Navigation

Inhalt

brand eins 02/2007 - SCHWERPUNKT: Veränderung

Jetzt geht es erst richtig los

SCHWERPUNKT: Veränderung

Morgens schweißgebadet erwacht.
Werde ich das schaffen?
Meinen ganzen Mut zusammengenommen.
Dann absichtlich mit links aufgestanden.
Zum Frühstück Mettwurst statt Käse.
Zur Arbeit mit der Bahn statt mit dem Bus.
Fahrstuhl statt Treppe.
Im Büro nicht die Kollegin S. geärgert.
Sondern den Kollegen L.
Fünf Minuten vor der Zeit: Feierabend.
Zum Chinesen - erstmals die Nummer 378.
Abends sehr erschöpft und zufrieden.
Fühlt sich gut an, mein neues Leben.


WAS WIRTSCHAFT TREIBT

  • Freiheit, Gleichheit, Unsicherheit

    Was hat die Deregulierung des deutschen Versicherungsmarktes eigentlich den Kunden gebracht?Billige Kfz-Policen und höheres Risiko.

    Text: Stefan Scheytt | Volltext

  • Scheitern ist schön

    Alberto Alessi hat aus einem Eisenwarenhersteller eine Design-Fabrik gemacht. Seine Leitlinie: Immer an die Grenzen gehen.

    Interview: Harald Willenbrock | Foto: Sabine Biedermann | Volltext

  • Die gelbe Hoffnung

    In China ist der PC-Hersteller Lenovo der Größte, überall anders ein No-Name. Was ist das für ein Unternehmen, das IBMs PC-Geschäft kaufte und nun die Weltmärkte erobern will?

    Text: Steffan Heuer | Foto: Sascha Pfläging | Volltext

  • Soziale Innovation - Eine Serie in brand eins Folge 14: Die Sinnproduzenten

    Der Sozialstaat ist ein Sanierungsfall. Und eine spannende Baustelle für Leute, die etwas bewegen wollen. Zum Beispiel in Frankfurt am Main.

    Text: Jens Bergmann | Foto: Michael Hudler | Volltext

  • Baden in der Wellness-Sprache

    Was würde eigentlich passieren, wenn Vorstände einfach ehrlich sagen, wo es klemmt? Vermutlich gar nichts. Aber man wäre wenigstens informiert.

    Text: Klaus-Ulrich Moeller | Volltext

SCHWERPUNKT: Veränderung

  • Elementarteilchen

    Wo sich alles schnell verändert, scheint alles unscharf zu sein. Das liegt am Auge des Betrachters. Wer sich nicht mitbewegt, sieht schlecht. Ganz besonders im World Wide Web.

    Text: Wolf Lotter | Volltext

  • Schauplätze

    Die Veränderung der Republik in Bildern und Zahlen.

    Text: Vivien Pieper | Foto: Hartmut Nägele | Volltext

  • Nackt und fit

    Unternehmen müssen ihr Wissen teilen, um Erfolg zu haben. Sagt Don Tapscott, ein Vordenker der digitalen Wirtschaft. Er hat auch schon einen Begriff für diesen neuen Kapitalismus mit einer Prise sozialistischer Teilhabe: Wikinomics

    Text: Steffan Heuer | Volltext

  • Generation Gründerzeit

    Einst galt die Rente vielen Arbeitnehmern als Hoffnungsstreif am Horizont: endlich ausschlafen, faul sein, ein bisschen Golf spielen, Bücher lesen und die Enkel verwöhnen. Aber das kann ganz schön anstrengend sein. Also gründen etliche Rentner von heute lieber Unternehmen.

    Text: Harald Willenbrock | Volltext

  • Nützwerk

    Überlegungen zur Frage der Benutzbarkeit. Oder: Warum die Welt einfacher wird.

    Text: Peter Glaser | Volltext

  • "Reichtum wird überschätzt"

    Klaus Schroeder, Jahrgang 1949, ist Professor für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und leitet den Forschungsverbund SED-Staat. Seit 15 Jahren begleitet er die ökonomischen und politischen Folgen der Wiedervereinigung mit streitbaren Publikationen. Kürzlich erschien das Buch „Die veränderte Republik – Deutschland nach der Wiedervereinigung“. Die Armutsdebatten der vergangenen Jahre hält Schroeder für an den Haaren herbeigezogen. Er erkennt eine Wohlstandsexplosion in Ostdeutschland, ist davon überzeugt, dass soziale Ungleichheit den Armen nützt, und wirft seinen Kollegen vor, die Armut zu übertreiben, um sich wichtig zu machen. Ein Gespräch zur sozialen Lage der Nation.

    Interview: Thomas Ramge | Foto: Heji Shin | Volltext

  • Neue Arbeit

    Einst war sie der klassische Notnagel. Heute ist sie die agilste Antriebsschraube des Arbeitsmarktes: Zeitarbeit. Nicht nur Unternehmer profitieren von ihr. Für Arbeitnehmer ist sie vor allem die Chance, sich ohne großes Risiko immer wieder neu zu orientieren. Und damit eine gute Übung für die Arbeitswelt der Zukunft.

    Text: Harald Willenbrock | Zeichnung: Ika Künzel | Volltext

  • Clash der Kulturen

    In Herford ist moderne Kunst Stadtgespräch. Schuld daran sind Frank, Jan und Marta.Erstes Ergebnis der Herforder Kunst-Debatten: Über Kunst kann man lange streiten. Über Geld noch viel länger.

    Text: Jens Tönnesmann | Foto: Petra Paulina Kohl | Volltext

  • Kurs-Entwicklung

    Zur Jahrtausendwende konnten Unternehmer, Banken und Anleger mit Aktien aus Börsengängen viel Geld verdienen. Dann kippte die Stimmung. Jetzt boomt die Börse wieder. Der Dax steht auf einem Rekordhoch, und die Zahl der Börsengänge ist so hoch wie nie zuvor. Alles wie damals also?

    Text: Christiane Sommer | Illustration: Gina Müller | Volltext

  • Veränderung in Zahlen

    In den vergangenen zehn Jahren ist eine Menge passiert. Aber lesen Sie selbst.

    Text: Vivien Pieper | Volltext

  • Die Wechsler

    Sie sind aufgebrochen und haben viel erreicht – irgendwann auch ihre eigenen Grenzen. Davon ließen sie sich nicht beirren. Drei Geschichten über den Neuanfang.

    Text: Matthias Hannemann | Volltext

  • 48703 Stadtlohn

    Alles verändert sich? Nichts ist mehr sicher? Ein Weltkrieg um Wohlstand zerstört das behagliche Leben? Kann sein. Aber nicht in Stadtlohn.

    Text: Peter Laudenbach | Foto: Oliver Helbig | Volltext

  • Der Essigbrauer

    Es gibt viele Gründe, etwas Neues zu machen. Erwin G. Gegenbauer hatte einen sehr überzeugenden: Er wollte kein Arschloch mehr sein.

    Text: Bernd Dörler | Foto: Paul Kranzler | Volltext

WAS UNTERNEHMERN NÜTZT

  • "BIST DU NUN PLEITE ODER NICHT?"

    Seit 1999 gilt in Deutschland ein neues Insolvenzrecht, das der unternehmerischen Existenzkrise den Schrecken nehmen soll. Doch auch acht Jahre nach seiner Einführung bleibt die Umsetzung desGesetzes noch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

    Text: Mathias Irle | Foto: Michael Mann | Volltext

  • Was ist eigentlich: ... TRINKGELD?

    Die Kellner in Berlin, die Taxifahrer in München, die Stadtführer in Hamburg: Sie alle halten die Hand auf. Aber wie viel Trinkgeld gibt man wem und wann?

    Text: Jens Tönnesmann | Volltext

WAS MENSCHEN BEWEGT

  • Wille vs. Recht

    Schule ist Pflicht. Ist doch klar. Sagen die meisten Eltern. Und schicken ihre maulenden Kinder jeden Morgen wieder hin. Nicht so die Neubronners. Sie klagen sogar vor Gericht, damit ihre Kinder nicht zur Schule gehen müssen. Die Geschichte einer Machtprobe.

    Text: Andreas Molitor | Foto: Özgür Albayrak | Volltext

  • Bilder, die die Welt verändern

    Normalerweise wollen Filmproduzenten vor allem viele Zuschauer, gut bezahlte Fernsehausstrahlungen und viele schöne Preise. Das will Oliver Stoltz auch. Aber bei seinem Dokumentarfilm „Lost Children“ ging es darum, Menschenleben zu retten und einen afrikanischen Bürgerkrieg zu beenden.

    Text: Peter Laudenbach | Foto: David Baltzer/Zenit | Volltext


Anzeige



Anzeige



Anzeige