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brand eins 10/2009 - SCHWERPUNKT: STADT

SCHWERPUNKT: STADT

Welcher City-Typ sind Sie?

a. Ich mag's gern ruhig.
b. Mich interessieren drei Dinge: Fußball, Fußball, Fußball.
c. Enge bedrückt mich.
d. Tief in mir drin bin ich Italiener.
e. Hauptsache, man ist schnell raus.
f. Man will sich auch mal zeigen.
g. Ich schlaf' gern aus.
h. Ohne Fleiß kein Preis.
i. M'r muss auch jönne könne.
j. Man kann doch nichts für seinen Dialekt!
k. Für dich immer noch "Sie".
l. Ich geh' gern in Jogginghose raus.
m. Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geliehen.

a. Zwickau - b. Dortmund - c. Cuxhaven - d. München - e. Hannover - f. Düsseldorf - g. Berlin - h. Stuttgart - i. Köln - j. Dresden - k. Hamburg - l. Gelsenkirchen - m. Freiburg i. Brsg.

WAS WIRTSCHAFT TREIBT

  • Die Zauberformel

    Nachhaltig wollen heute viele Konzerne sein. Aber nur wenige sind dabei so konsequent wie Henkel. Die Geschichte eines wagemutigen Experiments.

    Text: Harald Willenbrock | Foto: Hartmut Nägele | Volltext

  • Knattern war gestern

    Die Automobilbranche kündigt seit Jahren vollmundig Elektroautos an. Und kann sie nicht liefern. Batteriebetriebene Zweiräder sind hingegen schon seit einigen Jahren marktreif. Nur hat das in Deutschland bislang kaum jemand gemerkt.

    Text: Thomas Ramge | Illustration: Thea Barkhoff | Volltext

  • Die Haushaltsfrage

    Wie aus einer Null im Rostocker Etat 400 Millionen Euro Schulden wuchsen und was man nun dagegen macht. Oder besser: machen könnte.

    Text: Dirk Böttcher | Grafik: Isabelle Gehrmann | Volltext

SCHWERPUNKT: STADT

  • Der Freiraum

    Städte sind Märkte. Beide brauchen Autonomie und Selbstbewusstsein. Der Weg in die Provinz führt über den Plan.

    Text: Wolf Lotter | Volltext

  • Wer würde Berlin vermissen?

    Städte kämpfen weltweit um Aufmerksamkeit. Der Berater Simon Anholt hilft ihnen dabei, ihr Image aufzupolieren. Doch zur Marke wird die Stadt nur, wenn es gelingt, sie mit Leben zu füllen.

    Interview: Markus Albers | Foto: Philipp Ebeling | Volltext

  • Der Stadt-Plan

    Paul Romer ist einer der Vordenker der neuen Wirtschaft. Jetzt träumt der Ökonom von Retortenmetropolen für die Dritte Welt.

    Interview: Steffan Heuer | Foto: William Widmer | Volltext

  • Die Standortentscheidung

    Arbeiten kann man überall. Deshalb stellt sich für viele die Frage: Wo will ich leben? Hier drei Antworten.

    Text: Christoph Koch | Foto: Thomas Eugster, Michael Hudler | Volltext

  • Suburbia im Zentrum

    Alle reden von den Metropolen. Aber wenn Menschen nach der Lebensqualität ihres Wohnortes gefragt werden, liegen die Klein- und Mittelstädte vorn. Warum das so ist und was die Großstädte daraus lernen können, erklärt die Stadtplanerin Irene Wiese-von Ofen.

    Interview: Christiane Sommer | Foto: Thekla Ehling | Volltext

  • Dem Kraken ist übel

    Nirgendwo in Europa herrscht der Zentralismus so ausgeprägt wie in Frankreich. Das hat Folgen für alle - ob sie im überfüllten Paris leiden oder sich in der Provinz übergangen fühlen. Höchste Zeit für eine Revolution.

    Text: Karin Finkenzeller | Foto: Stefan Ostermeier | Volltext

  • Ausbau Ost

    Leipzig hat ein Problem: Tausende Wohnungen stehen leer, Gründerzeithäuser verrotten, Eigentümer scheuen die teure Sanierung. Und Leipzig hat Glück: Hunderte Kreative suchen viel Platz für wenig Geld. Ergibt zusammen: ein Beispiel für vorbildliche Stadtentwicklung von unten.

    Text: Kerstin Friemel | Foto: Jens Passoth | Volltext

  • Schweizer WG

    Zürich ist malerisch am See gelegen, hat hohe Lebensqualität - und hohe Mieten. Dennoch soll die Stadt kein Ghetto der Wohlhabenden werden, und dafür sorgt seit hundert Jahren ein intelligentes System, das die Spekulanten ausbremst.

    Text: Ingo Malcher | Volltext

  • "Die Leute fallen ja nicht vom Himmel"

    Eine neue Straße, eine subventionierte Fabrik, eine schmucke Infrastrukturmaßnahme. So reagiert Politik üblicherweise, wenn einer Region die Menschen weglaufen. Mit mäßigem Erfolg. Berliner Forscher haben im Auftrag der Bundesregierung eine radikal neue Idee entwickelt. Und sich damit eine Menge Ärger eingehandelt.

    Interview: Harald Willenbrock | Foto: Heji Shin | Volltext

  • Stress in der City

    Umsatzstark wie ein kleines M-Dax-Unternehmen, umstritten wie ein Kraftwerk: das Shopping-Center. Jedes fünfte davon baut und betreibt die Firma ECE, am liebsten in der Innenstadt.

    Text: Dirk Böttcher | Volltext

  • Nicht nur Grund zur Freude

    Bonn zählt zu den beliebtesten Städten Deutschlands. Den Regierungsumzug haben die Rheinländer blendend verkraftet. Nur mit den Zahlen beschäftigen sie sich ungern denn die könnten ihnen die Laune verderben.

    Text: Matthias Hannemann | Foto: Tillmann Franzen, Anja Grabert | Volltext

  • Retortenwelt

    Marken nutzen die Stadt als Bühne. Der Architekt und Design-Theoretiker Friedrich von Borries hält das für gefährlich. Ein Gespräch über Niketowns, konfektionierte Erlebnisse und Bürger als Werbefiguren.

    Interview: Peter Laudenbach | Foto: Heji Shin | Volltext

  • Die Müll-Schlucker

    Das schwedische Unternehmen Envac sammelt seit mehr als 40 Jahren mit einer Art Rohrpostsystem Abfall ein. Das ist zukunftsweisend, weil umweltfreundlich. Umso erstaunlicher, dass sich hierzulande kaum jemand dafür interessiert.

    Text: Markus Albers | Foto: Felix Brüggemann | Volltext

  • Ich sehe was, was du nicht siehst

    Moskowiter halten ihre Stadt für den Nabel der Welt. Und feiern sie stolz, protzig und zu Wucherpreisen. Aber was, wenn die Party ein Ende hat?

    Text: Stefan Scholl | Foto: Heji Shin | Volltext

  • Ade, Le Corbusier!

    Im indischen Punjab baute ein Schweizer Architekt vor mehr als 50 Jahren die Stadt der Zukunft: Chandigarh. Heute zeigt sich: Manchmal ist die Realität stärker als Beton.

    Text: Gerhard Waldherr | Foto: Helena Schätzle | Volltext

  • Der Märchenpark

    Wie in Europa schrumpfen auch in Amerika viele Städte. Doch dort zieht man radikalere Konsequenzen: von der Truman's Show bis zum City-Bauernhof.

    Text: Steffan Heuer | Foto: William Widmer | Volltext

  • Die Stadt in Zahlen

    Text: Carina Pesch | Volltext

  • Werder & Bremen

    Der Verein und seine Stadt leben in perfekter Symbiose. Unter anderem wegen des Bratwursteffekts.

    Text: Thomas Ramge | Foto: Hartmut Nägele | Volltext

  • Die Leichtigkeit des Scheins

    Aus Rio de Janeiro schickt man Ansichtskarten. Aus São Paulo E-Mails. Deshalb glaubt mancher, Rio sei Brasilien. Welch ein Irrtum.

    Text: Carl D. Goerdeler | Volltext

WAS MENSCHEN BEWEGT

  • Das Projekt

    Seit hundert Jahren versuchen Techniker, die Kraft der Meereswellen in elektrischen Strom zu wandeln. So richtig ist das noch keinem gelungen. Ein einsamer Ingenieur auf einer Azoreninsel gibt den Kampf nicht auf.

    Text: Thomas Ramge | Foto: Michael Hudler | Volltext