Merkel mit dem von Christine Lagarde vergleicht.

Weshalb sieht man überall formlose Streatwear?

Im Silicon Valley, in vielen kreativen Berufen, auf dem Campus in Yale oder Harvard ist nicht mehr der alte neutrale Anzug der ­gängige Dresscode, sondern Chinos und T-Shirt. Das beste ­Beispiel sind die Jeans und der dunkle Rollkragenpullover von Steve Jobs. Die antimodische Aussage, zu ­betonen, dass es auf Äußerlichkeiten nicht ankomme und man Wichtigeres im Kopf habe, ist vom Anzug zu diesen neuen ­Formen von Nicht-Mode der Streetwear gewandert.

Sie beschreiben diese Nicht-Mode als „aggressive Gleichgültigkeit“ – was ist daran so aggressiv?

Sie missachtet das Gegenüber und verleugnet den Blick des ­anderen. Man gibt sich in diesem Ethos der Mittelschicht keine Mühe, zu gefallen, wie um zu zeigen, dass man es nicht nötig habe. Das hält man dann für besonders authentisch. Es ist so unhöflich wie narzisstisch: Ich stehe über Äußerlichkeiten, weil ­meine inneren Werte so interessant sind. Gegen die Angst, auf­zufallen und nicht zu gefallen, demonstriert man, dass man gar nicht gefallen wolle. Diese Ideologie des Authentischen hat etwas Verrohtes, Unzivilisiertes. Auf sein Äußeres zu achten, dem ­anderen zu gefallen, ist Lebenskunst.

Es gibt die Theorie, dass Mode sich von oben nach unten bewege: Die Kleinbürger geben sich Mühe, Großbürger-Mode zu imitieren, und die Großbürger müssen sich im Klassenkampf der Stile mit ­immer neuer Mode von ihren Nachahmern abgrenzen. Stimmen Sie zu?

Ich halte das für einen großen Irrtum. Das Gegenteil ist richtig. Mode wandert von unten nach oben: trickle up, nicht trickle down. Sie wandert nicht nur von Subkulturen in die Haute Couture, etwa wenn Jean Paul Gaultier Punk zitiert. Sie wandert de facto vor allem von der Kleidung der Arbeiterklasse und der ­Unterschicht in die Haute Couture und in die Kollektionen der teuren Marken, die sie veredeln und mit Raffinement versehen – die Marinière bei Chanel, die weiten Leinenhosen der Matrosen, Jeans als Arbeitshose der Goldgräber. Heute tragen alle Marinière und Jeans. Die zerrissenen Hosen, die auf Verschleiß und Armut verweisen, ­findet man bei den teuersten Labels, der Getto-Style wird überall zitiert. Es gibt Turnschuhe für mehrere Tausend Dollar, ab­gewandelte Jogginghosen bei Chanel und Dior. Die Arschhängerhosen und Turnschuhe ohne Schnürsenkel, das ist Mode, die aus dem Gefängnis in die große Mode gewandert ist. Das Spiel mit der Halbwelt hat in der Mode eine lange Tradition. Egon Friedell schreibt schon über die Belle Époque, der ange­sagte Modetypus sei die Grande Dame, die die Kokotte spielt.

Gab es aber nicht auch eine Bewegung von oben nach unten?

Ja, vor der Moderne. Die Kleidervorschriften, die die Städte im 17. und 18. Jahrhundert erließen, zeigen ex negativo, dass die Bürger den Adel nachahmten. Verboten war Gold an der Kleidung, Silber­schnüre, zu viel Samt und Seide, bestimmte Pelz­sorten: Der Bürger sollte sich nicht kleiden wie der Adel. Aber heute hat sich das völlig aufgelöst – das zeigt ja die Straßenszene in Manhattan, die Tom Wolfe beschreibt. Interessant ist, mit welcher ­Geschwindigkeit die Fast Fashion der großen Ketten wie H&M oder Zara die Designer der großen Labels parasitär kopiert – erst klauen sie die Ideen der Designer, dann beuten sie die Arbeiter in den Sweatshops in Asien aus. Eine Folge davon ist, dass Kollektionen immer schneller wechseln. Dior und andere ­bringen nicht mehr zwei, sondern sechs Kollektionen im Jahr heraus. Kein Wunder, dass sich Designer wie Raf Simons oder John Galliano bis zur Selbstzerstörung auspowern. Mit Genuss hat das wenig zu tun. Bei Boss und Burberry werden die neuen Modelle direkt nach den Shows online verkauft. Damit entfällt die Vorfreude, denn die Defilees weisen ja auf die kommende ­Saison hin. Früher dauerte es Monate, bis die neuen ­Kollektionen in den Läden waren. Diese kannibalisierende Beschleunigung hat sicher auch mit der Macht der Fast-Fashion-­Industrie zu tun.

Gibt es in der Mode eigentlich noch den Geltungskonsum?

Oh ja, und wie. Das ist der Inbegriff des schlechten Geschmacks: Frauen, die wie Weihnachtsbäume oder Litfaßsäulen mit den prestigeträchtigsten Labels behängt sind. Eine Form von sehr ­teurem Billig-Luxus, weder elegant noch raffiniert. Vermutlich sind die Einkaufsmalls in Dubai das Epizentrum dieser Seuche. Weil das im Nahen Osten, in China und Russland ein riesiger Markt ist, gehen alle großen Edel-Labels in dieses Bling-Bling-Segment. Das hat die Luxus-Industrie stark verändert und in ­Teilen vulgarisiert. Das hat sicher auch die ästhetische Identität einiger Marken beschädigt – Gucci, Chanel, Lagerfeld oder ­Dolce & Gabbana. Sehr schade, finde ich. Wie ein Ausverkauf ist das. Kluge Marken wie Prada oder Haider Ackermann haben das vermieden. Statt den Bling-Bling-Fetischismus zu bedienen, müsste es darum gehen, Geschmack zu bilden. --- 

 

Aus der aktuellen brand eins, Ausgabe 12/2016, Schwerpunkt: Geschmack. 

Weitere Themen sind u.a. wie sich Schönheit messen lässt, Veränderungen in der Modebranche und warum US-Fast-Food-Ketten in Israel keine Chance haben. 

Alle Inhalte finden Sie hier: brandeins.de/archiv/2016/geschmack/

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