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brand eins 07/2001 - SCHWERPUNKT: Geld
Geld - das überschätzte Werkzeug
SCHWERPUNKT: Geld
Geld ist gut. Wenn man es hat. Geld ist schlecht. Weil man immer mehr haben muss. Muss man? Geld ist ein Medium, ein Werkzeug. Es kann Wünsche erfüllen und Träume wahr werden lassen, aber auch Freundschaften zerstören und Pläne durchkreuzen. Trotzdem wollen wir das Geld: als Universalmaschine, als Mittel zwischen uns und unseren Zielen. Doch das Geld funktioniert nicht mehr, es wurde vom Mittel zum Zweck und entfernt uns immer weiter vom Meer der Möglichkeiten. Die Frage ist: Wer regiert die Welt? Das Geld? Oder wir?
Inhaltsverzeichnis
- - Mikroökonomie - Eine Kellnerin in Nordkorea
- - Was kommt? - Die Kunst
- - Das wäre doch nicht nötig gewesen - "IMP bringt Merkur Vaseline ins Netz"
- - "Ich bin keine 77 mehr."
- - Frisch erfunden Dufte!
- - Arbeit
WAS WIRTSCHAFT TREIBT
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Die Diktatur des Volontariats
Open Source – darüber redet jeder. Aber was ist es? Nur eine Methode der Netzwerkökonomie? Eine Revolution? Alles falsch.
Text: Wolf Lotter | Volltext
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Millionen für Melodien
Singen Sie gern? Vielleicht unter der Dusche? Und öffentlich, vor Freunden? Wirklich. Na, so was! Das macht Ihnen wohl Spaß, was? Sind Sie denn auch schon mal aufgetreten? Vielleicht auf einem Betriebsfest? Sind Sie! Toll! Und haben Sie dafür bezahlt? Nein? Tja, schade: Dann müssen wir Sie jetzt der Gema melden.
Text: Harald Willenbrock | Volltext
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Frieden schaffen mit Mobilfunk
Vor 28 Jahren baute er das erste Handy der Welt. Heute bastelt Martin Cooper immer noch am Mobilfunk – getrieben von einer ungebrochenen Vision: Fortschritt durch Technik.
Text: Steffan Heuer | Volltext
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Der König der Gene
Dank niedriger Einwanderungsraten über Jahrhunderte und einem Hang zur Ahnenforschung ist das isländische Volk ein ideales Studienobjekt für Genforscher. Doch die Rechte an den Daten aus diesem perfekten Genpool gehören einer einzigen Firma: Decode. Gründer Kari Steffansson musste für seinen Traum vom Biotech-Reichtum vieles hinter sich lassen: die Moral zum Beispiel. Und sein Volk.
Text: Steffan Heuer | Volltext
SCHWERPUNKT: Geld
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Die defekte Wunschmaschine
Geld ist gut. Wenn man es hat. Geld ist schlecht. Weil man immer mehr haben muss. MUSS man? Geld ist ein Medium, ein Werkzeug. Es kann Wünsche...
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Das Mittel und der Zweck
Im Geld aber hat das Mittel seine reinste Wirklichkeit erhalten, es ist dasjenige konkrete Mittel, das sich mit dem abstrakten Begriffe desselben ohne Abzug deckt: es ist das Mittel schlechthin. Georg Simmel.
Text: Wolf Lotter | Volltext
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Die Größen-Ordnung
Hohe Aktienkurse machen Aktionären Spaß. Doch wie hoch ist hoch genug, ab wann ist ein Kurs zu hoch? Und was haben eigentlich die Unternehmen davon?
Text: Christiane Sommer | Volltext
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Der Kunst-Kurs
Kunst und Geld haben etwas Wesentliches gemein: Ihr Wert beruht auf Vertrauen. Und obwohl keine Zentralbank die Kurse von Leonardo da Vinci, Paul Cézanne oder Andy Warhol pflegt, erweisen sie sich auf lange Sicht als erstaunlich stabil.
Text: Jens Bergmann | Volltext
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Männer. Macht. Millionen.
Als Adam nach dem Sündenfall zur Plackerei verdammt wurde, war die Weltwirtschaft noch überschaubar. Leistung und Ergebnis hingen allein von ihm selbst ab, wenn man von ein paar Randfaktoren wie Evas Launen, Gottes Zorn und anderen Naturkatastrophen einmal absieht.
Text: Tom Brankamp, Michael Tobias | Volltext
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Im Osten schon wieder was Neues
Am 31. Dezember 2001, wenn die Uhr Mitternacht schlägt, werden wir neues Geld haben. Die Deutsche Mark wird nach über 50 Jahren verschwinden. Wir verlieren damit nicht nur Münzen und Scheine. Wir verlieren auch Erinnerungen, Verlässlichkeit und Geschichte. Oder auch nicht? Ist Geld doch einfach nur Geld? Wir fragten die von uns, die es wissen müssen: Deutsche in den neuen Bundesländern geben Auskunft, wie es ist, seine Währung zu verlieren.
Text: Simone Buchholz | Volltext
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Das Kreditkartenhaus
Nirgendwo ist die Kreditkarte so allgegenwärtig wie in den USA. Das Land und sein Leben basieren auf einem Haufen bunter Karten mit großen Versprechungen. Die große Kunst des schnellen Schuldenmachens wird von den Kreditkarten-Konzernen mit allen Tricks und Mitteln unterstützt. Das Ende ist oft bitter: viele Schulden und zerbrochene Existenzen.
Text: Gerhard Waldherr | Volltext
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Das postmonetäre Zeitalter
Früher versprach Bodo Schäfer Reichtum für alle. Jeder sollte zum Millionär werden können, durch pure Willenskraft. Er selbst ist das beste Beispiel für seine Theorie: Seine Bücher haben ihm eine Menge Geld eingebracht. Seither lernt er, damit zu leben.
Text: Christian Litz | Volltext
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Risse im Schuldenturm
Was haben der Dalai Lama, George W. Bush, Papst Johannes Paul II. und Bono Vox von U2 gemeinsam? Sie alle wollen einen Schuldenerlass für Entwicklungsländer. Aber sie meinen damit nicht alle dasselbe.
Text: Andreas Eisenhauer, Matthias Spielkamp | Volltext
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Entschulden und Entwickeln
Barbara Unmüßig ist Vorstandsvorsitzende der Nichtregierungsorganisation WEED - World Economy, Ecology & Development, mit Sitz in Bonn. WEED veröffentlicht jährlich den so genannten Schuldenreport, in dem die neuesten Entwicklungen der Finanzbeziehungen zwischen den so genannten Industrie-und Entwicklungsländern erläutert und beurteilt werden.
Text: Andreas Eisenhauer, Matthias Spielkamp | Volltext
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Eine Welt, eine Währung und mehr Wert
Unser Geldsystem ist destruktiv. Sagt wer? Bernard Lietaer. Einer der Väter des Euros. Der anerkannte Experte will die Macht des Geldes brechen, indem er es von Zinsen und Gier befreit. Der Terra soll aus schlechtem Geld Gutes machen. Im brand eins-Interview erzählt Lietaer, warum das nötig ist und wie das funktionieren soll.
Text: Elisabeth Gründler | Volltext
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Grand Central Station ..., aber tüchtig drauftreten, Darling!
Vom Albtraum, Millionen zu besitzen. Oder Millionen zu verlieren.
Text: René Ammann | Volltext
WAS UNTERNEHMERN NÜTZT
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Kassensturz
Die Börse im Keller, kein Geld mehr vom Venture Capitalisten – vielen jungen Firmen geht die Finanzierung aus. Die Chancen auf frisches Kapital stehen schlecht. Wie lebt es sich zwischen Hoffen und Bangen, Investorensuche und Insolvenz?
Text: Christine Mattauch | Volltext
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Gebremste Beweglichkeit
Für die gescheiterten Gründer, ihre Mitarbeiter, ihre Lieferanten ist der Zusammenbruch der Neuen Wirtschaft ein Desaster. Was aber sind die Folgen für die Volkswirtschaft? Fragen an den Dresdner Volkswirtschaftsprofessor Ulrich Blum.
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Was ist ... eCash?
Die Geschichte des eCash ist eine Geschichte der Flops. Das kann sich aber ändern. Banken zittern vor der Zukunft.
Text: Bert Beyers | Volltext
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Back to Profit oder Konturen des Exit-Kapitalismus
Früher wurden sie gefeiert wie Popstars – heute werden die Gründer der New Economy von den gleichen Medien, die sie einst hochleben ließen, in den Boden geschrieben. Dabei wird übersehen, was in der New Economy tatsächlich passiert ist: die Umstellung auf eine neue Art von Unternehmens-Management. Eine, die vorrangig auf die Geldgeber ausgerichtet ist.
Text: Stefan Kühl | Volltext
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Vom Leben und Sterben der Automobile
Autos haben eine Seele – zumindest wenn man daran glaubt.
Text: Joana Breidenbach | Volltext
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"Eine eigenartige Vorstellung von Unternehmertum"
Sind Unternehmen nur für die Aktionäre da? Selten wird diese Frage drängender, als wenn ein Unternehmen ein anderes übernimmt, behauptet der Kölner Arbeitsrechtler Ulrich Weber.
Text: Gabriele Fischer, Christiane Sommer | Volltext
WAS MENSCHEN BEWEGT
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Der dritte Weg
Frauen in den Städten sind die Gewinnerinnen der Umbruchszeiten in China. Sie gründen Unternehmen, machen Karriere an den Universitäten und werden reich. Die Töchter der Kulturrevolution haben schneller gelernt als die Söhne.
Text: Merle Hilbk | Volltext
