Ausgabe 12/2013 - Was Menschen bewegt

Höhenwindenergie

Ein Mann will nach oben

• „Ganz einfach. Wie eine Elektrolok. Nur umgekehrt“, sagt Uwe Ahrens. Und klickt auf die nächste Folie. Eine Animation zeigt einen Schienenkreis. Auf den Schienen ziehen Lenkdrachen kleine Loren mit Generatoren. „Wie Kitesurfen, nur mit größeren Drachen und längerem Seil“, fährt der Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik fort. „Dazu rekombinieren wir nur Technologie, die längst erprobt ist.“ Der Besprechungsraum seiner Firma Nature Technology Systems ist klein. Das Versprechen an der Beamer-Wand ist groß. „Wenn wir die Windenergie da oben anzapfen, können wir den Preis für Windstrom halbieren. Dann wird grüner Strom endlich so billig wie der aus abgeschriebenen Kohle- oder Atomkraftwerken.“ Uwe Ahrens meint es ernst. Er verwettet gerade sein Restvermögen auf eine Technik mit großem Potenzial. Sie könnte allerdings auch an ihren Kinderkrankheiten sterben. Wie jede Innovation.

Die Präsentation über Höhenwindenergie hat mindestens 50 Folien. Die meisten bestehen aus Tabellen und Schaubildern, die eine Botschaft vermitteln: Drachen sind besser als Windräder. Im Folienfluss gewinnt das eine zwingende Logik.

Seit den Achtzigerjahren erforschen Wissenschaftler Höhenwindenergie. Denn oberhalb von 200 Metern bläst es deutlich stärker und stetiger als dort, wo Windräder sich drehen. Die Physik liefert das schlagende Argument. Die Energie des Windes steigt mit seiner Geschwindigkeit in dritter Potenz. Das bedeutet: Doppelte Windgeschwindigkeit führt zur achtfachen Energieausbeute. Zurzeit arbeiten weltweit etwa 30 Firmen daran, diese Quelle mit Zugdrachen, Zeppelinen, Ballonen, Gleitsegeln, Windturbinen und anderen Flugobjekten anzuzapfen.

Die Vorteile: Drachen in 500 Metern Höhe verschandeln nicht die Landschaft. Sie lohnen sich auch in Regionen, in denen der Wind am Boden nur mäßig bläst. Der Strom kann daher häufiger dort produziert werden, wo er auch gebraucht wird. Zudem haben die Anlagen selbst eine deutlich bessere Ökobilanz als Windräder, für die enorme Mengen Stahl und Beton verbaut werden. Höhenwindanlagen bestehen in der Regel aus Stoff, Seilen und dem Generator.

Auch Google interessiert sich für die Technik: Im Mai übernahm der energiehungrige Internet-Riese die Firma Makani Power. Die hat einen acht Meter breiten Drachenflügel mit Propellern entwickelt, der 30 Kilowatt Strom liefert. In der Entwicklung ist ein 65-Meter-Flügel, der so viel Energie wie ein 120 Meter hohes Offshore-Windrad produzieren soll.

Es gibt zwei Varianten der Technik. Bei der Flygen genannten Variante hebt der Stromgenerator mit ab und leitet per Kabel die Energie zum Boden. Groundgen – das Modell, für das sich Ahrens entschieden hat – bedeutet, dass der Generator auf dem Boden bleibt.

Er schaltet den Beamer aus. „Ich war einmal reich. Zumindest auf dem Papier.“ Der einst wohlhabende Unternehmer sagt das gut gelaunt und erzählt, warum er heute an einem Besprechungstisch sitzt, der einmal ein Küchentisch war. Warum im Nebenraum mit schrägen Decken zehn Mitarbeiter an selbst gebauten Schreibtischen an der technischen Umsetzung seiner Vision arbeiten und dabei monatlich einen mittleren fünfstelligen Betrag verfeuern. Oder, grundsätzlicher: Warum aufgeben im aktiven Wortschatz von Ahrens nicht vorkommt. Und wenn, dann nur mit dem Vorsatz: auf keinen Fall …

Seine Geschichte: ein Aufstieg aus eigener Kraft

Im Februar ist er 60 geworden. Menschen, die ihn kennen, sagen: „Uwe ist ein Vordenker. Er ist ein hervorragender Netzwerker. Er kann Leute sehr gut motivieren.“ Sie finden allerdings auch: „Uwe ist deutlich empfindlicher geworden, wenn man seine Ideen hinterfragt. Ein gesundes Maß an Selbstzweifeln würde ihm manchmal ganz gut tun.“

Vermutlich wäre ein mit sich hadernder Mensch aber nicht so weit gekommen wie Ahrens. Der berufliche Teil davon beginnt mit einem Hauptschulabschluss. Die Lehrer wollten zwar, dass der Junge mit den guten Noten in Mathematik aufs Gymnasium geht. Doch der Vater wollte das nicht. Ahrens nennt ihn „einen Sturkopf“. Das meint er nicht böse. „Man kann das nur aus der Nachkriegszeit heraus verstehen.“ Er erinnert sich an Wochen in seiner Kindheit, „ in denen es nicht allzu viel zu essen gab“. Der Vater, eigentlich Radio- und Fernsehtechniker, schuftete in der Gießerei von Volkswagen in Wolfsburg. Knochenarbeit. Aber der Konzern bedeutete Sicherheit, guten Lohn und jedes Jahr ein bisschen mehr davon. Daher muss auch der Sohn etwas Anständiges lernen. „Und das war Werkzeugmacher bei VW.“

Ein junger Mann mit Selbstzweifeln hätte nicht auf dem zweiten Bildungsweg Abitur gemacht – neben der Arbeit an der Werkbank. Der wäre nicht nach Berlin gegangen und hätte sich getraut, an der Technischen Universität das als besonders anspruchsvoll geltende Fach Luft- und Raumfahrttechnik zu studieren. Der junge Mann hätte dort nicht den Sonderweg gewählt, als angehender Flugzeugspezialist seine Diplomarbeit über Kräfteverteilung von Hüftgelenkprothesen zu schreiben. Mit mangelndem Selbstbewusstsein wäre der Ingenieur nicht in wenigen Jahren bei einer deutschen Tochtergesellschaft des amerikanischen Konzerns Johnson & Johnson zum Produktionsleiter und Prokuristen aufgestiegen. Und er hätte im Jahr des Mauerfalls auch nicht zu seinem Chef gesagt: „Danke für die Chance, mich mit einem Management-Buy-out selbstständig zu machen.“

Seine erste Firma für künstliche Knochen nannte er Ahrens, Ahrens & Partner, kurz aap. Das hatte durchaus praktische Gründe: Wo sie in einer Liste, zum Beispiel bei einer Messe, aufgeführt wurde, stand sie ganz oben. Die Neunzigerjahre waren gute Jahre für Ahrens: Der ehemalige VW-Lehrling war sein eigener Herr, alles gelang ihm. Auch privat. Mit seiner Frau hat er zwei Töchter, die wie der Vater mathematisch begabt sind.

Mit dem Unternehmen ging es aufwärts. „Wir bekamen Kredite von Banken, die das Wachstum der Firma in einem Wachstumsmarkt finanzierten. Wir konnten das Vertriebsnetz auf immer mehr Kontinente ausweiten. Die Produkte genossen unter Ärzten einen sehr guten Ruf.“ Und kurz vor der Jahrtausendwende, nach dem ersten Börsengang eines Biomedizintechnik-Unternehmens am Neuen Markt, war Uwe Ahrens eben jener auf dem Papier reiche Mann, an den er heute ohne Wehmut zurückdenkt. Und der bald Nehmerqualitäten entwickeln musste.

Er verkaufte nur einen kleineren Teil seiner Aktien an der aap Implantate AG. „Warum hätte ich das tun sollen? Keiner wusste besser als ich, dass die Zahlen keine Luftkalkulationen waren.“ Der globale Vertrieb von künstlichen Knochen war etwas ganz anderes als die luftigen Geschäftsmodelle von Unternehmen, die zum Beispiele Avatare im Internet anboten. Hätte es zumindest sein müssen. Doch Betrachtungen im Konjunktiv nützen bekanntlich wenig.

„Die aap-Aktie rauschte mit dem Zusammenbruch des Neuen Marktes in den Keller, da konnten wir nichts machen.“ Was für den Großaktionär Ahrens zwar ärgerlich, aber zu verschmerzen gewesen wäre. Dummerweise geriet damals auch das Kölner Traditionsbankhaus Delbrück in eine finanzielle Schieflage, bei dem sein Unternehmen einen mittleren einstelligen Millionenbetrag geliehen hatte. Delbrück wurde 2002 von der niederländischen ABN Amro Bank übernommen, die das Geldinstitut wiederum mit dem Bankhaus Bethmann und Maffei fusionierte. Die neuen Eigentümer stellten viele Kredite umgehend fällig. Unter anderem jenen der aap.

An der Börse war zu diesem Zeitpunkt kein Kapital zu organisieren. Ahrens’ Aktien waren kaum noch etwas wert. Die finanzielle Rettung kam durch Investoren aus der Schweiz. Die hatten allerdings eine grundlegend andere Auffassung, „wie Vorstand und Aufsichtsrat zueinander stehen“.

Auch zwischen den Zeilen ist kein Groll herauszuhören, wenn Ahrens von der Zeit erzählt, in der es „erhebliche Differenzen“ zwischen den Schweizern und ihm gab. Allerdings auch keine Selbstzweifel. Der Name sage es: „Ein Aufsichtsrat hat zu beaufsichtigen und Rat zu geben. Mehr nicht.“

Die aap ist für Ahrens Geschichte. Jetzt interessiert ihn allein ein Thema: Stromernte in luftiger Höhe. Diverse Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Höhenwindkraftwerke Strom 30 bis 50 Prozent günstiger produzieren könnten als Windräder an Land. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) kommt auf Preise von weniger als vier Cent pro Kilowattstunde. Windräder an guten Standorten liefern zurzeit Strom für sechs bis neun Cent. Im Vergleich zu den teuren Offshore-Windparks wäre der Preisvorteil noch einmal deutlich größer. Diese Zahlen sind allerdings Hochrechnungen auf Basis von Angaben der Hersteller zu ihren Prototypen. Sie beinhalten viele Annahmen und Variablen. Niemand weiß, wie realistisch die Zahlen sind. Keinem Unternehmen ist es bislang gelungen, ein marktfähiges Höhenwindkraftwerk zu entwickeln. Eine umfassende Studie der Unternehmensberatung Garrad Hassan sieht nicht nur große technische Herausforderungen, die die Entwickler noch bewältigen müssen – unter anderem bei Betriebssicherheit und Verkabelung der Flygen-Systeme. Auch Genehmigungsverfahren, Konflikte mit der Luftfahrt und Versicherungsfragen seien erhebliche Markteintrittshürden.

Da auch konventionelle Windkraft immer effizienter wird, bleibt die Frage offen, ob Höhenwindenergie je in größeren Mengen geerntet werden wird.

2006 schied Ahrens als Vorstandsvorsitzender aus dem von ihm gegründeten Medizintechnikunternehmen aus, wechselte in den Aufsichtsrat, übernahm diverse andere Aufsichtsrats- und Beiratsmandate und befand: „Die Zeit ist reif für Höhenwindenergie.“ Er gründete die Nature Technology Sytems und engagierte einen Geschäftsführer auf Honorarbasis, der Forschung, Genehmigungsverfahren für eine Teststrecke und Patentierung der Idee mit den Loren vorantreiben sollte. Ahrens selbst heuerte als Vorstandsvorsitzender eines anderen Berliner Medizintechnikunternehmens an, „um weiter Geld zu verdienen“. Auch dort hatten Ahrens und Aufsichtsrat allerdings sehr unterschiedliche Auffassungen von Arbeitsteilung. Seit 2009 steckt er seine volle Energie in die Höhenwindkraft.

Das Henne-Ei-Problem

Das Projekt kommt voran. Das beweisen unter anderem die vielen Patent-Urkunden, die im Flur der NTS GmbH hängen. Sie schützen die Erfindungen seiner Firma. Der Konzern 3M und die KfW-Bank sind mit Kapital in das Unternehmen eingestiegen. Die TU Berlin, das Fraunhofer-Institut IPA und zwei Hochschulen unterstützen das Projekt weitgehend kostenlos mit Know-how. Es gab Fördergeld aus dem Regionalfonds der Europäischen Union und von der Investitionsbank Berlin. Neben den Patent-Urkunden hängen eine Reihe Auszeichnungen von Gründer- und Innovationswettbewerben.

Ahrens und sein Geschäftsführer haben der Bundeswehr und 13 Behörden das Recht abgerungen, ihre Drachen auf einem Testgelände in Mecklenburg-Vorpommern steigen zu lassen. Denn solche Objekte in 500 Metern Höhe rufen neben Flugsicherung und Vogelschützern noch viele andere Bedenkenträger auf den Plan. Womit wir beim großen Aber angelangt wären. Die bisherige Geschichte von NTS ließe sich nicht nur als spannende Start-up-Geschichte mit großen Chancen erzählen. Sondern auch als eine, die mit folgendem Zitat des Gründers beginnt: „Mir kommt es vor, als würden wir gerade mit roten Lampen vor den ersten Autos vorweglaufen.“

Im Sommer wollte Ahrens Journalisten auf sein Testgelände in Friedland an der Ostsee einladen. Dort sollten mehrere von Drachen gezogene Loren auf einem Schienenoval kreisen, das auf dem Bauplan mehr als doppelt so lang wie eine Stadionrunde ist. Die Loren sollten beweisen, dass sein Ansatz besonders gut und besonders weit ist. In der Computeranimation befindet sich die Strecke auf viereinhalb Meter hohen Stelzen, „damit die Ackerfläche darunter voll nutzbar ist und Wildtiere von den Generator-Loren nicht gestört werden und umgekehrt“. Die Genehmigung dafür liegt vor. Doch das Geld hat bislang nur für eine kleine, ebenerdige Gerade und eine Generator-Lore nebst kleinem Schirm gereicht. Die Lore fährt allenfalls ein paar Meter auf einem Gleisstück hin und her. Man kann sich vorstellen, wie sie Strom produzieren könnte.

Im Spätsommer gab es einen Termin in Friedland mit dem Kamerateam des mecklenburgischen Regionalsenders Neueins. Ein Bundestagsabgeordneter der CDU ist da. Er sagt in die Kamera, man müsse „technologieoffen sein“. Und er halte „diese Technologie im Forschungsstadium für durchaus interessant“. Dann zählt Ahrens die Vorteile seiner Erfindung auf, und im Bildhintergrund sieht man einen schwarzen Mercedes wegfahren.

Kein Vergleich zu dem Hype, den vor einigen Jahren die Hamburger Firma SkySails* mit ihrem Drachensegel für Containerschiffe auslöste. Sie sammelte rund 50 Millionen Euro Entwicklungskapital ein. Ahrens fehlen nach eigenen Berechnungen zwischen anderthalb und drei Millionen Euro, um den Rundkurs und die Loren zu bauen, die Strom produzieren sollen. Damit könnte er beweisen, dass alles, was seine Präsentation so schlüssig herleitet, in der Praxis auch funktioniert.

Nun setzt er auf zwei Crowdfunding-Runden, die insgesamt 300 000 Euro einbringen sollen. Und ein Dilemma lösen, das viele Erfinder haben: das Henne-Ei-Problem: ohne Beweis, kein Geld. Ohne Geld, kein Beweis. Ahrens sieht das Ganze sportlich: „Wenn du den wahren Wert von Geld kennenlernen möchtest, versuche dir welches zu besorgen.“

Der Eiffelturm-Effekt

Bruke Alemu kennt Uwe Ahrens seit den Gründungsjahren der Biomedizinfirma aap. Er nennt ihn „meinen Mentor“. Alemu stammt aus Äthiopien. Als Student kam er in die DDR. Er studierte Kernkraft-Technik, machte sein Diplom und zog die Arbeit mit künstlichen Knochen einem Job in einem Atomkraftwerk vor. Heute ist er Marketing- und Vertriebsvorstand der aap. Die Liste der positiven Eigenschaften, die er seinem Mentor attestiert, ist lang. Hingabe, Tatendrang, Lösungsorientierung, Offenheit, respektvoller Umgang, Vertrauen in Mitarbeiter, Anerkennung schenkend. Einzigartig sei dessen „Fähigkeit, in schwierigen Situationen noch besser zu agieren als sonst“.

Was seinen Ex-Chef antreibt? „Auch bei Uwe Ahrens greift die Maslowsche Pyramide. Von der Bedürfnissicherung bis hoch zur Selbstverwirklichung.“ Und die Schwächen? Alemu zögert lange. Denn eigentlich sei es ja keine Schwäche, wenn ein Ingenieur sich in sein Werk verliebe. Er brauche diese Energie, um eine Idee zum Erfolg zu führen. Nur: „Wenn sich ein Ingenieur zu sehr in sein Produkt oder seine Entwicklung verliebe, leidet manchmal die Einschätzung der wirtschaftlichen Risiken.“

Ein paar Hunderttausend Euro in Aktien sind Ahrens nach eigenen Angaben noch aus seinem erfolgreichen Börsengang geblieben. Er geht davon aus, dass er sie „aufzehren muss, bevor unsere Drachen volle Zugkraft haben“. Auch das sagt er gut gelaunt. Er macht in der Tat den Eindruck, sehr an sein Produkt zu glauben. Obwohl er die wirtschaftlichen Risiken kennt.

Er weiß, dass seine Firma eine Wette ist, wie jedes Unternehmen, dessen Technik erst noch beweisen muss, dass sie einen Markt findet. Bei Ahrens’ Drachen geht es natürlich auch ums Geldverdienen. Wie viel darf es sein? So viel, dass es irgendwann noch einmal für seinen großen Traum reicht: mit einem Wasserflugzeug rund um die Erde zu fliegen. Doch viel näher ist ihm das Bedürfnis auf seine alten Tage „etwas zu tun, bei dem man noch in den Spiegel schauen kann, wenn man sich verabschiedet“. Wer seine Firmenpräsentation mit den vielen Zahlen und Details gesehen hat, der merkt: Es geht ihm um seine Idee. Er ist sich sicher, dass seine Lösung besser ist als das, was die Konkurrenz tut.

Seit vergangenem Jahr führt Ahrens sein Unternehmen allein. Der Geschäftsführer hat die NTS verlassen, im Guten, wie beide betonen, aber wegen unterschiedlicher Auffassungen „bei der strategischen Weiterentwicklung“. Die ist und bleibt mühsam.

Diese Woche ist Ahrens nach Kasachstan geflogen. Dort findet 2017 die Weltausstellung statt. Ziel der kasachischen Regierung ist es, die Expo ausschließlich mit regenerativen Energien zu betreiben. Ahrens drückt es so aus: „Jede Expo braucht einen Eiffelturm.“ In Kasachstan werden das Drachen sein, die Generator-Loren auf Schienen ziehen. Kein Zweifel. Zumindest Uwe Ahrens hat keinen. Die Liebe zum Produkt, das noch keines ist, wird ihm auch diesmal helfen, seine Idee besonders überzeugend zu präsentieren. ---

* b1-link.de/skysails

Uwe Ahrens ist Aktionär der brand eins Medien AG.

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