Ausgabe 07/2001 - Schwerpunkt Geld

Der Kunst-Kurs

Rechtzeitig bei EM.TV ausgestiegen? Flattern die Nerven angesichts der drohenden Währungsumstellung? Wie war's dann zur Abwechslung mal mit Jugendstil-Vasen, abstrakten Gemälden oder Video-Installationen? Ja, Kunst boomt, und Jörg-Michael Bertz, Vize-Präsident von Sotheby's in Deutschland, strahlt so wie die Helden der New Economy in ihren goldenen Zeiten. "Der Markt ist - trotz oder vielleicht auch wegen der derzeitigen Baisse an der Börse - zurzeit in ausgezeichneter Verfassung", jubiliert der Auktionator. Sowohl dekorative Kunst wie Möbel und Porzellan als auch Bilder erzielen Höchstpreise. Mit knapp 50 Millionen Mark für Max Beckmanns "Selbstbildnis mit Horn" hat Sotheby's gerade einen neuen Weltrekord für ein deutsches Werk aufgestellt.

Wahre Kunstfreunde sind von der Hausse weniger begeistert. Die Münchner Sammlerin Ingvild Goetz, die ihre Stücke im eigenen Museum ausstellt, bedauert, dass es auf dem Kunstmarkt mittlerweile zugeht wie an der Börse: " In Zeiten des Booms erzielt auch Drittklassiges Fantasiepreise. Mir ist beispielsweise schleierhaft, warum die gefälligen Fotografien einer Shirin Neshat so hoch im Kurs stehen." Und sie liefert auch gleich selbst die Erklärung: "Es gibt mittlerweile eine Menge Leute, die es drängt, ihr Geld in kulturelles Kapital zu verwandeln." Wer Intelligenz und die Verachtung des Geldes zeigen will, kauft eine rote Leinwand mit Schlitz von Lucio Fontana.

Der Wunsch, Prestige in Form von Skulpturen, Ölbildern oder chinesischem Porzellan zu erwerben, ist so alt wie die bürgerliche Gesellschaft, und genauso alt ist die bildungsbürgerliche Kritik daran. Der Leipziger Philosophie-Professor Karl Heinrich Heydenreich beschwerte sich schon vor mehr als 200 Jahren über den Umgang mit Kunstwerken: "Man besetzt Schränke und Zimmer mit ihnen, entweder um zu zeigen, dass man reich ist, oder um das zu besitzen zu scheinen, wovon man oft nicht einmal weiß, was es eigentlich ist: Geschmack." Der Geschmack hat sich verändert, der Drang der Elite, ihn zur Schau zu stellen, ist so ausgeprägt wie eh und je. Laut "Capital" schmücken rund 70 Prozent der Top-Manager und sogar 85 Prozent der Politiker ihren Arbeitsplatz mit moderner Kunst: Sie ist zum Statussymbol schlechthin avanciert. "Was nämlich könnte in einer Zeit, in der jeder Erdteil in Reiseführern, Fernsehfeatures und Bildbänden bekannt gemacht und adrett vermittelt ist, befremdlicher wirken als das Gemälde eines Neuen Wilden?", schreibt der Kunsthistoriker und Unternehmensberater Wolfgang Ullrich. Wer Nonkonformismus, Intelligenz und die Verachtung des Geldes zum Ausdruck bringen und Besucher einschüchtern will, kauft eine rote Leinwand mit Schlitz von Lucio Fontana für 150000 Mark (statt einen Porsche 911 Carrera).

Das Bedürfnis, den profanen Alltag in Form von Kunst zu bereichern, ist die Basis eines Wirtschaftszweiges, der für Laien undurchschaubar ist und in dem die Wahrheit der Preise scheinbar keine Gültigkeit hat. Der hoch gehandelte Maler Jörg Immendorff, der sich anders als die meisten seiner Kollegen nicht zu fein ist, über Geld zu reden, fragt: "Warum erzielt ein Gerhard Richter auf Auktionen fünf Millionen Mark - mehr als manche Pablo Picassos? Warum sind Georg Baselitz oder Sigmar Polke höher bewertet als Jörg Immendorff?" Die Regeln des Kunstmarktes, poltert der Meister, bestimmen zwei Gruppen; "Ernsthafte Leute, denen es um die Sache geht, und Banditen, Spekulanten, Teppichhändler. Letztere dominieren - leider." Kein Wunder bei einem Geschäft, in dem allein die Signatur über viel Geld entscheidet. Andy Warhol hat das Prinzip auf den Punkt gebracht, indem er Konservendosen von Campbell mit seiner Unterschrift versehen und dann statt für 15 Cents für sechs Dollar pro Stück verkauft hat. Vielleicht mit Ausnahme des Gebrauchtwagenhandels gibt es wohl kaum eine Branche, in der so viel manipuliert, gelogen und betrogen wird. So sprachen die beiden marktbeherrschenden Auktionshäuser Sotheby's und Christie's offenbar über Jahre hinweg illegal Preise ab. Zur Beilegung des Kartellverfahrens in den USA haben sie sich kürzlich bereit erklärt, eine halbe Milliarde Dollar an geleimte Kunden zurückzuzahlen. Strafverfahren gegen die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der beiden Unternehmen laufen.

Zu diesem delikaten Thema möchte Sotheby's-Mann Bertz nichts sagen. Lieber plaudert er über den ungebrochenen Trend hin zur Kunst und aktuelle Moden: Videokunst und Fotografie seien stark im Kommen. Nach dem Kunst-Boom der achtziger Jahre, der 1990 mit einem Crash endete, ging es wieder stetig aufwärts. Heute kosten Werke zeitgenössischer Künstler aus der zweiten Reihe so viel wie ein Mittelklassewagen, solche aus der ersten so viel wie ein Einfamilienhaus. Da will auch der Axel Springer Verlag nicht abseits stehen und hat jüngst die erste deutschsprachige Zeitschrift für Kunst-Anleger auf den Markt gebracht ("Art Investor"). In diesem Heft werden nach dem Vorbild von Börsenmagazinen unter anderem Grafiken von Friedensreich Hundertwasser angepriesen: "Konzentrieren Sie sich vor allem auf Blätter aus den sechziger und siebziger Jahren. Sie könnten bald Kultstatus erlangen." Lohnt die Investition in Kunst? Finanziell nicht, so die bislang herrschende Meinung. Demnach ist der Handel mit Rembrandt und Rubens, Beuys und Baselitz das Paradebeispiel für einen so genannten unvollkommenen Markt: Die Güter sind unterschiedlich beschaffen, die Markttransparenz ist gering. Erschwerend hinzu kommt eine Flut von Fälschungen, zum Teil so perfekt gemacht, dass regelmäßig selbst Fachleute und Museen darauf hereinfallen. Von populären Künstlern wie Salvador Dali dürfte es mehr unechte als echte Werke geben.

Werner W. Pommerehne und Bruno Frey kommen in ihrer Studie "Musen und Märkte" denn auch zu dem Ergebnis: "Die Rendite der Geldanlage in Gemälde ist niedriger als jene von Finanzmarktanlagen, das Risiko dagegen höher." Die beiden Nationalökonomen haben auch eine einleuchtende Theorie parat: Auf offenen Markten gleicht sich der Ertrag verschiedener Anlageformen tendenziell an. Weil Kunstwerke im Gegensatz zu Aktien und Renten auch eine psychische Rendite abwerfen - den Kunstgenuss eben -, springt finanziell entsprechend weniger heraus.

Klingt logisch. Stimmt aber nicht, sagt Wolfgang Wilke aus der volkswirtschaftlichen Abteilung der Dresdner Bank in Frankfurt. Der Kunstliebhaber hat selbst mehrere umfangreiche Untersuchungen angestellt. Unter anderem hat er die erzielten Höchstpreise für Objekte der ersten Liga (Cezanne, van Gogh, Canaletto) über mehr als hundert Jahre hinweg verfolgt und um die Inflation bereinigt. Danach warf eine Anlage in Cezanne (gekauft 1874, verkauft 1999) eine durchschnittliche Jahresrendite von knapp neun Prozent ab. Als ähnlich wertbeständig erwiesen sich auch andere Gegenstände, etwa chinesische Keramik. Wilkes Fazit: "Preise von Kunstgütern unterliegen in der Regel starken Schwankungen. Ihr Basistrend ist jedoch über die Jahrhunderte aufwärts gerichtet." Wohl dem, der einen so langen Atem hat.

Wilke jedenfalls lobt Kunst als "objektiv solide Anlage". Und präsentiert auch ein paar gute Gründe für seine These: Echte Bilder, Skulpturen und Antiquitäten gewinnen zwangsläufig an Wert, weil sie nicht beliebig vermehrbar sind und die Nachfrage durch das tendenziell zunehmende Einkommen immer breiterer Schichten steigt. Der Kunstmarkt hat sich seiner Überzeugung nach von den Finanzmärkten abgekoppelt, und kann so auch in Zeiten schwächer werdenden Wachstums und unattraktiver Kapitalmarktentwicklung zulegen. Kunst als harte Währung - das gilt wohlgemerkt ausschließlich für anerkannte, qualitativ hochwertige Ware. "Nur absolute Anfänger lassen sich von modischen Erscheinungen beeindrucken", betont Wilke.

Welche Werke das Zeug zu Blue Chips haben, kann jedoch niemand sagen; Prognosen sind ähnlich zuverlässig wie Wettervorhersagen. Der Kunsthistoriker Ernst Gombrich illustriert das mit einem Rückblick ins Jahr 1890: Damals hätte es seherische Fähigkeiten verlangt, zu erkennen, "dass die drei Zeitgenossen, die sich als bahnbrechend herausstellen würden, van Gogh, Cezanne und Gauguin waren; der erste ein halb verrückter holländischer Autodidakt, der irgendwo in Südfrankreich wie besessen malte, der zweite ein wohlhabender, scheuer älterer Herr, der schon lange aufgegeben hatte, Ausstellungen zu beschicken, und der dritte ein Börsenmakler, der erst spät zu malen begonnen hatte und bald darauf als Europamüder in die Südsee gegangen war".

Kunst muss reifen, die Gemeinschaft der Experten und Groupies braucht eine gewisse Zeit, um Legenden zu stricken. Diese Kunst-Geschichten sind die Voraussetzung für die Konvertibilität der Währung Kunst. Ingvild Goetz sagt: "Künstler haben eine Art Probezeit. Der Wert ihrer Werke zeigt sich immer erst in der Rückschau; so hat es lange gedauert, bis die rührende Bedeutung von Andy Warhol klar wurde." Kultur ist der einzige Markt, auf dem Intellektuelle maßgeblich die Preise bestimmen.

Kunst braucht einen Rahmen, in dem das Unkonventionelle bedeutsam wird - außerhalb dieser Konvention ist sie so wertlos wie die einstige DDR-Mark im KaDeWe. Die Rollen bei der Verwandlung von Kunst in Geld sind eindeutig verteilt: Der Künstler muss an seine Sache glauben; der Galerist muss ihn fördern; der Sammler muss ihn entdecken; Kunstkritiker und Museumsleute müssen ihn einem breiteren Publikum vermitteln. Die Auktionshäuser haben die Aufgabe, die Preise zu treiben (sie sind prozentual am Erlös eines Werkes beteiligt). Und auch die Spekulanten, Kopisten und Fälscher haben einen wichtigen Part: Sie verleihen dem Künstler erst richtigen Glanz. Der eitle Salvador Dali bemerkte stolz, wenn niemand ihn fälschen würde, wäre er mittelmäßig.

Dumm dran ist der talentierte Nachwuchs, der verkaufen muss, bevor er einen Namen hat. Ihm hat sich jetzt die EU-Kommission angenommen und eine einheitliche Regelung beschlossen, wonach Künstler an der Wertsteigerung ihrer Arbeiten bei Wiederverkäufen beteiligt werden. Das ist nur recht und billig, denn die Produzenten haben auf den Wert ihrer Arbeit herzlich wenig Einfluss - mit Ausnahme einiger Marketing-Genies wie etwa der zurzeit sehr hoch im Kurs stehende Brite Damien Hirst.

Kultur, "das traditionelle Waffenstillstandsgebiet der bürgerlichen Gesellschaft" (Walter Grasskamp), ist der einzige Markt, auf dem Intellektuelle maßgeblich die Preise bestimmen. Und obwohl Kunst noch nie so vielgestaltig war wie heute, "herrscht im Kreis der Experten weitgehende Einigkeit über die Bedeutung der einzelnen Künstler - und damit auch über ihren Marktwert", sagt Uwe M. Schneede, Direktor der Hamburger Kunsthalle.

Alles, was von den Zeitgenossen als wichtig erachtet wird, alle Werke von kunsthistorischem Rang, seien auch etwas wert, lautet der einprägsame Merksatz von Wolfgang Wilke. Davon mal abgesehen, sind Nachtbilder in der Regel billiger als Tagesmotive; junge Frauen gehen besser als alte; Öl ist meist teurer als Aquarell; für große Werke muss man tiefer in die Tasche greifen als für kleine.

In Wahrheit aber gibt es keinen Maßstab für Kunst. Immendorff drückt das ganz elegant aus: "Ein Werk, das fasziniert, ist jeden Preis wert." Und Schneede hat sogar eine schöne Begründung für die hohe Bewertung: "Kunst ist die letzte Insel im Meer der normierten und reproduzierbaren Dinge." Der Künstler hat heute vor allem eine Funktion: die des Einzelkämpfers. Deshalb kommt es so sehr auf die Authentizität seines Werkes an. Es darf provokant sein, kryptisch, banal, infantil, ironisch oder einfach gaga - nur falsch darf es nicht sein. Da hört der Spaß auf, und der Fetisch Kunst verliert so rasch an Wert wie ein als falsch erkannter Fuffziger.

Banken haben eine enge Beziehung zur Kunst. Sie können schmutziges Geld zum Wahren, Schönen und Guten wandeln.

Dass die Werte sich auf diesem Basar der ausgefallenen Ideen trotz aller Unwägbarkeiten als relativ stabil erweisen, liegt wohl auch daran, dass es ein Markt für Insider und Besessene ist. Wer nicht Kunstgeschichte studiert hat, viel Zeit in Galerien, Ateliers und Museen verbringt, nicht jeden Trend mit verfolgt, kann schlecht mitreden und droht, Wesentliches zu verpassen. Außerdem sind die meisten Kunstkritiken auch deutlich schwerer verständlich als Börsenprospekte. Über Franz Marcs Bild "Turm der blauen Pferde" heißt es beispielsweise: "Marc fasst seine Bilder als Gleichnisse zur ,mystisch-innerlichen Konstruktion der Welt' auf. Auch er faltet die Gegenstandsformen prismatisch auf, macht die Pläne transparent, lässt die Formen durchdringen, verdichtet die Gegenstandszeichen zu einfachen Emblemen, vergittert den Raum durch die flächigen Verzahnungen der Pläne und baut mit diesen Mitteln ein kristallisches Feld wie ein Zauberprisma auf, in dem das gegenständliche Motiv ins Legendäre herüberscheint." Alles klar: Kunst ist, wenn der Fachmann mehr in ein Werk hineininterpretiert, als der Schöpfer je zu träumen gewagt hätte. Sich auf dieses komplizierte Spiel richtig einzulassen, dazu fehlt vielen Leuten die Zeit - zumal sich in der schnelllebigen Postmoderne die Halbwertszeit der Kunstströmungen drastisch verkürzt hat.

Das ist die Arbeitsgrundlage für einen relativ neuen Berater-Typ: den Art Consultant. Er weist Unternehmen oder solventen Privatleuten die jeweilige Richtung. Bei der Schweizer UBS Bank beschäftigen sich beispielsweise 28 Mitarbeiter mit Art Banking. Die Experten verfügen über ausgezeichnete Kontakte zum internationalen Kunsthandel und verwandeln auf Wunsch für den solventen Kunden etwa eine ererbte Sammlung Alter Meister in eine der Klassischen Moderne. Das kulturelle Kapital wird diskret gepflegt, vermehrt und gern auch in eine Stiftung transferiert, die den Ruhm des Stifters auf immer konserviert. So können auch Leute, die von Kunst keinen blassen Schimmer haben, zu einer exzellenten Sammlung kommen.

Banken haben seit jeher eine enge Beziehung zur Kunst. An welchem Ort läge die Verwandlung des schmutzigen Geldes in das Wahre, Schöne und Gute auch näher? So wirbt die Hypovereinsbank für ihre Kunst-Stiftung mit dem Slogan: "Denken Sie sich das Geld weg, und eine Bank hat ein Problem. Denken Sie sich das Geld weg, und Kunst ist immer noch Kunst." Moment. War da nicht mal was? Die Idee von Unabhängigkeit und Gesellschaftskritik, die Vorstellung einer Welt der Kunst, die von der banalen Welt des Kommerzes streng geschiedenen ist? Das ist Vergangenheit, es handelte sich nur um eine Episode in der Kunstgeschichte. Heute gibt es wenig Berührungsängste zwischen Wirtschaft und Kultur, viele Künstler verstehen sich so wie in früheren Epochen schon selbst als Unternehmer. Wolfgang Ullrich konstatiert eine regelrechte "Start-up-Euphorie" : "Wo noch vor einigen Jahren Autonomie zum unveräußerlichen Glaubensbekenntnis der Kreativen gehörte, orientieren sich viele Künstler inzwischen an Leitbildern aus kunstfernen Berufssparten wie der Wirtschart." Heute machen die Stars der Szene so wie die Hofnarren von einst erstaunliche Dinge für Geld: David Hockney hat einen BMW bemalt; der ehemalige Bürgerschreck Immendorff Werbung für das Modehaus Windsor gemacht und exklusiv für die "Bild" zum Pinsel gegriffen. Bildende Kunst hat sich zum attraktivsten Feld für die Kulturförderung der Wirtschaft entwickelt. Schneede, der ohne reiche Gönner und Stiftungen seine Kunsthalle schließen könnte (der Ankaufsetat aus öffentlichen Mitteln beträgt gerade mal 650 000 Mark pro Jahr) sieht die Gefahr der Korrumpierbarkeit trotzdem nicht: "Kunst, die sich anbiedert, ist keine mehr -und deshalb eben auch für Geldgeber uninteressant." Die große Kunst ist anspruchsvoll, sie erfordert Arbeit und Liebe. Jörg Immendorff predigt: "Der ideale Käufer ist der klassische Sammler, also ein Überzeugungstäter. Er investiert nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Mühe. Er setzt sich wirklich mit dem Werk auseinander, weil er die Fragen, die der Künstler aufwirft, als die seinen erkennt." Also Kunst kaufen! Echte, bedeutende Kunst.

Halt, vielleicht ist es besser, noch zwei, drei Jahre zu warten. Spätestens dann nämlich werden die Preise fallen, sagt die Skeptikerin Ingvild Goetz voraus. Dann könnte es ein in Formaldehyd eingelegtes Tier von Damien Hirst, das heute ein paar hunderttausend Mark kostet, zum Schnäppchenpreis geben.

Für alle, die nicht warten wollen, hat der Auktionator Bertz schon mal einen schönen Trost parat: " Natürlich kann man auch mit Kunst Geld verlieren. Aber über dem Sofa macht sich ein interessantes Bild einfach besser als etwa EM.TV-Aktien."

Mehr aus diesem Heft

Geld 

Eine Welt, eine Währung und mehr Wert

Unser Geldsystem ist destruktiv. Sagt wer? Bernard Lietaer. Einer der Väter des Euros. Der anerkannte Experte will die Macht des Geldes brechen, indem er es von Zinsen und Gier befreit. Der Terra soll aus schlechtem Geld Gutes machen. Im brand eins-Interv

Lesen

Geld 

Grand Central Station ..., aber tüchtig drauftreten, Darling!

Vom Albtraum, Millionen zu besitzen. Oder Millionen zu verlieren.

Lesen

Idea
Read