Ausgabe 06/2008 - Schwerpunkt Wettbewerb

Der Suchende

- Framingham liegt etwa 35 Kilometer westlich von Boston. Ein Highway führt vorbei an Einkaufszentren und Wohnsiedlungen. Außer einigen McDonald's-Filialen gibt es bei Ken's vorzügliche Steaks und im Chicken Bone live Musik und deftiges Essen. Am Ortsrand liegt ein kleiner Hügel, auf dem ein gigantischer Glasbau thront, das Wahrzeichen des Ortes. Von hier aus führt Amar Gopal Bose seinen Kampf für den perfekten Klang. Und gegen jedes Effizienzdenken, das ihn verhindert.

In Framingham wird erfunden, was Bose gefällt: Autoradios, mit denen sich auch Klassik genießen lässt, Kopfhörer, die Störgeräusche der Außenwelt durch Gegenimpulse ausschalten, Mini-Anlagen mit Bässen wie aus großen Boxen oder Anlagen für das Heimkino. Bose sorgt für die Beschallung bei den Olympischen Spielen, in der Sixtinischen Kapelle von Rom und in der großen Moschee von Mekka. Amerikanische GIs tragen Bose-Kopfhörer unter den Kampfhelmen im Irak, auch die gesamte Akustik im Space Shuttle kommt aus Framingham. Die Firma ist so etwas wie das zentrale Hörorgan der USA, das subversive Klanglabor der Amerikaner. Und zudem ein Unternehmen, das mit weltweit knapp 9000 Mitarbeitern 2,5 Milliarden Dollar umsetzt. So weit könnte Bose eine ganz normale Erfolgsgeschichte sein, gäbe es da nicht den Chef. Amar Gopal Bose, 78, ist Forscher aus Leidenschaft und Unternehmer aus Zufall. Und er pflegt einen Stil, der ihm das Leben leicht, die anstehende Nachfolgeregelung allerdings schwer macht. Die beiden Kinder sind in anderen Berufen erfolgreich, ein Gang an die Börse ist für ihn ausgeschlossen: "Seien wir doch ehrlich", sagt er, "kein Aktionär, kein Aufsichtsrat und kein Vorstandsvorsitzender einer AG würde unsere Haushaltsplanung abnicken. Wir investieren alle Gewinne in die Forschung, selbst wenn wir nicht wissen, was am Ende herauskommt."

Um zu verstehen, warum Amar Gopal Bose die Welt des amerikanischen Großkapitals noch ferner zu sein scheint als der kleinstädtische Muff von Framingham, lohnt ein Blick auf seine Geschichte. Sein Vater, ein bengalischer Revolutionär, floh vor der britischen Kolonialpolizei aus Kalkutta in die USA. Amar liebte Modelleisenbahnen, studierte am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und wurde Lehrer für Elektrotechnik. Zum Frühjahrssemester 1953 hatte er sich, noch als Student, seine erste Hi-Fi-Anlage gekauft. Selbstverständlich hatte er den Klang genau ausgemessen, bevor er das Gerät erwarb. Trotzdem konnte ihn die Akustik nicht überzeugen.

Er forschte, wie es zur Differenz zwischen physikalischer Messung und dem eigentlichen Hörerlebnis kam, und stellte fest, dass Konzertbesucher weniger als 20 Prozent des Klanges direkt vom Orchester empfangen, den Rest nehmen sie über Reflexionen im Konzertsaal wahr. Diese Erkenntnis setzte Bose in seinem ersten eigenen Lautsprecher um, dem 901 Direct-Reflecting Speaker: Das kleine Gerät hatte neun Membrane, aber nur eine strahlte nach vorn aus, die anderen nach hinten - der Ton sollte das Ohr des Zuhörers, wie im Konzertsaal, über Reflexion erreichen. Die Hi-Fi-Gemeinde war zunächst entsetzt, inzwischen ist die Box eines der langlebigsten Bose-Erfolgsprodukte.

Das war 1968, und dass sich Bose damals als Unternehmer versuchte, verdankt er einem Professor am MIT, weniger der eigenen Neigung: Bose, inzwischen am MIT angestellt, fühlte sich als Wissenschaftler, die Welt der Wirtschaft war ihm fremd. Der Professor, ein Chinese, bestellte ihn an einem Freitagnachmittag in sein Zimmer und erzählte ihm eine Geschichte aus dem japanisch-chinesischen Krieg: Damals habe er sein Leben mit dem Verkauf von Trödel finanziert, nach dem er in den umliegenden Bergdörfern suchte. Sein Albtraum sei gewesen, einen Gegenstand von Wert nicht zu erkennen und zu billig zu verkaufen.

Bose ging nach Hause und grübelte, warum der alte Mann ihm diese Geschichte erzählt hatte. Nach dem Wochenende glaubte er, das Orakel verstanden zu haben. Hatte er nicht bereits etliche Patente angesammelt, von denen er einige für wenig Geld an große Firmen verkauft hatte? Wollte der Professor ihm vielleicht sagen: "Lass deine Schätze nicht durch die Finger rauschen - gründe eine eigene Firma und verkaufe deine Ideen selbst!"? Der Professor schwieg, als Bose am Montagmorgen nachfragte. Also gab sich der junge Wissenschaftler die Antwort selbst: Mit einigen Freunden gründete er die Bose Corporation.

Heute, 44 Jahre später, lebt Bose abwechselnd in Boston und auf Hawaii. Drei Tage lang ist er in der Firma, zwei Tage nimmt er sich Zeit, um zu Hause zu forschen und Formeln zu überprüfen, die er sich ausgedacht hat. Denn Amar Gopal Bose fühlt sich noch immer als Wissenschaftler, als Suchender - und an Problemen, für die er eine Lösung sucht, hatte er nie Mangel. Bei Bose gibt es deshalb keine Umfragen, die erheben, worauf die Welt wartet; es wird entwickelt, was dem Firmenchef in der Welt fehlt oder was ihm als unlösbare Aufgabe erscheint und seinen Forscherdrang befriedigt. Dass er dabei immer mal wieder einen Trend verpasst, ist Bose egal. Der Firma scheint es ebenfalls nicht zu schaden - sie wächst jährlich um etwa zehn Prozent.

So zumindest steht es auf einem US-Finanzportal, Bose selbst redet nicht gern über Zahlen. Und da die Firma nicht an der Börse notiert ist, besteht auch keine Pflicht, Gewinne und Umsätze zu veröffentlichen. Branchen-Insider schätzen die Umsatzrendite auf solide 20 Prozent. Finanzchef Daniel A. Grady hat gleichwohl keinen leichten Job: Zielvorgaben für die Forschung gibt es so wenig wie einen auf Geldanhäufung bedachten Chef. Für Bose ist Forschung die beste Zukunftssicherung, dort arbeitet ein Viertel der Angestellten, und dorthin fließen erhebliche Summen. Der Firmengründer bezieht ein Gehalt, das ihm sein Wirtschaftsprüfer berechnet. Produziert wird vor allem in Irland; von den 9000 Mitarbeitern arbeiten 2200 in Framingham.

Der wichtigste Ideenproduzent ist der Chef. Und so beginnen die meisten Geschichten, die Bose-Mitarbeiter zu Produkten erzählen, mit: "Als Dr. Bose ...". Das hört sich dann ungefähr so an: "Als Dr. Bose mit seinem Auto auf den Hügel in Framingham fuhr, fiel sein Lieblings-Klassiksender aus. Also hat er seine Ingenieure gebeten, eine bessere Anlage zu erfinden." Oder: "Als Dr. Bose von Zürich nach Boston flog, war er unzufrieden mit den neuen Kopfhörern der Swissair. So enttäuscht, dass er ein Gerät entwickeln wollte, das den Schall aus der Kabine mit Mikrofonen filtert, einen Gegenklang entwickelt, damit nur die Musik in bester Klangqualität zu hören ist." Diese Entwicklung dauerte übrigens mehr als 20 Jahre - Bose setzt seinen Forschern grundsätzlich keine Zeit-Limits, weil er überzeugt ist, dass Druck die Kreativität begrenzt. Der Prototyp wurde dann auf dem ersten Motorflug rund um die Welt getestet. Später kaufte die Nasa Boses Kopfhörer. Die revolutionierten die Arbeit der Linien-Piloten und werden heute auch bei der US-Armee eingesetzt, außerdem sind sie zu einem Gebrauchsgegenstand für jeden Vielflieger geworden.

So einsilbig Bose wird, wenn man ihn auf Platz 271 der jüngsten Forbes-Liste der reichsten US-Amerikaner anspricht ("Letztlich sind meine Firma und mein Geld ein und dasselbe"), so eloquent wird er, wenn es um sein Lieblingsthema geht: "Erfinden ist nicht der Prozess der Entwicklung. Erfinden, das ist wie ein großes Geheimnis: Man hat einen Geistesblitz und verbringt 20 Jahre damit, ihn in Berechnungen zu bestätigen, bis man endlich weiß, dass man recht hatte und die Sache bauen kann, die man sich vorgestellt hat."

Vom MP3-Player hält Bose immerhin so viel, dass er sich bemüht, seinen Klang zu verbessern

Was er sich vorstellt, das weiß Bose seit seinem sechsten Lebensjahr. Damals klopfte ein Handlungsreisender an die Tür seines Elternhauses und bot Geigenstunden an. Boses Vater schlug ein und schickte den Jungen zum Musikunterricht, zwölf Jahre lang. Diese Zeit machte ihn zum Musikliebhaber, wenn auch nicht zum Geiger: "Ich habe es gehasst, Geige zu spielen. Meine Finger haben einen defekten Knochenbau, das hat mir das Spiel zusätzlich erschwert", sagt Bose. "Immerhin sind meine Finger gut genug, den Radioschalter umzulegen. Ich bin ja mit einer Schweizerin verheiratet, und bei uns Hause läuft ständig der Schweizer Klassiksender."

Den echten, wahren und reinen Klang gibt es für Amar Gopal Bose nur auf den zutiefst unwirtschaftlichen Opernbühnen und Konzertpodien. Dort entsteht sein Ton-Ideal, das er zur Firmenphilosophie erhebt, das er am liebsten in jedes Wohnzimmer bringen möchte. "Wir leben längst in einer Welt des virtuellen Sounds", sagt er. "Wenn ich Jugendliche mit MP3-Playern auf der Straße sehe, wenn ich mir vorstelle, wie im Internet Videos mit miserabler Tonqualität gespielt werden, wenn ich mir vorstelle, dass wir es selbst in unserer direkten Umwelt nur noch mit verstärkten Klängen, Tönen und Worten zu tun haben, befürchte ich, dass es in Zukunft weniger um das gehen wird, was wir hören, als um das, was wir alles nicht mehr hören."

Warum er trotzdem Produkte wie das Sound-Dock für den iPod herstellt? Das sei der verzweifelte Versuch, sagt er, den unaufhaltsamen Siegeszug der MP3-Player in seine eigene, klangästhetische Richtung zu lenken. Immerhin wurde sein iPod-Klangsystem, das er 2005, vier Jahre nach Markteinführung des iPod, auf den Markt brachte, inzwischen vielfach kopiert.

Der kollektive Hör- und Kulturverlust der Menschen wäre für eine Firma wie Bose mindestens so geschäftsschädigend wie die Aufgabe der Forschung. Deshalb ist Bose auf die jungen Absolventen des MIT nicht gut zu sprechen: "In der Technik ist es wie in der Musik und in der Ökonomie", sagt er. "Die jungen Leute sind Perfektionisten. Sie können jede technische Aufgabe bewältigen, die kompliziertesten Notenfolgen von Beethoven spielen, die vertracktesten Formeln überprüfen und die strengsten Sparmaßnahmen erfinden, aber sie werden nicht mehr dazu ausgebildet, ihre Fantasie, ihre Gefühle mit der Wissenschaft, der Musik oder der Wirtschaft zu paaren. Wir haben es mit perfekten Menschen-Maschinen zu tun, die aus unserer Zeit für unsere Zeit gebildet werden." Der Ärger über die Perfektionisten ging so weit, dass sich Bose zeitweise mit seinem früheren Arbeitgeber, dem MIT, überwarf - inzwischen findet Boses Bildungskonzept aber auch an der berühmten Universität offene Ohren.

Für Bose bilden die Welt, die Kultur, die Wirtschaft, der Klang und die Forschung eine Einheit. Deshalb schickt er seine Mitarbeiter regelmäßig in Klassik-Aufführungen: "Wer bei uns ist, arbeitet daran, Klänge zu erzeugen, die sich so anhören sollen wie im Original", sagt er. "Aber die meisten Leute gehen nicht mehr in Konzerte, bei denen auf unverstärkten Instrumenten gespielt wird. Also muss ich es ihnen schmackhaft machen, solche Veranstaltungen zu besuchen. Wenn sie sich am Ende auch noch für Klassik begeistern, umso besser. Aber das ist nicht mein Ziel."

Probleme ziehen den Forscher Bose magisch an egal, worum es geht

Das Hi-Fi-Geschäft ist aber nur ein Standbein des Imperiums. Vor 25 Jahren saß der Chef in seinem Auto und hatte es satt, auf den schlechten Straßen von Framingham durchgeschüttelt zu werden. Also gab er elektromagnetische Stoßdämpfer in Auftrag, bei denen das Fahrwerk auch in Schlaglöchern und Kurven stabil bleibt. Der Prototyp dieser Erfindung dreht inzwischen auf dem Firmenparkplatz in Framingham seine Runden. An ähnlichen Projekten wurde auch bei BMW, Audi und Ferrari getüftelt, den Autofirmen fehlte es jedoch am langen Atem. Jüngst hat Bose sogar medizinische Instrumente erfunden, durch die Blut in hohen Frequenzen gepumpt werden kann. So ist die Firma eher beiläufig zu einem Unternehmen geworden, dessen Produkte andere Unternehmen erfolgreich machen.

Je unmöglicher ein Problem erscheint, desto akribischer kümmert sich der Chef selbst darum. Die Anfrage, eine elektromagnetische Aufhängung für den Reaktor eines Atom-U-Boots zu finden, schien so absurd, dass er nicht widerstehen konnte. Er schickte der Armee einen Prototyp zu - und hörte jahrelang nichts mehr. Dann meldete sich ein Wissenschaftler der Streitkräfte: "Wir haben Ihre Aufhängung zehn Jahre getestet - sie funktioniert." Inzwischen wird die Aufhängung auch in Atomkraftwerken genutzt.

Kommen Wissenschaftler mit ihren Ideen zu ihm, gibt es für Bose nur zwei Fragen: Ist das Problem bislang wirklich ungelöst? Und: Wird es das ganz normale Leben der Menschen einen entscheidenden Schritt voranbringen? Sind beide Kriterien erfüllt, ist es ziemlich sicher, dass er irgendwo ein Labor findet und Mitarbeiter, die bei der Problemlösung helfen - und dass er selbst den Vorsitz der Forschungseinheit übernimmt.

Für Bose liegt die Wahrheit der Welt nicht in Zahlen, sie dienen lediglich seinem übergeordneten Kulturverständnis, dem Klang. Sein Firmen-Slogan "Better sound through research" ("Besserer Klang durch Forschung") ist genau so gemeint: Klang ist für ihn die Keimzelle aller Entwicklungen - das Schwingen der Welt. Für ihn berühren Töne das Herz, wo Worte es nicht mehr vermögen. Diese etwas kitschige Philosophie steht noch heute auf kleinen Bannern an jedem Eingang der Bose-Company.

So überzeugt der Firmengründer vom Klang als Innovator ist, so überzeugt ist er auch von seiner eher anachronistischen Werbung. Bose macht keine Lifestyle-Reklame, sondern erklärt den Kunden in Anzeigen meist die technischen Errungenschaften der Produkte, lädt sie zu Testkäufen ein. Oder steckt etwa dem Käufer eines Kopfhörers noch 20 Bose-Visitenkarten in die Tasche er soll sie an interessierte Sitznachbarn im Flugzeug weitergeben.

Solche Marketing-Ideen sorgen schon mal für heftige Debatten auf Internet-Foren, in denen sich Bose-Fans und Bose-Gegner mit großer Leidenschaft streiten. Denn auch wenn für den Chef die Qualität seiner Produkte außer Zweifel steht: Bei der Stiftung Warentest werden seine Geräte regelmäßig mit mäßigen Noten bedacht, und auch für Hi-Fi-Fans ist Bose keineswegs über Kritik erhaben. Perfekter Klang ist eben eine subjektive Angelegenheit.

Aus seinem Arbeitszimmer schaut Bose auf die Wälder von Massachusetts und einen kleinen See. In die Holzvertäfelungen der Wände sind beleuchtete Milchglasscheiben eingelassen, auf denen er elektrophysische Versuchsanordnungen skizziert. Solange er dort forschen kann, ist Boses Welt in Ordnung. Aber wie löst er sein derzeit größtes Problem, die Nachfolge?

Bose, der es liebt, wie sein chinesischer Professor in Orakeln zu sprechen, holt aus: "Eine Stiftung kommt nicht infrage", erklärt er, "denn das US-Stiftungsgesetz verpflichtet zum Profit, und eine Übernahme der Stiftung durch einen Konzern wäre nicht ausgeschlossen. Eine Stiftung in der Schweiz führte dazu, dass meine Frau nur einige Wochen in den USA sein könnte - das geht also auch nicht. Aber ich habe schließlich noch gute Freunde ..."

Die guten Freunde sitzen inzwischen wieder im MIT, und dort liegt auch die Lösung. Bose hofft, dass seine Firma Teil des MIT wird, dass seine Forscher noch intensiver mit dem Elite-College, dem er seine Karriere verdankt, zusammenarbeiten. "Das hört sich gut an", sagt Bose und schaut über die Wälder von Framingham - am Ende liegt eben jede Lösung im Klang. -

Bose Company

Umsatz: 2,5 Milliarden Dollar
Mitarbeiter: 9000
Gewinn: (geschätzt) 500 Millionen Dollar

Loewe Umsatz: 372 Millionen Euro
Mitarbeiter: 1000
Gewinn: 7,2 Millionen Euro

Zwei weitere wichtige Wettbewerber sind die US-Firmen JBL und Klipsch - beide allerdings noch verschwiegener als Bose: Sie geben überhaupt keine Zahlen bekannt.

Statement von Albert Einstein auf der Glaswand von Boses Büro:
"Ein Mensch ist Teil des sogenannten Universums - begrenzt in Zeit und Raum. Er erfährt seine Ideen und Gedanken als etwas, das nichts mit dem Rest zu tun hat. Eine Art optischer Täuschung seines Bewusstseins. Diese Täuschung ist eine Art Gefängnis für uns, die uns auf unser persönliches Glück und das unserer Freunde begrenzt. Unsere Herausforderung sollte es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, und unser Augenmerk auf die Umarmung aller lebenden Kreaturen und der Schönheit der Natur zu richten."

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