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Dies ist ein Angebot der Sparkasse
Jährliche Post, die kaum einer versteht
Kryptisch? Das bedeuten die Posten in Deiner Renteninformation
Einmal im Jahr liegt sie im Briefkasten: die Renteninformation. Jeder, der älter als 27 Jahre ist und mehr als fünf Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, bekommt sie. Wir verraten Dir, was die Formulierungen auf der Renteninformation bedeuten.

Das bedeuten die Angaben auf der Renteninformation:
1. Regelaltersrente:
Hier steht er: der Termin, an dem Du später ohne Abschläge in Rente gehen könntest – in der Regel mit 67 Jahren. Vorher müsstest Du Abschläge in Kauf nehmen.
2. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge:
Aktuell zahlen Rentner etwa 8,2 Prozent ihrer Rente für die Krankenversicherung und circa 3,05 Prozent für die Pflegeversicherung.
3. Steuern:
Wie viel Steuern wir auf unsere gesetzliche Rente zahlen müssen, hängt davon ab, wann wir in Rente gehen. Ab 2040 müssen Rentner ihre komplette Rente versteuern (100 Prozent). Die Steuer wird bis dahin schrittweise angehoben.
4. Voraussetzungen für volle Erwerbsminderung:
· Du hast die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht.
· Du kannst aufgrund einer Krankheit oder Behinderung nur eingeschränkt (weniger als drei Stunden täglich) arbeiten. Ein ärztliches Attest bestätigt das.
· Du bist seit mindestens fünf Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung.
· Du hast während der letzten fünf Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre lang den Pflichtbeitrag in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt.
5. Künftige Regelaltersrente:
Der obere dieser beiden Beträge gibt an, wie hoch Deine Regelaltersrente wäre, wenn Du ab sofort nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen würdest. Der untere Betrag gibt an, wie hoch Deine Regelaltersrente wäre, wenn Du bis zum regulären Renteneintritt weiter so viel einzahlen würdest wie im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.
6. Rentenanpassung:
Die Renteninformation informiert über Deine voraussichtliche Rente in der Zukunft.
7. Kaufkraftverlust:
Für einen Euro konnte man vor einigen Jahren noch mehr kaufen als heute. Bis Du in Rente gehst, wird der Euro wahrscheinlich weniger wert sein. Dieser Kaufkraftverlust wurde bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Der Absatz weist deshalb darauf hin.
8. Zusätzlicher Vorsorgebedarf:
Traurige Realität: Deine gesetzliche Rente wird weit unter Deinem letzten Einkommen liegen. Diese Differenz bezeichnet man als „Versorgungslücke“. Mit einer privaten Altersvorsorge kannst Du diese Lücke verringern.
Das Thema Altersvorsorge wirft für Dich noch unzählige Fragen auf? In unserem Ratgeber findest Du Antworten. Die Sparkasse hilft Dir aber auch in einem persönlichen Gespräch die für Dich und Deine finanziellen Möglichkeiten beste Altersvorsorge zu finden.


