Ausgabe 06/2013 - Was Menschen bewegt

Hauspaten im Bayerischen Wald

Land unter

Betonkopf: der Architekt Peter Haimerl
Landliebe: die Pianistin Uta Hielscher und der Bariton Thomas Bauer

• Ganz am Ende des asphaltierten Weges, der von Viechtach hoch hinauf in den Wald führt, ruht das einsame Waldlerhaus. Altersflecken aus abgeplatztem Lehmputz sprenkeln seine Fassade, Risse durchziehen sein 172 Jahre altes Gesicht wie tiefe Falten. Vom Weg aus wirkt es wie eines jener vielen verlassenen Bauernhäuser in der Gegend, die eines Tages unter dem eigenen Gewicht in sich zusammensinken. Von Nahem sieht es aus, als stünde der Kollaps unmittelbar bevor.

Im Inneren des alten Waldlerhauses aber befindet man sich plötzlich in einer überaus robusten Welt. Peter Haimerl steht hier in einer seltsamen Mischung aus solidem Wohnbunker und Zen-Klosterzelle, die einstmals die Küche war, jetzt aber mit 20 Zentimeter dicken Wänden aus grauem Schaumglasschotter-Beton ausgekleidet ist. Haimerl, 52 Jahre alt, Architekt mit Büro in München, ist nur ein paar Hundert Meter talabwärts aufgewachsen. Er kennt das Haus aus seinen Kindertagen, als hier oben im Waldlerhaus noch die Cilli wohnte. "Ein extrem arbeitsreiches Leben, hart am Rande des Existenzminimums" habe die letzte Bäuerin im Wald verbracht, erinnert sich Haimerl, so wie viele Waldler damals von der Hand in den Mund lebten. Als Cilli starb, übernahm Haimerls Familie das Haus und der Architekt damit die Verantwortung, es vor dem Kollaps zu bewahren.

Haimerl löste das Problem auf seine eigene, unkonventionelle Weise. Gleich einem Chirurgen, der einem bettlägerigen Senior mit einem Titan-Hüftgelenkimplantat wieder auf die Beine hilft, ließ er alle vier Erdgeschossräume sorgsam mit 30 Kubikmeter Beton auskleiden. Es war eine Notoperation in letzter Minute und mindestens so radikal wie der Umstand, dass der Architekt die Außenhaut des Hauses dabei unangetastet ließ. Während der Gebäudekern aus Beton heute vermutlich selbst einen Atomschlag überstünde, altert die Hülle ungehindert dem Verfall entgegen.

Damit ist das altersschwache Waldlerhaus hier, am äußersten Rand Deutschlands, wo München fast so weit entfernt ist wie Prag, nicht allein. Der Bayerische Wald ist für den Rest des Landes, was in Italien der Mezzogiorno ist: abgelegen, abgehängt, und von vielen auch längst abgeschrieben. "Früher in der Schule hänselte man uns Bayerwäldler immer als 'die aus Bayrisch-Kongo'", erinnert sich Haimerl. "Es hieß, wenn eines Tages die Welt unterginge, dauere es noch zehn Jahre, bis wir im Bayerwald überhaupt etwas davon mitbekämen."

In den Zeiten vor Grenzöffnung und Billigfliegern profitierte die Region noch von Zonenrandförderung und Scharen fröhlicher Wandervögel. Heute ist von der Zonenrandförderung nur noch die Randlage geblieben, und statt zum Wandern im Bayerischen Wald reisen die Deutschen lieber Last Minute in die Türkei. Auch die Einheimischen hält es nicht mehr. Auf den Karten des Bayerischen Landesamtes für Statistik ist der Landkreis Regen, in dem Haimerls Waldlerhaus steht, an seiner tiefblauen Färbung zu erkennen. Das bedeutet: Die Statistiker rechnen hier in den kommenden Jahren mit starkem Bevölkerungsschwund.

Schon heute blickt man in Haimerls Heimatort Viechtach in kahle Schaufenster, auf zugenagelte Haustüren und leer stehende Wohnhäuser, hinter deren grauen Fenstern die Gardinen vergilben. Von Landlust keine Spur, stattdessen zeigen sich allerorten Spuren jenes "unaufhaltsamen Konzentrationsprozesses", wie Steffen Kröhnert jenen zehrenden Sog nennt, der landauf, landab die Provinz ausbluten lässt. "Gerade in Bayern gehen immer mehr Jugendliche für Abitur und Studium in die Großstädte", sagt der Sozialwissenschaftler am Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. "An Landflucht und Leerstand wird man sich deshalb gewöhnen müssen, denn gut Ausgebildete haben typischerweise höhere Ansprüche ans kulturelle Angebot und an ein modernes Familienleben. Da können abgelegene Regionen wie der Bayerische Wald einfach mit keiner Großstadt konkurrieren."

Damit kommt eine fatale Kettenreaktion in Gang: Mit der Entvölkerung verwaisen Vereine und Geschäfte, Kindergärten und Schulen müssen schließen, was die Region besonders für Familien mit Kindern noch unattraktiver macht. Und so trudelt die Provinz in einer tödlichen Abwärtsspirale aus immer weniger Einwohnern, weniger Angeboten und noch einmal weniger Bewohnern der Bedeutungslosigkeit entgegen.

Eine Hausrettung macht Furore

Peter Haimerl ist selbst einer der Landflüchtlinge. Nach der Schule verließ er seine Heimat, um in München Architektur zu studieren, gründete dort eine Familie, eröffnete in Haidhausen ein Planungsbüro und machte sich bald mit eigenwilligen Architekturprojekten einen Namen. Eines ist das "Schwarze Haus", ein schlichtes Siedlungshaus in Krailing, das er vom Boden bis zur Dachspitze mit Bitumenschindeln eindeckte, ein anderes die Münchner Salvatorgarage, deren Obergeschoss er mit einer Borte aus lasergeschnittenen Stahlplatten ummantelte. Nicht minder unkonventionell ist die luxuriöse Villa, die der Architekt gerade im Auftrag eines oberösterreichischen Bauherrn errichtet. Der 600-Quadratmeter-Bau wird inklusive Satteldach komplett aus Beton bestehen.

Tatsächlich ist der Architekt Haimerl ungeachtet seiner Heimatliebe das exakte Gegenteil eines Früher-war-alles-besser-Nostalgikers. Die gängige "Disneyisierung der ländlichen Baukultur", wie er sie von Kitzbühel bis Rottach überall in den Alpen beobachtet, ist ihm ein Gräuel. "Bis in die Siebzigerjahre wurde im Bayerischen Wald mit hoher Handwerkskunst gebaut, weil man sich schlechte Qualität einfach nicht leisten konnte", erzählt er. Danach aber seien Plastikfenster, Pseudo-Landhäuser und "der ganze billige Mist" gekommen. "Heute gilt die Devise: Everything goes, die Baukultur des Bayerischen Walds downgraded sich gerade ebenso kontinuierlich wie gründlich selbst. Und weil's keine Maßstäbe mehr gibt, weil man alles Alte erst verfallen und dann abreißen lässt, gibt es auch nichts mehr, an dem man sich orientieren könne." Was boomt, seien lediglich Toskana-Villen und Pseudo-Bauernhäuser, die man als Landhausattrappen mit ausladenden Balkonen und Sprossenfenstern in die Landschaft setzt. Peter Haimerl hasst sie.

Als der Architekt vor ein paar Jahren das alte Bauernhaus übernahm und an den Wochenenden mit Frau und zwei kleinen Töchtern von München nach Viechtach zu pendeln begann, kam daher eine "Jodelhüttenrenovierung" für ihn nicht infrage. "Wir wollten, dass das Haus bleibt, wie es ist", sagt er, "aber wir wollten auch nicht mehr frieren." Der Kompromiss bestand in dieser kuriosen inneren Stabilisierung, für die seine Frau Jutta Görlich und er Monate Arbeit sowie 90000 Euro Erspartes opferten.

Kaum war im Waldlerhaus der Beton getrocknet, geschahen zwei Dinge, mit denen Haimerl nie gerechnet hatte. Erst wurde "Birg mich, Cilli", wie er das Haus aus Respekt für seine einstige Besitzerin getauft hatte, mit Aufmerksamkeit und Preisen überhäuft. Mehr als 120 Zeitungen und Architekturzeitschriften - darunter auch solche aus Japan, China, Australien, und Argentinien - berichteten über das radikale Hinterwäldlerprojekt. Vor allem aber machte Peter Haimerl Bekanntschaft mit einem höchst erstaunlichen Phänomen: dass ein winziger Anstoß genügen kann, um etwas Großes, Dynamisches, Unerwartetes in Bewegung zu setzen. Aus der Hausrenovierung wurde ein Projekt, das den gesamten Bayerischen Wald verändern könnte.

Denn als sich nach den Berichten über "Birg mich, Cilli" bei Haimerl Dutzende Städter meldeten, die seinen Einsiedlerhof gern für ein Wochenende oder ein paar Ferienwochen gemietet hätten, keimte beim Bauplaner eine Idee. Er setzte sich in seinen blauen Polo und fuhr ein halbes Jahr lang kreuz und quer durch den Bayerwald. Sah sich Wochenende für Wochenende Dutzende rettungsbedürftiger Waldlerhäuser an. Gründete die Interessengemeinschaft "Hauspaten Bayerwald", die Bauherren, Architekten, Investoren, Handwerker und Fördergeldgeber für Hausrettungen zusammenbringt. Fand schließlich Investoren und Geschäftspartner für sechs weitere Waldlerhäuser, die er retten, renovieren und danach verpachten will. Genauso, wie Haimerl dem alten Waldlerhaus ein rettendes Korsett einpflanzte, soll seiner Heimat auf diese Weise architektonisch der Rücken gestärkt werden. Und weil der Mann dieses Projekt mit Beharrlichkeit vorantrieb, war es auch nur eine Frage der Zeit, bis er auf einen Bayerwäldler stieß, der ganz ähnliche Ziele verfolgt - wenn auch mit völlig anderen Mitteln.

In Thomas Eduard Bauers Wohnzimmer liegt auf dem Flügel eine offene "Walküre"-Partitur, schließlich ist Wagner-Jahr. In diesem Jahr wird der Bariton nahezu nonstop auf Bühnen stehen. Wenn er mal daheim in Deggendorf ist, geht sein Blick durch die Fenster des ehemaligen Försterhauses über die Wipfel des winterlich-kahlen Bayerischen Waldes. Nicht weit von hier ist er vor 42 Jahren geboren worden und zur Grundschule gegangen. Dort gab es einen Lehrer, der im Unterricht Bachchoräle summte, während seine Schüler Buchstaben malten. Als dieser Lehrer bemerkte, dass der junge Thomas Bauer sich Melodien auffallend schnell merken konnte und gern mitsang, schickte er den Zehnjährigen zum Vorsingen bei den Regensburger Domspatzen. Fortan kehrte Bauer nur noch in den Ferien in den Bayerischen Wald zurück, zog später nach Paris, München und Tokio, gastierte auf den großen Opern- und Konzertbühnen der Welt. Heute steht er rund 100 Abende pro Jahr auf einer Bühne.

"Im Prinzip könnte ich überall leben, wo ein großer Flughafen in der Nähe ist", sagt der Bariton. Dass er ausgerechnet im Bayerwald wohnt, liegt unter anderem daran, dass hier nicht nur der Münchner Flughafen, sondern auch vieles andere erreichbar scheint.

Beispielsweise konnte er hier für einen Betrag, für den in München keine Zweizimmerwohnung zu haben wäre, eine ganze ehemalige Pension erwerben. In dem Haus mit 16 Zimmern, Swimmingpool und eigener Quelle wohnte er die ersten Jahre nach seiner Rückkehr zusammen mit Frau, Tochter, Pferden, Hunden und Ziegen. Gemeinsam mit einem Schulfreund konnte er hier aus einer Laune heraus ein klassisches Konzert in einem Heustadl auf die Beine stellen, aus dem sich mittlerweile ein alljährliches Festival namens "Kulturwald" entwickelt hat. Jedes Jahr lockt Bauer hochkarätige Kollegen und Freunde aus aller Welt nach Niederbayern. Gespielt wird in Schulaulen, Hallenbädern, Gasthäusern, Kirchen, Produktionshallen, Bauernhöfen und zu Eintrittspreisen auf Kinokartenniveau. Im vergangenen, fünften Kulturwaldjahr wollten 8000 Besucher die 29 Konzerte des Festivals hören.

"Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Laien musikalische Qualität sehr genau spüren", sagt Bauer. "Auch wenn viele Kulturwald-Zuhörer sonst vielleicht eher selten in klassische Konzerte gehen, bieten wir ihnen deshalb keine Klassik light. Wir wollen die Qualität eher noch verschärfen." So erlebten die Bayerwäldler unter anderem ein von Karlheinz Stockhausens Helikopter-Streichquartett inspiriertes Konzert, bei dem Streichermusik aus vier über dem Bayerwald kreisenden Helikoptern live in die Deggendorfer Stadthalle übertragen wurde (die Hubschrauber hatte Bauer ortsansässigen Unternehmern abgequatscht). Ein Konzert mit dem russischen Weltklassepianisten Daniil Trifonov hingegen wäre fast ausgefallen, da Trifonov bis kurz vor Konzertbeginn einfach nicht aufzufinden war. Wie sich herausstellte, war der Pianist zu Fuß zum Veranstaltungsort aufgebrochen und hatte sich im Wald verlaufen.

Ein Bariton glaubt an die Kraft der Kultur

"Das ist das Tolle an der Gegend", sagt Bauer, "hier kann man sich tatsächlich noch verlaufen. Oder einfach so ein Musikfest aus dem Boden stampfen. Versuchen Sie das mal in Oberbayern! Da ist jeder Wanderweg bereits perfekt beschildert. Und jedes Kuhdorf hat sein eigenes Festival."

Genau wie der Architekt Haimerl ist Bauer überzeugt, dass in der vermeintlichen Brache Bayerwald eine Kulturregion schlummert, die es nur wieder zu erwecken gilt. Und ob sie mit ihrer Analyse recht haben oder grandios danebenliegen, wird sich vor allem in Blaibach entscheiden.

Ein Projekt entzweit ein Dorf

Sollte irgendein Geografiestudent nach einem Forschungsobjekt für eine Diplomarbeit über die Strukturprobleme des ländlichen Raumes suchen: In dem 1980-Einwohner-Ort fände er alles. Einst bedeutende Anlaufstelle für Wanderer, leidet der staatlich anerkannte Erholungsort heute genauso wie die Nachbargemeinden unter Einwohnerschwund. Das Freibad ist geschlossen, die Grundschule aufgelöst, das Gasthaus gegenüber der Kirche verwaist, die Bäckerei am Dorfplatz abgerissen. Nur in der "Enoteca Lucca" brennt noch Licht. Dort sitzt Karl Landgraf vor einem Glas Chianti und berichtet von fünf Gasthäusern seines Dorfes, die allein in den vergangenen Jahren zusperren mussten. "Viele hier glauben, alles bleibe wie immer. Und kapieren nicht, dass es heute einfach nicht mehr reicht, Fremdenzimmer mit fließend kaltem und warmem Wasser anzubieten", sagt der pensionierte Bauingenieur. Er habe deshalb auch nicht verstehen können, dass manche Blaibacher das Geschenk partout nicht wollten.

"Das Geschenk" ist ein Konzerthaus, das Bauer und Haimerl in den verwaisten Blaibacher Dorfkern pflanzen möchten. Es soll 200 Plätze bieten, als Spielort für Vereine und das Kulturwald-Festival dienen - vor allem aber als sichtbares Zeichen, das Blaibach sich noch nicht aufgegeben hat. Haimerl hat dieses Symbol in Form eines gekippten Granitblocks geplant, der halb in den Dorfplatz versenkt und mit einer Granitschotter-Fassade ausgestaltet werden soll. Es ist ein extrem mutiger, 1,6 Millionen Euro teurer Entwurf, und entsprechend kontrovers fielen die Reaktionen aus. Blaibachs Bürgermeister Ludwig Baumgartner beispielsweise freute sich über das große Echo, "das mit Werbemitteln aus dem Fremdenverkehr nicht zu bezahlen wäre". Allein die Ankündigung des Baus habe schon dafür gesorgt, dass der Gasthof am Dorfplatz einen neuen Pächter gefunden habe. Thomas Bauer und seine Frau haben sich verpflichtet, zehn Jahre lang Organisation, Programmgestaltung und sämtliche Betriebskosten des Konzerthauses zu übernehmen. Und am Rande des Dorfplatzes baut Peter Haimerl im Auftrag der Gemeinde gerade ein neues Bürger- und Rathaus, finanziert aus einem Förderprogramm der Bayerischen Landesregierung, die auch den Großteil der Baukosten des Konzerthauses übernähme.

Dennoch sind viele Blaibacher skeptisch. Gegner sammelten im Ort 440 Unterschriften gegen das Projekt, Reporter beschrieben den Bariton als "Fitzcarraldo vom Bayerwald". Manche befürchteten, mit dem Konzerthaus hole man sich seine eigene Elbphilharmonie ins Dorf. Andere störten sich an der kantigen Architektur oder winkten grundsätzlich ab: Es nütze doch sowieso nichts. Das Dorf wiederzubeleben sei etwa so aussichtsreich, als wolle man einen Felsbrocken den Großen Arber hinaufrollen. "Blaibach stirbt nicht", konstatierte ein Einwohner auf einer Bürgerversammlung trocken, "Blaibach ist schon tot."

Bauer und Haimerl mögen das nicht glauben. Für sie ist das Ausbluten ihrer Heimat kein Naturereignis, sondern eine Folge von Pessimismus und Fantasielosigkeit. "Die Leute glauben, es gebe so eine Art unausweichlicher Zukunft", sagt der Architekt. "Das ist natürlich Unsinn. Die Zukunft wird, wie wir sie uns machen. Nicht immer ganz genau so, wie man sie sich vorstellt, aber so in der Richtung. Und manchmal sogar weit darüber hinaus."

Vor sechs Jahren, als er mit der Stabilisierung seines bröckelnden Waldlerhauses begann, habe er nicht im Traum daran gedacht, dass sich daraus eines Tages ein architektonisches Projekt für den ganzen Bayerwald entwickeln könnte. Dass er durch dieses Projekt einen Bürgermeister und einen Bariton kennenlernen würde, mit denen zusammen er ein modernistisches Konzerthaus mitten im Bayerwald planen würde. Dass jetzt, nachdem das Bürgerbegehren an formalen Fehlern gescheitert ist und der Blaibacher Gemeinderat Ende März mit 14:1 Stimmen dem Projekt seinen Segen gab, tatsächlich die Bagger anrücken werden. Dass in der oberpfälzischen Gemeinde eines Tages Weltklassemusiker auftreten könnten, die sonst in der Mailänder Scala oder der New Yorker Met zu Hause seien: "Alles Wahnsinn. Natürlich."

Gerade dieser Wahnsinn, sagt Haimerl, sei das Großartige am Bayerwald. "Hier gibt es noch nicht so viel. Und daher immer noch genügend Raum für scheinbar Undenkbares." Man müsse sich nur gestatten, das Unmögliche überhaupt zu denken. ---

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