Ausgabe 01/2015 - Schwerpunkt Selbstbestimmung

Selbstbestimmung in der DDR

Unbequeme Freiheit

1. Rex Joswig (52), Musiker, Berlin

„Selbstbestimmung durch Reibung“

„ Das eigene Ding machen – damit bin ich in der DDR schon als Schüler angeeckt. Ich konnte meine Klappe nicht halten, hatte lange Haare und trug Parka, war nicht zu disziplinieren. Kurz vorm Abitur haben sie mich in Neubrandenburg von der Schule geschmissen. Dann sollte ich mich als Lagerarbeiter in der Produktion bewähren – das lehnte ich ab.

Damit war ich für die ostdeutsche Sozialisation verloren. Und mit dieser Ablehnung galt ich als sozial ,gefährdet‘, da drohte der Knast. Deshalb habe ich mir selbst eine Arbeit gesucht und geistig Behinderte betreut. Da fragte niemand danach, was ich dachte. Das war wirklich eine Alternative.

Ein Jahr später, 1981, bin ich nach Berlin gezogen. Ich verstand mich als Teil der Gegenöffentlichkeit. Ärger konnte man sich mit wenig Aufwand einhandeln. Da gab es schon Stress mit der Polizei, wenn man als Hippie zu privaten Musikfestivals reiste. Aber so merkte ich, dass ich lebte. Der Repression standzuhalten war eine Chance zu zeigen, was du drauf hast. Insofern war sie für mich gar nicht schlecht.

Eine richtige Scheißangst bekam ich erst 1983, als zwei Typen vor meiner Tür standen und mich auf meinen Lebenswandel aufmerksam machten – da drohte wieder das Stigma der Asozialität und infolgedessen der Knast. Ich merkte, dass ich mich angreifbar gemacht hatte und dadurch Entscheidungsgewalt verlor. Also habe ich mich ein bisschen angepasst. Ich wurde ganz offiziell Roadie für einen Jazzmusiker, bis 1987 bin ich mit ihm durch die DDR getourt.

Rockmusik war mir immer wichtig, und in diesen Jahren lernte ich viele Bands kennen. Es gab halb legale Punkkonzerte in Kirchen. Dass ich Kontakte zur Opposition pflegte, gehörte ohnehin dazu. Und so wollte ich ab Mitte der Achtzigerjahre auch öffentlich zeigen, was ich draufhabe, wollte als Sprachrohr eine Rolle spielen. Der Glaube an sich selbst, die Unverletzlichkeit der persönlichen Freiheit – diese Botschaft wollte ich unters Volk bringen. Aber die Rebellion sollte auch gut klingen.

Deshalb habe ich 1987 die Band ,Herbst in Peking‘ gegründet, nach einem Buchtitel des Schriftstellers Boris Vian. Schon der Name war eine Provokation, weshalb man uns die Auftrittserlaubnis zunächst verweigerte. Aber nachdem ich beim Kulturattachée der chinesischen Botschaft vorgesprochen und der unseren Namen als großes Kompliment begriffen hatte, war der Weg frei.

Wir haben jedes Wochenende überall in der DDR gespielt, haben von der Revolution gesungen und den Stalinismus persifliert. ,Heute ist der Tag, an dem das System zusammenbricht – feiern wir diesen Tag!‘ Mit diesem Satz habe ich Konzerte eröffnet. Wir wollten provozieren. Mögliche Folgen waren mir irgendwann egal. Stasi-Leuten habe ich einfach gesagt: ,Okay, dann verhaftet mich eben. Das ist die beste Promotion für meine Band.‘ Eingesperrt wurde ich nie.

Die Obrigkeit schlug schließlich trotzdem zu, im Juni 1989. Zwei Tage nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking riefen wir auf einem Konzert zu einer Gedenkminute für die Opfer auf. Die Folge war der Entzug der Auftrittserlaubnis. Das hat uns geschockt, wir lebten ausschließlich von der Musik. Aber die Gedenkminute musste einfach sein. Und wir wussten, dass die Zeit für uns arbeitet. Zudem fühlten wir uns ernst genommen von dem System, das wir bekämpften. Selbstbestimmung durch Reibung – insofern war es ganz wunderbar, dass man uns angriff. In den Monaten bis zum Zusammenbruch der DDR haben wir dann unter dem Namen ,Schaum der Tage‘ gespielt.

Die Öffnung der Mauer habe ich im Westen erlebt. Einen Monat zuvor war ich mit einem Visum über Ungarn ausgereist. Große Erwartungen an die neue Freiheit hatte ich jedoch nicht. Schon bald bin ich nach Kalifornien gefahren, schon wegen der Doors, und ich habe genossen, dass es nun anständige Sachen zu essen gab.

In der DDR waren wir Gefangene des Systems, aber persönliche Freiheit kann dir kein System geben – das habe ich schnell gelernt. Doch ich fühlte mich ermutigt, endlich das zu tun, was in der DDR nicht ging: Platten veröffentlichen. So habe ich 1990 mit Peking Records mein eigenes Label gegründet und unsere Single ,Bakschischrepublik‘ rausgebracht. 10.000 Exemplare, kurz darauf kam unsere erste LP auf 20 000 Kopien – das war ein beachtlicher Erfolg. Leider hat sich das nicht fortgesetzt.

Das zehrte arg am Selbstwertgefühl, aber vielleicht lag es auch daran, dass wir dem Kapitalismus zu arrogant gegenübertraten. In der DDR hatten wir eine beachtliche Resonanz, im Westen haben sie uns ausgelacht. Wir haben uns vor Gericht mit WestLabels und Agenturen um Gagen, Prozente und Auftrittsorte gestritten, wir verharrten in einer Verweigerungshaltung. Zugleich gingen wir amateurhaft an die Dinge heran, verließen uns auf mündliche Absprachen. So kam nur drei Jahre später der Bankrott, und die Band löste sich auf. Wie knallhart der Kapitalismus sein kann, war mir nicht klar, hatte ich doch vorher in einem synthetischen Wirklichkeitskindergarten gelebt.

Insofern wurde es mit der Selbstbestimmung im Westen für mich nicht unbedingt einfacher. Der äußere Feind war weg, aber dafür verschwindest du hier einfach. Für jemanden, der wie ich gehört werden will, ist das schwer. In der DDR war ich eine coole Sau, im Westen nur einer von vielen.

Das hat mich künstlerisch und finanziell sehr in Bedrängnis gebracht. Von 1991 bis 1998 hatte ich zum Glück eine wöchentliche Radiosendung beim MDR. Ich habe in Musik gebadet, Collagen aus Texten und Lyrik gemacht, Interviews geführt – das war eine tolle neue Freiheit. Und ich konnte genug Geld verdienen. Schwieriger wurde es danach, bis etwa 2004, als ich mich mit diversen Jobs durchschlug, etwa als DJ oder Synchronsprecher. Aber meine Frau stand mir zur Seite. Und das war noch nicht der Tiefpunkt. Zwischen 2004 und 2006 habe ich fast gar nichts gemacht, ich musste meine Alkoholsucht überwinden und mich neu sortieren.

Die harten Zeiten hatten ihren Tribut gefordert, und dieser kalte Entzug war für mich der härteste Schnitt seit dem Zusammenbruch des Ostens. Aber seitdem geht es wunderbar sanft wieder nach oben. Was auch daran liegt, dass ich mir meine Überheblichkeit abgewöhnt habe. Denn auch wenn mein Erfolg in der DDR nur aufgrund einer gewissen Arroganz möglich war – anders hätte Herbst in Peking gar nicht funktioniert –, stand sie meinem selbstbestimmten Leben in der Bundesrepublik im Weg.

Ich habe mein Leben mit Demut neu geordnet und eine gewisse Flexibilität entwickelt. Seit 2006 habe ich einen festen 20-Stunden-Job als Kundenberater in einer Print-Agentur, die für Künstler und Galerien arbeitet – das sichert mir die Basics. Ich kann ein Service-Typ sein, das hätte ich nie gedacht. Auch habe ich begriffen, dass ich mich selbst vermarkten muss statt zu warten, dass jemand anruft. So bin ich an Theaterproduktionen oder neue Sprecherjobs gekommen. Ich arbeite in einer Bar, bin wieder als Roadie unterwegs, und ich bin stolz darauf.

Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit – so habe ich mir auch wieder Freiraum geschaffen für das, womit alles anfing: die Musik. Seit 2009 gibt es Herbst in Peking in neuer Besetzung, wir machen Platten mit dem kleinen Label eines Freundes und spielen Konzerte. Zwar verkaufen wir nicht gerade sagenhaft viel, auch live bewegen wir uns mit bis zu 150 Besuchern eher in einem kleinen Rahmen. Aber wir sind wenigen Leuten sehr wichtig.

Insofern bin ich wieder dort, wo ich schon zu DDR-Zeiten war. Ich entscheide, was ich mache und mit wem. Reibung erzeugen, das gelingt mir vielleicht nicht mehr so gut wie früher. Aber nachdem ich herausgefunden hatte, dass in diesem neuen System mit seinen Spielregeln ich selbst mein schlimmster Feind war, wurde das Leben irgendwie übersichtlicher. Und wenn ich eines gelernt habe in den vergangenen Jahren, dann das: Man muss sich selbst vergeben können. Insgesamt mache ich schließlich auch in diesem Land eine gute Figur.“

2. Aram Radomski (51), Unternehmer, Berlin 

„Ich wollte immer die Fäden in der Hand behalten.“ 

„ Ich war 16 Jahre alt, als mich die Staatssicherheit zur Entscheidung zwang, auf welcher Seite ich stehe. Ich sollte meinen Vater bespitzeln. Ich machte damals eine Ausbildung zum Agrotechniker, nachdem ich wegen ,Renitenz‘ von der Schule geflogen war. Ich reagierte zwar nicht darauf, und damit war die Sache erledigt, aber mir wurde endgültig klar: Die DDR ist ein perfider Apparat.

Ich stamme aus einem Dorf in Vorpommern, mein Vater war Schriftsteller und systemkritisch, es gab Westfernsehen. Die DDR-Wahrheit und die Welt-Wahrheit – in diesem Konflikt habe ich immer gelebt. Als ich von der Schule flog, merkte ich zum ersten Mal, dass ich mich schützen und die Fäden in der Hand behalten muss. Dieser Gedanke bestimmt mein Leben bis heute.

Ich habe mich erst mal auf mich selbst besonnen und zwei Jahre im Hol- und Bringdienst eines Krankenhauses gearbeitet. Dann ging ich nach Plauen und lebte mit 250 Gleichgesinnten tief in der Subkultur. Mein Geld habe ich als Heizer verdient. Insgesamt war das eine geile Zeit. Bis ich lernen musste, dass man sich nicht heraushalten kann aus der DDR.

Denn 1983 kam ich in den Knast. Ich hatte mich in eine mongolische Gastschülerin verliebt, doch sie war die Tochter eines Funktionärs. Forderungen, diese Verbindung zu lösen, ignorierte ich – Wochen später wurde ich zusammengeschlagen. Die Polizei aber verhaftete nicht den Schläger, sondern mich. Natürlich habe ich mich gewehrt. Dafür bekam ich sechs Monate wegen ,Widerstands gegen die Staatsgewalt‘. Das war eine abgekartete Sache. Und ich war erst 20 Jahre alt. Die Zeit im Gefängnis war schrecklich. Agitation und Schwerstarbeit in Chemiewerken und bei der Bahn – sie wollten mich in die Spur bringen. Doch als ich entlassen wurde, hatte die Obrigkeit in mir einen überzeugten Gegner. Ich sagte mir: ,Eines Tages wirst du dich dafür rächen.‘ Aber wieder in den Knast wollte ich auf keinen Fall.

Ich ging nach Berlin und wollte nur autark jenseits dieses ganzen DDR-Wahnsinns leben. Es heißt ja oft, das sei nicht möglich gewesen, aber das ist Unsinn. Man musste sich nur trauen und eine Idee haben, wovon man leben kann. So bin ich 1984 zum Unternehmer geworden und sorgte für mich selbst. Aus Zahnarztdraht und Kugelschreiberminen habe ich Ohrringe gebastelt und sie an Einzelhandelsgeschäfte verkauft. Bis 1989 habe ich etwa 30 000 Stück produziert und damit viel Geld verdient. Um den offiziellen Vorgaben zu genügen, habe ich mir einen Technikerausweis besorgt. So konnte ich sagen, ich sei als hauptberuflich Selbstständiger für Theater tätig.

Unter dem Radar der Obrigkeit habe ich sehr gut gelebt, obwohl es mir nicht ums große Geld ging. Der springende Punkt war vielmehr: Ich fand heraus, dass man mit kleinem Aufwand enorme Gewinne erzielen und losgelöst vom System leben kann. Ich hatte die Kontrolle über mein Leben – das war eine erstaunliche Entdeckung. Und persönliche Unabhängigkeit war mir damals wichtiger als Aktionen gegen den Staat.

Das änderte sich erst im Jahr 1987, als Siegbert Schefke zu mir kam, ein Untergrund-Journalist, der für westdeutsche TV-Magazine heimlich in der DDR filmte. Ich sollte ihn begleiten. Was nahelag, denn ich war auch als Fotograf und Drucker in der freien Kunstszene aktiv. Ich habe ohne Genehmigung Bilder, Logos und Plakate gemacht und vervielfältigt, ich hatte gutes Equipment und konnte damit umgehen. Endlich konnte ich mit der DDR abrechnen. Bis 1989 haben wir, etwa für ,Kontraste‘ oder ,Kennzeichen D‘, rund 30 Filme gemacht, haben die Umweltzerstörung und den Verfall der Städte dokumentiert. Und wir haben den Film von der Leipziger Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 gedreht, den man aus den ,Tagesthemen‘ kennt.

Als die DDR zusammenbrach, war ich eigentlich kein DDR-Bürger mehr, weder mental noch ökonomisch. Aber die Freiheit war auch unbequem. Schon einen Tag nach dem Mauerfall sagte ich mir: ,Scheiße, jetzt kommen die Profis, du bist arbeitslos. Ohrringe, Fernsehbilder – deine Exklusivität ist weg. Jetzt beginnt die Gegenwart.‘ In der DDR gab es politische Zwänge, nun gab es den Zwang, Geld zu verdienen. Zwar hatte ich keine Angst, aber dem Kapitalismus bin ich schon mit Respekt begegnet. Steuern, Verträge, die Regeln des Business. Zuerst dachte ich, ich kann das nicht. Bis ich feststellen durfte, dass das so kompliziert gar nicht ist.

Ein neues Geschäftsmodell fiel mir erst mal nicht ein. Fest anstellen lassen wollte ich mich jedenfalls nicht. Ich habe erst mal wieder in der Off-Kultur gearbeitet. Ich war Grafiker und Fotograf für Theaterprojekte, war als Roadie für einen Puppenspieler unterwegs. Später habe ich Theaterproduktionen gemanagt und mich um die Werbung gekümmert.

Inhaltlich war das eine gute Zeit, wirtschaftlich stand ich jedoch unter enormem Druck. Deshalb habe ich 1999 die Reißleine gezogen und wurde Onlineredakteur bei einem Börsenmagazin, obwohl ich von Aktien nichts verstand. Im Jahr 2001 ging das Magazin pleite, und ich bekam Arbeitslosengeld.

Dass ich in dieser Situation nicht versumpft bin, lag vielleicht auch daran, dass ich Freiheit immer als positiven Zwang empfunden habe, sich umzuschauen. In einem Gefängnis bekommst du jeden Tag dein Essen, das nicht sonderlich gut schmeckt. Das kannst du akzeptieren, oder du lernst kochen. Ich habe mich immer für Letzteres entschieden, auch in der neuen Bundesrepublik, das kam mir nun zugute. Denn Computer – das war etwas, das ich unbedingt verstehen wollte, und der Westen brachte das Internet, die technischen Möglichkeiten der Vernetzung. Seit 1992 habe ich mir stets die neuesten Rechner besorgt, habe mir Programmieren und diverse Foto- sowie Übertragungs-Tools beigebracht. Ich wusste ja schon aus der DDR: Wer die Kommunikation kontrolliert, kann bestimmen. Auch über sich selbst. Und auf dieses Wissen konnte ich aufbauen, nachdem ich zwei Monate arbeitslos herumsaß und einen neuen Geschäftsgegenstand suchte.

Dass ich ihn fand, war Zufall. Im Fernsehen sah ich ein Interview mit einem Typen, der das Geld für seinen Ferrari mit individuell bedruckten Getränkedosen gemacht hatte. Da dachte ich: ,Geile Idee – was kann man sonst noch bedrucken?‘ Dann schaute ich auf die weiße Wand gegenüber, und meine Idee mit den individuell bedruckten Tapeten war geboren. Große Datenmengen durch eine Telefonleitung schicken – das konnte ich. Dass es keine Konkurrenz, wohl aber mögliche Hersteller gab, hatte ich nach zwei Anrufen heraus.

Die Idee mit den Tapeten war die Chance, auch im Westen wieder selbstständig und vielleicht auch gut zu leben. Für die ersten Motive habe ich an Designschulen einen Wettbewerb für Tapetendesign ausgerufen und aus 6000 Einsendungen über Internet-Voting die besten 50 auswählen lassen. Die habe ich dann auf einer Off-Design-Ausstellung gezeigt, woraufhin zwei Architektur-Zeitschriften Sonderseiten darüber brachten. Meine Homepage habe ich selbst programmiert, bevor ich eine Agentur für den Feinschliff beauftragte.

Im Jahr 2001 habe ich meine Firma Berlintapete gegründet, die auch heute nur aus mir und einem Mitarbeiter besteht. Einerseits sind wir eine Galerie, wir betreiben eine Homepage, auf der man aus 40 000 Motiven auswählen kann. Wir übertragen die Daten dann an den externen Produzenten, der sich auch um Kundenservice, Rechnungen und Reklamationen kümmert. Und wir sind ein Verlag, über den etwa Künstler ihre Motive vertreiben können.

Berlintapete habe ich sehr schlank konstruiert, weil Selbstbestimmung für mich nicht nur bedeutet, dass ich mich ernähren kann. Wichtig ist mir zudem die Kontrolle über die eigene Zeit, da darf man sich nicht auffressen lassen. Das ist mir nun auch in der neuen Bundesrepublik gelungen. Ich muss mir keine Sorgen um Rechnungen machen, es geht mir wirklich gut.

Mein Erfolg hat mit Arbeit zu tun und mit dem in der DDR gelernten Autonomiebestreben, der Fähigkeit zur Improvisation. Oft aber treffe ich Leute, die meinen, ich hätte nur Glück gehabt. Wie das kommt? Westler legen viel Wert auf Diplome und Referenzen, sie wollen alles ,richtig‘ machen – das bremst sie aus. Und nicht wenige Ossis meinen, sie seien für dieses selbstverantwortliche System Bundesrepublik schlicht nicht gemacht. Aber das ist nur die bequeme Ausflucht von Leuten, die sich für ein warmes Essen gern entmündigen lassen.“ ---

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