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brand eins 09/2002 - SCHWERPUNKT: Ökonomie & Ökologie

Öko-Kapitalismus

SCHWERPUNKT: Ökonomie & Ökologie

Die Natur kommt gut allein zurecht, sie braucht den Menschen nicht. Selbst massive Störungen des ökologischen Gleichgewichts berühren den Planeten wenig: Mehrfach in der Geschichte der Erde sind 30 bis mehr als 50 Prozent aller Arten in sehr kurzer Zeit ausgestorben – und wenn das noch mal passiert, und die Menschheit unter den Opfern sein sollte, würde die Welt das auch verkraften. Umweltschutz ist also Selbstschutz. Aber die Ökologie muss auch Wirtschaft, Technik und Kultur berücksichtigen.


WAS WIRTSCHAFT TREIBT

  • Die Markenfresser

    Die Deutsche Bank 24 war eine Erfolgsgeschichte: jünger, schneller, flexibler als die Mutter. Nach nur drei Jahren passt sie nicht mehr ins Konzept. Eindrücke aus dem Dschungel des Banken-Brandings.

    Text: Oliver Driesen | Volltext

  • SONNENFLECKEN

    Seit 20 Jahren predigt Sun Microsystems seine Vision von Computern, die Wissen ins Haus bringen wie Heizkraftwerke die Behaglichkeit. Doch ernst nimmt der Konzern sein Credo erst jetzt – in der Krise.

    Text: Steffan Heuer | Volltext

  • Musik für Erwachsene (2)

    Alles, was Sie schon immer über die Musikindustrie wissen wollten. Im zweiten Teil: das Radio, das Internet und das Ende der Superstars.

    Text: Peter Lau | Volltext

SCHWERPUNKT: Ökonomie & Ökologie

  • Trägheit

    Ökonomie und Ökologie sind keine Gegensätze. Öko-Effizienz macht die Welt besser. Aber nie perfekt.

    Text: Wolf Lotter, Julia Kimmerle | Grafik: Monika Kochs | Volltext

  • VON KARPFEN UND KOHLE

    Clevere Fischzüchter nutzen die Abwärme eines Kohlekraftwerks.

    Text: Thomas Ramge | Volltext

  • Armut ist das größte Umweltproblem

    Der Kanadier Patrick Moore gehörte 1971 zu den Gründern von Greenpeace. Er war neun Jahre lang Präsident von Greenpeace Kanada und weitere sieben Jahre Direktor von Greenpeace International. Seine Unterschrift steht unter dem Gründungsabkommen des deutschen Ablegers. Ende der achtziger Jahre trennten sich die Wege. Heute tritt Patrick Moore für eine pragmatischen, wissenschaftlich fundierten Umweltschutz ein und kritisiert Angstkampagnen und Öko-Hysterie.

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  • Sägen für den Regenwald

    Wer den Urwal schützen will, muss sein Holz nutzen – und dabei mit dem Skalpell statt mit der Axt arbeiten. Wie sich mit dieser Methode auch noch gutes Geld verdienen lässt, beweist das Schweizer Unternehmen Precious Woods am Amazonas.

    Text: Carl D. Goerdeler | Volltext

  • Duales Problem Deutschland

    Ab in die Gelbe Tonne! Mülltrennung ist Volkssport, volkswirtschaftlicher Unsinn und ein prima Geschäft für das Duale System Deutschland. Der Entsorgungs-Dinosaurier verteidigt sein Monopol mit allen Mitteln – doch er wankt.

    Text: Ralf Grauel | Volltext

  • Der Klima-Handel

    Politiker und Manager träumen vom weltweiten Handel mit Treibhausgasen – der Markt soll auch beim Umweltschutz für mehr Effizienz sorgen. Konzerne wie BP gehören zu dem Promotern des Modells.

    Text: Kerstin Friemel | Volltext

  • Chemische Reaktion

    Umweltschutz war in der Chemie-Industrie lange ein Reizwort – heute ist es Unternehmensziel. Was dahinter steckt, erklärt Walter Seufert, oberster Umweltschützer bei BASF.

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  • Der Holzweg

    Im Salzburgerland fertigt ein ehemaliger Förster Holzelemente, die feuerbeständiger sind als Ziegel, energiesparender als Beton und gesünder als jedes andere Dach überm Kopf.

    Text: Harald Willenbrock | Volltext

  • KRAFTWERK KAUFT DORF

    Cheshire ist ein kleines Kaff am Ohio River. Es lebt im Schatten eines Monsters: Gavin Plant, eines der größten Kohlekraftwerke der Welt. Aber nicht mehr lange.

    Text: Gerhard Waldherr | Volltext

WAS UNTERNEHMERN NÜTZT

WAS MENSCHEN BEWEGT

  • Die gute Seite der Katastrophe

    Die Flut entlang der Elbe zerstörte im vergangenen Sommer Menschenleben, Gebäude, Straßen und Existenzen. Doch sie war auch Anlass für ein überwältigendes Netzwerk der Hilfe. Jetzt arbeiten die Beteiligten daran, dass es nicht mit dem Wasser verschwindet.

    Text: Peter Lau | Volltext

  • Omaha Beach

    Wie bringt man Kunst und Wirtschaft zusammen? Zum Beispiel, indem man Kunst verkauft. Dabei hilft brand eins art. Die Künstler und ihr jeweiliges Werk wählt Birgitta Weifner aus, die selbst als Künstlerin arbeitet.

    Text: Birgitta Weimer | Volltext

KOLUMNEN

  • Arbeit an der Weltkultur

    Die einen kämpfen für die Rechte der Frauen, die anderen für ein harmonisches Verhältnis zwischen chinesischen Gartenschläuchen und französischen Wasserhähnen – NGOs treiben die Globalisierung voran.

    Text: Joana Breidenbach | Volltext


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