Navigation

Inhalt

brand eins 04/2010 - LESERBRIEFE

zurück zum Inhaltsverzeichnis

leserbriefe@brandeins.de

brandeins 03/2010 Titel
Martin Schempp, Euskirchen

Das Cover des März-Heftes finde ich nicht nur geschmacklos, sondern auch unmenschlich. Wie kommen Sie dazu, ein Tier, ein Lebewesen, ein Geschöpf Gottes, in einer so schmerzhaften Situation zu zeigen? Tierquälerei ist schlimm genug. Man muss sie nicht auch noch publizieren.

 

brandeins 03/2010 Eine ideale Verbindung
Eberhard Hierse, Grabsleben

Nach mehreren Monaten in Medellín möchte ich zu dem Artikel Folgendes anmerken: In der ersten Spalte wird behauptet, dass die Seilbahnen in Medellín (Metrocables) nicht als soziale Einrichtungen gebaut wurden und auch nicht an das Nahverkehrssystem angeschlossen seien. Diese Behauptung ist unzutreffend.

Die Metrocables in Medellín wurden speziell im Rahmen eines Programms zur Aufwertung und Sanierung der am meisten benachteiligten und gewalttätigsten Stadtviertel gebaut und sind integraler Bestandteil des Medellíner Metrosystems.

 

brandeins 03/2010 Wenn das Päckchen selber klingelt
Klaus Gehre, Leipzig

Wege und Ressourcen zu rationalisieren ist super. Aber man muss sich auch fragen: Was passiert eigentlichdabeimit den darin agierendenMenschen? Was macht das mit den Menschen in dieser Arbeitswelt, wenn ihre Erfahrungen, ihre mitdenkende Intelligenz, ihre über lange Jahre erarbeiteten Kompetenzen nicht mehr gebraucht werden oder der Einzelne in einem solchen System völlig austauschbar ist?

Mir ist Richard Sennett und seine Studie "Der flexible Mensch" eingefallen - das Beispiel mit der Bäckerei, in der für die Menschen einer Backstube das Backen mittlerweile darin besteht, nur noch auf Bildschirmmonitore zu schauen und da verschiedene Symbole zu drücken. Von der Effizienz und Flexibilität her sicher nicht zu überbieten. Aber da nennt sich - zu Recht - keiner mehr "Bäcker". Was man auch in dem Moment sehen kann, wenn eine Maschine einen Defekt meldet oder falsch eingestellt war. Das soll gar nicht rührselig oder sentimental klingen. Aber da passiert was mit den Menschen. Weil sie doch mehr als eine reine, zu optimierende Kenngröße sind.

 

brandeins 02/2010 Der harte Kern
Philipp Laub, Bonn

Ich lese brandeins immer mit Begeisterung, und auch der Artikel von Wolf Lotter ist sehr interessant. Ich frage mich allerdings, ob er wirklich um das Thema Marke geht? Sind die Definition des Produkts, das Sammeln von Wissen/Know-how und die Festlegung auf eine Kernkompetenz nicht eigentlich dem Unternehmensbereich und dem betriebswirtschaftlichen Fach des Strategiemanagements zuzuordnen? Und ist die Marke nicht dann lediglich der Transport dieser Strategie in marktfähige Happen?

 

brandeins 02/2010 Der harte Kern
Stephan Trinkl, Bad Mergentheim

"Dazu müssen wir die Marke zunächst vom Produkt lösen" - genau das ist in der Vergangenheit zu oft passiert. So entstanden in der Werbung abgehobene Markenwelten, die in den Produkten keine Erdung mehr hatten. Die Marke leidet nicht an den Produktfetischisten, sondern an den Markenfetischisten. Apple ist das genaue Gegenteil: Das Produkt ist die Marke und umgekehrt. Nichts mit "vom Produkt lösen". Das hatten wir schon.

 

brandeins 02/2010 Ohne Kasko-Schutz
Heinz Günther, Pfaffing an der Attel

Ergo macht eben genau das Gegenteil von Marke. In einer kurzen Online-Umfrage bei Versicherungsmenschen gefiel mir ein Kommentar besonders: "Tja, da werden bekannte und alte Namen mit einem Image und Historie dem kurzfristigen Ego-Shooting irgendwelcher austauschbaren Manager geopfert. Ich war 22 Jahre in der Branche und weiß, was diese Typen da so veranstalten und wie die Kohle verbrannt wird... In fünf Jahren ist von den Vorständen keiner mehr da!"

Mögen die besseren Strategen gewinnen.

 

brandeins Allgemein
Thomas Kerkhoff, Aachen

Habe heute nach langer Unterbrechung mal wieder Ihr Magazin gelesen und festgestellt, dass es bei mir eine sehr positive Stimmung auslöste. Ihre sehr gut geschriebenen Artikel kann man immer wieder lesen. Danke für das Aufhellen meiner Laune!


Anzeige