Ausgabe 06/2012 - Schwerpunkt Risiko

Zum Mond, zur Freiheit

• SpaceX baut Raketen und Raumschiffe. Mehr als 1500 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen an drei Standorten in den Vereinigten Staaten. Über die Ziele seiner Firma sagt der Gründer und Vorstandsvorsitzende Elon Musk gern: "Wir wollen aus der Menschheit eine multiplanetare Gesellschaft machen." Mit weniger gibt sich der gebürtige Südafrikaner nicht zufrieden. "Schon am College dachte ich, das Internet, die Energiewirtschaft und die Raumfahrt – das werden die Herausforderungen der Zukunft sein. Dort möchte ich was bewegen."

Mit dem Internet fing der heute 40-Jährige an und schaffte mit dem Bezahldienst Paypal den Durchbruch. Als Ebay die Firma 2002 übernahm, verdiente Musk 165 Millionen Dollar und verfolgte seine College-Träume weiter. Er gründete Tesla Motors, einen Hersteller von Elektroautos, und SolarCity, einen Anbieter von Solartechnik. Sein größter Stolz aber ist SpaceX; das Startkapital für die Firma hat Musk allein aufgebracht. "Wenn es um Raketen geht, hört für Risikokapitalgeber der Spaß auf", erzählte er kürzlich Late-Night-Talker Jon Stewart.

Das Geschäft war lange Sache des Staates. Nun wollen private Unternehmer mitspielen

SpaceX ist das erste reine Privatunternehmen, das mit der Dragon eine bislang noch unbemannte Raumkapsel selbst entwickelt hat. 2010 wurde es mit der Rakete Falcon9, ebenfalls eine SpaceX-Entwicklung, erstmals in die Erdumlaufbahn gebracht und von dort wieder sicher zurückgeholt. Nach mehreren aufgeschobenen Starts hob die Dragon am 22. Mai mit 521 Kilogramm Fracht an Bord zur Internationalen Raumstation ISS ab.

Elon Musk tut damit einen Schritt in neuen Markt, der noch nicht wirklich existiert. Denn anders als Satelliten wurden Raumschiffe für Astronauten bislang aus schließlich unter staatlicher Kontrolle entwickelt und betrieben. Die USA etwa haben hier eine 50-jährige Geschichte mit Mercury, Gemini und Apollo. Sie endete jedoch am 8. Juli 2011, als das letzte der fünf Space Shuttles in den Orbit abhob. Seither ist die Nasa angewiesen auf die russischen Raumschiffe Sojus, das gegenwärtig einzige Transportsystem für Menschen ins All, vom streng abgeschotteten und noch immer bescheidenen chinesischen Raumfahrtprogramm einmal abgesehen.

Ein Astronautensitz im "russischen Arbeitspferd", wie die Sojus auch genannt wird, kostet die Nasa gut 50 Millionen Dollar. Da im Laufe eines Jahres mehrere Crews zur ISS gebracht werden müssen, summiert sich das auf mehr als eine halbe Milliarde Dollar. Deshalb entschied die Regierung von Barack Obama, dass künftig private Unternehmen den Astronautentransport übernehmen sollen – billiger, schneller und effizienter, als es die Nasa bisher tat. Die solle sich auf die Erforschung des Weltalls konzentrieren – und außerdem der neuen privaten Raumfahrtindustrie finanziell auf die Beine helfen.

SpaceX und drei Konkurrenten erhielten 2011 eine Fördersumme von insgesamt 270 Millionen Dollar. Die härtesten Wettbewerber für Elon Musks Firma sind der Luftfahrtriese Boeing und der fast 50 Jahre alte Militärzulieferer Sierra Nevada Corporations. Boeing entwickelt mit der CST-100 eine der Dragon ähnliche Raumkapsel. Sierra Nevada Corporations arbeitet an einem Raumschiff namens Dream Chaser. Es sieht aus wie ein kleines Space Shuttle, das auf der Spitze einer Rakete startet und nach der Rückkehr aus dem Orbit wie ein Flugzeug landet. Die vierte Firma, die das All erobern will, ist Blue Origin, gegründet vom milliardenschweren Amazon-Chef Jeff Bezos.

Die Subventionen erhalten die Unternehmen ratenweise aus einem Topf der Nasa. Anders als bei klassischen Staatsaufträgen müssen sie alle paar Monate das Erreichen bestimmter Etappenziele – wie etwa erfolgreiche Testflüge – nachweisen, um die nächste Finanzspritze zu erhalten. Bis spätestens 2017 möchte die Nasa mit diesem Auswahlverfahren mindestens zwei Anbieter für kommerzielle Transporte zur Raumstation küren.

Schon viel früher will SpaceX mit unbemannten Frachtflügen zur ISS Geld verdienen. Im Laufe des Jahres soll die Dragon erste Versorgungsflüge zur Raumstation aufnehmen. Insgesamt zwölfmal soll die Rakete bis 2015 starten und Musks Unternehmen rund 1,6 Milliarden Dollar Umsatz bescheren. Die unbemannte Version der Dragon kann zum Preis von 133 Millionen Dollar sechs Tonnen Fracht zur ISS transportieren und Material, an dem geforscht wurde, zurück zur Erde bringen.

Zum Vergleich: Die Chartergebühr für den nur wenig größeren europäischen Frachter ATV, "Edoardo Amaldi", der im März zur ISS flog und bis 2015 noch zweimal gebaut werden wird, liegt bei mehr als 300 Millionen Dollar pro Flug. Zurück zur Erde kann der Frachter nichts transportieren. Während im kommerziellen Personentransport die Konkurrenz von Boeing & Co. aufholt, mischt bei Weltraumfracht nur noch ein Wettbewerber mit: Orbital Sciences, die mit ihrer Cygnus-Frachterkapsel weniger weit fortgeschritten sind als SpaceX.

Musks Unternehmen scheint also gut dazustehen – doch die Liste der Skeptiker ist lang. Der Ex-Astronaut Eugene Cernan, der 1972 als letzter Mensch auf dem Mond stand, fürchtet, dass die neuen kommerziellen Raumfahrtunternehmen "nicht wissen, was sie noch nicht wissen", also durch viele Fehlschläge lernen müssen. Zudem rückt der von den Republikanern dominierte US-Kongress die von der Nasa zu verteilenden Fördergelder von Jahr zu Jahr unwilliger heraus. Zuletzt wurden stets weniger Mittel bewilligt als von der Raumfahrtagentur gefordert.

Barack Obama fördert die neue Industrie. Seine Gegner wollen sie torpedieren

Abgesehen davon, dass Boeing ein traditionelles Rüstungsunternehmen ist, würden manche Abgeordnete im amerikanischen Kongress das Geld am liebsten ganz dem militärischindustriellen Komplex zur Verfügung stellen. Schon jetzt bekommt allein Lockheed Martin einen Etat von der Nasa, der größer ist als das kommerzielle Förderprogramm. Seit 2006 hat der Rüstungsgigant fünf Milliarden Dollar kassiert, Jahr für Jahr soll mindestens eine weitere Milliarde hinzukommen. Dafür entwickelt die Firma ein für verschiedene Zwecke nutzbares Raumschiff namens Orion. Es soll nach 2020 Astronauten zum Mond, zu Asteroiden und vielleicht zum Mars bringen. Die Orion könnte allerdings auch in der Erdumlaufbahn eingesetzt werden – und so die Fahrzeuge der neuen Raumfahrtindustrie überflüssig machen.

Läuft jedoch alles so weiter wie von der Nasa geplant, wird sie auf beide Entwicklungen zurückgreifen können. Private Schiffe wie die Dragon könnten mit Transporten in die Erdumlaufbahn und zur Raumstation beauftragt werden. Und mit der Orion könnte man weit weg von der Erde auf Mission gehen. Für die Nasa wäre das ideal, für die Privatunternehmen aber nur ein erster Schritt. Denn ein funktionierender Markt benötigt mehr Kunden als eine staatliche Institution, die vom Wohlwollen politischer Ent scheidungsträger abhängt. Und noch fehlt ein Geschäft, das kommerzielle Raumflüge so in Schwung bringt, wie es einst das Fernsehen für die Hersteller von Satelliten tat.

Möglicherweise bahnt sich etwas am Forschungsstandort ISS an. Die fußballfeldgroße, 450 Tonnen schwere Internationale Raumstation wurde für mehr als 100 Milliarden Dollar ausgebaut und bietet weit mehr Raum für Forschung, als bisher im Weltraum vorhanden war. Eine Chance für die Privatwirtschaft?

"Durchaus und nicht nur in den USA", sagt Jan Starke von der Initiative GoSpace des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die mehrere Forschungsprojekte mit Industrieunternehmen vorbereitet. Die sind vergleichsweise günstig, denn die hohen Kosten, die für Raketenstarts und den Einsatz der Astronauten fällig werden, tragen überwiegend die Raumfahrtagenturen. Ein Kilogramm Forschungslast ist so bereits ab 10000 Euro zu haben. Dennoch sind die meisten Unternehmen bisher zurückhaltend.

Starke erklärt dies mit der mehrjährigen Vorlaufzeit und dem fehlenden Bewusstsein für die Vorteile der Schwerelosigkeit für kommerzielle Forschung. So wachsen Proteinkristalle im All schneller, menschliche Knochen und Gewebe hingegen degenerieren stärker als auf der Erde. Mithilfe der Weltraumforschung könnten neue Materialien und Medikamente entwickelt werden. Noch aber lockt die ISS vor allem Grundlagenforscher, Universitäten und Forschungsinstitute an und nicht die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie.

Auf die Frage, was er sich wünsche, antwortet Starke: "Häufigere und günstigere Flüge und nach dem Ende der Shuttle-Ära eine neue Möglichkeit, Proben und Forschungsergebnisse zur Erde zurückzutransportieren." Sollte die neue kommerzielle Raumfahrtindustrie rund um SpaceX auf die Beine kommen und genau das bieten, könnte das für viele forschende Unternehmen attraktiv sein.

Die ein oder andere Erfolgsgeschichte gibt es bereits: So unterstützte der Schweizer Uhrenhersteller Fortis ein Projekt auf der ISS, das die weltweite Synchronisation von Funkuhren ebenso ermöglichen soll wie einen globalen Diebstahlschutz für Autos. Außerdem ist Fortis seit 20 Jahren so etwas wie ein "offizieller Ausrüster" zahlreicher Raumfahrtmissionen mit Chronografen. Auf Werbung im Weltraum setzt unter anderem auch Pizza Hut: Das Unternehmen versorgte die ISS im Jahre 2000 mit weltraumtauglichen Pizzen. Und 2008 ließ die deutsche DHL werbewirksam ein Paket von einem Sojus-Raumschiff in die Raumstation liefern.

Die Idee, in einer Welt des Alles-schon-mal-Dagewesenen etwas Spektakuläres zu veranstalten, könnte sich auch im Tourismus bewähren. Der Multimillionär Dennis Tito war im April 2001 der erste Mensch, der auf eigene Rechnung ins All flog. Sechs Tage verbrachte er in der damals erst halb fertigen Raumstation und zahlte dafür etwa 20 Millionen Dollar. Seither stiegen die Preise auf fast das Doppelte. Dennoch flogen ihm bis heute sechs weitere Reiche zur ISS nach. Anbieter dieser Orbitalreisen ist das amerikanische Unternehmen Space Adventures. Dort rechnet man mit einem Anstieg auf 143 Touristen bis 2020. Realistisch ist das allerdings nur, wenn neben der Sojus weitere Raumschiffe zur Verfügung stehen – auch das eine Chance für SpaceX & Co.

Das All als exklusives Ziel für Leute, die sich alles leisten können

Nützlich wäre auch eine zweite Raumstation mit einfacheren Regularien für private Besucher. Bigelow Aerospace experimentiert seit Jahren mit aufblasbaren Habitaten. 330 Kubikmeter Raum könnte ein solches Modul schon in zwei Jahren bieten – groß wie ein Einfamilienhaus. Sechs Staaten haben bereits Interesse an der Nutzung dieser alternativen Raumbasis geäußert, darunter Großbritannien, die Niederlande und Schweden.

Doch das Unternehmen, das ähnlich wie SpaceX vor mehr als zehn Jahren von einem weltraumbegeisterten Milliardär, dem Hotelkettenbesitzer Robert Bigelow, gegründet wurde, musste im September vergangenen Jahres 40 seiner 90 Mitarbeiter entlassen. Denn noch fehlen die Raumschiffe, um Menschen zum Habitat BA-330 zu bringen. Bigelow hält aber weiter an seiner Vision fest. "Die Zeit ist reif", sagt der 67-Jährige. Er hat bislang 210 Millionen Dollar in die Firma investiert und plant, diese Summe nochmals deutlich aufzustocken.

Der Weltraum: das ultimative Ziel für Selfmade-Milliardäre, sei es als Unternehmer oder Tourist. Noch aber ist ihr Risiko hoch, wie die dünn gesäten Vertragsabschlüsse und der Mangel an seriösen Studien zum Thema zeigen. So wird immer noch eine Umfrage von Futron aus dem Jahr 2002 bemüht. Die kam zu dem Ergebnis, dass unter 450 Millionären ein Drittel an einer Orbitalreise interessiert wären – zu einem Preis von maximal einer Million Dollar. 2011 rechnete ein US-Ingenieurbüro die Zahl auf die landesweite Bevölkerung hoch und ermittelte – theoretisch – einige Zehntausend Raumflugbereite für den Fall, dass ein Flug 500000 Dollar kostete.

So billig aber können im Moment nur Suborbitalflüge sein. Benötigt man für das Erreichen der Erdumlaufbahn und der ISS eine Geschwindigkeit von etwa 28000 km/h, so reichen bereits bescheidene 4000 km/h, um ein Fluggerät in zirka 100 Kilometer Höhe zu bringen. Dort kann es sich zwar nur kurz halten, doch die Atmosphäre hat es für einen Moment verlassen. Ein paar Minuten Schwerelosigkeit und ein langer Blick in den Weltraum hoch über dem Blauen Planeten kosten bei Virgin Galactic, der Weltraumsparte des Mischkonzerns Virgin, 200000 Dollar pro Person.

Auch diese Idee stammt von einem Superreichen. Der britische Milliardär und Virgin-Group-Gründer Richard Branson will mit dem SpaceshipTwo "den Weg in einen der bedeutendsten neuen Industriesektoren des 21. Jahrhunderts" gehen. Der Überschalljet für sechs Passagiere und zwei Piloten wird von einem Trägerflugzeug auf 15 Kilometer Höhe gebracht. Dort zündet das Raketentriebwerk und bringt den Jet für einige Minuten auf die weltraumtauglichen 110 Kilometer.

Auf der Buchungsliste des SpaceshipTwo stehen unter anderem Tom Hanks, Katy Perry, Brad Pitt und Angelina Jolie. Der US-Schauspieler Ashton Kutcher wurde im März zum 500. Kunden, von denen jeder mindestens 20000 Dollar angezahlt hat. Aus Deutschland freut sich die 34-jährige Immobilienkauffrau Sonja Rohde auf den Flug. Doch wann er stattfinden wird, weiß im Moment niemand.

Zwar hat Branson mit großem Pomp im vergangenen Herbst den ersten kommerziellen Weltraumflughafen in der Wüste von New Mexico eröffnet, doch der Zeitplan hinkt. Läuft es gut, finden 2012 die letzten Tests und 2013 die ersten regulären Flüge statt. Läuft es nicht gut, wird Sonja Rohde vielleicht von Jos Gal überholt. Der Zahnarzt aus Baden-Württemberg hat bei der kalifornischen Firma XCOR Aerospace einen Sitz im Lynx reserviert. Dieser Jet transportiert neben dem Piloten nur einen Passagier in suborbitale Höhen und braucht dazu kein Trägerflugzeug. Ein Flug im Lynx ist daher schon für 95000 Dollar zu haben – der Zeitplan jedoch ist ähnlich offen.

Bei Elon Musk wird es, wenn alles gut läuft, noch einige Jahre dauern, bis seine Dragon Astronauten in den Orbit und zur Raumstation fliegen kann, denn ein Rettungssystem ist noch in der Entwicklung. Dieses schreibt die Nasa nach den tödlichen Shuttle-Unfällen vor. Musk ist nicht begeistert: "Wir müssten alle zu Fuß laufen, wenn man jedes Transportsystem nur im Falle hundertprozentiger Sicherheit betreiben dürfte", sagte er vor dem National Press Club.

Der Weltraum-Entrepreneur scheint eine Risikofreude mitzubringen, die der Nasa seit den Apolloflügen verloren gegangen ist. Die Weltraumagentur mit 18000 Mitarbeitern und rund 19 Milliarden Dollar Jahresbudget hat wegen zahlreicher Probleme nicht das beste Image. Das Space Shuttle erwies sich als viel teurer und unsicherer als einst geplant, hochtrabende Mond- und Marspläne der Bush-Dynastie zerstoben und wurden von Obama in die ferne Zukunft verschoben; die Internationale Raumstation kostet viel Geld. Und hätte es nicht die Erfolge des Hubble-Weltraumteleskops, der Erd- und Klimabeobachtung aus dem All sowie die spektakulären Forschungsergebnisse und Bilder der unbemannten Marsrover gegeben – die Nasa müsste in Zeiten knapper Staatskassen um ihren Etat bangen.

Dagegen glänzen die Ankündigungen der Weltraummilliardäre: Neben Musk, Bigelow und Branson erklärte der Microsoft-Gründer Paul Allen vor einigen Monaten, das größte Flugzeug aller Zeiten bauen zu wollen, um aus der Luft kostengünstigere Raketenstarts zu ermöglichen. Dem folgte im April 2012 die Meldung, dass "Titanic"-Regisseur James Cameron und weitere finanzstarke Männer wie Google-Mitgründer Larry Page in das Unternehmen Planetary Resources investieren. Damit sollen Aste roiden als Rohstoffträger erschlossen werden.

Ob sich Vorsicht und Realismus bei der Nasa oder unternehmerischer Wagemut bewähren, werden die kommenden Jahre zeigen. Elon Musk jedenfalls traut sich noch, Routineflüge zum Mars in den nächsten zehn bis 15 Jahren anzukündigen. Er wagt die kühne Behauptung, seine Raketen- und Raumschiff-Familie könnte schon bald wiederverwendbar sein. Davon träumen Ingenieure seit Jahrzehnten, weil dann die Kosten der Raumfahrt dramatisch sinken. Skeptiker verweisen bei solchen Visionen auf die wenigen greif baren Erfolge des Unternehmens. Musk, sagen sie, müsse noch vieles gelingen, damit seine Idee einer multiplanetaren Gesellschaft wahr werde. Genau das ist es aber, was viele an SpaceX mögen. Der Blogger Trent Waddington beschrieb das Unternehmen mit zwei Worten: mutig und verrückt. ---

Ausflug zum Mond

Bei Space Adventures hat 2011 ein Kunde einen Rundflug um den Mond für rund 150 Milllionen Dollar gebucht. Dieses Jahr soll ein Vertrag mit einem zweiten Passagier geschlossen werden. Die Reise soll mit einer umgebauten russischen Sojus innerhalb von vier Jahren stattfinden. Diese Touristen wären seit den letzten amerikanischen Mondlandungen 1972 die ersten Menschen, die den Erdtrabanten besuchen.

Luna lockt auch die Chinesen

Ende 2011 hat China eine bemannte Mondlandung angekündigt. Ab 2020 könnte es so weit sein. Ebenfalls 2020 will Russland eine bemannte Mondbasis errichten. Neben dem politischen Prestige geht es auch um seltene Rohstoffe, die auf dem Erdtrabanten vorkommen.

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