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brand eins 09/2007 - SCHWERPUNKT: Mehr Selbstständigkeit
Initiative 20% bis 2020
SCHWERPUNKT: Mehr Selbstständigkeit
Test: Bin ich selbstständig?
1. Ein Problembär sieht mich morgens im Bus an:
a) Das ist ein Problem.
b) Na, mein Freund, auch so schlecht geschlafen?
c) Dem kann ich was verkaufen.
2. Ein Problembär sitzt auf meinem Platz im Büro:
a) Das ist ein Problem.
b) Ich besorge einen zweiten Stuhl.
c) Hurra, ich kann kündigen.
3. Ein Problembär liegt mit meinem Partner im Bett:
a) Das ist ein Problem.
b) Dann gehe ich wohl noch ein bisschen fernsehen.
c) Als Team sind wir unschlagbar.
Auflösung
Überwiegend a: Sie sind ein Problembär.
Überwiegend b: Sie werden in Ihrer Firma Karriere machen.
Überwiegend c: Haben Sie sich schon Ihre Domain www.problembaer.net gesichert?
Inhaltsverzeichnis
- - Editorial
- - MIKROÖKONOMIE Die kleinste wirtschaftliche Einheit: der Mensch: Ein Dozent in Sierra Leone
- - Die Welt in Zahlen
- - KOLUMNE Was Manager treiben: Schwimmen mit Michelangelo
- - Das geht: Wir machen das lieber selbst
- - MARKEN-KOLUMNE Was Marken nützt: Das Metropölchen
- - Neuropain
WAS WIRTSCHAFT TREIBT
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Die Ideenmaschine
Wer sich systematisch mit unmöglich scheinenden Dingen befasst, ist ein Spinner. Oder ein Stratege. Wie Bosch. Ein Werksbesuch.
Text: Harald Willenbrock | Foto: Michael Hudler | Volltext
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Weg mit Schaden
"Privatisierung" ist ein schönes Thema für den Stammtisch. Dabei überfordert es oft selbst gestandene Kommunalpolitiker.
Text: Stefan Scheytt | Foto: Martin Müller | Volltext
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Groß, größer, zu groß
GlaxoWellcome mit SmithKline Beecham, Sanofi mit Aventis, Bayer mit Schering - die Pharmabranche paart sich gern. Die Frage ist: Was kommt dabei heraus?
Text: Sascha Karberg | Volltext
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Aufschwung durch Ableben
Die Bestatterbranche gilt als sterbenslangweilig. Dabei ist der Friedhof ein quicklebendiger Wirtschaftsraum.
Text: Dirk Böttcher | Foto: Lutz Hofmann | Volltext
SCHWERPUNKT: Mehr Selbstständigkeit
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Wir können auch ............... anders!
Die besten Arbeitnehmer sind gar keine: Hochqualifizierte machen sich zunehmend selbstständig, Angestellte fordern mehr Freiräume. Selbst und ständig über seine Arbeitskraft zu entscheiden ist kein Stigma mehr. Eine neue Initiative gibt der Unabhängigkeitsbewegung Rückenwind.
Text: Wolf Lotter | Foto: Michael Hudler, Petra Paulina Kohl | Volltext
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Keltische Tiger
Nirgendwo in Europa entstehen so viele neue Firmen pro Einwohner wie in Irland. Ein guter Weg, um vom armen Außenseiter zum Vorbild zu werden.
Text: Ingo Malcher | Foto: Jürgen Horn | Volltext
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Leben und arbeiten: Herzblut
"Ich habe schon immer mit dem Gedanken gespielt, mich selbstständig zu machen, aber Sie trauen sich natürlich nicht unbedingt, wenn Sie Familie haben oder andere Verpflichtungen."
Text: Peter Lau | Foto: Oliver Helbig | Volltext
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Die Trüffelschweinzüchter
Für die Selbstständigkeit braucht man Talent, Gespür und Vorbilder. Sind Universitätsprofessoren dafür die richtigen Lehrmeister?
Text: Jens Tönnesmann | Foto: Bozica Babic | Volltext
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Elternglück in Jena
Am Anfang stand eine Firma: Intershop. Dann machten sich ehemalige Mitarbeiter selbstständig. Und schufen so einen regen Verbund von Software-Unternehmen. Die Geschichte einer Evolution.
Text: Ralf Grötker | Foto: Noshe | Volltext
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Heraus aus dem Labor!
Forscher, die Firmen gründen, werden großzügig gefördert. Trotzdem wagen nur wenige den Schritt. Weil es zu wenige Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gibt.
Text: Andreas Molitor | Foto: Michael Hudler | Kai von Rabenau | Volltext
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Leben und arbeiten: Versuch und Irrtum
"Wir haben unter unseren Selbstständigen eine Erfolgsquote von 72 Prozent, aber selbst unter denen, die aufgehört haben, taten es einige nur, weil sie einen festen Job gefunden haben."
Text: Peter Lau | Foto: Oliver Helbig | Volltext
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Handmade in Germany
Manufakturen stehen vor einer Renaissance. Sie stellen Produkte für eine neue Zielgruppe her, die das Authentische schätzt. Und für die der Preis nicht das Maß aller Dinge ist.
Text: Thomas Ramge | Foto: Uta Neumann | Volltext
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Unternehmer ohne Freiheit
Sie lassen sich in ihrer eigenen Firma alles vorschreiben. Und bezahlen für ihre Entmündigung viel Geld. Das nennt man Franchise.
Text: Peter Laudenbach | Foto: Heji Shin | Volltext
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Integrieren durch Investieren
Viele Einwanderer machen sich aus der Not heraus selbstständig. Sie helfen sich und dem Land, das dieses Potenzial viel besser nutzen könnte.
Text: Roman Pletter | Foto: Bozica Babic | Volltext
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Leben und arbeiten: Erfolg
"Es geht immer weiter, es ist noch lange nicht zu Ende."
Text: Peter Lau | Foto: Oliver Helbig | Volltext
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Vorwärts! Aufstehen! Weiter! Los! *)
Wer ein Risiko eingeht und scheitert, wird in Deutschland als ewiger Versager abgestempelt. Das ist dämlich. Das kommt teuer. Erst langsam lernt die Nation, was jeder Seemann weiß: Das Auf und Ab ist etwas ganz Normales.
Text: Wolf Lotter | Foto: Oliver Helbig, Sigrid Reinichs | Volltext
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Ernten und säen
Warum sollten Unternehmer potenziellen Konkurrenten in den Sattel helfen? Weil's Spaß macht. Und die Wirtschaft in Schwung hält. So sieht man es jedenfalls in den USA, dem Land des Hyperkapitalismus.
Text: Steffan Heuer | Foto: Reto Caduff | Volltext
WAS UNTERNEHMERN NÜTZT
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DIE MASSE MACHT'S
Verderben viele Köche den Brei oder sorgen sie für höchsten Genuss? Auf diese Frage gibt es im Internet viele Antworten - und ein neues Phänomen: Crowdsourcing. Also: Den Versuch, aufgeklärte Konsumenten und Freizeitwissenschaftler für sich kochen zu lassen - mit erstaunlichen Erfolgen.
Text: Thomas Ramge | Collage: Katharina König | Volltext
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Was ist eigentlich ...: ... DAS MoMiG?
Einst gehörte sie zu Deutschlands Exportschlagern. Sie hat es sogar bis nach Kolumbien geschafft. Und 115 Jahre lang zäh durchgehalten. Doch jetzt wird die GmbH generalüberholt.
Text: Marcus Pfeil | Volltext
WAS MENSCHEN BEWEGT
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Für die Menschen und das Land
Chinas Wirtschaft wächst und wächst und wächst. Doch für eine bessere Zukunft muss sich auch die Zivilgesellschaft weiterentwickeln. Fünf Porträts von Chinesen, die ihre Heimat gegen alle Widerstände voranbringen wollen.
Text: Bernhard Bartsch | Foto: Martin Gottske | Volltext
