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brand eins 06/2011 - SCHWERPUNKT: Großorganisation
SCHWERPUNKT: Großorganisation
Hamburg, den 27. Mai 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
die von Ihnen ausgeschriebene Stelle reizt mich sehr. Ich interessiere mich schon seit der Mittelstufe für das Thema Controlling. Außerdem
- bin ich flexibel, anpassungsfähig und belastbar
- habe ich mein Studium der Betriebswirtschaftslehre (M. A.) in der Regelstudienzeit abgeschlossen
- mit summa cum laude promoviert (Thema: "Die Optimierung der Arbeitsstückkosten in der niedersächsischen Futtermittelindustrie")
- sind meine besonderen Stärken: Team-, Kommunikationsfähigkeit und Organisationsvermögen
- meine Schwächen: Ungeduld und Perfektionismus
- bin ich Single, d. h. weltweit einsetzbar
- Mitglied der Turnerschaft Germania
- ist mein Lebensmotto: Work hard, play hard!
Der in Ihrer Annonce genannte Gehaltsrahmen erscheint mir als Diskussionsgrundlage durchaus interessant. Die mir zustehende Dienstwagenklasse würde ich gern in einem persönlichen Gespräch erörtern.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht
Ihr
Dr. Jürgen C. Schmölder
Inhaltsverzeichnis
- - Editorial
- - DIE KLEINSTE WIRTSCHAFTLICHE EINHEIT: DER MENSCH Mikroökonomie: Eine Bäckerin in Bolivien
- - Die Welt in Zahlen
- - Gute Frage: Was kostet die Welt?
- - MARKENKOLUMNE Was Marken nützt: Schön heiß
- - Das geht: Fernsehen für die Therapie
- - Wirtschaftsgeschichte: Der Prophet im eigenen Land
WAS WIRTSCHAFT TREIBT
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Mehr Wert, weniger Protz
Viele Jahre hat sich Gucci unübersehbar in Szene gesetzt: grell und laut. Jetzt besinnt man sich auf die Klasse von einst: klassische Designs und kostbare Materialien. Die Geschichte einer Häutung.
Text: Michaela Namuth | Foto: Sigrid Reinichs | Volltext
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Blick in die Bilanz: Pflegefall
Früher galt Beiersdorf als klein, aber fein: Die Hamburger machten mit ihrer Marke Nivea Branchenriesen wie Procter & Gamble und L'Oréal vor, wie Kosumgütermarketing geht. Heute drohen die Konzerne, Beiersdorf zu übernehmen. Haben in dem Geschäft nur noch die ganz Großen eine Chance?
Text: Patricia Döhle | Volltext
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Im Wärmestau
Der Großteil der Wohngebäude in Deutschland ist alt und verschleudert Energie. Die Sanierung wird mit Milliarden Euro gefördert. Die Hausbesitzer könnten reichlich Heizkosten sparen. Warum geht es dann trotzdem nicht voran?
Text: Stefan Scheytt | Foto: Christian Diehl | Volltext
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Hinter der Statistik: Das Wachstumsrätsel
Die wirtschaftliche Gesundheit eines Landes ist immer auch eine Frage der Formel. Die einen sehen in Deutschland einen kranken Mann, die anderen einen quicklebendigen Burschen.
Text: Michael Berliner | Volltext
SCHWERPUNKT: Großorganisation
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Unbekannte Größe
Kleine Systeme, kleine Probleme - große Systeme, große Probleme. Das klingt hübsch einfach. Und geht an der Wirklichkeit vorbei.
Text: Wolf Lotter | Volltext
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Bitte anschnallen!
Anschläge, Wetterkapriolen, Streiks. Fluggesellschaften sind verletzlich - und müssen daher blitzschnell reagieren können. Wie man in einem Großkonzern Turbulenzen durchfliegt, ohne abzustürzen, zeigt die Lufthansa.
Text: Ingo Malcher | Foto: Michael Hudler | Volltext
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Die Preisfrage
Wäre die Welt ohne Großbanken eine bessere? Ein Feindbild auf dem Prüfstand.
Text: Patricia Döhle | Volltext
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Viel hilft viel
Die Aid by Trade Foundation vermarktet die Baumwolle afrikanischer Kleinbauern, in großem Stil. Warum das auf dem Kirchentag zu einem Eklat führte und für sie trotzdem der richtige Weg ist, erklärt die Geschäftsführerin Tina Stridde.
Interview: Oliver Link | Foto: Tinka und Frank Dietz | Volltext
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Die Zürcher Verlobung
Leicht ist das nie, wenn zwei selbstbewusste Partner zusammengehen. Aber wenn es gelingt, kann daraus Großes entstehen. Das wollen IBM und die ETH Zürich beweisen.
Text: Markus Albers | Foto: Peter Tillessen | Volltext
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Wo spielt die Musik?
Seit Jahren ist der Tod der großen Plattenfirmen beschlossene Sache. Aber sie leben immer noch. Warum?
Text: Steffan Heuer | Foto: David Magnusson | Volltext
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"Wie eine Herde Katzen"
Gemeinsam könnten die klugen Köpfe dieser Welt viele brennende Probleme lösen. Doch leider lassen sich Wissenschaftler nur ungern organisieren. Eine Geschichte über die Dilemmata der Großforschung - und mögliche Auswege.
Text: Thomas Ramge | Volltext
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Die Freischwimmer
3M hat weltweit 80 000 Mitarbeiter. Trotzdem entstehen dort Ideen wie am Fließband. Weil es Freiräume gibt und der Kunde mitreden darf.
Text: Matthias Hannemann | Foto: Thekla Ehling | Volltext
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Auf ins Ungewisse!
Viele Errungenschaften der Menschheit erscheinen heute selbstverständlich. Dabei erforderten sie ungeheure Anstrengungen - mit ungewissem Ausgang. Eine Chronologie großer Unternehmungen.
Text: Nils Handler | Volltext
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Geiz ist geil. Service ist geiler.
Große Händler können ihre Waren billig verkaufen. Aber sie bleiben anonym. Das ist die Chance der Kleinen, sagt der Handelsforscher Michael Gerling.
Interview: Peter Laudenbach | Foto: Hartmut Nägele | Volltext
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Berichte aus dem Apparat
Die Großorganisation hat nicht eben den besten Ruf. Sie gilt als anonym, menschenfeindlich und als Biotop für Jasager, Mitläufer und Karrieristen. Wie es tatsächlich in ihr aussieht, haben wir Menschen gefragt, die schon mal ganz tief in einen solchen Organismus eintauchten. Und auch wieder herausgekommen sind.
Text: Dirk Böttcher | Illustration: Manu Burghart | Volltext
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Wem die Stunde schlägt
Er galt als lebende Legende in der Luxusbranche. Dann kam der Tag, an dem seine Firma an einen Konzern verkauft wurde. Und aus dem Alleinherrscher der Angestellte Jean-Claude Biver wurde. Wie überlebt so einer in einer Großorganisation?
Interview: Harald Willenbrock | Foto: Giuseppe Micciché | Volltext
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"Auf in die Holzklasse, zu den Kunden!"
Führungskräfte werden von Kleinkram aufgefressen, statt sich gründlich um das Geschäft zu kümmern. Henry Mintzberg weiß es: Er hat sie beobachtet.
Interview: Thomas Jahn | Foto: Owen Egan | Volltext
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Von wegen Hühnerstall
Das Großraumbüro war mal modern, dann out - und ist heute wieder aktuell. Warum, zeigt ein Besuch bei Vitra.
Text: Gerhard Waldherr | Foto: Michael Hudler | Volltext
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Der Öko-Vatikan
Straffe Ordnung. Elitäre Haltung. Penetrantes Marketing. Wenig Einblick für die Öffentlichkeit. Kann eine Firma im 21. Jahrhundert so funktionieren? Greenpeace kann.
Text: Jens Bergmann | Foto: André Hemstedt und Tine Reimer | Volltext
WAS UNTERNEHMERN NÜTZT
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Trommeln lernen
Tue Gutes, aber rede nicht darüber. Das ist die Devise vieler Mittelständler. Doch auch für sie wächst der Druck, auf sich aufmerksam zu machen.
Text: Mathias Irle | Foto: Tillmann Franzen | Volltext
WAS MENSCHEN BEWEGT
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Ein Land im Rückwärtsgang
Weißrussland, Europas letzte Planwirtschaft, meldet an allen Fronten Wachstum. Ganz wie einst das Vorbild, die Sowjetunion. Es war also Zeit für eine Besichtigung.
Text: Stefan Scholl | Foto: Vladimir Vassiliev | Volltext
