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brand eins 11/2006 - SCHWERPUNKT: Vorurteile
Warum wir stillstehen: Die Tyrannei der Vorurteile
SCHWERPUNKT: Vorurteile
Das muss ich mir merken
Tiefe Wasser sind still.
In der Kraft liegt die Ruhe.
Was endlich gut ist, währt nicht lange.
Wer bleibt, der schreibt.
Wer nicht isst, soll auch nicht arbeiten.
Vor dem Spiel ist nach dem Spiel.
Wer im Schlachthaus sitzt, soll nicht mit
Schweinen werfen.
Die Fallen sind gewürfelt.
Die dicksten Bauern ernten die dümmsten
Kartoffeln.
Der Spatz in der Hand ist die Leberwurst
des kleinen Mannes
Inhaltsverzeichnis
- - Editorial
- - Die kleinste wirtschaftliche Einheit: der Mensch: Ein Restaurantbesitzer in Bhutan
- - Die Welt in Zahlen
KOLUMNEN
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Was Werbung treibt - Die Preise der Preise
Wer viele Preise gewinnt, bekommt viele Kunden. So stellen sich das Werbeagenturen vor. Aber leider kosten Wettbewerbe viel Geld.
Text: Ralf Grauel | Volltext
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Was Marken nützt - Lurchis neues Abenteuer
Auch große Marken müssen sterben. Aber glücklicherweise lassen sie sich schnell wiederbeleben. So wie die Schuh-Kette Salamander.
Text: Jens Bergmann | Volltext
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Jenseits von Cool
Warum etwas tun, wenn es keinen Grund gibt, etwas zu tun?
Text: Peter Lau | Volltext
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Das geht - Unbehindert einkaufen
Der kleine Supermarkt um die Ecke hat eine Zukunft: die Cap-Märkte.
Text: Stefan Matysiak | Volltext
WAS WIRTSCHAFT TREIBT
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Bauernopfer
Lange lebten deutsche Landwirte gut vom subventionierten Zuckerrübenanbau. Jetzt müssen sie sich etwas Neues einfallen lassen. Eine Globalisierungsgeschichte aus der Hildesheimer Börde.
Text: Harald Willenbrock | Volltext
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Mann über Bord
Oder: Warum Aufsichtsräte einen Bootsführerschein haben sollten.
Text: Klaus-Ulrich Moeller | Volltext
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Aus Alt mach Neu
Der Jumbo galt als Auslaufmodell, doch dann gab es Schwierigkeiten mit dem Airbus A380. Nun könnte die Boeing 747 vor einem Comeback stehen. Für einige Piloten bei der Lufthansa wäre es das Größte.
Text: Oliver Gehrs | Volltext
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Soziale Innovation - Eine Serie in brand eins
Folge 11: Schulen In der einen bekommen Kinder alle Freiheiten. In der anderen herrscht scharfe Disziplin. Die eine befindet sich in einem kleinen, idyllischen Ort. Die andere in einem armen, verfallenen Arbeitslosenviertel. Zwei Schulen, zwei Welten, zwei Wege. Und viele glückliche Schüler.
Text: Andreas Molitor | Volltext
SCHWERPUNKT: Vorurteile
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Ohne Zweifel
Das war schon immer so. Das weiß doch jeder. Das sieht man doch. Vorurteile hat jeder. Ihr Preis wird in der Wissensgesellschaft ins Unermessliche steigen.
Text: Wolf Lotter | Volltext
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Diskriminiert
Sie tun etwas, das kaum jemand versteht. Sie fordern Opfer. Sie verdienen viel Geld damit. Wer also wäre besser als Feindbild geeignet als der Finanzinvestor? Annäherung an eine fremde Spezies.
Text: Matthias Hannemann | Volltext
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Auf gute Nachbarschaft
Ist grüne Gentechnik gut? Ist grüne Gentechnik böse? In Iowa ist sie: der Alltag.
Text: Gerhard Waldherr | Volltext
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Schwarz sehen
Die Farbe Schwarz hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, sagt Pierre Soulages.
Text: Peter Philipp | Lau Wente | Volltext
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DIE URTEILSFABRIK
In Berlin-Moabit befindet sich Europas größtes Strafgericht. Dort verhandeln 317 Richter nach den Ermittlungen von 221 Staatsanwälten gut 50 000 Anklagen im Jahr. Ein Besuch bei Menschen, die vom Urteilen leben.
Text: Roman Pletter | Volltext
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Kein Vergleich
Benchmarking und andere Management-Methoden können Unternehmen zu Spitzenleistungen verhelfen, glauben Berater, Manager und Wissenschaftler. Alfred Kieser, Professor für Betriebswirtschaftslehre in Mannheim, sieht das anders.
Text: Peter Felixberger | Volltext
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Immer dümmer!
Wird das Fernsehen schlechter? Wird der Fernsehzuschauer anspruchsvoller? Oder schimpfen wir nur einfach gern darüber? Eine Suchanfrage.
Text: Thomas Ramge | Volltext
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Die utopische Brause
Eine Firma, in der alle über alles entscheiden, kann nicht funktionieren. Doch, sagen die Macher von Premium-Cola. Das Kollektiv verkauft die korrekteste Limo die Welt.
Text: Jens Bergmann | Volltext
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Ihren Fahrschein, bitte!
Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser. Das weiß doch jeder. Es stimmt bloß nicht.
Text: Ralf Grötker | Volltext
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"Vorurteile machen rückständig."
Sein neues Buch ist vorn auf den Bestseller-Listen, und viele halten es für eine unerhörte Provokation: Henryk M. Broders „Hurra, wir kapitulieren“ geht hart mit der Appeasement-Politik führender westlicher Politiker und Intellektueller gegenüber islamistischen Extremisten ins Gericht. Im brand eins-Interview legt der streitbare Journalist noch eins drauf: Westliche Intellektuelle und islamistische Fundis haben gemeinsame Feinde – die Freiheit und die Marktwirtschaft.
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Berufswunsch: Bürgermeister
Wer es in der Politik zu etwas bringen will, muss in einer Partei sein, über Jahre Gremiensitzungen ertragen und den Gegner niedermachen. Oder sich völlig anders verhalten. Wie Christoph Meineke, 27, Bürgermeister der Großgemeinde Wennigsen.
Text: Roman Pletter | Volltext
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"Oh Papa, wie kannst du nur so dumm sein?"
Geng Hongtao möchte kein Bauer mehr sein. Sein Problem: 800 Millionen Chinesen wollen das Gleiche. Denn „Bauer“ ist in Chinas Städten inzwischen ein Schimpfwort.
Text: Bernhard Bartsch | Volltext
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"Weil wir Barbaren sind"
Russland verspottet den demokratischen Westen – um sich über sein eigenes angeschlagenes Selbstvertrauen hinwegzutrösten.
Text: Stefan Scholl | Volltext
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Alt ist out
Sagen die Brasilianer. Weil sie notorisch optimistisch sind. Und weil sie sich lieber mit neuen Problemen beschäftigen als mit alten.
Text: Carl D. Goerdeler | Volltext
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Hoffen auf den Regenbogen
Die Apartheid in Südafrika ist lange vorbei. Nach dem Gesetz.
Text: Johannes Dieterich | Volltext
WAS UNTERNEHMERN NÜTZT
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DIE AUSBRECHER
Geschäftsmodelle kommen heute schnell an ihre Grenzen. Da kann man: abwarten. Jammern. Hoffen. Sich ducken. Kämpfen. Untergehen. Oder sich verändern, bevor es zu spät ist!
Text: Mathias Irle | Volltext
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Was ist eigentlich - ... DIE RÜRUP-RENTE?
Auch Selbstständige sollen staatlich gefördert für das Alter vorsorgen. Gute Idee. Oder?
Text: Christian Sywottek | Volltext
WAS MENSCHEN BEWEGT
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Frau Baumann macht einen Laden auf
Zwei Frauen, 56 und 84 Jahre alt, begegnen sich zufällig. Und gründen ein Geschäft. Die Geschichte eines kleinen (Wirtschafts-)Wunders.
Text: Asmus Heß | Volltext
