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brand eins 06/2002 - SCHWERPUNKT: Haltung
Eine Frage der Haltung
SCHWERPUNKT: Haltung
Keine Haltung haben ist nicht schwer. Fragen Sie die Lemminge. Was sagen die dazu? Nichts. Denn sie sind alle tot. Schade. Aber folgerichtig.
Inhaltsverzeichnis
- - Editorial
- - Zur Lage der kleinsten wirtschaftlichen Einheit, dem Menschen: Ein Krabbenfischer aus Deutschland
- - Europa in Zahlen
- - Frisch erfunden - Famoser Füller
- - Die besten Jahre der Kindheit ... sind jetzt.
WAS WIRTSCHAFT TREIBT
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In der Heimchen-Falle
40 Jahre lang feierten Deutschlands Hausfrauen Tupperpartys. Auf denen verkaufte sich das bunte Plastik fast von selbst. Doch der Markt ist ausgereizt. Jetzt nimmt Tupper die Partymuffel ins Visier.
Text: Oliver Driesen | Volltext
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Wettbewerb über Gebühr
ARD und ZDF kopieren vermeintliche Erfolgsrezepte der Privatsender – und riskieren damit womöglich ihr Anrecht auf Rundfunkgebühren. Dabei brauchen sie für das Zeitalter des Digitalfernsehens ohnehin neue Konzepte.
Text: Roland Keller, Ulf J. Froitzheim | Volltext
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Evolution in der Petrischale
Medigene ist eine der ersten Blüten, die die Biotech-Evolution in Deutschland getrieben hat, und heute eine der führenden Firmen der Branche. Nach Zeiten unbeschränkter evolutionärer Vielfalt erhöht sich jetzt der Selektionsdruck. Entscheidungen stehen an: Dinosaurier oder Säugetier?
Text: Sascha Karberg | Volltext
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Alles für die Oberschicht
Wasserdicht, pflegeleicht, stoßfest: Es gibt gute Gründe für Laminat. Große Gefühle ruft der Kunststoff nicht hervor – außer in Spremberg. Dort führt der ehemalige VEB Sprela alte Tradition fort. Eine postsozialistische Geschichte mit Happy End.
Text: Andreas Molitor | Volltext
SCHWERPUNKT: Haltung
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Immer ein Stück weiter
Selbstmordattentate. Abstürzende Börsenkurse. Abstürzende Flugzeuge. Politikermorde. Misslungene Marktstrategien. Überforderung. Langeweile. Amoklauf. Lügen. Atomkriegsangst. Desorientierung. Desinteresse. Müdigkeit. Sehnsucht. Hoffnungslosigkeit. Wahrheit. Tod. Irgendetwas stimmt nicht. Da sind sich alle einig. Aber was? Eine Kreuzfahrt mit Jean-Marie Messier, Wilhelm Reich, Orson Welles, Timothy Leary, Pim Fortuyn und vielen anderen, die die Welt am Laufen halten.
Text: Peter Lau | Volltext
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Der Anachronist
Trigema. Ja, das sind die mit dem Affen in der Werbung. Die ihre Trikotagen ausschließlich in Deutschland fertigen lassen. Bei denen noch nie jemand betriebsbedingt gekündigt wurde. Daraus zu schließen, der Chef des Unternehmens sei von allen guten Geistern verlassen, ist falsch. Er ist nur anders.
Text: Christian Litz | Volltext
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Aufwändige Unauffälligkeit - Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Audi AG, über Qualität als Haltung
Eine Haltung ist eine persönliche Angelegenheit – man kann sie nicht erklären, aber man kann sie darstellen. Deshalb baten wir drei Manager, ihre Haltung aufzuschreiben. So entstanden unabhängig von der Redaktion drei Standpunkte, die wir zur Diskussionstellen.
Text: Martin Winterkorn | Volltext
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"Dem Leben einen Sinn geben."
Götz Werner, Gründer der Drogeriemarktkette DM, über Haltung als innerbetriebliche Praxis
Text: Götz Werner | Volltext
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Auseinander setzen, verhandeln
IG-Metall-Vorstandsfunktionär Klaus Lang über die Haltung, die hinter Gewerkschaftspolitik steht.
Text: Klaus Lang | Volltext
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Moralischer Mehrwert
Wann ist ein Unternehmen gut? Die einen: wenn es Geld verdient. Andere: wenn es soziale und ökologische Verantwortung übernimmt. Aber muss das eine das andere ausschließen?
Text: Yasemin Yüksel | Volltext
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Postmoderne Posen
Nie waren Haltungen so wertvoll wie heute. Sie zeigen, wer wir sind – oder vorgeben zu sein. Dabei zählt vor allem eines: die Qualität der Inszenierung.
Text: Jens Bergmann | Volltext
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Die Bank, die Geld verschenkt
Geld kann nicht arbeiten, aber viel bewegen. Das ist die Philosophie der GLS Gemeinschaftsbank, die nichts verdienen, aber etwas bewirken will. Gewinn machen Banker und Anleger trotzdem: in Form von Sinn.
Text: Thomas Breulmann | Volltext
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Brasilianische Wartegemeinschaft
Mal die Warteschlange durchzählen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, ... Mein Vordermann: 33. Ich bin also jetzt der Vierunddreißigste. In der Schlange und...
Text: Carl D. Goerdeler | Volltext
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Der will nur spielen
Beobachten Sie doch bitte einmal die Menschen in Ihrer Umgebung. Sie werden feststellen, dass jeder einzelne auch ein bestimmtes Tier sein könnte: Zum Beispiel Affe, Raubkatze, Schlange, Sponne, Leguan, Hund und Vogel... Ihnen wird etwas unwohl bei der Vorstellung, von einem Haufen unberechenbarer Kreaturen umgeben zu sein? Alles halb so schlimm. Sie müssen nur wissen, wie man sie zähmt. Gerhard Harsch ist 43 und trainiert Tiere für Film und Fernsehen. Er kennt alle Tricks.
Text: Simone Buchholz | Volltext
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Und nun zu Ihnen.
Sagen Sie mal, wer spielt in Ihrer Beziehung eigentlich die Frau? Warum wollen Sie überhaupt heiraten? Und was halten Sie von Bibelstellen, in denen steht, Homosexualität ist eine Sünde? Andersrum gefragt: Wie bin ich im Fernsehen schön?
Text: René Ammann | Volltext
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Nichtstuerlandwirtschaft
Ein österreichischer Bergbauer zeigt, was machbar ist, wenn man die Dinge so nimmt, wie sie sind: Auf extremen Höhen wachsen Früchte, es gedeiht, was unter scheinbar besseren Bedingungen verdirbt. Alles, was es dazu bracht: Konsequenz.
Text: Alexander Dill | Volltext
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Schicksalsfrage
Wir alle wollen es, wir alle träumen davon: Glück. Die gute Nachricht: Man kann es lernen. Das behauptet zumindest der Buchautor Stefan Klein.
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Denken oder Dogma
Fehlhaltungen führen zu Denkstarre. Über mögliche Nebenfolgen informiert Sie niemand.
Text: Wolf Lotter | Volltext
WAS UNTERNEHMERN NÜTZT
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Von den Ameisen lernen
Wissensmanagement ist für die Unternehmen seit Jahren ein Thema. Doch wie Wissen in der Bilanz erfasst werden soll, weiß niemand so richtig. Deshalb schlägt der Unternehmensberater Steven Blythe vor, sich ein Beispiel am Tierreich zu nehmen.
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Die Tat spricht lauter als Worte
"Brent Spar", "Elchtest", "Nestlé tötet Babies" – negative Schlagzeilen kosten Unternehmen viel Geld. Doch oft sind diese Probleme selbst gemacht. Den meisten Firmen fehlt professionelles Issue Management.
Text: Franz Liebl | Volltext
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Was ist eigentlich die Staatsquote?
"Ihr Deutsche seid halbe Sklaven", sagt der berühmte US-Ökonom Milton Friedman. Weil wir fast die Hälfte des Jahres nur dafür arbeiten, die Ausgaben unseres Staates zu finanzieren.
Text: Oliver Driesen | Volltext
WAS MENSCHEN BEWEGT
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Der Club der großen Lichter
Eine Discothek erfolgreich machen? Kann doch nicht so schwierig sein. Acht von neun Betreibern, die das in Deutschland glauben, schließen im ersten Jahr. Mit einer erfolgreichen Discothek in andere Städte expandieren? Kann doch nicht so schwierig sein. Doch die großen Namen in New York, Berlin und Paris scheiterten damit. Nur das Pacha hat es geschafft – bis heute in 23 Ländern.
Text: Lars Jensen | Volltext
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Das Zündholz-Komplott
Zu seinen besten Zeiten kontrollierte Ivar Kreuger fast zwei Drittel des weltweiten Streichholzmarktes. Zu seinen schlechtesten jagte er sich eine Kugel ins Herz. Oder war es Mord?
Text: Andreas Beerlage | Volltext
KOLUMNEN
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Als der Kühlschrank mal zu voll war
Wenn in einem Kosmetik-Spot nur Blumen zu sehen sind und eine Reklame für Milch verboten wird, weil sich darin ein Kind über seine Mutter lustig macht, ist in Sri Lanka die Welt in Ordnung. Wenigstens in der Werbung.
Text: Joana Breidenbach | Volltext
