Ausgabe 08/2010 - Schwerpunkt Tierisch!

Die Welt aus Sicht des Wurms

- Kein Tier eignet sich so gut als Projektionsfläche alles Schlichten, Einfältigen, mithin Bedauernswerten wie der Wurm. Er ist, so scheint es, bloß eine langweilige kleine Wurst, die sich am liebsten verkriecht, statt wie der Löwe stolz einherzuschreiten oder wie die Kuh die Landschaft zu verschönern. Schon Goethes Faust musste sich als "furchtsam weggekrümmter Wurm" schmähen lassen, um anschließend selbstkritisch zu erkennen: "Den Göttern gleich' ich nicht! Zu tief ist es gefühlt; dem Wurme gleich' ich, der den Staub durchwühlt, den, wie er sich im Staube nährend lebt, des Wandrers Tritt vernichtet und begräbt."

Doch dem Tier geschieht bitter unrecht. Es ist - auf seine Art - ein Lebenskünstler. Denn wovon ein Mensch nur träumen kann, hat der Wurm verwirklicht: Er lebt im Schlaraffenland. Das gilt für den Regenwurm, der sich durchs köstlich kühle Erdreich wühlt, wie für den Bandwurm, der sich im menschlichen Darm vom Nahrungsbrei umspülen lässt und, ohne einen Widerhaken krumm zu machen, vom Bier und Schnitzel seines menschlichen Wirtes schmarotzt. Die meisten Würmer leben wie Regen- und Bandwurm in ihrem Fressen - sie brauchen nur das Maul aufzumachen, um mühelos satt zu werden.

Dass der menschliche Organismus für manche Würmer das Land ist, wo Milch und Honig fließen, kann dem Wirt naturgemäß nicht gefallen. Wurmparasiten, die seinem Immunsystem entkommen, verfolgt der Mensch mit Verachtung und unnachgiebiger Härte. Um etwa dem Medinawurm den Garaus zu machen, stach man schon im Altertum Hautbeulen an, zog das Ende des Wurms heraus, wickelte es vorsichtig um ein Holzstäbchen und angelte den fast einen Meter langen Wurm in einer tagelangen Prozedur stückchenweise aus der Beule. Manche Medizinhistoriker glauben deshalb, dass der Äskulapstab als Symbol der Medizin keine Schlange mit Wanderstab darstellt, sondern den Medinawurm mit Holzstäbchen.

Heute geht die Weltgesundheitsorganisation WHO mit Medikamenten, sauberem Wasser und dem Bekämpfen von Überträgern gegen die schlimmsten Wurmplagen vor. So steht der Medinawurm, im Jahre 1986 noch mit 3,5 Millionen infizierter Menschen weitverbreitet, kurz vor dem Verschwinden: Im Jahr 2009 wurden nur noch 3190 Infektionen gemeldet. Nach dem Pocken-Erreger könnte er das zweite Lebewesen sein, das vom Menschen gezielt ausgerottet wird.

Den parasitischen Würmern stehen einige wenige gegenüber, die vom Menschen geschätzt werden, allen voran der Gemeine Regenwurm: Er lockert und belüftet das Erdreich, verwandelt abgestorbene Pflanzen in Humus und dient Vögeln und anderen Tieren als Nahrung. Der Mensch dankt es ihm auf seine Art, indem er ihn auf Angelhaken spießt und den Fischen zum Fraß vorwirft. Um den Regenwurm ist sogar eine kleine Industrie entstanden: Allein Kanada soll jährlich 370 Millionen Regenwürmer im Wert von mehreren Millionen Euro exportieren.

Ein Wurm schafft es sogar, zu beiden zu gehören, den Krankheitserregern wie den Nützlingen: der Blutegel. Er ist, wie Fausts Mephistopheles, ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Denn eigentlich hat es der Blutegel auf Wirbeltiere wie den Menschen abgesehen, um von ihrem Blut zu trinken. Doch wie sein lateinischer Name Hirudo medicinalis schon verrät, setzt ihn der Mensch von alters her in der Medizin ein - als lebende Schröpfglocke, die ein wohltuendes, weil blutgerinnungs- und entzündungshemmendes Sekret ausscheidet.

Damit sind die meisten Menschen mit ihrem Wurmlatein auch schon am Ende. Mehr als diese drei für unsereins unmittelbar relevante Gruppen kennt wohl selbst der geneigte Tierfreund nicht. Die überwältigende Mehrheit der Wurmarten, ein paar Zigtausend an der Zahl, sind dem Menschen schnuppe. Und noch viel mehr Würmer, sagt Andreas Schmidt-Rhaesa vom Biozentrum und Zoologischen Museum in Hamburg, sind vermutlich noch nicht einmal entdeckt.

Niederes Tier? Großer Irrtum!

So wundert es auch nicht, dass Ignoranten den Wurm nur als "Schlauch mit Schlauch drin" ansehen, wie Schmidt-Rhaesa sagt, der es als habilitierter Biologe und Wurmexperte natürlich besser weiß. Doch er und seine Zunft sind nicht ganz unschuldig an der despektierlichen Sicht auf den Wurm, wie sich auch an Schmidt-Rhaesas Stellenbeschreibung ablesen lässt: Er ist im Zoologischen Museum "Kurator für Niedere Tiere 1", zu denen man eben auch die Würmer zählt - oder zumindest zählte. Denn bis Charles Darwin sahen Naturforscher den Menschen selbstverständlich als die Krone der Schöpfung an. Dieses egozentrische Naturverständnis prägte den Blick aufs Tierreich - und für den Laien tut es das wohl bis heute. Die Menschenähnlichkeit wurde und wird so zum Maßstab für die Betrachtung der knapp zwei Millionen bekannten Tierarten: solche, die wie der Mensch ihre Jungen säugen, sieht er als höherstehend an; jene, bei denen vorn und hinten schwer zu unterscheiden ist, rangieren für ihn unter ferner liefen. Sofern er sie überhaupt zur Kenntnis nimmt.

Auch wenn die Biologen also eine Mitschuld an der Geringschätzung der niederen Tiere tragen, sind sie doch inzwischen geläutert: Es gibt für sie kein "niederstehend" und "hochstehend" mehr. Schließlich ist jede Tierart, die heute existiert, das Ergebnis einer auf den Tag gleich langen Evolutionszeitspanne von rund drei Milliarden Jahren. Dass manche Arten immer noch genauso aussehen wie vor Jahrmillionen, belegt nur, wie wenig Optimierungsbedarf bei ihnen offenbar bislang bestand. Alle Abwandlungen, die die Natur selbstverständlich auch bei ihnen durchgespielt hat, konnten das Ausgangsmodell nicht verbessern.

So füllen Haie und Krokodile beispielsweise ihre ökologischen Nischen seit Urzeiten perfekt aus. Auf solche lebenden Fossile mit Geringschätzung herabzusehen, wäre deshalb völlig verfehlt. Wenn überhaupt, wird andersherum ein Schuh daraus: So ist der erst vor Kurzem auf der Weltenbühne erschienene Mensch vielleicht nur ein auf geistige Hochleistung getrimmter Prototyp eines unvollkommenen Ausgangsmodells. Die Evolution hat, so darf man unterstellen, bislang schon so viel an ihm rumgemurkst, dass schwerlich noch etwas Ordentliches dabei herauskommen konnte.

Doch immerhin hat es auch der Mensch geschafft, sich bis heute zu behaupten. Für ihn und mindestens zwei Millionen weitere Tierarten gilt deshalb, was der Biologe Peter Spork in seinem Buch "Höher, schneller, weiter - Spitzenleitungen in der Natur" feststellt: Jede Art kann mit Besonderheiten aufwarten, die sie vor allen anderen Arten auszeichnet. Andernfalls hätte die Natur sie längst aussortiert. Den Unique Selling Point hat die Natur also schon lange vor dem Menschen erkannt und verfeinert. Und so kann auch der Wurm weit mehr bieten, als seine entspannte Existenz im Schlaraffenland vermuten lässt - schließlich will auch das Schlaraffenland erobert und verteidigt sein. Mit welchen Strategien er das schafft, sollte uns Respekt einflößen, wenn nicht gar mit Ehrfurcht erfüllen.

Langweiler? Im Gegenteil!

Eine Strategie der Würmer ist das Variieren eines simplen Grundbauplans. Alle Fadenwürmer oder Nematoden beispielsweise, eine der artenreichsten Wurmgruppen, sind lang, dünn und im Querschnitt kreisrund. Doch sind manche Tiere mikroskopisch klein und andere riesig: So soll ein Exemplar, das die Plazenta eines Pottwals bewohnte, mehr als acht Meter erreicht haben. Ein schönes Beispiel dafür, welche Möglichkeiten auch kleine Veränderungen eröffnen, ist nach Ansicht von Schmidt-Rhaesa die Mundhöhle der Nematoden: Sie ist so wandelbar, dass sie für jede Art von Lebensweise taugt. Ist sie zu einem kleinen Dorn geformt, stechen Nematoden damit Pilze und Pflanzen an, mit einem großen Stilett spießen sie Beutetiere auf, und nimmt die Mundhöhle die Gestalt einer schmalen Tasche an, saugen die Nematoden damit Bakterien ein. Bei manchen Arten ist die Mundhöhle an einer Stelle zu einem Reißzahn geformt: Werden andere Würmer wie Spaghetti eingeschlürft, schlitzt sie dieser Zahn dabei der Länge nach auf.

Dank solcher Variationen sind Fadenwürmer so anpassungsfähig, dass sie selbst die garstigsten Winkel der Erde bevölkern. Sie leben praktisch überall: im Boden, im Wasser, in Mensch und Tier, in Pflanzen -und das Essig-Älchen sogar, wie der Name sagt, in sehr saurem Milieu. Allein im Ufersaum eines Vulkankratersees auf den Galapagos-Inseln leben, wie eine Untersuchung kürzlich herausfand, auf einem Quadratmeter 14 Millionen Nematoden. So besagt eine Biologenweisheit wohl zu Recht: Wenn man alle Materie der Erde verschwinden und nur die Nematoden übrig ließe, wäre die Gestalt der Erde immer noch erkennbar.

Auch wenn die Insekten mindestens zehnmal so artenreich wie die Würmer sind, verteilen sich die Würmer auf viel mehr Gruppen. Tatsächlich sind von den großen Tiergruppen auf der Erde, wie Schwämme, Insekten oder Wirbeltiere, die Hälfte den Würmern zuzurechnen. Die artenreichsten Gruppen sind neben den Fadenwürmern die Plattwürmer und die Ringelwürmer. Daneben gibt es spärlicher besetzte Gruppen wie die Priapswürmer, die mit ihren 18 Arten eine vergleichsweise winzige Tiergruppe darstellen - und gerade deshalb Schmidt-Rhaesas Sympathie geweckt haben. Denn sie zählen zu den Würmern, die, wie er sagt, auch bei Biologen "gerne hinten runterfallen", also wenig Beachtung finden.

Dass Würmer auf so viele Tiergruppen verteilt sind, lässt schon ahnen, dass der Begriff Wurm keine wirkliche Verwandtschaft anzeigt, sondern eine historisch gewachsene, von Biologen ungeliebte Sammelbezeichnung darstellt. Wurm subsumiert im Grunde alles, was lang und dünn ist, keine Beine hat und keine Schlange ist.

Die Verteilung der Würmer auf so viele Gruppen weist aber noch auf etwas anderes hin. Das Konzept Wurm ist offenbar so alltagstauglich, dass es eine unübersehbare Vielfalt an Formen und Lebensweisen hervorgebracht hat - von den im Meer lebenden Vertretern der Vielborster oder Polychaeten, die in verschwenderischer Farbenpracht schwelgen, bis hin zu den vielen blassen Parasiten, deren Ästhetik sich erst offenbart, wenn man sie unter der Lupe oder dem Mikroskop betrachtet. Dann aber kommen mitunter dolchartige Zahnkränze zum Vorschein, die jedes Haimaul als Ort der Gastlichkeit erscheinen lassen.

Einfaltspinsel? Kreativlinge!

Neben ihrer Vielfalt bestechen Würmer auch mit komplexen Strategien zur Fortpflanzung und Verbreitung. Gerade Parasiten stehen vor dem Problem, wie sie von einem Schlaraffenland in ein anderes gelangen. Denn spätestens mit dem Tod ihres Wirtes müssen sich die Tiere, ob sie wollen oder nicht, einen neuen Wirt suchen. Meist verknüpfen Würmer dies mit bestimmten Phasen ihrer Entwicklung.

Der erwachsene Wurm beispielsweise lebt in einem Wirt und sondert Eier ab, die mit menschlichem Kot, Blut oder Eiter ins Freie gelangen. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die dann neue Wirte befallen. Genau genommen machen viele Wurmparasiten außer zu fressen nichts anderes, als Eier zu produzieren.

Manchen sieht man das auch an. Bandwürmer etwa bestehen, wie eine Saturnrakete, nur ganz oben aus dem Eigentlichen. Der Rest wird nach und nach abgeworfen. So überdauert nur das mit Widerhaken besetzte obere Ende des Bandwurms, während die angehängte gigantische Fortpflanzungsmaschine Ring für Ring abgeschnürt und prall von Eiern mit dem Kot des Wirtes ins ungewisse Freie geschickt wird.

Manche Würmer vertrauen darauf, dass ihre Eier oder Larven direkt wieder in einen neuen Wirt gelangen. Die Fadenwurmarten Spulwurm, Peitschenwurm und Hakenwurm beispielsweise verbreiten sich mit dieser Schrotschuss-Strategie wider Erwarten - sehr erfolgreich. Allein vom Hakenwurm sind knapp eine Milliarde Menschen befallen. Seine frei lebenden Larven bohren sich aktiv durch die Haut des Menschen, wandern durch seinen Körper und setzen sich als Erwachsene in dessen Dünndarm fest, wo sie Blut saugen und Eier produzieren, bis zu 20 000 Stück am Tag.

Andere Würmer wollen dem Zufall auf die Sprünge helfen und wenden als gezielte Verbreitungsstrategie einen sogenannten Wirtswechsel an: Ein Zwischenwirt dient gewissermaßen als Sprungbrett zum Endwirt. Manche Würmer benötigen sogar zwei Zwischenwirte, wie das bizarre Beispiel des Kleinen Leberegels zeigt. Die erwachsenen Egel leben in den Gallengängen von Schafen, Kühen und anderen Weidetieren. Die Eier gelangen mit dem Kot ins Freie, wo sie von Schnecken mit der Nahrung aufgenommen werden. Da Schafe und Kühe keine Schnecken fressen, verbietet sich der direkte Weg zurück in den Endwirt. Also wandern die Larven des Kleinen Leberegels in die Atemhöhle der Schnecke, die die Larven in Schleimballen verpackt und ins Freie verfrachtet. Diese Schleimballen werden wiederum von Ameisen für eine leckere Mahlzeit gehalten und gefressen.

In der Ameise führt die Natur nun eines ihrer unglaublichsten Kunststückchen vor. Die aufgenommenen Larven versammeln sich in der Leibeshöhle der Ameise und warten ab. Bis auf eine: Der sogenannte Gehirnwurm wandert ins Unterschlundganglion der Ameise und manipuliert das Nervensystem derart, dass die Ameise in der Abendkühle den unwiderstehlichen Drang verspürt, einen hohen Grashalm zu erklimmen und sich dort festzubeißen, bis ein Schaf oder eine Kuh den Grashalm samt Ameise samt Leberegellarven vertilgt. Womit der Kleine Leberegel wieder in seinem Endwirt angelangt und sein Lebenszyklus geschlossen ist.

Auch der Mensch ist hier und da in solche Kreisläufe einbezogen, entweder als End- oder als Zwischenwirt. Ist der Mensch der Endwirt, hat er Glück gehabt. Das mag zunächst verblüffen, ist aber logisch, denn ein Parasit, der in seinem Wirt alt werden möchte, tut gut daran, ihn nicht zu sehr zu schwächen oder gar zu töten. Ist ein Tier aber nur der Zwischenwirt, wird es gefährlich. Denn dem Zwischenwirt kommt oft die Rolle zu, vom Endwirt gefressen zu werden: Sein Tod ist Teil des Plans.

Während beispielsweise der Rinderbandwurm den Menschen als Endwirt nutzt und deshalb mehr oder weniger friedlich im Darm von dessen Speise nascht, gebraucht der Fuchs- und auch Hundebandwurm den Menschen als Zwischenwirt. Eine Infektion kann tödlich enden, weil die Wurmlarven sich ohne Rücksicht auf die menschlichen Organe vermehren, in der Hoffnung, dass ihr Zwischenwirt einem Fuchs beziehungsweise Hund zum Opfer fällt. Dass dies in zivilisierten Zeiten mittlerweile nicht mehr so oft geschieht, hat der Wurm indessen noch nicht mitbekommen.

Auch wenn man viele Lebensweisen und Strategien der Würmer bereits erforscht hat, liegen doch noch weit mehr unentdeckt im Dunkeln. Von den 300 Saitenwürmerarten etwa, die der Experte Schmidt-Rhaesa intensiv untersucht hat, weiß man nur, dass die erwachsenen Würmer frei im Wasser leben und ihre Larven sich in Landtieren entwickeln. Wie sie dorthin gelangen, ist von keinem einzigen Saitenwurm bekannt. Bei zwei Arten hat man immerhin im Labor gezeigt, wie es funktionieren könnte. Es wäre demnach denkbar, dass sie Mückenlarven im Wasser befallen und mit ihnen das Wasser verlassen. Die Mücke könnte dann von einem Raubinsekt, etwa einer Gottesanbeterin, gefressen werden.

Was lehrt nun der Vergleich zwischen Wurm und Mensch? Abgesehen von seinem überdimensionierten Gehirn, mit dem er Kreuzworträtsel löst wie kein Zweiter, zeigt sich der Mensch auf anderen Gebieten bestürzend einfältig: Sein Lebenszyklus ist, wie auch seine Fortpflanzung, von stupider Monotonie geprägt. Er bewohnt stets denselben Lebensraum. Er isst mit seinem Allerweltsgebiss beinahe alles, was ihm an Flora und Fauna unterkommt. Und er sieht immer gleich fade aus.

Der oft geschmähte Wurm dagegen bietet bei näherer Betrachtung mit seinen Tausenden verschiedenen Arten eine atemberaubende Vielfalt an Formen und tollen Strategien. So fragt man sich am Ende: Wer ist denn nun eigentlich der bedauernswerte Einfaltspinsel, wer also - im Faustschen Sinne - der Wurm? -

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