Ausgabe 10/2010 - Schwerpunkt Qualität

Seid ihr alle gut drauf?

- Was macht die Arbeit? Wie läuft es in der Beziehung? In Südafrika können die Leute ihre Antworten auf diese Fragen per S MS an einen Radiosender schicken, der täglich den nationalen Glückswetterbericht erstellt. Australien destilliert halbjährlich den Australian Unity Wellbeing Index aus einer wissenschaftlichen Zufriedenheitsumfrage unter 2000 Einwohnern. Das hat man sich von Kanada abgeschaut. Bhutan führte das Bruttosozialglück ein, erklärte Happiness zur staatlichen Priorität, für die mittlerweile auch der britische Premierminister einen strategischen Berater beschäftigt. Das Glücklichsein hat Konjunktur.

Umso mehr, seit die Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz und Amartya Sen 2009 einen Report in Umlauf brachten, dessen mehr als 300 Seiten eine fast mystische Bedeutung umweht. Als Paradigmenwechsel in den Wirtschaftswissenschaften gilt die Forderung, künftig neben Wachstum und Bruttoinlandsprodukt auch Nachhaltigkeit und Lebensqualität als Indikatoren für gesellschaftlichen Fortschritt heranzuziehen. Ausdrücklich nicht als bloße Erweiterung der Kriterien, sondern tatsächliche Umorientierung. Der Auftraggeber dieser Studie, Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, nennt dies "eine große Revolution".

Robert A. Cummins spricht von Leben oder Tod. Der Psychologe leitet das Australische Zentrum für Lebensqualität und ist überzeugt, dass die einseitige Ausrichtung der Volkswirtschaften auf Wachstum "uns alle tötet". Als Beispiel bemüht er den Klimawandel, der das Leben der Australier bereits negativ beeinflusse, während Gegenmaßnahmen aus Rücksicht auf das Wirtschaftswachstum unterblieben. Cummins sieht die Zeit für einen Wandel gekommen. Er verweist auf den Wellbeing Index, der in der Öffentlichkeit lange nur amüsiert zur Kenntnis genommen worden sei, mittlerweile aber ernsthafte Debatten auslöse. "Der Index ist heute maßgeblich für unser Verständnis, wie es um Australien steht", so Cummins. "Liegt die Zufriedenheit unter dem Standard, stimmt im Land etwas nicht." Dies habe auch eine Umfrage unter 4000 Menschen bestätigt, die hilfsbedürftige Angehörige pflegen. "Das Niveau der Zufriedenheit lag in dieser Gruppe auf schockierende Weise unter dem nationalen Durchschnitt", berichtet Cummins. Die Ergebnisse befeuerten eine landesweite Diskussion und bewegten die Regierung letztlich dazu, den Betroffenen mehr staatliche Hilfe zu gewähren.

Die Ökonomie entdeckt das Glück. Richard Layard etwa, Mitbegründer des Center for Economic Performance an der London School of Economics, propagiert in seinem Buch "Die glückliche Gesellschaft" vollmundig: "Nicht auf die Interessen der Wirtschaft kommt es an, sondern auf das größtmögliche Glück für alle." Seine Visionen für ein glückliches Leben und eine sinnvolle Politik sehen vor, durch Konsumsteuern den Statuswettlauf zu beenden, auf leistungsabhängige Bezahlung zu verzichten und die Mobilität einzuschränken. Geld allein macht nicht glücklich. Das hat Großmutter auch schon gesagt.

Ebenso Richard A. Easterlin, der bereits 1974 mit einer Vergleichsstudie von mehreren Staaten zu dem Ergebnis kam, dass sich zwischen langfristigen Wachstumsraten und der Erhöhung der Zufriedenheit in der Bevölkerung keine signifikante Verbindung belegen lässt. Dieses nach ihm benannte Paradox zeigt sich sehr deutlich am Beispiel Chinas. "Seit 1990 verzeichnet es die wohl höchste Wachstumsrate, die je gemessen wurde. Die Einkommen haben sich innerhalb einer Lebenszeit verdreifacht, die Menschen müssten also überglücklich sein", sagt Easterlin. "Die Zufriedenheit ist aber um keinen Deut gestiegen."

LEBENSQUALITÄT I

Städte-Ranking

Für das Städte-Ranking 2010 entsandte das Beratungsunternehmen Mercer 300 Mitarbeiter in 221 Metropolen der Welt, um Daten zur Lebensqualität zu sammeln. Das politische, wirtschaftliche und soziokulturelle Umfeld sowie Bildung, Gesundheitssystem, Verkehr, Klima und Wohnen wurden untersucht. Subjektive Einschätzungen spielten keine Rolle, dafür amtliche Statistiken, etwa von der WHO oder der U NO. Wien stand mit der höchsten Lebensqualität an erster Stelle, gefolgt von Zürich und Genf. Düsseldorf liegt als beste deutsche Stadt an sechster Stelle. Mercer betreibt dieses Ranking seit zwei Jahrzehnten. Von den Medien werden diese Ranglisten gern aufgenommen, meist unter Überschriften wie "Lebenswerteste Stadt Deutschlands". Ein schöner Marketingeffekt für Mercer. Die zuständige Mitarbeiterin Petra Lück betont allerdings: "Unsere Studien erstellen wir für Unternehmen als Grundlage für die Ermittlung der Erschwerniszulage ihrer ins Ausland entsandten Mitarbeiter." Mittlerweile interessieren diese Daten auch Kommunalpolitiker, um daraus Verbesserungsideen abzuleiten.

Wie soll man sich die Neuausrichtung von Wirtschaft und Politik hin zu mehr Lebensqualität vorstellen? Wird die Bundeskanzlerin dem Volk demnächst entgegenrufen: "Seid ihr alle gut drauf?" Ist statt Wachstum nun Lebensqualität das Zauberwort? Ein Begriff, den Linguisten ob der semantischen Ungenauigkeit als sogenanntes Kaugummiwort abtun. Nimmt man es in den Mund, lässt es sich in alle Richtungen dehnen, zu Blasen formen - oder in Zahlen pressen. 7 zum Beispiel. Um diesen Wert oszilliert die Lebensqualität der Westdeutschen erstaunlich stabil seit mehr als einem Jahrzehnt. Der Osten dümpelt mit vergleichbarer Kontinuität bei plus/minus 6. Nur: Wie misst man das?

Beispielsweise so: Zunächst befragen Soziologen einige Tausend Bundesbürger zur subjektiven Zufriedenheit mit ihren Lebens-, Einkommens-, Beziehungs- und Arbeitsverhältnissen, einzuschätzen auf einer Skala von 0 bis 10. Gleichzeitig werden objektive Daten wie Einkommen, Beziehungsstatus, Beschäftigung oder Alter erhoben. Speichelproben offenbaren die Erbanlagen der Probanden. Der Google-Dienst Street View liefert Informationen zum Wohn- und Lebensumfeld, Satelliten sammeln Daten zu lokalen Umweltbelastungen, beispielsweise Feinstaub. Das Ganze dann zu einer Zahl zu konzentrieren ist Sache der Statistiker. Zugegeben, das sind noch Zukunftsszenarien, an die sich die Sozialforschung gerade erst herantastet.

Bislang erfühlen die Wissenschaftler das nationale Befinden anhand einer Gruppe namens SOEP. Eine Schar von einst 20 000 Menschen wird seit 1984 jährlich zu ihrem subjektiven Befinden und ihren objektiven Lebensdaten befragt - das sogenannte Sozioökonomische Panel. Den natürlichen Schwund überlebten bis heute circa 5000 Teilnehmer. Mindestens 3000 Befragte erfordert die Sozialstatistik, um von bundesweit relevanten Ergebnissen sprechen zu können.

Einer, der diese Daten deutet, ist Heinz-Herbert Noll. Dass seine Arbeit durch den Stiglitz-Report einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde, erhöht seine persönliche Zufriedenheit allerdings nicht. "Ich bin Soziologe, und da tut es weh, dies nun sagen zu müssen", beginnt Noll mit einer Erklärung: "Die Zufriedenheitsforschung wurde für die Medien und die Politik erst interessant, als die Volkswirtschaftler dieses Thema entdeckten."

Der Stiglitz-Report habe zwar den Effekt, dass das Thema Lebensqualität mehr Gehör findet, enthalte aber leider kaum Neues. Die genannten Empfehlungen gehören seit Jahrzehnten zum Arsenal der Sozialindikatorenforschung. Alte Hüte, die schon vor einem halben Jahrhundert zur Gründung des heutigen Leib-niz-Instituts für Sozialwissenschaften in Mannheim führten, in dem Noll arbeitet. Mit 250 Mitarbeitern ist es das größte in Deutschland in dieser Disziplin.

Noll leitet hier das Zentrum für Sozialindikatorenforschung.

Er beschreibt es als ein Observatorium der gesellschaftlichen Entwicklung. Seine Tätigkeit beschreibt er mit "analysieren, Forschungsfragen beantworten und die Ergebnisse unter die Leute bringen". Eines dieser Ergebnisse ist, dass die Zufriedenheit der Menschen weniger von ihrer Gehaltssumme abhängt als von der Differenz zum Verdienst anderer.

Außerdem beobachtet Noll ein Auseinanderdriften der Einkommensverteilung in Deutschland und eine damit einhergehende Ausweitung der Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen Arm und Reich. Verheerende Auswirkungen auf die Lebensqualität in Deutschland haben Arbeitslosigkeit, das Pendeln zwischen Lebens- und Arbeitsort, schlechte Bildung. Und auch eine Heirat lässt sich aus diesem Blickwinkel nicht empfehlen: Dem Stimmungshoch kurz nach dem Jawort folgt statistisch der baldige Absturz der Zufriedenheitskurve, die dann meist den Ausgangswert vor der Hochzeit noch unterschreitet. Positiv auf die Lebensqualität wirken sich unter anderem stabile soziale Kontakte, Bildung und gemeinnützige Arbeit aus.

LEBENSQUALITÄT II

Senioren in der Wii-Freizeit

Die Bundesregierung unterstützt die Forschungsallianz "Smart Senior" mit 25 Millionen Euro, von Unternehmen wie der Telekom, BMW und Alcatel kommen noch einmal 18 Millionen Euro. Ziel ist die Erhöhung der Lebensqualität im Alter. Senioren leben mit Sensoren, die Probleme beim Gehen und Aufstehen genauso erfassen wie einen nicht ausgeschalteten Herd. Ingenieure konzipieren zusammen mit Medizinern GPS-gesteuerte Rollstühle oder Nothalte-Assistenten für Autos. "Schauen Sie sich nur die Alterspyramide an! Der Markt wird riesig", sagt Markus Zens, Sprecher der Forschungsgruppe an der Berliner Charité. In der Abteilung Silver Games spielen die Rentner neuerdings mit großem Enthusiasmus Bowling an der Senioren-Wii-Station.

Der neue Trend in der sozialwissenschaftlichen Lebensqualitätsforschung sind internationale Vergleichsstudien. Die weltweit imposanteste Datensammlung dazu befindet sich im Zimmer M-6 26 an der Erasmus-Universität Rotterdam. Ein Raum in der sechsten Etage eines ungemein klobigen Baus, dessen untere Etagen statt Fenstern nur schmale Schlitze in der grauen Betonwand aufweisen. Hier trug der 68-jährige Soziologe Ruut Veenhoven von seinen Kollegen nur Mr. Happiness genannt - über viele Jahre Tausende Umfragen und Studien zusammen. Entstanden ist daraus die World Database of Happiness: nationale Daten zur Lebensqualität von Andorra bis Zimbabwe, in unzähligen Ordnern abgelegt und im Internet aufrufbar.

Lebensqualität ist für Veenhoven der Zustand, "wenn eine gesellschaftliche Struktur auf die menschliche Natur passt". Dies lässt sich vor allem durch Freiheit, einen gut funktionierenden Staatsapparat oder Möglichkeiten zur politischen Teilhabe erreichen; mit Wohlfahrt hingegen - so folgert es Veenhoven aus seiner Datenbank - nicht.

Deutschland, der reichste Wohlfahrtsstaat in Europa, erreicht im europäischen Vergleich nur eine durchschnittliche Platzierung. An der Spitze liegen Staaten wie Dänemark und die Schweiz. Sie zählen in der Zufriedenheitsforschung zur "glücklichen Variante des Kapitalismus", die Bundesrepublik zur "weniger glücklichen". Heinz-Herbert Noll reagiert etwas skeptisch auf solche Auswertungen: "Ich glaube nicht, dass man Länderunterschiede im subjektiven Wohlbefinden mit Varianten des Kapitalismus erklären 3

kann." Das glückliche Dänemark und die weniger glücklichen Deutschen erklärt Noll auch mit "zuweilen abweichenden Anspruchsniveaus und unterschiedlichen Nationalcharakteren". Überdies gebe es kulturelle Differenzen in der Bereitschaft, Unzufriedenheit zu artikulieren.

LEBENSQUALITÄT III

Vom BIP zum Glück

Das Gedankenexperiment, vom BIP zur Lebensqualität zu schwenken, vollzog Stefan Bergheim bereits praktisch. Vor zwei Jahren bewertete er für die Deutsche Bank als Analyst noch Konjunkturverläufe. Dabei stieß er auf das Thema Lebensqualität, fand dies spannend, schrieb für die Deutsche Bank die Studie "BIP allein macht nicht glücklich" und erkannte, dass eine Bank "nicht unbedingt das natürliche Umfeld für dieses Thema ist". Bergheim fuhr in die USA, besuchte einige Thinktanks und war begeistert von dieser Atmosphäre neuen Denkens. Er kündigte bei der Deutschen Bank. 2009 eröffnete er in Frankfurt am Main das Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt. Mit "fundierten und kreativen Analysen" will er mit seinen Mitstreitern "die Voraussetzungen für gesellschaftlichen Fortschritt, Wohlstand und Wohlergehen verbessern". Das Anliegen ist mühsam. "Deutschland ist auf diesem Gebiet noch ein weißer Fleck auf der Landkarte", sagt Bergheim.

Die Jahrzehnte währende Datenproduktion und große internationale Programme, etwa durch die OECD, führten zwar mittlerweile zu einigen unmittelbaren praktischen Konsequenzen in der Medizin und der Stadtplanung, bei sozialpolitischen Maßnahmen oder in der Arbeitswelt. "In der deutschen Öffentlichkeit wird die Thematik aber noch nicht ausreichend diskutiert", beklagt Noll.

Die eigentliche Frage ist für ihn: Welchen Einfluss haben statistische Daten und wissenschaftliche Befunde auf politische Entscheidungen? Derzeit überwiegen Wirtschaftszahlen in den Medien: Arbeitslosenquote, Wachstum, Einkommen - mit diesen Themen lässt sich öffentlich Druck aufbauen. Mit Lebensqualität, Glück oder Zufriedenheit dagegen nicht. Diesen Mechanismus umzukehren, dafür könnte der Stiglitz-Report möglicherweise gut sein. Der Soziologe Noll rät allerdings stark davon ab, die Lebensqualität als neuen Indikator für die Entwicklung eines Staates zu nutzen. "Dafür taugt sie nicht", so sein nüchternes Fazit.

Vor dieser Überhöhung des Begriffs, vor allem aber vor dessen Vereinnahmung durch die Politik fürchtet sich auch Denis Huschka in Berlin. Für den Leiter der Geschäftsstelle des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung liegen die Begriffe Lebensqualität und Bruttoinlandsprodukt gar nicht so weit auseinander. "Auch beim BI P hat jeder das Gefühl, es irgendwie zu kennen. Dabei können oft nicht einmal Ökonomen genau erklären, wie es berechnet wird und was es exakt beinhaltet und was nicht", sagt Huschka. Noch so ein Kaugummiwort. Was niemanden zu stören scheint, schließlich geht es nur darum, ob dieses BI P nun steigt oder nicht. Steigt es, ist alles gut, sinkt es, dann nicht.

Sollte die Lebensqualität für die Politik in Zukunft tatsächlich ein maßgeblicher Entwicklungsindikator werden, dann, befürchtet Huschka, "wird die Wissenschaft so eine Zahl liefern müssen". Eine Zahl, wo es rauf- oder runtergeht. Lebensqualität 8 wäre dann gut, 6 eher schlecht. Ein Glückswetterbericht also.

Natürlich gibt es diese Zahl nicht. Denn es gibt auch die eine Lebensqualität für alle nicht.

LEBENSQUALITÄT IV

Gemeinsam den Mund aufmachen

Christoph Giesa hielt Joachim Gauck für den besseren Bundespräsidenten als Christian Wulff. Giesa ist FDP-Mitglied, den Kurs Pro-Wulff mochte er dennoch nicht mittragen. Der Hamburger hörte die Leute reden: "Wenn ich wählen könnte, würde ich für Gauck stimmen." Giesa startete auf Facebook eine Kampagne. Vier Wochen später zählte er 37 000 Sympathisanten. Sie gingen auf die Straße, veranstalteten Diskussionsrunden, um - wie Giesa es ausdrückt - die Sprachlosigkeit zu überwinden. "Das Internet macht diese Teilhabe heute einfacher, die Transaktionskosten bleiben auch bei großen Aktionen gering", so Giesa. Auch wenn die Koalitionsmehrheit in der Bundesversammlung letztlich Christian Wulff wählte, schwärmt er von dieser Zeit. "Es ist wichtig, dass wir der Regierung ab und an die Daumenschrauben wenigstens noch zeigen, auch wenn wir sie ihr nicht mehr anlegen können." Er lobt das Gemeinschaftsgefühl und die vielen interessanten Menschen, die er bei dieser Aktion kennengelernt hat. Er sagt, er sei damals richtig zufrieden gewesen.

Die Chance zur politischen Partizipation stellte sich in einer Studie in der Schweiz als maßgebliches Kriterium für die Zufriedenheit in der Bevölkerung heraus. Im Vergleich von Kantonen, die Volksabstimmungen unterschiedlich häufig anwenden, ließ sich in den Regionen mit vielen Abstimmungen eine deutlich höhere Zufriedenheit nachweisen. In einigen Fällen entsprach dies einem Glückszugewinn, wie ihn im Vergleich eine Einkommensverdopplung erzeugen würde. Ob durch die Partizipation schließlich die eigene Meinung durchgesetzt wird, spielte dabei keine Rolle. Die Zufriedenheit steigt bereits allein durch die Möglichkeit der Einflussnahme. -

Memorandum der Arbeitsgruppe "Aufrechterhaltung individueller und gesellschaftlicher Zufriedenheit unter Bedingungen stagnierenden bzw. sinkenden materiellen Wohlstands" der Ernst-Freiberger-Stiftung: www.gesis.org/fileadmin/upload/institut/wiss_arbeitsbereiche/soz_indikatoren/Memorandum_Zufriedenheit.PDF

Der Deutsche Bundestag wird vermutlich eine Enquête-Kommissio mit dem Titel Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt" einsetzen. Auf Antrag von Grünen und SPD
[
www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,13423,00.pdf] geht es darum, ein neues Verständnis von gesellschaftlichem Wohlstand, individuellem Wohlergehen und nachhaltiger Entwicklung jenseits der Fixierung.

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