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brand eins 10/2007 - SCHWERPUNKT: Kleine Schritte - große Wirkung

Fortschritt kann so einfach sein

SCHWERPUNKT: Kleine Schritte - große Wirkung

Konkrete Poesie

Hartz I?
Hartz II?
Hartz III?
Hartz IV?
Hartz V!

Total Quality Management?
Diversity Management?
Value Oriented Management?
Walking Around Management?
All Inclusive Management!

Gesundheitsreform?
Steuerreform?
Kommunalreform?
Hochschulreform?
Enormreform!

Und jetzt alle:
Reform! Reform! Enorm Reform!


WAS WIRTSCHAFT TREIBT

  • Wo ist dein Platz, Kollege?

    Die IG Metall ist die größte Industriegewerkschaft der Welt. Sie setzte die Fünf-Tage-Woche durch, demokratisierte die Wirtschaft und war eine wärmende Heimat. Nun kämpft sie gegen den Bedeutungsverlust kontrovers, unter Schmerzen, mit kleinen Erfolgen, doch ohne Perspektive. Besuch bei einem verunsicherten Riesen.

    Text: Roman Pletter | Foto: Michael Hudler, Kai von Rabenau, Sigrid Reinichs | Volltext

  • Bohrende Fragen

    Kohlekraftwerke blasen weltweit ungeheure Mengen CO2 in die Atmosphäre. Mit neuer Technik ließe es sich einfangen und speichern. Eine Chance für die Umwelt und die Wirtschaft? Oder nur eine Zwischenlösung?

    Text: Thomas Ramge | Foto: Heji Shin, Bozica Babic | Volltext

  • Von Haien und Krokodilen

    Unternehmenskrisen sind der Stoff, aus dem Beteiligungsgesellschaften Milliarden machen. Das kann für alle Beteiligten Vorteile haben. Aber es funktioniert nur, solange es günstige Kredite gibt.

    Text: Ingo Malcher | Foto: Thomas Eugster | Volltext

SCHWERPUNKT: Kleine Schritte - große Wirkung

  • Holzfällen

    Wer reformiert, der repariert nur - doch wozu? Wo sind die Ziele? Wer glaubt sie noch? Wer ständig den Ast ansägt, auf dem er sitzt, kommt nie auf einen grünen Zweig.

    Text: Wolf Lotter | Volltext

  • Keine halben Sachen

    Reiseveranstalter investieren Millionen in ihre Kataloge. Um zu sparen, schmieden sie Übernahmepläne und kürzen beim Personal. Dabei könnten sie sich anders in Form bringen: zum Beispiel mit dem Schmalkatalog. Warum sie es nicht tun, erklärt ein Kurztrip in die "World of TUI".

    Text: Matthias Hannemann | Foto: Albrecht Fuchs | Volltext

  • Die Dickschädeligen

    In vielen Aktiengesellschaften zweifelt man am Sinn der kurzatmigen Quartalsberichterstattung. Und liefert doch brav alle drei Monate die von der Börse geforderten Zahlen. Porsche weigert sich als einziges bedeutendes deutsches Unternehmen hartnäckig. Und fährt gut damit.

    Text: Jens Bergmann | Foto: Michael Hudler | Volltext

  • Mehr Geld

    Sozialhilfe bedeutet heute vor allem: finanzielle Zuwendung. Echte Unterstützung sieht anders aus. Ein Schritt auf dem Weg dorthin wäre ausgerechnet ein Lieblingsfeind des Sozialkundelehrers: Controlling.

    Text: Peter Lau | Foto: Michael Hudler | Volltext

  • Die Spiele müssen weitergehen

    Die Empörung über Doping ist derzeit groß. Sie wird sich legen. Weil verbotene Mittel im Leistungssport nahe liegen. Weil er ein Riesengeschäft ist. Und weil die Fans nicht ohne ihn leben wollen.

    Text: Gerhard Waldherr | Volltext

  • Schlauer pumpen

    Schulden sind nicht gleich Schulden. Kommunen, die ihre Miesen clever managen, sparen Millionen. Allerdings gilt es dabei ein paar Regeln zu beachten.

    Text: Jens Tönnesmann | Foto: Daniel Cramer | Volltext

  • Die Luftnummer

    Die Grenzen in Europa sind offen. Doch am Himmel herrscht Kleinstaaterei. Ein Flickwerk aus 47 nationalen Flugsicherungen sorgt für Verspätungen, Kerosinverschwendung und vermeidbare Abgase. Das soll sich - wenn alles gut geht frühestens 2020 ändern. Unglaublich, oder?

    Text: Harald Willenbrock | Foto: Michael Hudler, Kai von Rabenau | Volltext

  • Trittbrettfahrer

    Auf ihre Kulturhoheit bilden sich die Bundesländer viel ein. Selbst dort, wo sie sich billig aushalten lassen, wie im Fall der Filmbewertungsstelle in Wiesbaden. Besser wäre es, die Wichtigtuerei zum Nulltarif zu beenden.

    Text: Peter Bier | Volltext

  • Jetzt erst recht

    In Niederbayern betreiben 22 Kommunen ihre eigene Wirtschaftsförderung, nicht unbedingt zur Freude der Landesregierung. Aber der Widerstand treibt die XperRegio nur an.

    Text: Friederike Böge | Foto: Paul Kranzler | Volltext

  • Milchmädchen, adieu!

    Im Rechnungswesen der deutschen Kommunen gibt es längst Computer. Dafür sind die Regeln der Buchführung viele Jahrhunderte alt. Doch nun müssen alle Verwaltungen umlernen. Und sich auf ein paar Überraschungen gefasst machen.

    Text: Malte Wicking | Illustration: Thea Barkhoff | Volltext

  • Das Zeitalter des Wassermanns

    Günther Kramb mischt Diesel mit Wasser. Weil sein Auto dann weniger verbraucht und weniger Dreck macht. Das können alle Dieselfahrer tun.

    Text: Christian Sywottek | Foto: Bozica Babic | Volltext

  • Besser regieren

    Die Demokratie ist die beste Herrschaftsform. Heißt es. Aber natürlich ließe sie sich weiterentwickeln. Eine aktuelle Utopie heißt: Futarchy.

    Text: Ralf Grötker | Illustration: Thea Barkhoff | Volltext

  • Benutzen, nicht besitzen

    Ein Auto haben, ohne sich darum zu kümmern? Das könnte die Zukunft des Automobils sein, wie ein Blick in die Schweiz zeigt.

    Text: Lukas Egli | Foto: Vera Hartmann | Volltext

  • Mehr Sicht

    São Paulo sieht aus wie Moskau in den fünfziger Jahren, sagen die einen. Man kann endlich wieder die Häuser sehen, die anderen. Ein Besuch in einer 20-Millionen-Stadt - ohne Straßenreklame.

    Text: Carl D. Goerdeler | Foto: Thomas Milz, Roberto Cattani | Volltext

WAS UNTERNEHMERN NÜTZT

  • Die Streber

    Wer gut kochen will, muss gut planen. Das ist auch das Rezept des Küchenbauers Rational. Ein Unternehmen, dessen Name Programm ist.

    Text: Peter Gaide | Foto: Bettina Koller | Volltext

  • Was ist eigentlich ...: ... BETRIEBLICHE ALTERSVERSORGUNG?

    Sie soll die Deutschen - zusätzlich zur gesetzlichen Rente und zum privat Ersparten - im Ruhestand besser absichern. Vor allem für viele kleine Unternehmen ist sie vor allem eines: Grund zur Beunruhigung. Doch mehr als die Hälfte der Beschäftigten haben bereits über ihren Arbeitgeber einen Vertrag abgeschlossen.

    Text: Carolyn Braun | Volltext

WAS MENSCHEN BEWEGT

  • Man kann das kaum in Worte fassen

    In dem kleinen Dorf Mwandama in Malawi bedeutet Entwicklungshilfe: Kunstdünger, Moskitonetze, Unterstützung bei der Selbstorganisation. Das kostet wenig. Und verändert das Leben der gesamten Gemeinschaft.

    Text: Johannes Dieterich | Foto: Mark Lewis | Volltext


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