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brand eins 11/2007 - Sonstiges

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Deutschstunden

Ein pakistanischer Ethnologe ging auf Expeditionstour.

Ein Jahr lang verbrachte er in einem Dorf im Rheinland, der Forschung zuliebe.

In seinem Bericht beschrieb er die Deutschen, mal staunend, mal befremdet.

Jetzt kam er zurück, um die Nachbarn von einst wiederzusehen.

- In einer Woche wird Azam Chaudhary nach Pakistan zurückkehren. Er lehrt Völkerkunde an der Universität Quaid-i-Azam in Islamabad. In diesem Jahr war er Gastprofessor an der Universität Tübingen. Es gibt nicht viele Ethnologen, die über Deutschland arbeiten. Das Semester ist zu Ende, und Chaudhary möchte zum Abschied noch ein paar alte Bekannte besuchen.

Die Fahrt führt ihn in den Raum Königswinter, in ein Dorf, dessen Namen er aus Rücksicht ebenso verfremdet hat wie all die Dorfbewohner, mit denen er zu tun hatte. Sauberteich hat er das Dorf in seinem Forschungsbericht über "Rhineland Ethnography and Pakistani Reflexivity" genannt. Ein ganzes Jahr hat er in Sauberteich gelebt und danach an der Universität Heidelberg darüber geschrieben. Das ist vier Jahre her.

In Islamabad bevorzugt Azam Chaudhary weite, helle Kleidung aus Baumwolle. Dort sind die Sommer heiß. Im Rheinland regnet es seit Tagen. Er trägt eine blaue Regenjacke und ein gebügeltes weißes Hemd. Seine schwarzen Lackschuhe glänzen im Matsch am Straßenrand, wenn er Halt macht und aussteigt. Chaudhary ist 48 Jahre alt, groß und schlank. Im dunklen Haar fallen erste weiße Strähnen auf. Er kämmt es sorgfältig nach hinten. In Heidelberg hat er einmal eine Studentin gekannt, die ihm jedes Mal, wenn sie ihn sah, die Frisur verwuschelt hat. Chaudhary hat es hingenommen. Er ist lieber ordentlich frisiert. Er weiß, was es bedeutet, sich in einem fremden Land richtig zu kleiden. Kleidung kann so lächerlich wirken wie die unbeholfene Imitation eines Dialektes. Und von der Anpassung zur Anbiederung ist es manchmal nur ein kleiner Schritt.

Für Chaudhary liegt Sauberteich wie in einer anderen Welt. Unterwegs sieht er Kühe auf den Weiden, die unter Bäumen vor dem Regen Schutz suchen. Kühe mit solch großen, prallen Eutern kennt er aus seiner Heimat nicht. "Milchmaschinen", sagt er. Er kommt an einem Kriegerdenkmal vorbei mit der Aufschrift: "1914 bis 1918 starben für Heimat und Vaterland aus Fegplatz die Soldaten ..." Kinder schießen auf der Straße mit einem Ball gegen eine Bushaltestelle. Die Menschen schauen Autos mit fremden Kennzeichen nach.

Damals, bei seiner ersten Ankunft in Sauberteich, sagten die Leute über den Fremden: "Watt is dat denn für einen! Hab isch ja noch nie so jesehn." Chaudhary war der Nachbar von Herrn und Frau Schulz, beide sind Rentner. Neben ihrem weißen Haus steht eine Garage, das Tor geöffnet, darin ein silberfarbener VW Golf. Neben dem Gewächshaus im Garten hat Herr Schulz Beete mit Karotten, Radieschen, Salat und Bohnen angelegt. Er wünscht keinen Besuch zwischen 12 und 14 Uhr. Und nicht nach 20 Uhr. Chaudhary sagt: "Mit den Ruhezeiten nehmen es die Menschen in Deutschland sehr genau. Wenn doch jemand Lärm macht, gibt es Beschwerden."

Herr Schulz hat eine deutsche Putzfrau gefunden. Er wundert sich selbst darüber, dass Deutsche noch putzen. Heutzutage, wo überall so viele Polinnen beschäftigt würden. Herr Schulz sagt, Pakistaner seien heißblütig und würden schnell zur Waffe greifen. Wenn er in der Zeitung etwas über Pakistan liest, denke er: "Ha, da ist doch der Kumpel von drüben. Der ist nie kriminell geworden. War ein ruhiger Bürger." Herr und Frau Schulz sind ordentliche Leute. Chaudhary hat sie früher häufig besucht. Herr Schulz hat ihm die deutsche Gartenkultur erklärt. Und nie verstanden, was Chaudhary in Sauberteich suchte. "Der Azam war ja eine ganze Weile bei uns, hat aber nie Arbeit gefunden", sagt er.

Die Menschen aus dem Dorf waren ihm genug Arbeit. Feldforschung nennen es die Ethnologen. Ausländer stinken und klauen, bekam Chaudhary von den Einheimischen zu hören. Er sei natürlich anders, integriert, einer von ihnen. Und spreche gut Deutsch. Aber das reicht nicht. "Viele nehmen mich nicht ernst", sagt Chaudhary. "Für die bin ich einfach Pakistani und komme aus einem schlechten Land. Für sie hat Deutschland die am höchsten entwickelte Kultur, und andere machen alles falsch."

Das Dorf, in dem Chaudhary in Pakistan aufgewachsen ist, heißt 307 GB. Der Junge war das erste Kind seiner Mutter. Sie wusste, sie würde noch viele Kinder bekommen, und gab den kleinen Azam als Baby fort - zu einem ihrer Brüder, der keine Kinder hatte. Die Großmutter wollte es so. "Für mich und meine Mutter war das normal. In Pakistan ist das üblich." Das Dorf hatte weder Strom noch fließend Wasser. Die Arbeit auf dem Bauernhof des Onkels im Punjab war hart. Mit 17 Jahren sollte Azam das Dorf verlassen und in Islamabad aufs College gehen. Er sollte studieren, wie ein Verwandter in Amerika. So wünschte es seine Mutter.

Seit einigen Jahren lebt Chaudhary nun wieder in Islamabad. In Sauberteich können das viele nicht verstehen. " Jetzt, wo da unten so viel Schreckliches passiert! ", sagen sie. Jedes Mal nicke er verständnisvoll, sagt Chaudhary. Und dabei gehe ihm durch den Kopf, dass er das Schreckliche gar nicht mitbekomme. An der Universität in Islamabad nennen ihn die Studenten den deutschen Professor. Weil er Wert auf Pünktlichkeit legt.

Gegenüber vom Ehepaar Schulz wohnt Familie Jupke. Wagenräder aus Holz hängen zur Dekoration an der geputzten Hauswand. Eine exakt getrimmte Hecke trennt das Grundstück von der Straße. Chaudhary klingelt. Ein Hund bellt. Frau Jupke öffnet. Sie hat geschlafen und erkennt den Besucher nicht sofort.

"Ich bin der Azam Chaudhary."
"Ach, Mensch, der Assam! ", ruft Frau Jupke.
"Ja", sagt Chaudhary, "lange her."
"Ich habe gar keine Zeit."
Chaudhary sagt, er wolle nicht stören, "nur Guten Tag sagen". "Ach so, dann komm kurz rein."

Azam Chaudhary war bei den Jupkes häufig zu Gast. "Sie waren für mich wie Familie", sagt er. Es ist alles wie damals, auch die Sofakissen mit einem Knick in der Mitte. Die Hausfrau sagt zu ihm: "Pass auf! Fall nicht über den Knübbel. Das ist zum Spielen für den Falko." So heißt Jupkes Dalmatiner, der ermahnt wird: "Und du gehst jetzt mal schön ins Körbchen, ja?" Herr Jupke schaut vom Sessel aus zu. Chaudhary fragt ihn: "Wie geht's?" Seine Frau antwortet: "Nich so gut. Der hattet mit dem Herzen. Und mir hat der Arzt 45 Zentimeter vom Darm weggenommen. Hör mal, du siehst jetzt aus wie ein Inder. Ganz braun, mit Bart. Das ist komisch, ich dachte, da stehen Leute aus dem Irak vor der Tür und wollen Almosen." Im Wohnzimmer riecht es nach Hund. Herr Jupke fragt: "Hör mal, biste jetzt fertig mit Studieren?" Azam Chaudhary nickt. Er hatte schon den Doktortitel, noch bevor er damals nach Sauberteich aufgebrochen war. "Also, Assam, kommste mal wieder vorbei, ja? Dann rufste aber vorher an." Es klingelt. Vor dem Haus wartet eine Frau mit einem Hund. Frau Jupke muss jetzt los mit dem Falko, in den Wald. Chaudhary findet deutsche Begrüßungen nicht herzlich. "Dafür sind die Abschiede umso intensiver. Manchmal dauert es eine Stunde, weil die Leute noch schnell was erzählen wollen."

Chaudhary mag keine Hunde. Er ekelt sich vor ihnen. In Pakistan gelten Hunde als unrein und leben nicht mit im Haus. Wachhunden sollte man sich dort nur mit einem Stock nähern. Straßenköter hält man sich vom Leib. Immer wenn Azam Chaudhary einen Hund angefasst hatte, musste er sich waschen und die Kleidung wechseln.

In Sauberteich gibt es viele Hunde. Chaudhary ist höflich und lässt sich seinen Ekel nicht anmerken. Er will sich anpassen und krault jeden Hund, selbst wenn die Tiere nass sind und stinken. "Wenn ich Kontakt zu den Leuten haben will, kann ich den Kontakt zu ihren Hunden nicht vermeiden." Während seiner Feldforschung spielte er sogar mit Hunden. "Die Leute unterhalten sich gern über Hunde. Über Rasse, Alter, Stammbaum, Charakter oder medizinische Untersuchungen. Und sie erzählen sich von Menschen, die unfreundlich zu Hunden sind."

Als Chaudhary in Heidelberg wohnte, ging er einmal zu einer Geburtstagsparty. Mehrere Hunde liefen in der Wohnung umher. Gäste umarmten die Hunde, setzten sich zu ihnen auf den Boden.

Eine Frau küsste einen Hund. Der leckte ihr über den Mund. Manchmal schnappten sich die Tiere ein Stück vom Geburtstagskuchen.

Als Chaudhary eine Freundin zum Essen einlud, brachte die selbstverständlich ihren Hund mit. Der Ethnologe hatte ein Lammcurry zubereitet. Nach dem Essen war noch ein Rest übrig. Die Freundin stellte den Topf einfach unter den Tisch, für den Hund. Später warf Chaudhary den Topf weg: unmöglich, darin je wieder etwas zu kochen. Er weiß, die Chinesen haben Hunde gegessen, und die Engländer haben sich gefragt: "Do civilized persons eat a dog?" In Deutschland erscheint das Lifestyle-Magazin "Dogs. Verstehe Deinen Freund". In einer Ausgabe wurden die 33 schönsten Urlaubsziele für Hunde vorgestellt.

Trivialitäten des deutschen Alltags. Nicht leicht, darin etwas Besonderes zu sehen. Aber einem wie Azam Chaudhary fallen sie auf. Wie jene alte Dame, die im Café ein Stück Torte bestellt und dazu sagt, sie sündige heute mal. Was hat die Torte mit Sünde zu tun? In der Epoche der Aufklärung kam die Idee auf, den Glauben durch die Vernunft zu ersetzen. Die Vernunft sollte helfen, die Welt zu erklären, und die Torte wurde zur Sünde. Jugendbesessenheit und Schlankheitswahn sind Teil der Vernunft. Das Schlankheitsideal hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern mit Selbstkontrolle. Der Mensch nimmt sich an die Leine und verweigert sich dem Genuss des Daseins.

Chaudhary steht vor der Hecke der Jupkes. Nur selten sieht man in Sauberteich Menschen auf der Straße. Manchmal fährt ein Auto vorbei. In der Anfangszeit fiel es Chaudhary schwer, Kontakt zu finden. "Die Menschen leben hinter verschlossenen Türen. Wenn ich klingele, sehe ich nun mal aus wie ein Ausländer. Die Leute denken, ich wolle klauen oder betteln." Die Menschen haben keine Zeit. Sogar Rentner schauen vor einer Verabredung in den Terminkalender. Am Anfang fühlte Chaudhary sich einsam. Er ging spazieren, die Sonne schien. Zwei ältere Frauen auf einer Bank unterhielten sich über das Wetter. "Schön heute, nicht wahr?", sagte Chaudhary. Die Frauen standen auf und gingen. "Die Deutschen mögen kein 'Hallo, wie geht's?'" Fremde werden nicht grundlos angesprochen.

Kommandos wie aus dem Nichts: "Rot! Nichtraucher! Fußgängerüberweg! "

Chaudhary will den Bauern Haas besuchen. "Er war zu mir immer lieb." Auch im Sommer trägt der Bauer eine Mütze mit Ohrklappen. Die stehen links und rechts vom Kopf ab. Dunkles, verfilztes Haar wuchert darunter. Helle Brotkrümel im Bart. Flecken von Kuhdreck an der Mütze, an den Stiefeln, an der Hose. Und Spinnweben. Azam Chaudhary sagt: "Hallo, Herr Haas. Kennen Sie mich noch?" Die Frau von Bauer Haas schaut über die Schulter ihres Mannes und sagt: "Ach, der Azam." Bauer Haas sagt: "Nee! Nee, ne?" Eine Katze, der ein Ohr fehlt, schlängelt sich um die Beine von Chaudhary. Nebenan auf dem Rasen, in einer Kirche, klein wie eine Puppenstube, sitzen goldfarbene Engelfiguren. Die Bäuerin sagt: "Die Engel stärken einem den schwachen Rücken in schweren Zeiten." Auf dem Hof von Bauer Haas liegen verrostete Maschinen, Kanister, Bretter - Schrott, überall. Haas ist ein lustiger Mann. Er stupst einem Bullenkalb liebevoll die Schnauze, tätschelt ihm den Kopf und sagt: "Mit sieben Monaten musst du bei die Weiber raus, du Süßer."

Viele aus dem Dorf meiden Haas. Er passt nicht in ihr Bild von Ordnung und Sauberkeit. Chaudhary hatte damit nie ein Problem. Er kaufte seine Milch immer bei Haas. "Das ist ein Bauernhof", sagt er. "Da gibt es Dreck. Aber ich finde diesen Dreck nicht dreckig." In den Augen Chaudharys erscheinen dagegen manche Leute als schmutzig, die äußerlich adrett und sauber sind. Als Pakistani hat er unterschiedliche Vorstellungen von Sauberkeit und Schmutz. Das Unreine kann nie sauber sein.

Ein paar Leute in seiner Wohngemeinschaft in Heidelberg, die waren dreckig. Sie hatten häufig lauten Sex, kamen aus dem Bett direkt in die Küche und schmierten sich Brötchen, ohne sich vorher zu waschen. Auch nach dem Pinkeln wuschen sie sich nicht, "wie viele Männer in Deutschland". Und sie machten immer ein paar Spritzer auf den Boden. Unterhosen wurden zusammen mit den Küchentüchern gewaschen. "Hygienisch bestimmt unbedenklich, aber unrein. Das ist in Pakistan genauso unmöglich, wie es für Deutsche wäre, Meerschweinchen zu essen. Es gehört doch auch kein Sperma auf eine Tischdecke."

In Sauberteich beschwerten sich Leute über Kuhfladen auf dem Asphalt. Chaudhary findet so etwas nicht schlimm. Die Hindus in Indien benutzen Kuhdung sogar für ihre Reinigungsrituale. Leute aus dem Bürgerverein aber finden, dass Kühe stinken. Bauer Haas solle häufiger die Straße fegen, sagen sie. Es gab Streit deswegen. Chaudhary stand in seinem Gemüsegarten. Haas fuhr sehr schnell mit dem Traktor. Staub wirbelte auf. Das sorgte für Geschrei. Chaudhary befürchtete, es könnte eine Schlägerei geben, und wollte schlichten. "Bist du verrückt?", sagten die Nachbarn. Er hat das nicht verstanden. "In Pakistan mischen sich die Menschen immer ein. Dann können die Kontrahenten sicher sein, dass ihnen nichts passiert. Sie spielen sich aus diesem Grund noch viel mehr auf, weil sie sich sicher fühlen", sagt er.

"Die Deutschen verlassen sich auf den Staat. Wenn es Streit gibt, schreiben sie Briefe. Sie warten auf die Polizei, auf Gerichte. Hier gilt das Staatsrecht, und die Bürger überwachen sich gegenseitig." Während Chaudhary in Heidelberg über Rechtsethnologie in einem pakistanischen Dorf promovierte, lief er einmal bei Rot über die Straße. Er schaute nach links, nach rechts. Kein Verkehr. Chaudhary überquerte die Straße. Jemand rief: "Roooot! " Chaudhary drehte sich um, doch niemand schaute ihn an. "Ich hatte den Eindruck, als wäre es aus einem Lautsprecher, einer Maschine gekommen: 'Rot! ', , Nichtraucher! ', , Fußgängerweg! '" Die Nachbarin von Chaudhary kannte seinen Müll. Sie ermahnte ihn, richtig zu trennen: Hausmüll, Biomüll, Papier, Glas. Chaudhary hält die Deutschen für gut organisiert. "Ordnung ist das halbe Leben" oder "Ordnung muss sein", sagten die Leute in Sauberteich.

Im Dorf galt Chaudhary als "guter Ausländer". Über andere Ausländer sprachen sie häufig schlecht. Chaudhary bemühte sich, war zuvorkommend und freundlich. Er wurde Mitglied in mehreren Vereinen, auch im Bürgerverein. Einmal wusch er mit anderen das Kriegerdenkmal der Gemeinde. Es war stark mit Moos bewachsen. Er spielte Badminton im Verein und Volleyball mit den Lehrern vom Gymnasium. Ein Nachbar nahm ihn mit in die Turnhalle. Im Umkleideraum bekam Chaudhary einen Schreck: 20 nackte Männer. Einer von ihnen, der Direktor des Gymnasiums, begrüßte ihn und stellte sich vor. "Ich habe ihm die Hand gegeben und wusste nicht, wo ich hinschauen sollte, vielmehr, wo ich nicht hinschauen sollte. Nach dem Spiel gingen alle gemeinsam duschen. Ich habe noch nie so viele nackte Menschen gesehen. Das Schlimmste war, dass ich auch in die Dusche musste, wenn ich Mitglied dieser Gruppe werden wollte."

Für einen Muslim ist es wie Folter, sich vor anderen auszuziehen. Aber zweimal ist er auch in die Sauna mitgegangen, ein Opfer, das er bringen musste. Für die Wissenschaft. -


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