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Schwerpunkt

Wettbewerb

brand eins 07/2017


Inhalt

S. 3

Mehrkampf


Einstieg

S. 6

Ein Landvermesser in Hongkong

Text und Foto: Jenny Roth

S. 8

Die Welt in Zahlen

Text: Johannes Böhme und Holger Fröhlich

S. 10

Tatütata!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Alle haben schon mal ein Martinshorn gehört, aber kaum jemand von der Firma, die ihm den Namen gab. Sie trotzt sowohl der Konkurrenz als auch der Digitalisierung.

Das Bild zeigt eine technische Vorrichtung zur Wasserversorgung. Links ist ein blau-grauer Kompressor mit einem kleinen Tank zu sehen. Davon gehen drei silberne Rohre mit Ventilen ab, die jeweils in einem Sieb enden. Im Vordergrund befindet sich ein abstraktes Muster aus schwarzen, weißen und pinkfarbenen Sternen und Linien.

S. 12

Kalium (K)

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt

Text: Dirk Böttcher

S. 14

Nie wieder Bandsalat

Text: Sarah Mühlberger
Foto: Tillmann Franzen

Wie zwei in die Jahre gekommene Kassettenjungs einen Hörspielwürfel erfanden.

Zwei Männer in einem modernen Büro. Ein Mann mit Bart sitzt an einem Schreibtisch und blickt nach vorne. Der andere Mann steht neben dem Schreibtisch, lehnt lässig mit einer Hand in der Hose und schaut nachdenklich in die Ferne. Die Atmosphäre wirkt konzentriert und professionell.

S. 16

Der Aufräumer

Ende des 19. Jahrhunderts waren die USA fest in der Hand von Monopolisten. Ein sonst eher erfolgloser Politiker versuchte sie zu stoppen: John Sherman.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

S. 18

Was kommt nach dem Container?

Text: Daniela Schröder
Foto: Hartmut Nägele

Das Bild zeigt einen Blick durch eine Reihe von vertikalen transparenten Tafeln, im Hintergrund ist eine Stadtlandschaft zu sehen. Die Tafeln haben ein schmutziges, gealtertes Aussehen, was darauf hindeutet, dass sie den Elementen eine Zeit lang ausgesetzt waren. Die Stadtlandschaft umfasst Gebäude und ein Gewässer, wodurch ein Kontrast zwischen der städtischen Umgebung und den natürlichen Elementen entsteht. Das Bild wird als "Blick durch transparente Tafeln" und "Blick auf die Stadt" beschrieben, was bedeutet, dass der Betrachter durch die Tafeln hindurch auf die Stadt blickt. Das Bild wird als "alt" und "schmutzig" beschrieben, was darauf hinweisen könnte, dass die Tafeln den Witterungsbedingungen ausgesetzt waren und sich im Laufe der Zeit Schmutz oder Dreck angesammelt haben.

S. 26

Steter Tropfen

Norwegen wird um seinen milliardenschweren staatlichen Ölfonds von rohstoffärmeren Nationen beneidet. Doch die Zahlen des Investmentvehikels zeigen: Der Reichtum hat Schattenseiten.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt: Wettbewerb

S. 30

Konkurrenzlos

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

In Zeiten des Wohlstands und der Vielfalt ist der Wettbewerb kein Kampf mehr. Sondern eine Methode zur Entwicklung besserer Lösungen.

Zeichnung eines Schwimmwettbewerbs. Vier Männer stehen auf Startblöcken an einem Beckenrand, bereit zum Sprung. Über dem Becken sind bunte Flaggen gespannt. Jeder Startblock ist mit einer Nummer von 1 bis 4 versehen.

S. 38

Uber gegen Waldner

Text: Mischa Täubner
Foto: Felix Brüggemann

Für das wertvollste Start-up der Welt schien der Kampf gegen das deutsche Taxigewerbe schon verloren. Aber er ist noch nicht zu Ende.

Ein älterer Mann mit grauem Haar sitzt mit dem Rücken zum Betrachter in einem hellen Raum. Er trägt einen beigen Mantel. Im Hintergrund ist ein großer Bildschirm mit Zahlen und Diagrammen zu sehen, vermutlich eine Anzeige für Wettquoten oder Börsenkurse. Der Raum wirkt wie ein Wartebereich oder ein Büro.

S. 44

Mehr Wettbewerb!

Interview: Ingo Malcher
Foto: Roderick Aichinger

Monopole schaden den Kunden, dem Fortschritt und der Volkswirtschaft, sagt die Ökonomin Fiona Scott Morton. Nur Unternehmer lieben sie.

Porträt einer Frau mittleren Alters. Sie hat kurze, blonde Haare und trägt ein rotes Kleid mit einem beigen Blazer. Sie blickt ernst und nachdenklich in die Kamera und berührt leicht ihren Kopf. Der Hintergrund ist dunkel.

S. 48

Im goldenen Käfig

Text: Steffan Heuer
Illustration: Ika Künzel

Eine Handvoll großer Konzerne bestimmt, was wir kaufen und mieten, sehen und hören. Ist ihre Marktmacht ungesund oder notwendige Folge des digitalen Kapitalismus?

Zeichnung eines dunklen Hintergrunds mit einem hellen Kreis in der Mitte. Innerhalb des Kreises sind die Logos bekannter Technologieunternehmen wie Google, Facebook, Amazon, Apple, Microsoft, Twitter und PayPal skizziert. Der Kreis wirkt wie ein Planet oder eine Sonne, umgeben von einem dunklen, chaotischen Wirbel. Die Zeichnung vermittelt den Eindruck, dass diese Unternehmen eine zentrale Rolle in der modernen Welt spielen.

S. 56

Geld macht erfinderisch

Manches Problem lässt sich am besten im Wettstreit lösen. Sieben Beispiele für innovativen Denksport.

Text: Christoph Koch

S. 58

Mein Bier, dein Bier

Text: Daniela Schröder
Foto: Michael Hudler

In Franken gibt es die höchste Brauereidichte der Welt. Doch ins Gehege kommen sich die Betriebe nicht.

Das Bild zeigt einen großen, kupferfarbenen Kessel in einem industriellen Raum. Der Kessel steht auf einem weißen Fliesenboden und wird von Rohren und einem Motor an der Decke umgeben. Es wirkt, als befände man sich in einer Brauerei oder einer ähnlichen Produktionsstätte.

S. 64

Wer hat die Nasa vorn?

Das Geschäft mit der bemannten Raumfahrt ist längst nicht mehr nur in staatlicher Hand – Privatunternehmen mischen kräftig mit. Ein Überblick, wer wann und wie Menschen in den Weltraum bringen will.

Text: Christian Rauch

S. 66

Gut Wind im Segel

Text: Christoph Koch
Foto: Max Zerrahn

Reiseportale wie Expedia oder Booking.com beherrschen den Markt. Sich mit ihnen anzulegen scheint aussichtslos. Ist es aber nicht.

Ein Mann mittleren Alters mit kurzen, hellbraunen Haaren blickt nachdenklich in die Ferne. Er trägt ein blau-weiß kariertes Hemd und steht im Freien, möglicherweise auf einem Balkon oder einer Terrasse, vor dem Hintergrund von Gebäuden.

S. 70

Große Duelle

Text: Ingo Eggert
Grafik: Hahn + Zimmermann

Die Konzerne sind seit je Konkurrenten und kämpfen um die Vorherrschaft. Die Geschichte großer Auseinandersetzungen im Spiegel von Aktienkursen an der Frankfurter Börse.

Eine Grafik zeigt den Vergleich der Kursentwicklung von Adidas und Nike von 2000 bis 2017. Die Kurve von Adidas (gelb) steigt und fällt über den Zeitraum, mit deutlichen Anstiegen um 2005, 2015 und 2017. Die Kurve von Nike (rosa) verläuft tendenziell flacher, mit einem stärkeren Anstieg ab 2012.  Zusätzlich sind wichtige Ereignisse und Meilensteine für beide Unternehmen als Textpunkte entlang der Kurven markiert, wie z.B. Übernahmen, Partnerschaften und finanzielle Ergebnisse.

S. 74

„Die Zehn Gebote ändern sich durch die Digitalisierung auch nicht “

Interview: Christoph Koch
Foto: Tillmann Franzen

Die IT-Konzerne werden immer größer. Lassen sich Online-Monopole überhaupt noch verhindern? Ein Gespräch über das Kartellrecht in digitalen Zeiten.

Ein Mann mittleren Alters mit Brille und dunklem Haar lächelt freundlich in die Kamera. Er trägt einen dunklen Anzug und ein helles Hemd. Im Hintergrund ist eine unscharfe Fensterfront zu sehen.

S. 78

Schach oder Go?

Text: Lisa Rüffer und Dirk Böttcher
Illustration: Alexander Glandien

Den Wettbewerb um die Spitzenpositionen haben bisher die Taktiker gewonnen. Schlägt nun die Stunde der Tatkräftigen?

Das Bild zeigt eine surreale Szene in einem eleganten Raum. Zwei Personen sitzen in einem Schwimmbecken, das mitten in einem Konferenzraum platziert ist. Links sitzt eine Frau mit roten Haaren, sie trägt ein schwarzes Kleid und hält einen bunten Ventilator hoch. Sie wirkt konzentriert. Rechts sitzt ein Mann im Anzug, er lächelt und hält einen lila Ball in der Hand. Im Hintergrund befinden sich Konferenztische, Stühle, eine Whiteboard und eine Grafik mit einer Palme. Der Raum ist festlich dekoriert mit Girlanden und Luftballons. Die Situation wirkt ungewöhnlich und humorvoll.

S. 84

Der Bratwurst-Trick

Text: Andreas Molitor
Illustration: Christina Gransow

Helfen verkaufsoffene Sonntage gegen die Konkurrenz aus dem Internet? Einzelhändler glauben das. Doch die Gewerkschaft Verdi macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Eine farbenfrohe Grafik zeigt einen Clown, der aus einer Schachtel springt. Auf der Schachtel steht "SONNTAGS SHOPPEN". Der Clown hat ein breites Grinsen und hält ein Schild mit der Aufschrift "ver.di" hoch. Ein Sprechblase über dem Clown zeigt das Wort "NÖ". Die Grafik vermittelt eine ablehnende Haltung gegenüber dem Sonntagsgeschäft.

S. 88

Vom Start-up zum Monopolisten

Das ist die Geschichte von Flixbus. Im Interview verteidigt Jochen Engert, der Chef der Firma, seine Position.

Interview: Alexander Krex

S. 90

Der Maulwurf

Die Geschichte des Mark Whitacre liest sich wie ein Thriller. Und nimmt mindestens ebenso viele überraschende Wendungen.

Text: Christoph Koch

S. 96

Ihr Kaufleute, kommet!

Text: Lisa Goldmann
Foto: Evelyn Dragan

Das Bild zeigt eine Reihe von farbenfrohen Gebäuden im alten Stil mit steilen Dächern und Giebeln vor einem klaren Himmel. Die Gebäude weisen eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen auf, und die Sonne scheint hell, wirft Schatten und hebt die Details der Strukturen hervor.

S. 102

What’s new, Copycat?

Text: Christian Sywottek
Illustration: Joni Majer

Nirgendwo wird so schnell abgekupfert wie in der digitalen Ökonomie. Ein Lehrstück über die Kopierwirtschaft.

Zeichnung einer Katze, die vor einem großen, bedrohlich wirkenden Hundeschatten steht. Die Katze ist klein und wirkt trotz der Situation selbstbewusst.

S. 108

Das Milliarden-Spiel

Text: Peter Laudenbach
Foto: Jens Passoth

Wettbewerbsrecht gilt als trocken und undankbar. Dabei taugt es zum Krimi. Ein Besuch bei den Kartell-Ermittlern der Deutschen Bahn.

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht vor einem großen Fenster mit Blick auf eine Stadtlandschaft. Er hat kurze, lockige Haare und trägt eine Brille. Seine Arme sind verschränkt, und er wirkt selbstbewusst und freundlich.

S. 114

Eine komplexe Formel

Text: Thomas Ramge
Foto: Anne Morgenstern

Wie viel Bürokratie verträgt die Formel 1 – damit das Rennen fair und das Zuschauen interessant bleiben?

Ein Stapel schwarzer Autoreifen, die übereinander gestapelt sind. Die Reifen haben einen gelben Streifen und stehen in einem dunklen Raum.

S. 120

Häuserkampf

Text: Johannes Böhme
Illustration: Anna Szilit

Unser Autor ist knapp drei Wochen als Spendensammler von Tür zu Tür gezogen. Hier sein Erfahrungsbericht.

Zeichnung einer Frau im Profil. Sie hält ein Blatt Papier im Mund, das mit Kritzeleien bedeckt ist. Über ihrem Kopf befindet sich eine graue Wolke, die mit roten Reißzwecken übersät ist. Die Wolke symbolisiert vermutlich Gedanken oder Stress.

S. 124

Der richtige Ton

Castingshows leben von Teilnehmern, über die sich die Zuschauer lustig machen können. Es geht auch anders.

Text: Matthias Hannemann

S. 128

Plötzlich Druck

Text: Johannes Böhme
Foto: Katrin Spirk

Simon Fürstenberg, 19, war auf einer Schule ohne Noten. Jetzt macht er sein Fachabitur – an einer gewöhnlichen Schule. Ein Erfahrungsbericht.

Ein junger Mensch mit blonden, kurzen Haaren steht in einem hellen Raum vor einem weißen Bücherregal. Er trägt ein beiges T-Shirt mit dunklen Ärmeln und eine dunkle Hose. Er blickt direkt in die Kamera, wirkt ruhig und aufmerksam. Im Hintergrund sind Bücher, Ordner und persönliche Gegenstände auf dem Regal zu sehen. Der Raum wirkt wie ein Arbeitszimmer oder eine Bibliothek.

Was Menschen bewegt

S. 132

Arnolds Sinn für Autonomie

Text: Marco Lauer
Foto: Peter Granser, Michael Hudler (S. 135)

Ein schwäbischer Unternehmer macht Menschen mit Schwerstbehinderung mobil. Ein Porträt.

Eine Person sitzt in einem Rollstuhl, der mit einem komplexen Gurtsystem im Inneren eines Vans gesichert ist. Die Person ist von hinten zu sehen und trägt ein dunkles T-Shirt. Das Gurtsystem scheint darauf ausgelegt zu sein, die Person während der Fahrt sicher zu halten. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Mobilität.

Ausstieg

S. 139

Hyper, Hyper

Studenten aus München wollen für Elon Musk die Hyperloop-Kapsel bauen. Ende August kommt es zum Wettrennen gegen andere Anwärter aus der ganzen Welt.

Text: Frank Dahlmann

S. 141

Einer muss draußen stehen und winken

Die „Leichte Sprache“ richtet sich vorwiegend an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen – vielleicht hat sie aber noch größeres Potenzial? Hier die Übersetzung des Paragrafen 9 der deutschen Straßenverkehrs- Ordnung zum Abbiegen, Wenden und

Text: Holger Fröhlich

S. 143

[email protected]

S. 146

Wer hat’s gesagt?