Inhalt
brand eins 05/2000 - SCHWERPUNKT: Ideen
Die neuen Nomaden
SCHWERPUNKT: Ideen
Mitarbeiter: frei, umworben, selbstbewusst - und schnell weg?
Indische Unternehmer aus USA: Offener Brief an Gerhard Schröder
Revierkämpfe im Netz: Internet-Firmen ziehen vor Gericht
Berlin und anderswo: Die Neue Wirtschaft erobert die High Society
Inhaltsverzeichnis
- - Editorial
- - Mikroökonomie - Eine Lehrerin in Sibirien
- - Der teure Satz - "Können wir mal zehn Minuten Pause machen?",...
- - Das erste Mal - ... pleite gehen
- - Was denkt der bloß? - Wolfgang Reitzle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Ford
- - Morbus Digitalis: Attacke der Computer-Viren
- - Der Frühling. Die Liebe. Die Unsterblichkeit
WAS WIRTSCHAFT TREIBT
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Kämpfe im Internet
Früher war das Internet ein wenig wie der Wilde Westen. Endlos weit und offen für jedermann. Doch seit Claims abgesteckt sind, wird es eng. Die ersten Siedler befeuern sich mit Klagen.
Text: Ralf Grauel | Volltext
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Das Indernet
Mehr als eine Viertelmillion Inder leben im Silicon Valley. Ihr Unternehmergeist hat den Boom der Neuen Wirtschaft maßgeblich geprägt. Die Net-Millionäre in Kalifornien raten Deutschland: Legt die Gastarbeiter-Mentalität ab. Sonst holt ihr im Hightech-Wettrennen nie auf!
Text: Steffan Heuer | Volltext
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OFFENER BRIEF VON INDISCHEN UNTERNEHMERN IM SILICON VALLEY AN BUNDESKANZLER GERHARD SCHRÖDER
10. Mai 2000 Herrn Bundeskanzler Gerhard Schröder Bundeskanzleramt / Schlossplatz 1 / 10178 Berlin SEHR GEEHRTER HERR BUNDESKANZLER, indische...
Text: Kanwal Prabakar | Rekhi Sundarrajan, K. B. S. | Chandrasekhar | Volltext
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Antikörperpflege
Antikörperpräparate sind Medikamente der Zukunft. Zu ihrer Produktion benötigt man Antikörper. Sehr viele, sehr verschiedene. Weltweit die meisten hat das deutsche Biotech-Unternehmen Morphosys entwickelt.
Text: Anne Goergen | Volltext
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Die Pillendreher des 21. Jahrhunderts
Woran genau forscht die Biotech-Szene? Und wie weit ist sie?
Text: Redaktion | Volltext
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Die Hypermoderne
Das digitale Medium wird zum Medium schlechthin. Trotzdem wird nicht alles eins. Peter Glaser über Verschmelzungen, Überschreitungen und eine neue Zeit.
Text: Peter Glaser | Volltext
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Mehr Sein als Schein
Titus Dittmanns Kundschaft: Jugend. Sein Produkt: Glaubwürdigkeit als Massenware. Ganz klar: ein Fall für die EXPO 2000. Sein Projekt: das größte Funsport-Areal, das Deutschland je erlebt hat. Termin: eingehalten. Verluste: für Dittmann keine. Für die Expo: vier Millionen.
Text: Jacob Bilabel, Ralf Grauel | Volltext
SCHWERPUNKT: Ideen
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Ideen hören und sehen
Eine Idee ist nichts, wenn man nichts mit ihr unternimmt. Ideenmanager, nicht Erfinder, verändern die Welt. Im August 1999 entstand im Microsoft-Hauptquartier in Redmont bei Seattle ein bemerkenswertes Dossier. Der Gründer des Unternehmens, Bill Gates, einige Anwälte und eine Reihe von Software-Entwicklungs-Ingenieuren, die Prototypen moderner Erfinder, klärten darin eine scheinbar einfache Frage: Wie kommt es zu Innovation?
Text: Wolf Lotter | Volltext
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Erfinder - Verbinder
Die Ideen, die das Computerzeitalter möglich gemacht haben und... was die Ideenmanager aus ihnen gemacht haben. Von der Lochkarte zur Software.
Text: Redaktion | Volltext
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Die Botschafter des Lichts
Das globale Netzwerk kommuniziert blitzschnell - über Glasfaser. Lokal war das bisher unrentabel. Deshalb sind Kurzstreckennetze so langsam. Claus Georg Müller und seine Firma ADVA wollen das ändern. "Ich habe von Anfang an an das Glasfaserkabel geglaubt." Aus dem Mund Müllers klingt der Satz wie ein religiöses Bekenntnis. Er sagt ihm wie ein Missionar, der sich von einer großen Idee leiten lässt. Müller ist Mitbegründer der ADVA Optical Networking, die sich die Eigenschaften des Lichts zunutze macht, um Daten mit mehr als 100 Gigabyte pro Sekunde durch lokale Glasfasernetzwerke zu jagen.
Text: Jörg Andrees Elten | Volltext
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Scharfe Kurven
Holger Würthner sah ein Problem, hatte eine Idee, schaffte es bis zur Serienreife. Und wäre dann mit seiner revolutionären Schlittschuf-Kufe fast pleite gegangen. Ihm fehlte die Verbindung zum Markt.
Text: Harald Willenbrock | Volltext
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People Are Individuals
Günther Heinrich sah einen Markt. Und niemanden, der ihn besetzte. Also machte er sich selbstständig, entwickelte das Produkt zum Markt. Und fand auch schnell die Geldgeber, die ihm halfen, aus seiner Idee eine Innovation zu machen.
Text: Sebastian Marquardt | Volltext
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Eine Idee: Aufträge statt Geld
Eine Professoren-Runde hatte die Idee, einige Großunternehmen haben mitgemacht. Sie warten nun auf Gründer, an die sie Aufträge vergeben können. Aber die Gründer zögern noch.
Text: Tom Brankamp, Michael Tobias | Volltext
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Erfindung oder nur eine gute Idee?
Erfinder - sind das nicht diese intelligenten, aber reichlich weltfremden Menschen, die nie etwas auf die Reihe kriegen? Von wegen, meint Armin Witt und beschreibt, mit welchen Schwierigkeiten Erfinder in Deutschland zu kämpfen haben.
Text: Christiane Sommer, Christian Häring | Volltext
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Die Geistesblitzer
Erfinder. Sie haben uns aus den Höhlen geholt, aufs Fahrrad gesetzt und später ins Auto. Ohne die großen und kleinen Tüftler wäre Fortschritt lange Zeit ein leeres Wort geblieben. Doch heute, wo die Verbinder aus den herumliegenden Ideen Neues schaffen und in die Welt bringen, scheint die Zeit der Erfinder vorbei. Und doch: Wäre die Welt nicht ärmer ohne sie?
WAS UNTERNEHMERN NÜTZT
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Wie aus Nomaden Siedler werden
Der gute Mitarbeiter von heute ist belastungsfähig, flexibel, lernbereit - und nutzt diese Fähigkeiten auch gern bei wechselnden Arbeitgebern. Die lebenslange Loyalität zu "seiner" Firma ist Vergangenheit. Wie Unternehmen damit fertig werden können, erforschte brand eins-Autorin Christine Mattauch bei Firmen der New Economy - und bei der Spielvereinigung Unterhaching. Denn im Fußball hat das Nomadentum Tradition.
Text: Christine Mattauch | Volltext
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MORAL ALS MARKT
Benetton wirbt mit Models aus Todeszellen, Moral wird zum Konsumgut und das Unternehmen will ein Weltbürger sein. Kann das gut gehen?
Text: Franz Liebl | Volltext
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Grundkurs Bilanz: IAS - US=GAAP - HGB
Taschenspielertricks und fauler Zauber der internationalen Rechnungslegung.
Text: Lars-Oliver Flüchter | Volltext
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Gestatten, Robb. Rob Robb.
Rob Robb, 44, Psychologe, Visionär und Management Consultant in San Francisco, Kalifornien, ist eine Figur zwischen Berater und Guru. Er arbeitet für Top-Manager und Hollywoodstars, aber auch für Politiker wie Ronald Reagan zu dessen Regierungszeit. Durch intuitive Analysen und brutale Ehrlichkeit versucht er, seine Klienten aus ihrer "Denk-Komfortzone" herauszuholen. Deutschen Managern hat er seine Methoden noch nicht näher gebracht: Er hält sie für zu engstirnig.
Text: Jeanine van Seenus | Volltext
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Das haben Sie noch nie gesehen!
Ein Satz, an den Fernsehmacher nicht glauben. Alles war schon mal da und muss nur bloß zusammengesetzt werden. Nur eine kleine ZDF-Abteilung namens "Quantum" glaubt noch, dass Innovation ein Wert an sich ist. Mit Erfolg? Wie man´s nimmt.
Text: Stefan Niggemeier | Volltext
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Fallstudie: Wie finde ich eine Idee?
Auf der Straße? Im Traum? Unter unsäglichen Mühen? Es gibt viele Wege, eine Idee zu finden. Doch im Grunde ist der Prozess immer gleich.
Text: Simone Buchholz | Volltext
WAS MENSCHEN BEWEGT
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DIE NEUE GESELLSCHAFT
Sie meinen, die Neue Wirtschaft verändert nur die Wirtschaft? Dann schauen Sie sich einmal um. Zur Neuen Gesellschaft gehört, wer etwas unternimmt.
Text: Anne Philippi | Volltext
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Das Spiel und der Tote
Da surfst du durchs Netz, und plötzlich bist du auf einer Web-Seite, die ist anders als die anderen. Rollenspieler haben sie gemacht, und etwas ist passiert. Etwas, das alles verändert hat. Hinter dem Link "Shrine for Ishamael" erscheint eine feierliche Gesellschaft hoch oben überm Meer. Goldhelme und helle Federhüte blitzen auf. "Ishy, wir werden Dich niemals vergessen", haben die Mitglieder der Gilde "The Black Knights" dazugeschrieben. Die schwarzen Ritter sind Spieler des Rollenspiels "Ultima Online", das im Internet läuft. Ishamael, kurz Ishy, ist der Spieler-Name des 18-jährigen Jahn-Erik Rakstad aus Oslo. Jahn-Erik Rakstad lebt nicht mehr.
Text: Ulla Plog | Volltext
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Ferienziel Orbit
Mein Gott, Schwerelosigkeit", seufzte Erin, während das Dessert serviert wurde,"wie ich mich darauf freue." Es gab "Jupiter-Sorbetjuwelen" und "Pluto-Paradiespudding". In der Speisekarte stand das unter der Rubrik "Sanfte Landungen". "Oh", sagte Erin, "es wird einfach wunderbar werden."
Text: Gerhard Waldherr | Volltext
KOLUMNEN
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Gleichschaltung - Die lächelnden Logos
Wer ankommen will, muss sich bewegen. Aber warum hat jeder, der Fortschritt verkaufen möchte, ein Häkchen im Logo? Wie viel Schwung verträgt der Kunde?
Text: Horst Moser | Volltext
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Das Ende der Ironie
Die besten Moderatoren auf MTV und Viva Zwei sind ungelenk, holprig, eben genau so, wie sie sind. Und deswegen so gut.
Text: Ralf Grauel | Volltext
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Globale Vernetzung - Welt Weit Web
In der dritten Welt ist das Internet ein vielseitges Instrument des Alltags. Revolutionäre und kulturelle Minderheiten nutzen es ebenso wie Migranten, Fischer oder Bauern. Zur Bedeutung der ersten beiden Buchstaben in "www".
Text: Joana Breidenbach, Ina Zukrigl | Volltext
