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brand eins 02/2002 - SCHWERPUNKT: Mobilität

Freie Fahrt für freie Bürger

SCHWERPUNKT: Mobilität

Bewegung entsteht durch Mangel. Im Paradies gibt es keinen Verkehr, dort ist immer alles überall verfügbar und jeder glücklich. Im wirklichen Leben hingegen sind mehr Menschen unterwegs als je zuvor – in einer angeblich kleiner werdenden Welt, die immer längere Wege schafft. Der mobile Planet verlangt smarte Konzepte, komplexe Logistik und ein ganz neues Mobilitäts-Management. Und er stellt uns eine Frage: Wo wollen wir hin? Und warum?


WAS WIRTSCHAFT TREIBT

  • Va banque!

    Das moderne deutsche Kreditinstitut vergibt nur noch ungern Kredite – jedenfalls an kleine und mittelständische Firmen. Und am normalen Privatkunden ist es ohnedies nicht mehr interessiert. Lieber wollen die Strategen ihr Geld mit Investment-Banking verdienen. Kann das gut gehen?

    Text: Hermannus Pfeiffer | Volltext

  • Spione und Start-ups

    Amerikas massive Rüstungspläne bescheren der Großindustrie dank fester Bande zum Militär fette Jahre. Dabei springt auch für IT-Start-ups eine Menge heraus, vorausgesetzt, sie haben Ideen für Datensicherheit und gute Beziehungen zur Rüstungs- und Geheimdienstszene rund um Washington.

    Text: Stefan Heuer | Volltext

  • Der Krieg und die Computer

    Es ist wahr, dass der PC und das Internet die Verfügbarkeit von Information und Wissen in einem Maße demokratisiert haben wie keine Technologie...

    Volltext

  • Lecker Pilze

    Wer mit Drogen handelt, verstößt in der Regel gegen das Gesetz. Außer in den Niederlanden. Dort ist der Anbau und Verkauf bewusstseinsverändernder Pilze legal – zumindest, solange sie frisch sind. Das hat die Champignon-Industrie vor dem Ruin gerettet und ihr neue Geschäftsfelder eröffnet. Doch die juristische Lage ist unsicher. Denn ab wann ist ein Pilz kein frischer Pilz mehr?

    Text: Christian Litz | Volltext

  • Ansteckende Depressionen

    Unsere europäischen Nachbarn und auch die USA haben das Schlimmste überwunden: Die Konjunkturflaute ist vorbei, die Patienten sind auf dem Weg der Besserung. Allein Deutschland steckt im Tal der Tränen. So etwas hat nicht nur mit Zahlen zu tun, weiß Andrew Solomon, Experte für Depressionen, auch aus persönlicher Erfahrung. Der Berater des amerikanischen Ex- Präsidenten Bill Clinton und Bestseller-Autor hat mit seinem Buch "Saturns Schatten" eine Anatomie der Depression vorgelegt. Im brand eins-Interview zeigt er verblüffende Analogien zwischen der Verfinsterung der Seele des Einzelnen und ganzer Volkswirtschaften.

    Interview: Conny Schwarz | Foto: Timothy Greenfield-Sanders | Volltext

SCHWERPUNKT: Mobilität

  • Der Weg ist nicht das Ziel

    Bewegung ensteht durch Mangel. Im Paradies gibt es keinen Verkehr, dort ist immer alles überall verfügbar und jeder glücklich. Im wirklichen Leben hingegen sind mehr Menschen unterwegs als je zuvor – in einer angeblich kleiner werdenden Welt, die immer längere Wege schafft. Der mobile Planet verlangt smarte Konzepte, komplexe Logistik und ein ganz neues Mobilitäts-Management. Und er stellt uns eine Frage: Wo wollen wir hin? Und warum?

    Volltext

  • Spurwechsel

    Die Industriegesellschaft machte Verkehrsplanung. Die Wissensgesellschaft braucht eine Mobilitäts-Management der autonomen Bewegungen. Der Unterschied ist so groß wie der zwischen Stop and go.

    Text: Wolf Lotter | Volltext

  • Wohin geht die Reise?

    Knapp 20 Jahre lang wuchs der größte Arbeitgeber der Welt immer weiter. Doch seit vergangenem Jahr verbucht die Touristikbranche albtraumhafte Ausfälle statt Traumreisen. Gleichzeitig verstricken sich die Branchenriesen in heftige Preiskämpfe. Was ist los? Brauchen die alle mehr Urlaub? Ein Interview mit dem Tourismusforscher Edgar Kreilkamp.

    Text: Harald Willenbrock | Volltext

  • Taxifahrers Traum

    Grüne Welle, Tempo 70 in der City, Fahrgäste ohne Ende – zwei Berliner Chauffeure plaudern über gute alte Zeiten und ihren heutigen Überlebenskampf im Großstadt-Dschungel.

    Text: Christian Litz | Volltext

  • Schwierige Wiedergeburt

    Sie hatte keine Chance gegen das Auto – und hat sie auch nicht genutzt. Jetzt steht die Bahn vor einer kleinen Renaissance. Denn ohne sie geht auf Europas Straßen bald nichts mehr.

    Text: Jens Bergmann | Volltext

  • Die Zukunft hat ein Rad ab

    Brasília ist der historische Versuch, eine Stadt nach den Gesetzen des Tempos und der Moderne zu planen. Ein Projekt, das als Museum einer nie existierenden Zukunft endete.

    Text: Carl D. Goerdeler | Volltext

  • Das Dienstleistungsauto

    Der Smart war für viele ein Hoffnungsträger. Ein ganz neues Auto, ach was, ein ganz neues Mobilitätskonzept, sollte er sein. Doch die Erwartungen wurden zunächst enttäuscht. Der Smart war: ein weiteres Auto. Inzwischen findet er immer mehr Käufer – und das Mobilitätskonzept? Fragen an Ronald Grund, der sich bei Smart um die Mobilitätsdienstleistungen kümmert, und die Kommunikationschefin Christine Möbs.

    Interview: Christiane Sommer | Foto: Hartmut Nägele | Volltext

  • Fahren, um zu fahren

    Nirgends ist Autofahren schöner als im Film. Und nie wieder wurde konsequenter nirgendwohin gefahren als im Road Movie.

    Text: Peter Lau | Volltext

WAS UNTERNEHMERN NÜTZT

  • Blasen-Forschung

    Professor Quinn Mills von der Havard Business School hat mit seinem Team untersucht, wie Hypes auf Finanzmärkten entstehen. Er will herausfinden, wie man übermäßige Börseneuphorie künftig dämpfen kann.

    Interview: Christiane Sommer | Foto: HBS | Volltext

  • ... Armut?

    Selig sind die geistig Armen – wenn sie über Armut diskutieren dürfen. Das gute alte "Mehr Geld für alle!" ist bis heute ihre liebste Problemlösung, die auf einer dünnen materialistischen Begriffsdefinition beruht. Doch Armut ist nicht nur eine Frage des Einkommens.

    Text: Peter Lau | Volltext

  • Aufgelesen

    Die neuen Buchprogramme der Verlage sind weitgehend von Visionen gesäubert. Der Mainstream marschiert wieder. Wären da nicht der Cluetrain-Manifest-Rebell Christopher Locke, der uns die reizende Idee des Gonzo Marketings näher bringt und kluge Geschichten von George Saunders.

    Text: Peter Felixberger | Volltext

WAS MENSCHEN BEWEGT

KOLUMNEN

  • Der späte Sieg der Besiegten

    Die Engländer versuchten, die Völker ihrer Kolonien mit diesem Spiel zu disziplinieren. Und die Völker waren begeistert. Sie machten es zu ihrem Nationalsport, schufen neue Regeln und lieben es bis heute: Cricket.

    Text: Joana Breidenbach | Volltext


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