Ausgabe 06/2002 - Was Menschen bewegt

Der Club der großen Lichter

Wenn um Mitternacht die große Glasscheibe zwischen den beiden Tanzflächen im Fußboden versinkt, beginnen die Mädchen zu kreischen, und die Jungs ordern schnell noch ein Bier. Dies ist der wichtigste Moment in der Dramaturgie eines Abends im Münchner Pacha: Der Laden ist um diese Zeit so voll, dass die Türsteher nur noch Gäste durchlassen, die eine VIP-Karte haben oder besonders hübsch aussehen. Unten im Club hat sich bereits eine Drei-Klassen-Gesellschaft gebildet. Im ersten Raum tanzen die gewöhnlichen Gäste. Auf der hinteren Tanzfläche, jenseits der Glasscheibe, nur durch eine Art Tunnel zu erreichen, vergnügt sich das gehobene Publikum. Und auf einer Empore sitzen hinter einer roten Kordel die besonders wichtigen Gäste: eine Hand voll Prominente, die man von den Gesellschaftsseiten der " Abendzeitung" kennt - Arabella Kiesbauer, Martina Effenberg, Giulia Siegel -, und ein paar schwerreiche Langweiler trinken flaschenweise Moet & Chandon. Wenn die Glasscheibe im Boden versunken ist, bewegen sich die vielen Mädchen mit den nackten Bäuchen und den kurzen Röcken noch ein bisschen heftiger, und im Pacha beginnt eine schweißtreibende Nacht.

 

Das Studio 54 hätte vom Pacha lernen können

 

Der weltweit größte Experte für schweißtreibende Nächte ist Ricardo Urgell, 65. Er sitzt in einem kleinen weißen Bürogebäude am Rande von Ibiza-Stadt und lächelt hinter einem alten Schreibtisch hervor. Urgell hat keine 50 Meter von hier vor ziemlich genau 30 Jahren das erste Pacha gegründet. Inzwischen tragen 87 Etablissements in 23 Ländern diesen Namen. Doch besonders ins Schwärmen kommt er, wenn er von der Münchner Filiale redet: "Ich war selbst noch nicht da, habe aber gehört, wie prachtvoll dort alles funktioniert. Unsere Philosophie ist hervorragend umgesetzt worden, die Umsätze sind fantastisch. Mein Sohn Franchi war ohne Anmeldung in München zu Besuch, und der Türsteher wollte ihn nicht vorbeilassen. Ein gutes Zeichen."

 

Es gab in den vergangenen Jahrzehnten viele Versuche, aus einer gut gehenden Disco mehrere zu machen: das Studio 54 in New York, das Big Eden in Berlin, das Rex in Paris - sie alle wollten in andere Städte expandieren und sind gescheitert. Weil es unmöglich ist, die Atmosphäre des Originals zu kopieren, oder weil sich die Geschmäcker in jeder Stadt unterscheiden.

 

Ricardo Urgell hat geschafft, wovon viele Clubbesitzer träumen: Aus einem Familienbetrieb mit ein paar Dutzend Angestellten hat er ein Konglomerat aus Firmen geformt, das den Amüsiertrieb seiner Kunden befriedigt. Neben den Bars und Discos gehören ein Plattenlabel, eine Modelinie, ein Fernsehsender und eine Internetagentur zur Unternehmensgruppe. Sogar von der spanischen Handelskammer gab es Lob: Sie wählte den Konzern im letzten Jahr zum "Globalen spanischen Unternehmen des Jahres". 2,5 Millionen Besucher im Jahr 2001 bescherten der Gruppe etwa 200 Millionen Euro Umsatz und 20 Millionen Euro Gewinn. Besonders profitabel ist die Abteilung Franchise: Inzwischen gibt es 22 Clubs in neun Ländern, die nach diesem Prinzip funktionieren. Bis 2005 sollen jährlich fünf neue hinzukommen - in Deutschland sind Filialen in Berlin, Frankfurt und Hamburg geplant.

 

Das Münchner Pacha öffnete im Dezember 2000, seitdem wird dort an fünf Tagen pro Woche gefeiert, und bislang war es immer so voll, dass sich vor der Tür Schlangen bildeten. Die beiden Geschäftsführer Constantin Wahl, 34, und Michi Kern, 35, grinsen sich zufrieden an: " Es ist für uns perfekt gelaufen. Die Stadt war hungrig nach einem neuen Club. Und die Idee, hier ein Pacha zu gründen, war Gold wert." Die größte Konkurrenz, das 20 Jahre lang unangefochtene P1, hat so gelitten, dass es in diesem Sommer einige Wochen wegen Renovierung geschlossen war. Ein brutaler Abstieg innerhalb von wenigen Monaten: Erst blieben die hübschen Mädchen weg, dann kamen auch die Männer, die ihnen die Drinks bezahlen, nicht mehr. Schließlich ließen sich sogar die Promis nicht mehr blicken. Selbst die Spieler vom FC Bayern kehren jetzt nach gewonnenen Spielen lieber im Pacha ein - eine Demütigung für das "Stüberl" , denn seine besten Werbeträger sind untreu geworden: Stefan Effenbergs Ohrfeigen-Affäre fand noch im P1 statt. Jetzt vergnügt er sich im Pacha - und wird dort ständig fotografiert. Seiner Noch-Gattin Martina wurde kürzlich gar ein Verhältnis mit Constantin Wahl nachgesagt. Ein herrlicher Werbegag, denn die Geschichte war sogar "Bild" eine Schlagzeile wert. Das wichtigste Marketing-Mittel für einen Club in München ist der Klatsch. Die Jungs vom Pacha beherrschten dieses Spiel auf Anhieb besser als die Konkurrenz.

 

Dass der Erfolg des Pacha von Dauer ist, hat die Stadt verblüfft, denn das Nachtleben ist ein hart umkämpfter Markt in einer schrumpfenden Branche: Acht von neun Clubs schließen im ersten Jahr nach der Eröffnung wieder, sagt eine Statistik des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes. Die acht Teilhaber des Clubs ahnten allerdings von Anfang an, dass sie erfolgreich sein wurden. Sie sind allesamt seit ihrer Teenagerzeit im Münchner Nachtleben unterwegs. Michi Kern hat mit 18 als Verkäufer im Babalu angefangen. Wahl war Tellerwäscher im Parkcafe. Auch die anderen Partner betreiben Restaurants oder Bars. Bei so viel Fachwissen konnte das Projekt wohl kaum scheitern.

 

Um einen Nachtclub dieser Größenordnung in einer Stadt wie München zu eröffnen, muss man genauso strategisch und langfristig denken wie bei der Gründung eines Modelabels oder einer neuen Getränkemarke: Welches Lebensgefühl will ich wo verkaufen, mit welchen Mitarbeitern, an welches Publikum zu welchen Preisen unter welchem Namen? Wie soll die Disco aussehen, wie die Musik klingen? Ein Club wie das Pacha mit einem Fassungsvermögen von 1000 Leuten hat jeden Abend einen Durchlauf von 3000 bis 4000 Gästen. Das DJ-Programm und das Design dürfen also nicht zu speziell, zu avantgardistisch sein, aber gleichzeitig anspruchsvoll genug, um 4000 Menschen anzulocken, die zur Zielgruppe gehören: knackige Mädchen und Jungs, einsame Millionäre, die scharf auf sie sind, zur Dekoration ein paar Prominente. Und natürlich die Schaulustigen, die sich alle Mühe geben dazuzugehören, sie bringen schließlich den Umsatz.

 

Wie man ein solches Publikum über Jahre jeden Abend anlockt, hat Ricardo Urgell mit seiner Stammdisco in den letzten 30 Jahren vorgemacht. Das Pacha auf Ibiza, das wie eine Mischung aus Beduinenzelt und Bauhaus-Gebäude aussieht, ist das Vorbild für alle großen Clubs der Welt - selbst das legendäre Studio 54 in New York war in seiner besten Zeit konzeptionell eine Kopie des Pacha. In einer Broschüre für Franchise-Nehmer hat Ricardo Urgell seine zehn Gebote für Disco-Betreiber zusammengefasst: 1. Sei streng beim Einlass! Freunde des Hauses - Stars, Models und Millionäre - haben einen eigenen Eingang. Alle anderen müssen am Türsteher vorbei und kommen nur dann rein, wenn sie so aussehen, als würden sie die Stimmung im Club nach vom bringen. 2. Verlange viel Geld von deinen Kunden! Der Eintritt muss so teuer sein, dass die Gäste schon deswegen das Gefühl haben, etwas Besonderes zu erleben. 3. Such dir die besten Mitarbeiter! Alle Angestellten haben so freundlich und professionell zu arbeiten, als hätten sie in einem Grandhotel gelernt. 4. Die Musik soll allen Spaß machen! Es dürfen nur Star-DJs auflegen, die es beherrschen, immer tanzbare, freundliche, nicht zu ausgefallene Musik zu spielen, ohne dabei langweilig zu werden. 5. Jeder soll jeden sehen können! Das Licht muss hell genug sein, dass man von einem Ende des Clubs auch die Go-Go-Girls in der gegenüberliegenden Ecke beobachten kann, nur dann kommt sexy Laune auf. 6. Man muss sich unterhalten können! Der Sound sollte so abgestimmt werden, dass man nicht schreien muss, wenn man jemanden anbaggert. 7. Wecke die Neugier bei den Gästen! Der Club soll verschiedene Ebenen, versteckte Gänge und Räume haben. 8. Achte bei der Architektur aufrunde, weibliche Formen! 9. Stell so viele gemütliche Sofas wie möglich auf! 10. Platziere den VIP-Bereich dort, wo ihn alle Gäste sehen können!

 

Weil Architektur, Ausstattung und Service so wichtig sind für den Erfolg eines Clubs, gibt es in der Firmenzentrale in Ibiza ein Team von Architekten und Handwerkern, das die Franchise-Nehmer berät. Unter der Leitung von Franchi Urgell, 29, entwerfen ein Dutzend Experten Soundsysteme oder Sitzecken. Zur Endabnahme fliegt Franchi dann immer in den jeweiligen Club und meckert noch ein bisschen an den Details herum. "Ich habe aber noch nie wirklich Ärger gemacht", sagt Franchi.

 

Wenn es nur auf die Einrichtung ankäme, könnte jeder den Erfolg von Ricardo Urgells Imperium wiederholen. Doch den Unterschied zwischen einem gut laufenden Club und einer Marke, die man weltweit verbreiten kann, macht das Image. Oder besser noch: der Mythos. Den kann man nicht kaufen, man kann ihn sich nicht mal erarbeiten. Ricardo Urgell hatte einfach das Glück, im richtigen Moment am richtigen Ort die richtigen Dinge zu tun. Das zahlt sich jetzt aus.

 

Anfang der Siebziger war Ibiza eine der Pilgerstätten der Hippies. Und Ricardo Urgell war einer der bekifftesten Typen Spaniens. Er hatte in seiner Heimatstadt Barcelona bereits ein paar Bars betrieben, aber das Großstadtleben war zu stressig. Also nahm er die Fähre nach Ibiza - die Insel war damals noch fast unberührt vom Massentourismus. Urgell erwarb ein billiges Grundstück auf einer Wiese in der Nähe des Hafens und baute dort das Gebäude, in dem sich das Pacha noch heute befindet. Seine Hippie-Parties lockten auf Anhieb Tausende von Besuchern an. "Ich hatte keine Ahnung, wohin mich das bringen würde. Alles, was ich wollte, war Spaß zu haben und den anderen Freude zu machen", erinnert sich Urgell. Der berühmte Schriftzug und die beiden roten Kirschen als Markenzeichen fielen ihm zufällig ein. "Auf den Namen brachte mich einer meiner Söhne, der sagte, ich werde wie ein Pacha leben, wenn ich eine Disco besitze. Die Kirschen waren ein Überbleibsel der Firma, die ich in Barcelona hatte. Sie hieß Cherry Ink." Heute sind die beiden Kirschen so etwas wie der Mercedes-Stern des Nachtlebens. Sie werden ohne den Schriftzug auf T-Shirts und Feuerzeuge gedruckt - und jeder weiß, was gemeint ist.

 

Urgells Wille zum Durchhalten überlebt die Diktatur

 

In den letzten Jahren der Franco-Diktatur war es allerdings ein riskantes Unterfangen, eine Discothek zu eröffnen. Urgell hatte mit Zensur, Razzien und Rufmord zu kämpfen. Die Repressalien gingen so weit, dass ihn Polizisten verprügelten, weil er seine Frau auf der Straße geküsst hatte. Nach dem Ende der Diktatur 1975 wurde Urgells Wille zum Durchhalten belohnt. Ibiza stieg zu einem der wichtigsten Ziele des Jetset-Tourismus auf, und das Pacha war das Zentrum dieses Booms. Die Rolling Stones, Grace Jones, Sting, Raquel Welch, Rod Stewart - alle großen Stars dieser Zeit kamen zum Feiern vorbei. Es waren die Jahre der freien Liebe und der ersten Schaumparties. Die zwei roten Kirschen wurden zum Synonym für Sünde und Wollust.

 

Die zweite große Epoche des Pacha waren die späten Achtziger und frühen Neunziger. Die House-Musik wurde in Chicago und Detroit erfunden, und im Pacha begann eine neue Ära. Erstmals waren die DJs die Stars. Leute wie Frankie Knuckles, Paul Oakenfold, Roger Sanchez oder David Morales wurden durch ihre Auftritte im Pacha weltbekannt und kreierten gleichzeitig einen neuen Sound: tanzbare, freundliche, melodische House-Musik, bekannt geworden als Ibiza-Sound. Stimmungsmusik und sexy Mädchen - das sind die Essentials, mit denen der Name Pacha seit diesen Jahren assoziiert wird.

 

Die Zeit der Expansion begann bereits Mitte der siebziger Jahre. Bald gab es in jeder größeren spanischen Stadt ein Pacha. Dann öffneten Läden in Buenos Aires, Rimini, Lissabon, Miami. Das Wachstum war rasant, und Ricardo Urgell ist glücklich, dass er in dieser Phase seinen alten Freund und Finanzexperten Eric Wahl an seiner Seite hatte. Der passte auf, dass die Firma nie mehr Geld ausgab, als sie eingenommen hatte. Noch heute wacht Eric Wahl unerbittlich über die Ausgaben. "Wir sind ein absolut konservatives Unternehmen", sagt er. " Was passiert, wenn man nicht ganz genau nachrechnet, sieht man bei den Dotcoms."

 

Nur der Franchise-Vertrag bringt das Namensrecht

 

Ricardo Urgell gibt zu, dass ihm das Potenzial der Marke Pacha lange nicht bewusst war. Erst seit etwa drei Jahren arbeiten er und seine Mitarbeiter strategisch daran, den Namen zu pflegen. Er richtete eine Pressestelle ein. Ein Rechtsanwalt ist ausschließlich damit beschäftigt, auf der ganzen Welt, besonders in Südamerika, Kneipenbesitzer zu verklagen, die den Namen seiner Marke missbrauchen. Und mithilfe der neuen DJ-Agentur ist es möglich, die 60 festen DJs - und mit ihnen die Marke Pacha - in der Welt bekannt zu machen.

 

Als er noch ein junger Kerl war, flog auch Constantin Wahl gern für ein langes Wochenende nach Ibiza und feierte dort, bis ihm alles weh tat: "Wir hatten damals unglaubliche Abende, diese Mischung aus Glamour, Sex und Urlaubsstimmung gab es so nirgends auf der Welt." Zu Hause schuftete er sich ein paar Beteiligungen an Cafes und Clubs zusammen. Schließlich traf er vor zwei Jahren auf einer Feier in Ibiza einen Neffen von Ricardo Urgell. Der verschaffte ihm den Kontakt mit der Franchise-Abteilung des Pacha. Er sprach mit ein paar Freunden und Geschäftspartnern in München über seine Idee. Und als er genug Partner beisammen hatte und die Finanzierung geklärt war, legte er sein Konzept Franchi und Ricardo Urgell vor. Ein paar Wochen später unterschrieb er den Vertrag, einen Standardvertrag für Franchise-Nehmer des Pacha: Gegen eine einmalige Zahlung von 6000 Euro für die Namensrechte, dazu eine Jahresgebühr von 90 000 Euro und eine Gewinnbeteiligung von fünf Prozent erwarben Wahl und seine Leute das Recht, ihren Club Pacha zu nennen. Sie mussten allerdings versichern, dass sie sich an Ricardos Disco-Gebote halten würden.

 

Das größte Problem, das Wahl und seine Partner zu lösen hatten, war die Suche nach dem richtigen Ort. Sie brauchten einen Raum, der noch nie für Gastronomie genutzt wurde, der einem Club für 1000 Leute und einem Restaurant Platz bietet und in dessen Nähe keine nörgelnden Nachbarn wohnen. Sie fanden diesen Ort in dem trostlosen Hinterhof eines frisch renovierten Bürokomplexes in der Nähe des Ostbahnhofs. Auf den ersten Blick kein Platz der Lebensfreude, doch offenbar ein idealer On für die erste deutsche Filiale des Pacha. Der Architekt hatte fünf Millionen Mark zur Verfügung, um ins Parterre ein Restaurant mit Sushi-Bar zu bauen und im Keller den bestausgestatteten Club Deutschlands einzurichten. Die Planer hielten sich an die zehn Gebote Ricardo Urgells, an die Philosophie, auf Extravaganz zu verzichten, um ein möglichst breites Publikum anzulocken. Sie verwendeten viel dunkles Holz, Marmor und helle Farben. Und schafften es, den Club edel und modern wirken zu lassen, nicht protzig und modisch.

 

Um unverbrauchte Servicekräfte hinter den Tresen zu haben, deren Gesichter nicht aus anderen Bars bekannt sind, gaben die Jungs vom Pacha Stellenanzeigen auf. Sie wählten die 50 besten Bewerber aus - und sind heute stolz auf ihre Mitarbeiter. "Wir schulen unsere Leute, bevor wir sie auf die Gäste loslassen. Bei uns weiß jeder, wie man einen Drink richtig serviert", sagt Wahl. Das ist sicher auch ein Grund dafür, dass das Pacha einer der wichtigsten deutschen Kunden des Champagner-Herstellers Moet & Chandon ist. Das Lebensgefühl, das im Pacha zelebriert wird, macht Durst auf teure Getränke. Der Begrüßungstext auf der Website beschreibt es so: "Liebe Deine Nächte. Im Pacha München bist Du der Star. Du bist die Party. Deine Wünsche werden wahr. Deine Nächte werden so gut, wie Du es zulässt. Also gib alles. Wie auch wir versprechen, alles zu geben."

 

Doch der Schlüssel zum Erfolg, das zeigt sich in München wie n Ibiza, ist die Politik an der Tür. Michi Kern sagt: "Der Gast muss schon vor dem Club das Gefühl bekommen, er sei etwas Besonderes, wenn er es schafft reinzukommen. Er bezahlt gern die acht Euro Eintritt, und das Kribbeln setzt sich im Laden automatisch fort. Unsere Türsteher sind ehrlich und fair. Sie sagen, tut mir Leid, mit diesen Schuhen kommst du nicht rein. Das akzeptieren die Leute. Sie kaufen sich neue Schuhe und kommen wieder."

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