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Schwerpunkt:
Selbstbestimmung

Ausgabe 01/2015

Auf ein Neues

Foto: Heji Shin


Einstieg

Ein Fahrradkurier in Zürich

Text und Foto: Lena Schnabl

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

Ist Deutschland schuld an der Krise in Europa?

Die Bundesregierung spart und drängt die Nachbarn in einen Wettbewerb um Märkte und Investitionen. Das ist riskant.

Text: Werner Vontobel
Illustration: Nadine Gerber

Das Tempo unter den Autokindersitzen

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Bei Maxi-Cosi ist der Name die halbe Miete. Mindestens.

Das Bild zeigt einen blauen Autositz mit einem schwarzen Griff, der in der Mitte des Rahmens positioniert ist. Der Sitz scheint leer zu sein, ohne sichtbare Insassen. Das Bild ist eine einfache Illustration, die sich auf das Design und die Farbgestaltung des Autositzes konzentriert. Es gibt keine Texte oder andere Objekte auf dem Bild, und der Sitz ist zentral angeordnet, was ihn zum Hauptmotiv macht.

Labor aus dem Koffer

Text: Nicole Schulze
Foto: Jens Passoth

In armen Ländern lässt Vitamin-A-Mangel Millionen von Kindern erblinden. Viele Staaten versuchen das Problem durch den Import von angereichertem Speiseöl zu lösen – nur wussten sie nie, ob dessen Qualität stimmte. Bis iCheck kam.

Ein älterer Mann im Anzug sitzt an einem hölzernen Schreibtisch in einem Büro und konzentriert sich auf ein kleines Gerät in seinen Händen. Der Schreibtisch steht vor einem Fenster, so dass natürliches Licht den Arbeitsbereich erhellt. Der Mann scheint mit einer Arbeit oder Aufgabe auf dem Gerät beschäftigt zu sein, das auf dem Schreibtisch steht.

Die 395-Euro-Falle

Wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, möchten viele Mütter, die familienversichert sind, wieder mehr arbeiten. Dass sie das als Teilzeit-Unternehmerinnen tun, ist im deutschen Sozialrecht aber nicht vorgesehen.

Text: Ulf J. Froitzheim
Illustration: Leonhard Rothmoser

Immer treu

Ohne Berufsverband geht’s nicht, das gilt auch für die Unterwelt. Daher gründeten Ganoven in Berlin Hilfswerke – woraus organisierte Verbrecher-Syndikate entstanden.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Alt-98er

Text: Mischa Täubner
Foto: Yannik Willing

Sie sind mit der New Economy aufgestiegen und beinahe auch wieder untergegangen. Was ist aus den Idealen der Netzpiloten geworden? Ein Blick zurück und nach vorn.

Das Bild zeigt einen Mann mit kurzen braunen Haaren, der ein dunkelblaues Hemd trägt und mit neutralem Blick direkt in die Kamera schaut. Der Hintergrund ist einfarbig weiß, was dazu beiträgt, die Person und ihre Kleidung hervorzuheben. Der Blick des Mannes und die Einfachheit des Hintergrunds schaffen ein minimalistisches und konzentriertes Porträt.

Die im Wort stehen

Text: Christian Sywottek
Foto: Thomas Eugster

Kann man die Kultur einer Firma verändern, ohne die Chefs auszutauschen? Beim Medizintechnikhersteller Stryker Leibinger gelang das Kunststück. Die Geschichte einer Sanierung.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen, die in einem Besprechungsraum um einen Tisch sitzen, wobei im Hintergrund ein großer Bildschirm und ein Flipchart zu sehen sind. Der Raum hat eine Glaswand, die den Besprechungsbereich vom Rest des Raumes trennt, und im Hintergrund sind ein Waschbecken und ein Schrank zu sehen. Das Bild ist in Schwarz und Weiß gehalten, was ihm einen klassischen und zeitlosen Charakter verleiht.

Blick in die Bilanz: Krisengewinner

Durch die Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union und der USA ist Russland weitgehend von den Kapitalmärkten abgeschnitten. Eine Kreditklemme droht trotzdem nicht – die Sberbank, das größte Geldhaus des Landes, steht glänzend da.

Text: Patricia Döhle


Schwerpunkt: Selbstbestimmung

Prolog

Die Selbstbestimmer

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Leben bedeutet: sein eigenes Ding machen. Das ist auch die Grundlage der neuen Wirtschaft. Doch erst steht einmal der Abschied von unserem alten Selbst-Bild an.

Das Bild ist eine bunte, abstrakte Illustration, die ein stilisiertes Gesicht mit einer Kombination aus geometrischen Formen und Mustern zeigt. Das Gesicht setzt sich aus verschiedenen Formen zusammen, darunter ein rautenförmiges Element, ein Zickzack-Muster und ein rosa und gelbes Farbschema. Das Gesicht scheint eine verspielte und skurrile Darstellung einer Figur oder eines Maskottchens zu sein, mit einer Mischung aus kräftigen Farben und abstrakten Mustern.

Ehrensache

Text: Constantin van Lijnden
Illustration: Stefan Mosebach

Raubkopierer bedienen sich nicht nur der digitalen Werke der Unterhaltungsindustrie, sie ahmen auch deren Arbeitsweise nach. Einblick in eine abgeschottete Welt.

Das Bild zeigt eine schwarz-weiße Grafik mit einer fettgedruckten, handgeschriebenen Botschaft, die in weißer Schrift "DON'T TRY TO CONTACT US, WE DON'T NEED YOU" lautet. Die Botschaft wird in einer einfachen, abgerundeten Form mit einem gepunkteten Rand dargestellt, was ihr ein zwangloses und zugängliches Aussehen verleiht. Dieses Design könnte für eine barrierefreie Website verwendet werden, die den Richtlinien des EAA (Emergency Alert System) entspricht, da es eine klare und einfache Botschaft ohne unnötige Komplexität vermittelt.

Unbequeme Freiheit

Auch in der DDR gab es Menschen, die ihr eigenes Ding gemacht haben. Nach dem Fall der Mauer mussten sie das wieder neu lernen. Zwei Protokolle.

Text: Christian Sywottek
Foto: Heji Shin

Fluchtwege

Das pralle Leben

Text: Sarah Mühlberger
Foto: Matthias Haslauer

Lebt selbstbestimmt, wer sich nicht zufriedengibt? Yukiko Elisabeth Kobayashi jedenfalls sieht das so.

Das Bild zeigt eine Frau, die mit verschränkten Armen vor einer braunen Wand steht. Sie trägt ein blaues Kleid und hat einen neutralen Ausdruck im Gesicht. Der Hintergrund ist unscharf, was die Aufmerksamkeit auf die Frau lenkt und dem Bild ein Gefühl von Tiefe verleiht.

Der ewige Laborant

Text: Alexander Krex
Foto: Thekla Ehling

Als der Chemiker Karl-Heinz Drexhage das Rentenalter erreicht, gründet er seine eigene Firma. Weil er einfach nicht aufhören will zu forschen.

Ein älterer Mann mit weißen Haaren steht auf einem Balkon und lehnt sich an ein Geländer. Er trägt ein gestreiftes Hemd und eine graue Strickjacke. Im Hintergrund sind ein rosafarbenes Gebäude und ein Baum zu sehen, was eine farbenfrohe und visuell ansprechende Szene ergibt.

„Weniger beibringen, mehr inspirieren“

Das ist das Leitmotiv des belgischen Unternehmers und Ökonomen Gunter Pauli. Ein Gespräch über lokale Wirtschaft, wertvolle Abfälle und die Risiken eines starken Egos.

Interview: Dirk Böttcher
Foto: Per-Anders Pettersson / laif

Ein überflüssiger Unternehmer

Text: Jens Tönnesmann
Foto: Kai Müller

Mike Fischer hält seine Mitarbeiter für wichtiger als sich selbst – und gründet mit dieser Einstellung eine erfolgreiche Firma nach der anderen.

Das Bild zeigt einen Mann, der in einem Raum mit einer dunkelblauen Wand steht und eine schwarze Jacke und Jeans trägt. Er steht neben einem Computermonitor und einem Stuhl. In dem Raum befinden sich zwei große rote Sitzsäcke, einer auf der linken und einer auf der rechten Seite. In dem Raum stehen außerdem ein Schreibtisch mit einem Computermonitor und einer Tastatur sowie ein Stuhl.

Der Seilbahnkönig

Text: Holger Fröhlich
Foto: Jens Schwarz

Manche Menschen halten gegen alle Widerstände an ihren Ideen fest. Bruno Rixen ist so einer. Man könnte ihn für verrückt halten, wenn er nicht so erfolgreich wäre.

Ein älterer Mann in einer braunen Tweedjacke steht an einem Fenster und blickt auf die Aussicht. Er trägt ein blaues Hemd und scheint zu lächeln. Das Bild ist ein Porträt des Mannes, das seinen nachdenklichen Ausdruck und die heitere Atmosphäre der Szene einfängt.

„Wir sind immer abhängig“

Interview: Cornelia Stolze
Foto: Julia Knop

Kann jeder selbst entscheiden, wann er sein Leben beenden will? Die Politologin Ingrid Schneider hat da ihre Zweifel. Ein Gespräch über Würde, Rechte und die eigentliche Angst der Patienten.

Das Bild zeigt eine Frau, die an einem Schreibtisch in einem Büro sitzt und sich auf ihre Arbeit an einem Computer konzentriert. Sie trägt eine rote Bluse und scheint mit einer Aufgabe oder einem Gespräch beschäftigt zu sein. Der Schreibtisch ist mit verschiedenen Papieren und Büromaterialien vollgestopft, was auf eine geschäftige Arbeitsumgebung hindeutet. Die Szene ist vor dem Hintergrund eines Fensters zu sehen, durch das natürliches Licht in den Arbeitsbereich fällt.

Bürger, nicht mehr Meister

Text: Ingo Malcher
Foto: Peter Granser

Die Wähler haben entschieden, dass sie Hans Petermann nicht mehr wollen.Das neue Leben muss der frühere Bürgermeister von Riedlingen erst noch lernen.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Fotografie eines Mannes, der auf einer Kopfsteinpflasterstraße steht und von der Kamera wegschaut. Er steht vor einer Reihe von Fachwerkhäusern, bei denen es sich um alte europäische Strukturen zu handeln scheint. Der Mann ist mit einem dunklen Mantel bekleidet und scheint in die Ferne zu schauen. Das Foto ist aus einem niedrigen Winkel aufgenommen, wodurch die Höhe der Gebäude und die Statur des Mannes betont werden.

Jung ist die Hoffnung

Text: Johannes Dieterich
Foto: Bente Marei Stachowske

Malawis Demokratie steckt in den Kinderschuhen, und die Alten wissen nichts mit ihr anzufangen. Doch der Nachwuchs organisiert sich – in Kinderparlamenten.

Das Bild ist eine Collage aus neun Einzelporträts, die jeweils eine Frau und einen Mann zeigen und in einem 3x3-Raster angeordnet sind. Die Porträts zeigen Menschen mit unterschiedlichen Frisuren und Kleidungsstilen, die ein vielfältiges Erscheinungsbild zeigen. Die Collage ist so gestaltet, dass sie für ein breites Publikum zugänglich ist, auch für Menschen mit Sehbehinderungen, indem sie ein klares und übersichtliches Layout der einzelnen Porträts bietet.

Chauffeure für alle!

Interview: Hans-Arthur Marsiske
Foto: Roderick Aichinger

Künftig muss kein Mensch mehr ein Steuer in die Hand nehmen, prophezeit der Informatiker Raúl Rojas. Ein Gespräch über den Mythos Auto, autonome Sammeltaxis und den Verkehr der Zukunft.

Das Bild ist eine Collage aus drei Fotos, die einen Mann in einer Garage zeigen, wobei jedes Foto einen anderen Moment zeigt, in dem er ein Werkzeug hält. Der Mann trägt eine Weste und eine Krawatte, und er scheint mit Reparatur- oder Wartungsarbeiten beschäftigt zu sein. Die Collage ist so gestaltet, dass sie für eine Vielzahl von Nutzern zugänglich ist, auch für Menschen mit Sehbehinderungen, da sie ein klares und übersichtliches Layout der Bilder bietet.

Der Kampf der Copycats

Text: Thomas Ramge
Illustration: Ika Künzel

Viele rennen gleichzeitig los, nur wenige kommen an.Was ist das Erfolgsgeheimnis der Internet-Champions? Eine Analyse.

Bei dem Bild handelt es sich um eine schwarz-weiße Strichzeichnung, die die Entwicklung der Emotionen einer Figur über die Jahre von 1990 bis 2014 darstellt. Die Figur, die ein Strichmännchen ist, wird in verschiedenen Posen und Ausdrücken gezeigt, wobei die Jahre unter jeder Pose markiert sind. Die Zeichnung ist einfach und geradlinig und konzentriert sich eher auf die Veränderungen im emotionalen Zustand der Figur als auf komplizierte Details. Der Text "HA!!!" ist im Bild vorhanden und deutet auf einen Moment der Überraschung oder Aufregung hin. Das Bild ist eine visuelle Darstellung eines Zeitstrahls, der die Entwicklung der Gefühle und Erfahrungen der Figur im Laufe der Jahre veranschaulicht.

Das Unternehmen bist du

Text: Anika Kreller
Foto: Jens Umbach

Viele IT-Firmen experimentieren mit demokratischen Strukturen, aber kaum eine treibt es so weit wie Praemandatum aus Hannover.

„Ich habe gelernt, andere Menschen zu entschleunigen“

Interview: Barbara Kerbel
Foto: Oliver Helbig

Das Bild zeigt einen Mann in einem Rollstuhl, der auf einem mit herabgefallenen Herbstblättern bedeckten Weg sitzt. Der Mann trägt eine schwarze Jacke und scheint nach oben oder zur Seite zu schauen. Der Hintergrund ist unscharf und hebt den Mann und seinen Rollstuhl hervor. Das Bild ist im Hochformat gehalten, und es sind keine Texte oder andere Objekte vorhanden. Die Szene spielt in einer natürlichen Umgebung, wobei die gefallenen Blätter einen farbenfrohen und visuell ansprechenden Hintergrund bilden.

Nimmermüde Assistenten

Wie Roboter uns helfen können, im Alter selbstständig zu bleiben.

Text: Hans-Arthur Marsiske

Einfach machen!

Text: Gerhard Waldherr
Foto: David Payr

Johann Hammerschmid baut eigentlich Produktionsanlagen. Doch dann war da die Idee für das E-Motorrad. Sie war zu gut, um sie liegen zu lassen.

Ein Mann sitzt auf einem blauen Motorrad mit der Nummer 25 und befindet sich in einer Werkstatt mit verschiedenen Geräten und Materialien.

Was Menschen bewegt

Seht: Ich hab’s geschafft

Text: Diana Laarz
Foto: Jork Weismann

In dem rumänischen Dorf Certeze ist ein Haus prächtiger als das andere. Und alle stehen fast das ganze Jahr leer. Eine Geschichte über die Liebe zur Heimat, Stolz und Neid.

Das Bild zeigt ein großes, verziertes Gebäude mit Satteldach und Säulen, das auf einem unbefestigten Grundstück steht. Vor dem Gebäude sind mehrere Autos geparkt, und im Vordergrund befindet sich ein Haufen Erde. Bei der Szene scheint es sich um eine Baustelle oder ein Wohngebiet mit einer Mischung aus verschiedenen Baustilen zu handeln.

Geht nicht in die Berge!

Text: Manfred Klimek
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Ein Alpenländler warnt vor den Alpen. Aus sehr persönlichen Gründen

Das Bild ist eine farbenfrohe, handgezeichnete Illustration, die eine Person mit einem überraschten Gesichtsausdruck darstellt, umgeben von einer Berglandschaft mit blauem Himmel und Wolken. Das Kunstwerk ist in einem skizzenhaften Stil gehalten, mit kräftigen Linien und Farben, und es scheint Teil einer größeren Sammlung oder Serie zu sein. Die Illustration soll mit der Reaktion der Person auf die atemberaubende Landschaft ein Gefühl der Verwunderung und Aufregung hervorrufen.

Ausstieg

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