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brand eins 04/2006 - SCHWERPUNKT: Verkaufen

Wir wollen nichts von Ihnen. Aber wir haben was für Sie.

SCHWERPUNKT: Verkaufen

Der ehrliche Autoverkäufer

Den hier kann ich Ihnen empfehlen.
Nicht für jeden Zweck natürlich. Im Stadtverkehr verbraucht er zu viel Sprit, und für die Autobahn ist er zu langsam.
Auf der Landstraße sind Sie damit aber gut bedient. Außer es regnet. Und bei engen Kurven kann es schon mal heikel werden, die Lenkung hat sehr viel Spiel. Wir haben leider oft Reklamationen, also sollten Sie das Auto grundsätzlich nicht zu häufig fahren.
Aber das ist ja auch besser für die Umwelt.
Womit wir bei den Vorzügen dieses Wagens sind – haben Sie unsere Werbung gesehen?
Toll, was? Und ich kann Ihnen versprechen: Das sieht Ihr Nachbar genauso. Wenn dieses Auto vor Ihrer Tür steht, wird er vor Neid erblassen.


KOLUMNEN

  • Was Medien bewegt - Geliebte Hunde

    Ein großer Verlag plant ein Magazin für Herrchen und Hund. Ist die publizistische Zukunft der Doggy-Style, oder bellt da nur jemand, der keinen Biss hat?

    Text: Oliver Gehrs | Volltext

  • Was Marken nützt - Geheiligt sei deine Marke

    Im Vergleich zu ihr sind Coca-Cola, MTV und Apple blutige Anfänger. Die katholische Kirche ist die wahre Meisterin des Branding. Und das schon seit 2000 Jahren.

    Text: Jens Bergmann | Volltext

  • Arbeit

    Sollte man haben. Aber nicht nur, um Geld zu verdienen.

    Text: Peter Lau | Volltext

WAS WIRTSCHAFT TREIBT

  • Richtig verbunden

    Motorola – das war bis vor kurzem die Traditionsmarke, die den Anschluss verpasst hatte. Dann zettelten ein aus Silicon Valley importierter CEO und ein ehrgeiziger Chefdesigner eine Kulturrevolution an. Und sie schafften die Wende. Mit einem einzigen Handymodell.

    Text: Steffan Heuer | Volltext

  • Knirsch und Glanz

    Dierig ist einer der wenigen überlebenden Textilfabrikanten Deutschlands. Die Firma hat früh auf Globalisierung gesetzt. Und kleidet heute den westafrikanischen Mann.

    Text: Andreas Unger | Volltext

  • Auf der Röhre sitzen

    Das alte, dörfliche Russland lebt wie im 19. Jahrhundert. Mit holzgefeuerten Öfen, ohne Gas- oder Wasserleitungen. Derweil sich das neue öl- und gasgetriebene Russland anschickt, als Super-Energiemacht den Weltmarkt zu erobern. Porträt einer Volkswirtschaft mit doppeltem Gesicht.

    Text: Stefan Scholl | Volltext

  • Soziale Innovation - eine Serie in brand eins

    Folge 4: Integration in Schweden In Schweden ist es wie fast überall: Ausländer mit noch so guter Qualifikation fahren Taxi, gehen putzen oder arbeiten schwarz. Sam Yildirim beschloss, das zu ändern.

    Text: Uwe Friesel | Volltext

SCHWERPUNKT: Verkaufen

  • Nasenbären an der Front

    Der Kampf um Aufmerksamkeit dient nur einem Ziel: mehr zu verkaufen. Doch die Kluft zwischen schlauen Absatzstrategien und Kunden wird immer größer. Wer verkaufen will, muss reden. Und immer schön bei der Wahrheit bleiben.

    Text: Wolf Lotter | Volltext

  • Lange Rede, großes Geld

    Wer seine Kunden liebt, kann ihnen alles verkaufen. Sagt Cornelia Eggenwirth, seit mehr als 30 Jahren an der Vertriebsfront. Einsichten einer Propagandistin

    Text: Jens Bergmann | Volltext

  • Wir von der Stichprobe

    Hohe Scheidungsrate, niedrige Markentreue. Solche Erkenntnise verdanken wir der Marktforschung. Aber wie verlässlich sind sie? Erkundigungen über eine selbstgewisse Branche.

    Text: Ralf Grötker | Volltext

  • EHRLICHKEIT ist auch eine Strategie

    Die Kunden sind so kompliziert geworden! Sie sitzen auf ihrem Geld – und wenn sie es ausgeben, verlangen sie dafür mehr, als man ihnen bieten kann… Unsinn, sagen Simonetta Carbonaro und Christian Votava. Kunden wollen heute, was sie immer wollten: ein ehrliches Angebot.

    Volltext

  • Man muss Nein sagen können

    Mach dich rar, dann bist du begehrt. Das ist das Grundgesetz von Ksar. Denn eine Form des Luxus kann nie zum Massenprodukt werden: Exklusivität.

    Text: Ingo Petz | Volltext

  • Von Mensch zu Mensch

    Peter Langner ist seit mehr als 40 Jahren Verkäufer. Die Kunden mögen ihn, und er mag sie. Wie er das schafft? „Es ist einfach in mir drin.“

    Text: Christian Sywottek | Volltext

  • Wenn der Kunde handelt

    Im Internet kursiert ein neues Schlagwort: Web 2.0. Für das Netz heißt das: Man kann wieder verkaufen. Aber anders.

    Text: Mercedes Bunz | Volltext

  • Einfach gewinnt

    Die ING-Diba wächst und wächst und wächst. Weil sie das Bankgeschäft direkt angeht. Weil sie weiß, was sie nicht macht. Weil sie deshalb das, was sie macht, richtig gut machen kann.

    Text: Christian Sywottek | Volltext

  • Verkaufs-Kräfte

    Verkaufen ist Beziehungspflege. Und damit ein langfristiges Geschäft. Das ist die Devise der deutschen Vertriebsmannschaft des japanischen Elektronikkonzerns Brother.

    Text: Astrid Funck | Volltext

  • Ungesunde Verhältnisse

    Es heißt, es gebe zu viele Apotheken. Trotzdem werden es laufend mehr. Wieso eigentlich? Ein Besuch in der Kleinstadt Bergheim: bei sieben Apotheken in einer kurzen Fußgängerzone.

    Text: Andreas Molitor | Volltext

  • Vom Industrieprodukt zur Künstlerin

    Die Verwandlung des Technopop-Stars Blümchen in die Sängerin Jasmin Wagner

    Text: Peter Lau | Volltext

WAS UNTERNEHMERN NÜTZT

  • VON LEMMINGEN UND LANGSTRECKENLÄUFERN

    Günstig produzieren in Deutschland geht nicht, das ist die landläufige Meinung in den Chefetagen. Also wird das, was geht, ins billige Ausland verlagert. Das kann gut gehen, muss aber nicht.

    Text: Christian Sywottek | Volltext

  • Was sind eigentlich - MEMS?

    Sie sind einige Millionstel Millimeter klein und merken einfach alles: mikroelektromechanische Systeme – MEMS. Sie arbeiten in iPods, Herzschrittmachern, Autoreifen und Bürodruckern. Und sie breiten sich immer weiter im Alltag aus.

    Text: Thomas Ramge | Volltext

WAS MENSCHEN BEWEGT

  • Die Frettchen niesen nicht

    Die Vogelgrippe grassiert und mit ihr die Angst vor einer Pandemie. Die Rettung könnte aus Australien kommen, wo eine Gruppe Wissenschaftler seit Jahrzehnten an einem Grippemedikament arbeitet – und beinahe auf den letzten Metern gescheitert wäre. Ein Wissenschaftskrimi.

    Text: Barbara Barkhausen | Volltext


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