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Schwerpunkt:
Faulheit

Ausgabe 08/2015

S. 3

Liegen lernen


Einstieg

S. 6

Eine Psychologin in der Republik Moldau

Text und Foto: Oliver Bilger

S. 8

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

S. 10

Stärkt das Patentrecht den Erfindungsdrang?

Text: Ulf J. Froitzheim
Illustration: Nadine Gerber

Wer als Arbeitnehmer in Deutschland etwas erfindet, kassiert vom Arbeitgeber Tantiemen. Das soll die Volkswirtschaft voranbringen – hat zuweilen aber auch den gegenteiligen Effekt.

Das Bild zeigt eine Schere, an der eine Glühbirne befestigt ist, die an roten Schnüren aufgehängt ist. Die Schere befindet sich auf der linken Seite des Bildes, die Glühbirne auf der rechten Seite. Die Szene befindet sich vor einem weißen Hintergrund, der die Objekte und ihre Anordnung hervorhebt.

S. 12

Ade, Fuselfelsen

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Die höchste Kunst der Markenführung ist der Imagewechsel. An dem der Nordseeinsel Helgoland arbeitet hartnäckig ein Bayer.

Das Bild zeigt eine Möwe, die auf einem Bein vor einem gerahmten Bild einer Felsformation steht. Die Möwe hält eine Flagge mit einem grün-rot-weißen Muster in der Hand. Im Hintergrund des Bildes ist eine felsige Landschaft abgebildet. Das Bild wird als Collage beschrieben, d. h. es ist eine Kombination verschiedener Elemente, wie z. B. der Möwe, der Flagge und der Felsformation, die in einer einzigen Komposition angeordnet sind.

S. 14

Sauerstoff (O)

Text: Dirk Böttcher

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt: Man sieht, riecht schmeckt ihn nicht – und doch ist er fast überall. Er reagiert mit fast allen Elementen und sorgt dabei mitunter für viel heiße Luft.

Das Bild ist eine vereinfachte Darstellung eines chemischen Elements, insbesondere von Sauerstoff, mit einem roten Kreis, der die Ordnungszahl des Elements symbolisiert. Der Name des Elements, Sauerstoff, steht unterhalb des Symbols, und die Ordnungszahl, 15.999, wird am unteren Rand angezeigt. Das Design ist einfach und leicht zu verstehen, so dass es auch für ein Publikum zugänglich ist, das vielleicht keine großen Kenntnisse in Chemie hat.

S. 16

Wie bitte?!

Dank neuer Technik bekommen auch Schwerhörige im Kino alles mit. Die Geschichte einer vielseitigen Neuerung.

Text: Volker Marquardt Foto: Jens Umbach

S. 18

Nichtstuer aller Länder, bewegt euch!

Text: Ingo Malcher

Im Januar 1978 versammelten sich in Berlin mehr als 5000 Menschen beim Tunix-Kongress. Der Name war nicht Programm.

Das Bild zeigt eine hellblaue Sprechblase mit schwarzer Umrandung, die deutschen Text in einem Gesprächsstil enthält. Der Text scheint auf Deutsch zu sein und ist in einem lockeren, informellen Ton geschrieben. Die Sprechblase steht vor einem weißen Hintergrund, wodurch die blaue Farbe besonders hervorsticht.

Was Wirtschaft treibt

S. 20

Nicht jammern, machen!

Text: Mareike Enghusen
Foto: Tanya Habjouqa

Ein Mann steht auf einem Dach und blickt auf eine Stadtlandschaft mit Gebäuden und Bäumen unter ihm. Er trägt ein schwarzes T-Shirt und Jeans und hat die Hände in die Taschen gesteckt. Das Bild zeigt einen Panoramablick auf die Stadt, wobei sich der Mann auf der rechten Seite des Bildes befindet.

S. 26

Klassenkampf im Netz

Text: Christian J. Meier
Illustration: Benedikt Rugar

Eigentlich sollen im Internet keine Daten bevorzugt von A nach B geleitet werden. Und uneigentlich plant Brüssel genau das. Ein Bericht von der Front.

Das Bild zeigt eine stilisierte Grafik mit der Phrase "GO GO INTERNET" in großen, fetten Buchstaben. Die Grafik enthält eine Autoillustration, die eine stilisierte Darstellung eines Fahrzeugs zu sein scheint. Das Design ist vor einem blauen Hintergrund platziert, und es gibt einige zusätzliche Elemente, wie eine kleine Welle oder ein Smiley, die um das Bild herum verstreut sind. Das Gesamtlayout und das Design suggerieren eine moderne, energiegeladene und visuell ansprechende Website oder Werbung.

S. 32

Blick in die Bilanz: Reiseführer

Die Sommerreisewelle rollt, und davon profitiert die Priceline Group, der weltweit größte Betreiber von Buchungsportalen. Die Konkurrenz folgt – mit weitem Abstand.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt: Faulheit

S. 36

Mehr Faulheit wagen!

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Fleißig sind die Guten, faul die Bösen. Das haben wir so gelernt. Doch daran ist etwas faul: Es behindert den Fortschritt.

Das Bild ist eine Cartoon-Illustration mit zwei Figuren, von denen eine geht und die andere unter einem Baum sitzt. Die Figuren sind in einem skurrilen, verspielten Stil dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Interaktion zwischen den Figuren und dem Baum liegt. Die Szene ist in einer natürlichen Umgebung angesiedelt, wobei der Baum und die Figuren die Hauptelemente der Illustration sind.

S. 47

Strategisch ausspannen

Text: Markus Albers
Foto: Daniel Trese

Neue Ideen brauchen Muße. Ben Hammersley hat ein ausgeklügeltes System entwickelt, damit sie nicht zu kurz kommt.

Das Bild zeigt eine Strandpromenade mit einer Reihe von mehrstöckigen Gebäuden, Palmen und einem klaren blauen Himmel. Der Strand ist mit Menschen bevölkert, die den sonnigen Tag genießen.

S. 54

Berufsbedingt faul

Hier sagen drei der Gemeinten, was sie von solchen Klischees halten.

Text: Sarah Mühlberger

S. 60

So ist er, der Grieche

Er versteht zu leben, scheut aber die Arbeit. Über ein Vorurteil und dessen Ursprung.

Text: Nikos Dimou

S. 62

„Die Unruhe ist eine Passion“

Text: Mischa Täubner
Foto: Imke Lass

In der Antike galten Sorglosigkeit und Seelenruhe als Ideal. Heute herrscht allgemeine Betriebsamkeit. Der Philosoph Ralf Konersmann hat erforscht, wie es dazu kommen konnte. Ein Gespräch über die kulturellen Ursachen der Rastlosigkeit.

Das Bild zeigt einen Mann mit grauem Haar, der eine Brille und ein blaues Hemd trägt. Er blickt zur Seite, um möglicherweise etwas in der Ferne zu beobachten. Der Hintergrund ist unscharf und suggeriert eine natürliche Umgebung mit Grünflächen. Die Kleidung und der Gesichtsausdruck des Mannes erwecken den Eindruck einer nachdenklichen oder kontemplativen Person.

S. 68

Die Wehmütigen

Die Melancholie ist eine traurige Schöne, und nirgendwo gibt man sich ihr lustvoller hin als in Finnland. Eine Würdigung.

Text: Jenni Roth

S. 72

Die Arbeit der anderen

Text: Thomas Ramge
Illustration: Laura Junger

Fleiß wird überschätzt. Zumindest im Management.

Das Bild ist eine stilisierte Illustration, die eine Gruppe von Personen zeigt, die in einem Raum mit gelben Wänden an Computern arbeiten. Es sind insgesamt acht Personen, die jeweils an einem Schreibtisch mit einem Computermonitor vor ihnen sitzen. In dem Raum hängt eine Uhr an der Wand, und die Personen sind mit verschiedenen Tätigkeiten beschäftigt, z. B. mit dem Tippen auf Tastaturen und der Verwendung von Mäusen. Die Gesamtkomposition des Bildes ist einfach und konzentriert sich auf die Personen und ihre Arbeit an den Computern.

S. 80

Aufwachen!

Text: Sören Kittel
Foto: Jun Michael Park

Die südkoreanische Arbeitskultur ist geprägt von Hierarchie, Überstunden und Alkohol. Aber nun regt sich Widerstand – von unten und von oben.

Das Bild zeigt drei Personen, die in einem U-Bahn-Zug sitzen, wobei eine Person auf der Bank schläft. Die Personen scheinen Pendler zu sein, und sie haben verschiedene persönliche Gegenstände bei sich, darunter eine Handtasche und einen Rucksack. Die Szene fängt einen Moment der Ruhe und des Reisens für die Fahrgäste ein.

S. 88

Ist Faulheit produktiv?

S. 91

Das Gesetz des Dschungels

Text: Johannes Schweikle
Foto: Peter Granser

Unberührte Natur finden alle schön – nur nicht vor der eigenen Haustür. Ein Besuch im Nationalpark Schwarzwald.

Das Bild zeigt einen dichten Wald mit hohen Nadelbäumen und einem umgestürzten Baumstamm auf dem Boden. Der Wald erscheint üppig und grün, mit einem Gefühl von Ruhe und natürlicher Schönheit. Die Perspektive ist aus einem niedrigen Winkel und blickt auf die hoch aufragenden Bäume, was die Erhabenheit der Szene noch verstärkt. Das Bild enthält keinen erkennbaren Text oder zählbare Objekte, und die relative Position der Bäume und des umgestürzten Baumstamms suggeriert eine natürliche, unberührte Umgebung.

S. 101

Garten-Arbeit

Text: Matthias Hannemann
Foto: Elias Hassos

Das eigene Grün ist eine feine Sache – solange die Pflege nicht zu anstrengend wird. Darauf beruht das Geschäft von Gardena.

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer Gartenschlauchdüse mit einer kreisförmigen Öffnung und einem Sprühbild. Die Düse hat eine Kombination aus orangen und grauen Farben, mit blauen Stacheln, die aus der runden Öffnung herausragen. Die Düse befindet sich auf einer strukturierten Oberfläche, möglicherweise einer Stein- oder Betonfläche, und scheint in gutem Zustand zu sein.

S. 107

Faulheit in Zahlen

Text: Holger Fröhlich
Grafik: Ika Künzel

Das Bild ist ein lebhaftes abstraktes Aquarell mit einer Vielzahl von rosa, blauen und roten Spritzern und Punkten, die über einen weißen Hintergrund verstreut sind. Die Farben und Formen schaffen eine dynamische und lebendige Komposition, wobei die Spritzer in Größe und Form variieren und dem Kunstwerk ein Gefühl von Bewegung und Energie verleihen. Das Gesamtdesign ist visuell ansprechend und fängt die Essenz des abstrakten Expressionismus ein.

S. 109

Kleine Fluchten

Text: Johnny Haeusler
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Gelobt sei das Smartphone. Es erleichtert das Nichtstun.

Das Bild ist eine schwarz-weiße Strichzeichnung, die das Gesicht einer Person mit einem Smiley darstellt. Die Zeichnung ist einfach und minimalistisch, ohne zusätzliche Elemente oder Farben. Das Gesicht der Person steht im Mittelpunkt, und die Zeichnung scheint eine stilisierte Darstellung des Gesichts einer Person zu sein.

S. 111

Von wegen ruhige Kugel

Text: Christian Sywottek
Foto: André Hemstedt &amp
Tine Reimer

Der Sunball ist eine Design-Ikone, geschaffen für stilvolles Faulenzen. Doch vom Markt verschwunden. Olaf Bollmann hat ihn neu erfunden. Und zum Glück nicht geahnt, wie viel Arbeit das machen würde.

Das Bild zeigt eine große, runde, gelbe Skulptur, die einem Ball ähnelt und auf einer Backsteinterrasse steht. Die Skulptur befindet sich vor einem Backsteingebäude, mit einem klaren blauen Himmel im Hintergrund. Bei der Szene scheint es sich um eine Kunstinstallation oder -ausstellung im Freien zu handeln, die den Betrachter wahrscheinlich optisch ansprechen und fesseln soll.

S. 114

„Ich möchte lieber nicht“

Moderation: Peter Laudenbach
Foto: Jens Passoth

Der Gewerkschafter Hans-Jürgen Urban, glaubt an die Identifikation mit der Arbeit. Der Publizist Guillaume Paoli glaubt an die glückliche Arbeitslosigkeit. Ein Streitgespräch.

Zwei Männer stehen in einem modernen Büroraum. Der eine trägt einen Anzug und eine Brille, der andere ein gemustertes Hemd und Jeans. Sie stehen vor einem großen Fenster, das den Blick nach draußen freigibt. Das Büro ist mit einer schwarzen Ledercouch und einem Teppich auf dem Boden ausgestattet, was eine professionelle und gemütliche Atmosphäre schafft.

S. 120

„Du, Baby, Hochzeitsreise ist nicht“

Interview: Gabriele Fischer
Foto: Kai Müller

Wie Christian Stoll lernte, die Faulheit zu lieben.

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes, der vor einer strukturierten Wand steht. Er trägt ein weißes T-Shirt, auf dem das Wort "PUMA" aufgedruckt ist. Der Mann hat einen ernsten Gesichtsausdruck und seine Hände sind in den Taschen verstaut.

S. 124

Quäl dich!

Text: Andreas Molitor
Illustration: Anna Szilit

Unser Autor tat alles, um als Schwimmer groß rauskommen. Bis ihn eine bittere Erkenntnis traf.

Das Bild zeigt ein kreisförmiges Logo mit einer aquarellartigen Darstellung eines Delfins, der im Meer schwimmt. Der Delphin ist in Blau- und Grüntönen eingefärbt, und der Text "Schwimm Verein" ist in weißer Schrift um den Rand des Kreises herum geschrieben. Das Logo scheint für eine barrierefreie Website entworfen worden zu sein, da es als "barrierefreies Logo" und "barrierefreie Website" beschrieben wird.

S. 131

The Little Lebowskis

Text: Anika Kreller
Foto: Emily Johnston

Der Film über einen Aussteiger, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, hat einen Kult hervorgebracht. Weltweit eifern Millionen Verehrer der Hauptfigur nach. Das ist mühsamer, als es aussieht.

Ein Mann steht vor einem Schaufenster und lehnt sich mit erhobenem Arm gegen einen Pfosten. Das Schaufenster zeigt ein Poster eines Mannes mit Sonnenbrille und Schnurrbart und ein Schild mit der Aufschrift "The Little Lebowski". Der Mann trägt eine braune Jacke und eine Sonnenbrille.

S. 141

Das Prinzip Whirlpool

Ein Berliner Start-up will aus Schmutzwasser energiesparend Trinkwasser machen.

Text: Frank Dahlmann


Ausstieg

S. 143

[email protected]

S. 146

Wer hat’s gesagt?