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brand eins 10/2008 - SCHWERPUNKT: Improvisation
Wir rechnen mit allem. Die Kunst der Improvisation
SCHWERPUNKT: Improvisation
Bewährte Notlösungen
Grundgesetz, Tütensuppe, Botox, Praktikum, deutsche Nordseeküste, Ehe, alkoholfreies Bier, Knut, bügelfreies Hemd, Teletubbies, Windows, Nylonstrumpf, Deutsche Telekom, Europäische Union, Tokio Hotel, Schrebergarten, Pille danach, Aufsichtsrat, Wiedergeburt, S MS, arbeiten, George-Clooney-Poster, Wärmflasche, Tofu, Viagra, schieben, Viskose, Geländewagen, Blackout, Hartmut Mehdorn, Tatort, DG B, Ikea, Schokolade, Autostopp, Teebaumöl, Wonderbra, Ü30-Partys, Internet, Bonn, Franz Müntefering, Reader's Digest, Große Koalition, Nerzmantel, onanieren, Berti Vogts, Sandsack, Ytong, Salvador Dalí, Pandabär, reden, Power Point, Papst, das hier.
Inhaltsverzeichnis
- - Editorial
- - MIKROÖKONOMIE Die kleinste wirtschaftliche Einheit: der Mensch: Ein Geiger in Deutschland
- - Die Welt in Zahlen
- - Das kleine Wirtschaftswörterbuch: Österreichisch - Deutsch
- - Das geht: Der gute Ton
- - MARKEN-KOLUMNE Was Marken nützt: Zurück in die Zukunft
WAS WIRTSCHAFT TREIBT
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Gesetz der Schwerkraft
Durch die Fusion von fünf schwächelnden Einzel-Gewerkschaften sollte 2001 eine schlagkräftige Arbeitnehmervertretung für Dienstleistungsberufe entstehen. Doch bis heute bleibt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi den Beweis schuldig, dass die Idee funktioniert.
Text: Stefan Scheytt | Foto: Oliver Helbig | Volltext
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Das Matroschka-Prinzip
Der Familienkonzern Freudenberg hat 306 Gesellschafter und 434 Gesellschaften. Und jede Menge Erfolg. Wie machen die das bloß?
Text: Christian Sywottek | Foto: Martin Wagenhan | Volltext
SCHWERPUNKT: Improvisation
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Die Überraschung
Improvisieren? Wir doch nicht! Wir haben einen Plan! So reden viele - und man darf sich fragen, wie lange ihr geistiges Provisorium noch hält. Denn die Fähigkeit zur Anpassung an Veränderungen ist kein Notprogramm. "Woran arbeiten Sie?", wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: "Ich habe viel Mühe, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor." Bertolt Brecht, "Mühsal der Besten"
Text: Wolf Lotter | Volltext
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Bitte Fehler machen!
Wie behaupet man sich in sehr dünner Luft gegen Global Players? Mit organisierter Improvisation. Sagt Massimo Baratto, Chef des Bergsportausrüsters Salewa International.
Interview: Harald Willenbrock | Foto: Thomas Eugster | Volltext
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Das Himmelfahrtskommando
Engel sind eher seltene Erscheinungen. Die Mangelwirtschaft der DDR machte sie sogar zum Markenprodukt. Und aus dem Holzfiguren-Hersteller Wendt & Kühn einen Meister der Improvisation.
Text: Matthias Hannemann | Foto: Stephan Floss | Volltext
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Geht doch!
Das Ende von Bürokratie und Hierarchie wird schon lange verkündet. Anscheinend ohne Erfolg. Obwohl: Vielleicht ist die Entwicklung weiter als gedacht? Ein Besuch auf dem Großflughafen.
Text: Ralf Grötker | Illustration: Ika Künzel | Volltext
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Dem Zufall auf die Sprünge helfen
Für technische Innovation sorgten früher einmal geniale Erfinder. Heute sind Heerscharen von Entwicklern und Spezialisten am Werk, wenn Neues entstehen soll. Doch Entdeckungen lassen sich nicht systematisch planen. Und was Forscher finden, kann viel aufregender sein als das, wonach sie gesucht haben.
Interview: Thomas Ramge | Foto: Heji Shin | Volltext
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Anarchie im All
Nur weniges wird so akribisch vorbereitet wie ein Raumflug. Aber manchmal passieren Dinge, die man nicht planen kann. Russische Kosmonauten wussten trotzdem, was zu tun ist.
Text: Stefan Scholl | Volltext
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Geplante Siege
Im Unternehmen gilt der Improvisateur gern als Durchwurstler, dem es an Strategie und Planung fehlt. Und wie ist es im Sport? Vier Könner ihres Fachs geben Auskunft.
Text: Thomas Ramge, Gerhard Waldherr | Illustration: Lisa Schweizer | Volltext
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Die Kraft des Mittelfingers
Die Gründer der Web-Firma 37 Signals pfeifen auf gutes Benehmen und die üblichen Regeln des Geschäftslebens. Und das mit Erfolg.
Text: Steffan Heuer | Foto: William Widmer | Volltext
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Körnertausch statt Warenkauf
Argentinische Landwirte bezahlen oft lieber mit Getreide als mit Pesos. Weil das sicher und praktisch ist.
Text: Ingo Malcher | Volltext
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"Man muss immer mit Chaos rechnen"
Geiselnahmen, Amokläufe oder Banküberfälle bedeuten: Panik. Die Polizei kontert mit Routinen. Sofern es sie denn gibt. Reinhard Chedor, Leiter des Landeskriminalamtes Hamburg, über das Unvorhersehbare.
Interview: Peter Laudenbach | Foto: Julia Knop | Volltext
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Gullivers Reisen
In Indien nehmen mehr als sechs Milliarden Menschen jährlich die Bahn. Das sind fast so viele Passagiere, wie es Menschen auf der Welt gibt. Dass das funktioniert, gleicht einem Wunder.
Text: Gerhard Waldherr | Volltext
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Das große Puzzle
Die Briten sind ein erstaunliches Volk: Sie leben in einer stabilen Demokratie ganz ohne niedergeschriebene Verfassung. Warum das funktioniert, erklärt der ehemalige Außenminister Sir Malcolm Rifkind am Beispiel eines Elefanten.
Interview: Ingo Malcher Porträt: Anne Mackintosh / www.annemackintoshportraits.com | Volltext
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Die Biene. Ein Vorbild
Führungskräften graut vor Entscheidungen, sie haben Angst vor Komplexität, sie flüchten sich in starre Pläne. Wenn sie das nächste Mal ihr Frühstücksbrötchen mit Honig bestreichen, sollten sie mal darüber nachdenken, was man von den Bienen lernen kann: improvisieren, flexibel sein, Entscheidungen treffen.
Text: Christof Rissbacher und Heinz K. Stahl | Volltext
WAS UNTERNEHMERN NÜTZT
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Die Kümmerer
Eigenheime bauen konnten die Leute von IBG Haus schon immer gut. Nur die Bauherren waren ihnen dabei lästig. Heute gibt es kaum noch schwierige Kunden. Dazwischen lag eine Kulturrevolution.
Text: Andreas Molitor | Foto: Petra Paulina Kohl | Volltext
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Merkwürdigkeiten aus den Manegen des Managements: Die Ökonomie der Überzuversicht
In den neunziger Jahren waren sie Popstars. Doch inzwischen stellt sich die Frage, wer heute eigentlich noch Top-Manager bewundert. Die Manager selbst. Und das ist leider teuer.
Text: Stephan A. Jansen | Volltext
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Wirtschaftsbücher gelesen und empfohlen von Peter Felixberger
Sudhir Venkatesh:Underground Economy - Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben.Econ, 2008; 336 Seiten; 18 Euro Auf einen Blick Ein indischer...
Illustration: Xenia Fink | Volltext
WAS MENSCHEN BEWEGT
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Hoffnung schwarz-weiß
Südafrika bereitet sich auf die Fußballweltmeisterschaft vor - und lässt Probleme wie Kriminalität, Inflation und Energiekrise erst mal links liegen. Eine, der das nicht gefällt, ist Helen Zille, Bürgermeisterin von Kapstadt und Chefin der größten Oppositionspartei.
Text: Bernd Dörler | Volltext
